Johncom hat geschrieben: ↑Di 18. Aug 2026, 03:43
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 17. Aug 2026, 13:13
Johncom hat geschrieben: ↑So 16. Aug 2026, 04:17
Und du lässest sie auch zu?
Also wenn du Gott ganz mit dem Herzen bittest, die dämonischen Einflüsse aufzulösen?
Es geht leider nicht anders, diese Einflüße sind sehr stark. Es dauert eine ganze Weile bis sie sich auflösen. Der Herr Jesus braucht eine Zeit, bis die dämonischen Kräfte zerschlagen sind. Aber während dieser Zeit kann schon mal ein böses Wort fallen.
Wer wirklich glaubt, kann Berge versetzen. Das glauben natürlich nur wenige, weil sie es noch nie versucht haben.
Wieviele Berge hast du denn schon versetzt ?
Wieviele Menschen haben schon um Frieden gebetet und er hat sich nicht eingestellt, um Bewahrung vor Naturkatastrophen, aber sie kamen mit tödlicher Gewissheit ? Wieviele Menschen haben um Befreiung gebeten und hatten keinen Erfolg ?
Die Naturgewalten mag Gott leichter beherrschen, als das Weltgeschehen. Denn hier herrschen seine himmlischen Heerscharen, die eine Seite kämpft für Gott und seinen Erstgeborenen und die andere Seite kämpft für Satan und seine Mächte und Gewalten. Unglücklicherweise haben sie einen Konflikt und streiten miteinander. Nach der Auferstehung Jesu wurde Satan mit seinen Engeln aus dem Himmel entfernt.
[Off 12,7-9] Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und sie siegten nicht ob, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.
Satan und seine Engel wurden aus der Himmelswelt ausgestoßen und beherrschen seitdem das weltliche Geschehen mit. Das war auch früher schon so Dan 10, aber von diesem Zeitpunkt an entwickelt sich eine Feindschaft zweier geistiger Lager, die bis zum bitteren Ende in der Hölle ausgetragen wird und zumindest für Satan gibt es mein zurück mehr.
Die Menschen befinden sich genau zwischen den Fronten dieser geistigen Mächte und vor allem die ersten Christen haben es auch direkt zu spüren bekommen.
Und meine Probleme stammen auch daher. Es hat ja schon viele Opfer gegeben, aber Satan wütet, quält und mordet bis zum heutigen Tag mit seinen Dämonen. Die Kirchengeschichte ist ein blutiges Geschehen und die Geschichtsbücher sind voller Gräueltaten, die Satan mit ausgelöst und unterstützt hat.
Eph 6,12
Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.
Johncom
Und man muss auch nicht zwingen, und wenn es nicht sofort klappt, macht man sich Vorwürfe. Die "Dämonen" (sofern man diese Vorstellung annimmt, ernähren sich von den chaotischen Emotionen der Menschen, den unbeherrschten Trieben,
Schuldgefühlen, Sorgen und Ängsten und weiterem. Die früheren Christen, ich denke an fromme Katholiken übte sich in Fasten, Dauergebeten und Pilgerfahrten, das sind kraftvolle Mittel, die anhaftende "sündhafte Neigungen" auflösen. Ist nur, was mir gerade einfällt.
Die Dämonen machen schon auch was du sagst, aber vor allem haben sie Kraft, wie man im Weltgeschehen sehen kann. Man kann ma auch in den Evangelien lesen, was sie getan haben. Sie haben Menschen bis zur Besessenheit beherrscht.
Aber bei alldem, was sie den Menschen antun, haben sie nur im Sinn, den Kampf gegen Gottes Engel zu gewinnen. Denn Satan möchte über die Engel herrschen, in Jesaja 14 werden sie als Sterne bezeichnet:
[Jes 14,12-14] Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du, du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“
Über diese Engel, die Satan nachfolgen, kommt auch Gottes Strafgericht.
Mt 25,41
Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln
Johncom
Zippo
Na, das sind ja Theologen ! Daß im AT mehr die Rede von Gericht und Strafe die Rede ist, das kann ich bestätigen.
Aber du hast in der Zeit des AT nicht gelebt, also das damalige Verständnis war sich ein anderes als das Heutige. Die praktizierenden Juden auch in dieser Zeit sind näher dran weil sie in der Original-Sprache lesen und die Texte auch rezitieren so dass sie "in Fleisch und Blut" übergehen. Ihre Schrift wird dann ständig wiederbelebt weil die Sprache wiederbelebt wird. Der heutige nicht-jüdische Bibelleser hat einen X-Mal neu übersetzten Text. Er fühlt ihn nicht mehr sondern denkt ihn nur.
Die Art der Bibelübersetzung ändert nicht viel an der Aussage, daß Gott alle Werke und Worte der Menschen richten wird. Pred 12.
Warum gibt es denn jüdische, man sagt messianische Juden, die an Jesus Christus glauben ? Das waren übrigens die ersten Christen. Es liegt nicht an der Übersetzung, sondern an der Art, den Text zu lesen, z. Bsp. Jes 53
Du selbst scheinst vom Glauben an Jesus Christus noch weit entfernt zu sein, wenn du behauptest, daß die Juden näher dran sind.
Johncom
Zippo
In dieser Zeit hält Gott seinen Zorn zurück. In unserer Zeit sieht man nur wenig, daß Gott straft, weil er darauf wartet, daß Menschen umkehren.
Es kann sein, dass man das in 2000 Jahren immer wieder gesagt hat, nachdem der Weltuntergang letztes Wochenende doch nicht passiert ist. Aber warum Gott zornig sein soll, geht mir immer noch nicht auf. Zorn ist eine üble Neigung von der schon das AT warnt. Erst Recht Jesus, der uns allen empfiehlt, zu vergeben. Warum soll dann der mosaische Gott, den du wahrscheinlich als den Vater annimmst, solchen niedrigen Gefühlen erliegen? Ja, es gibt Stellen im AT, eiserne Forderungen eines Rache-Gottes, demnach musst du eigene Kinder töten wenn sie nicht gehorchen, Hexen verbrennen, Schwule steinigen. Wenn das die Probleme eines Gottes sind, dann hat dieser Gott ein Problem. Ja, es kann sein, dass dieses Wüstenvolk damals von der übelsten Sorte war, Teufels-Anbeter .. und dass sie einen zornigen Gott brauchten um sich zu reformieren.
Des Menschen Zorn tut nicht was Gott will Jak 1,20, aber wenn Gott zornig ist, dann ist das sein gutes Recht. Aber er hält ihn ja zurück und gibt seinen Geschöpfen die Möglichkeit, sich zu besinnen.
Der mosaische Gott ist auch mein Vater, das stimmt und damals hat sich der Zorn Gottes schneller entladen. Die Bezeichnung Rachegott ist nicht falsch:
Rö 12,19
Rächt nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr“.
5Mo 32,35
Das mosaische Gesetz hatte einige harte Strafen, aber es gab nie die Anordnung Kinder zu töten. Die Geschichte mit Abraham war vorher und nur eine Prüfung und sollte auf die Bereitschaft Gottes hinweisen, seinen geliebten Sohn in die Welt zu entsenden, um ihn in freiwilliger Weise für die Sünde der Menschen zu sterbe zu lassen. 1 Mo 22
[Joh 10,17-18] Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
Mit dem Erscheinen Jesu Christi stellt sich der Erstgeborene vor aller Schöpfung, dem wir die Schöpfung zu verdanken haben Kol 1,15-17 in Begleitung seines Vaters und in das Fleisch eines Menschen kommend, der Anklage Satans, und nimmt die Strafe der Menschen auf sich, wenn er sie begnadigen möchte. Denn Sünde will gesühnt sein und Strafe abgegolten, anders geht es bei Gott nicht.
Er wird dabei auch berücksichtigen, daß seine Menschen in einen Konflikt hineingekommen sind, der sie eigentlich gar nichts angeht, der aber auf ihrem Rücken ausgetragen wird.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.