Ziska hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 14:39
Diese Verse zeigen, wie Jehova ist. Es gibt noch zig weitere…
Psalm 103:8-13
8 Jehova ist barmherzig und mitfühlend, wird nicht schnell zornig
und ist reich an loyaler Liebe.
9 Er wird uns unsere Fehler nicht endlos vorhalten noch für immer nachtragend sein.
10 Er hat uns nicht so behandelt, wie wir es wegen unserer Sünden verdienen,
noch hat er uns unsere Vergehen heimgezahlt.
11 Denn so hoch, wie sich der Himmel über die Erde erhebt,
so groß ist seine loyale Liebe zu denen, die Ehrfurcht vor ihm haben.
12 So weit weg, wie der Sonnenaufgang vom Sonnenuntergang ist,
so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.
13 So wie ein Vater mit seinen Söhnen barmherzig ist, so ist Jehova mit denen barmherzig,
die Ehrfurcht vor ihm haben.
Jesaja 43:25
Ich, ich bin es, der deine Übertretungen auslöscht in meinem eigenen Interesse,
und an deine Sünden werde ich nicht zurückdenken.
Psalm 103:17
Doch die loyale Liebe Jehovas besteht bis in alle Ewigkeit gegenüber denen,
die Ehrfurcht vor ihm haben,
und seine Gerechtigkeit gegenüber den Kindern ihrer Kinder,
Deine Verse sind schön, aber eigentlich war es nicht das Thema. Es ging mir um die Frage, ob Gott auch strafen möchte, wenn er vergeben will ?
Warum mußte denn der Herr Jesus Christus leiden ? Es ging doch im die Sünde seines Volkes, das sagt Jesaja:
Jes 53,8
Er ist weggenommen worden aus der Angst und aus dem Gericht. Und wer wird sein Geschlecht aussprechen? Denn er wurde abgeschnitten aus dem Land der Lebendigen: Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
Wer auf das Kreuz schaut, der schaut auch zu einem Teil auf den strafenden Gott, der Übertretungen seiner Gebote nicht einfach übersehen kann. Ist Gott nicht auch Richter, der alle Menschen gerecht beurteilen und bestrafen muß ?
Wir haben ja auch einen Verkläger in der Welt, wie uns ein Wort aus Off 12 mitteilt:
[Off 12,9-10] Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.
Wir haben eine sehr böse und große Macht, die den Menschen schon zu Beginn der Schöpfung im Garten Eden verführt hat, was ihm Vergänglichkeit und Tod brachte. 1 Mo 2,17, 1 Mo 3 Bis zum heutigen Tag verführt Satan die Menschheit und bringt sie zu Fall und Gott muß sie doch richten und vernichten.
Aber Gottes Antwort auf Satans Werk ist auch zu finden, weil er in einem Menschen namens Jesus, bereit war, Schuld und Strafe der Menschen auf sich zu nehmen. 2 Kor 5,19
1 Joh 3,8
Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte.
[Röm 5,8-9] Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Viel mehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.
[1. Joh 4,9-10] Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.
Also ist Gott doch nicht bereit, einfach so, auf Strafe zu verzichten ?
Er hat zwar Satan an die Menschheit rangelassen, aber war auch bereit sich dem Spott und den Mißhandlungen Satans selbst einmal auszuliefern, um Strafe von den Menschen abzuwenden, die Gott um Vergebung und Gnade gebeten haben und die er gerne retten will.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.