Larson hat geschrieben: ↑Mo 3. Aug 2026, 20:07
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 13:55
von Larson höre ich immer, daß Gott verzeiht, wenn man ihn bittet. Er verzichtet dann auf Strafe und braucht auch kein Opfer, das stellvertretend für die Sünde stirbt.
Ich schaue ins alte und das neue Testament und lese, daß dem nicht so ist. Z. Bsp. steht im AT
Zippo, ich hatte dir 3.Mo erklärt, wie auch andere Textstellen aufgezeigt. Du hängst dich sprichwörtlich an einen einzelnen Faden auf, nur zerreisst er, weil aus dem Kontext gelöst, und vor allem, weil es die dogmatische Lehrmeinung des NT’s und derer Nachfolger ist.
Ich weiss nicht so recht, was du mit 3.Mo meinst ? Wenn du das 3 Buch Mose meinst, dann lese ich da ständig, daß da Tiere geopfert werden, um vor Gott Sühnung zu tun. Gott läßt zu, daß ein Tier für die Sünde des Menschen stirbt, damit ihm vergeben wird. Z. Bsp. 3 Mo 5,5
Und so wird es auch beispielsweise am Versöhnungstag für das ganze Volk getan. 3 mo 16
Ich würde in diesem Zusammenhang auch sagen, daß das unschuldige Tier die Strafe trifft, die den einzelnen Menschen bzw. das Volk hätte treffen müßen. So geschieht Gnade im Bund vom Sinai.
Larson
5.Mo 5,32 So achtet denn darauf, zu tun, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat; weicht nicht ab zur Rechten noch zur Linken.
5.Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; du sollst nichts hinzufügen und nichts davontun. ...
Spr 30,6 Tu nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht überführe und du als Lügner befunden werdest.
Gott hat dem Volk Israel geboten Opfer zu bringen, warum läßt er 70 n. Chr. den Tempel zerstören und nimmt damit dem Volk Israel damit die Möglichkeit, auf diese Weise Sühnung für Sünden zu tun ?
Ich persönlich habe keinen Bund mit Gott nach den Vorgaben des Mose geschlossen, meine Verpflichtungen gehen aus dem neuen Bund bzw. NT hervor.
Um diesen Bund zu gründen, hat der Herr Jesus Christus in freiwilliger Weise ein Opfer gebracht, um dem Menschen Gnade zu gewähren und hat damit die Tieropfer überflüssig gemacht.
[Heb 9,11-14] Christus aber – gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter, in Verbindung mit der größeren und vollkommeneren Hütte, die nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut – ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte. Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Verunreinigten gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt, wie viel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen!
Larson
Und nein, dies alles ist mitnichten ein Vorschatten….
Doch, für das Verständnis des NT war das Tiere opfern ein ein Vorschatten.
Larson
Jes 1,17 Lernt, Gutes zu tun, trachtet nach Recht, leitet den Bedrückten; schafft Recht der Waise, führt der Witwe Sache!
18 Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.
Ps 51,9 Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.
Für das Gute tun wird Gott nicht bestrafen, aber wenn Menschen das Gute nicht tun, dann geht es bei Gott ohne Strafe nicht ab.
Um Gnade zu gewähren hat er im Bund vom Sinai ein System von Strafen ersonnen, das einerseits Lösegeld fordert, andererseits Tieropfer.
[Ps 51,9] Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.
Du kannst im 3 Buch Mose nachlesen, wie das angeordnet war. Z. Bsp. 3 Mo 14
Ysop wurde schon beim Auszug aus Ägypten verwendet, um das Blut der geschlachteten Lämmer an die Türpfosten zu sprengen 2 Mo 12,22
Wahrscheinlich wurde es immer verwendet, wenn Einrichtungen der Stiftshütte, später des Tempels, mit Blut besprengt wurden.
Larson
Wie schon erklärt, benutzte Gott „Strafe“ als Erziehungsmittel, um das Volk Israel in Seiner Liebe zu ihm wider auf den richtigen Weg zu bringen. Hat nun Israel den „Rank“ zu Ihm wieder gefunden, entstehen keine weitere Strafen, ja teilweise werden selbst die Folgen gelöscht..
Und genau in diesem Sinn stehen auch die Gleichnisse Jesu, oder dass man 70x7 mal vergeben soll, auch selbst das „Unser Vater“ lehrt dass Gott vergibt, wie wir vergeben, und kein Mensch hackt sich deshalb einen Finger ab.
Strafen sind auch Erziehungsmittel und Menschen sollen sich vergeben, aber über allem steht doch die Gerechtigkeit Gottes, welche die Übertretungen seiner Gebote gesühnt haben möchte.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 13:55
Als Christen wissen wir ja, daß die Tieropfer nur ein Vorschatten für das freiwillige Opfer Jesu waren und erkennen in der Handlung dieses Stammesfürsten die Liebe zu seinem Volk, weil er Menschen vor Gericht und Strafe Gottes schützen möchte
Somit ist dein Schlussfolgerung Irreführend, denn, wie schon gesagt, die ganze „Opfer Jesu“ widerspricht der Torah in ganzer Ausführung und Sinn, zudem will Gott kein Menschenopfer, was Ihm ein Gräuel ist.
Du willst eben den Unterschied nicht verstehen, zwischen einem erzwungenen Menschenopfer und der freiwilligen Hingabe eines Menschen, der sein Leben läßt, um Freunde vor Gericht und Strafe Gottes zu schützen.
[Joh 15,13-14] Größere Liebe hat niemand als diese, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.
Und hier sind Worte Jesu, die er auf sich bezieht und welche Liebe er bereit ist zu geben, damit seine Schafe gerettet werden.
Joh 10,11
Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Der Herr Jesus hat gut verstanden, was geschehen soll, damit Gott gnädig sein kann. Da werden die Sünden vieler aus der Welt getragen, von Adam an bis zum heutigen Tage. Auch die Sünden der Gerechten vergangener Zeiten.
[Joh 1,29] Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!
Fortsetzung folgt
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.