Ganz Aberglaube ist es nicht, wenn man Dämonen gebietet. Paulus hat es auch mal getan. Das hatte auch Folgen:Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 13. Jun 2026, 17:48 Ich auch nicht, denn ich denke, dass solches der Satan sogar unterstützt. Er will unseren Glauben zum Aberglauben machen, dass wir wie katholische Exorzisten auftreten, oder wie ich es zeitweise unter Charismatikern erlebt habe. Solchen Hokus-Pokus meine ich sicher nicht.
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Es sollte normal sein zu beten, wenn man erkennt, daß da jemand dem Teufel folgt. Das reicht wohl aus.
Ich finde es auch richtig, wenn man seinen Feind kennenlernt, damit man ihn überhaupt erst mal wahrnimmt, bevor man ihm begegnet. Wie könnte man etwas widerstehen, was man gar nicht kennt ?Helmuth
Daher gehe ich weiter methodisch vor. Nach der Charakterbeschreibung sollten wir wissen wie er uns manipuliert. Dazu mache ich eine einfache Feststellung. Der Teufel arbeitet eben nicht über die Dämonen, was er zwar auch tut, aber in einem weit größeren Umfang bedient er sich sämtlicher Mitmenschen. Sie sind meine Verführer, wenn sie seine Lügen nachsprechen.
Dazu ist es sicher wichtig, die Aussagen des NT über Satan zu kennen und seine Methoden, Menschen zu verführen. Oft geht es Macht und Geld ; es geht um Krieg, Misshandlung von Mensch und Tier, Untreue, Sex, Drogen, falsche Lehren usw. Das muß man doch wissen. Eigentlich geht es um alles, was Gott mißfällt, denn zu genau diesen Betätigungen wird Satan die Menschen drängen.
Dazu dienen ihm Menschen, aber auch eine Unzahl von Dämonen, die Satan bei seinen Aktivitäten unterstützen.
Gott hat sie alle in diese Welt entlassen:
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Aber vor den gläubigen Menschen machen sie auch nicht halt.[Eph 2,1-3] Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, in welchen ihr vordem gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch wir alle vordem unseren Wandel gehabt haben in den Lüsten unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die anderen;
Im Anschluß an diese Verse gibt es auch Hinweise, wie dem widerstanden werden soll.[Eph 6,10-12] Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, dass ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Satan ist sehr raffiniert in seinem Tun und schon so Mancher hat es nicht mal bemerkt, wie er langsam die Kontrolle übernimmt. Man sieht es nicht immer am Mord und Totschlag, es geht auch über ein beständiges Verschieben von Werten. Gottes Wort wird unwichtig und in Frage gestellt. Man redet über Grundgesetz und Gleichberechtigung und läßt die bunten Fahnen wehen. Und erst später kommt die Katerstimmung auf und man merkt, wie falsch da Einiges gelaufen ist.
Gruß Thomas