Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 17:08
Johncom hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 02:45
Ich hörte aus guter Quelle, an jedem Aberglauben ist was dran. Oder dass er früher zumindest mal Bedeutung hatte.
Unterscheidest du persönlich zwischen Aberglaube und Glaube? Und wenn ja, wo läuft die Trennlinie?
Zwischen bewusst und unbewusst. Beispiel:
jeder übt täglich sehr viele Rituale aus wie Guten Tag sagen, auf Wiedersehen, einander die Hand reichen (immer die rechte), Zustimmung durch Kopfnicken ... Etwas bewusstere Rituale: sich bekreuzigen, verbeugen vor einem Altar, beim Gebet die Hände falten oder zusammenlegen. Alles das ist "gut", man würde es nicht Aberglauben nennen, man weiß aber auch nicht genau, warum man es mitmacht.
Das wäre eine Kontaktaufnahme unsererseits. Aber wir sollten verstehen, wenn uns geantwortet wird. Es wird in den wenigsten Fällen eine Stimme aus dem Nichts ertönen.
Vielleicht doch. Angenommen, man kann sich gut an seine Träume erinnern und nimmt sie mit in den Wachzustand. Man hat dafür gebetet, über Träume "belehrt" zu werden .. Dazu braucht es natürlich Vertrauen. Manche Menschen spüren intuitiv und mitten im Alltag, wie sie am besten reagieren oder handeln können. Man sagt ja Einfall oder Eingebung.
Aber was ist "geistige Welt"? Vielleicht ist unser Denken schon Teil der geistigen Welt und wir "denken" nur, dass es im Gehirn stattfindet weil dort die ganzen Sinnesreize ankommen.
Eine Kontaktaufnahme unsererseits ist auf jeden Fall das Gebet, und wenn volles Vertrauen da ist, dann hört oder sieht man auch Antwort, die Erhörung. Wenn das nicht so schnell gelingt, dann könnte man sich erstmal im Hören üben.
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 17:08
Johncom hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 02:45
Meine Rückfrage: was könnte zB ein Unheil sein?
Das war nur ein Beispiel aus dem Alltag, dass ich aktuell als negatives Zeichen empfunden habe. Bestenfalls als Warnung: Jemand wird krank oder verstirbt. Vielleicht tritt es auch gar nicht ein.
Wir können gern ein positives Beispiel nehmen, in dem wir ein Zeichen erhalten haben.
Ich habe auf Zeichen dieser Art noch wenig geachtet. Oder anders gesagt: Ich finde alle Begegnungen, die mir geschickt werden als Zeichen in dem Sinne, was kann ich daraus lernen. Vorige Woche wachte ich auf und hatte träumend einen Zettel vor Augen, darauf stand Kidneys. Zu deutsch: Nieren. Bahnt sich eine Nierenproblem an? Keine Ahnung. Ich sinniere noch ...
Wenn ich den Eindruck habe, bei mir läuft was schief und es ist irgendwie "wie verhext", backe ich jeden Freitag Challah. Damit erfülle ich eine Aufgabe, die Gott mir gestellt hat. Das Halten seiner Gebote sollte man nicht unterschätzen.
Ja sehr schön. Man hat diesen traditionellen Akt übernommen, man fühlt den Segen der Ahnen. So lässt sich innere Sicherheit, Schutz von oben erfahren.