Wie widerstehen wir dem Teufel?

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Sunbeam
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Sunbeam »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 14:02 2. Wollten wir uns auf diese Debatte doch nicht wieder fokussieren.
Ja eh, aber warum schreibst du erst wieder Romane?

Dir ist auch nichts mehr peinlich, oder?

Hast du schon einmal daran gedacht, das auch du hier endlose Litaneien in nicht endenden Blablarismen verfasst?

Dein ganzes Schrifttum hier ist doch nichts anderes, als (d)eine niemals aufhörende Projektion all deiner narzistischen Störungen auf andere User.
Denn in der Überschätzung deiner eigenen Wichtigkeit und deinem maßlos gesteigerten Verlangen nach Bewunderung als einzigartiger Schriftgelehrter überschreitest du jede Grenze der Vernunft (und der Moral).

Wie widerstehen wir dem Teufel?

Ganz einfach, in dem wir Pharisäer wie du es bist, nicht auch nur ein einziges Wort glauben :!:
oTp
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29 Es war in erster Linie für dich und oTp gedacht, dass es auch mit ihm keinen Sinn macht. Erst müssen die Prämissen abgegleichen werden.
Deine Briefmarken kannst du ja sortieren, wie du möchtest, aber nicht mein Album. 8-)
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Lena
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Lena »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:02 Doch wie sieht es bei dir aus?
Wir sollen dem Teufel keinen Raum geben. Oder mit meinen Worten: Kein Futter.
Findet er keinen, haben wir ihm widerstanden.
Und so geht das konkret:

Eph. 4,25-32 hat geschrieben:Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen und gebt nicht Raum dem Teufel. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann. Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. 
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ProfDrVonUndZu
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29 Ja eh, aber warum schreibst du erst wieder Romane?
Beklag dich nicht. Das war schon nur die Kurzfassung :lol:
Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29Es gibt Punkte, da werden wir schlicht nicht einig. Es war in erster Linie für dich und oTp gedacht, dass es auch mit ihm keinen Sinn macht. Erst müssen die Prämissen abgegleichen werden.
Was heißt abgeglichen ? Also dazu habe ich mich doch sehr bemüht, jedenfalls sie auf den Tisch zu bringen.
Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29Das sehe leider oft aussichtlos, denn es verhält sich für mich wie mit eingebrannten Dogmen oder wie gerade modern mit Tätowierungen. Hast du das einmal am Körper, wird es schwierig sie wieder loszuwerden.
Da nimmst du dich aber von aus, oder ?
Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29 Es ist einfach der Begrff eines Gegners, wie Israeliten den Begriff schon 2000 Jahre benutzen. Erst Jesus machte ihn auch zum Namen für den Teufel und hat sich so in unseren Sprachgebrauch eingeprägt die Begriffe synonym zu verwenden
Zum quasi Namen wird der Begriff dadurch, wenn ein griechischer Text ein Wort transkribiert, statt übersetzt. Teufel ist aber kein hebräisches Wort. Bei Jesu Versuchung wird der Versucher von Matthäus und Lukas Teufel genannt, nur von Matthäus auch explizit als Versucher, und von Markus Satan. Jesu zitierte Aussage bleibt diesbezüglich unübersetzt mit Satan. Steckt hinter diesen wechselnden Bezeichnungen ein System oder ist das völlig willkürlich ?

Dein Kronzeuge Lukas ist es, der als einziger bei der Versuchung berichtet, dass der Teufel ihn verlässt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er sollte also wiederkehren. Nun, wann war das denn der Fall ? Eine vergleichbare Situation, wenn man sie denn als Dialogsituation versteht, wird ja weiterhin nicht mehr beschrieben.

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:29Das war im AT nicht der Fall und auch bis zur Zeit Jesu noch nicht. So muss man weiter aus dem Kontext sehen, was gemeint ist. Das ist bei Petrus für mich nicht einmal eine Überlegung wert.
Wenn Jesus nicht Petrus als Satan bezeichnet, wen dann denn, und was tut dieser jemand in dem Moment, dass Jesus ihn verscheuchen will ?
Und wenn Jesus nicht Petrus meint, sondern jemand anders Satan nennt, der kein Mensch ist, wieso denkt dieser dann menschlich ?
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Magdalena61
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 17:48
Magdalena61 hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 16:26 Aber was nützt es dir, den "Charakter des Teufels zu kennen"? mal abgesehen davon, dass wir nur ansatzweise Hinweise haben, wie er beschaffen ist und die meisten "Teufelsbilder" menschlicher Vorstellungskraft entspringen und wahrscheinlich nicht zutreffen, dafür aber Gedankenbilder im Kopf erzeugen können, die Menschen irreleiten.
Meinst du die Teufelsbilder wie etwa die der RKK? Was sie so an die Wände ihrer Krichen malen? Nun, da kann ich nur lachen. :lol: Ich glaube auch nicht an Rotkäppchen und der böse Wolf, dass er der Teufel ist, oder wenn wir's moderner halten wollen an Terminator I.
Andere finden vielleicht deine Vorstellungen, satanische Charakteristik analysieren zu wollen, abstrus.
Kenne ich meinen Feind, bin ich schon im Vorteil. So finde ich auch einen Weg ihn zu besiegen, indem Gott mich darin unterstützt. Ist er mir zu stark, gehe ich ihm aus dem Weg.
Das heißt also: Du willst die Führung übernehmen?

Wer einmal eine Ahnung davon bekommen hat, wie real und böse/bedrohlich diese Mächte und Gewalten sind, der ist eigentlich ganz froh darüber und zufrieden damit, dass Gott die Verantwortung und das Kommando übernehmen will... wenn man Ihn lässt.
Mir geht es auch nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Kenntnis.
Reicht es dir nicht, was die Schrift dazu sagt?

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Das steht zwar in den Apokryphen, im Buch Sirach, es ist aber dennoch wahr.
Bei Menschen aber ist es etwas differenziert, denn ihnen kann ich nicht aus dem Weg gehen.
Du kannst dich dafür entscheiden, geistlich gesinnt zu sein. Auch solchen gegenüber, die dir Schwierigkeiten machen. Dann hast du Gott auf deiner Seite.
Magdalena61 hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 16:26 Was wir an Vorschriften, Empfehlungen und Geboten haben, reicht aus, um dämonische Erscheinungen, auch im sozialen Umfeld, zu parieren.
Ups, da würde dir oTp aber sehr widersprechen und ich auch.
Du meinst, Gott hat uns nicht ausreichend informiert? Und wir müssen sein Wort "ergänzen"?
Daher gehe ich weiter methodisch vor. Nach der Charakterbeschreibung sollten wir wissen wie er uns manipuliert. Dazu mache ich eine einfache Feststellung. Der Teufel arbeitet eben nicht über die Dämonen, was er zwar auch tut, aber in einem weit größeren Umfang bedient er sich sämtlicher Mitmenschen. Sie sind meine Verführer, wenn sie seine Lügen nachsprechen.
Deine Methode halte ich nach wie vor für unzuverlässig und wenig zielführend.

Mit der sozialen Umwelt kann man auf zweierlei Weise verfahren.
- Man sucht überall dämonische Einflüsse und positioniert sich dann dagegen. Das bedeutet: Man re- agiert (lediglich).
- Man hat Leitlinien im Leben... Prinzipien... die Lena "im Licht leben" nennt... und diese sind gefestigt; weil man die Gebote Gottes intensiv studiert und sich damit identifiziert hat.
Einen Menschen, der fest auf seinen beiden Füßen steht, kann man nicht so leicht umwerfen. Sein Wertekompass funktioniert zuverlässig.

"Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt..." Ps. 91... für den gilt: "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen--". Und in diesem Vertrauen geht man raus und weiß sich beschützt und geborgen. Das gibt dann die Freiheit, dass man in der Interaktion mit anderen nicht nur reagieren kann oder muss, und zwar auf das, was die anderen vorgeben, sondern man kommt in die wesentlich angenehmere Lage, auch agieren zu können.
Aber man muss halt "unter dem Schirm des Höchsten" sein. Das ist die Voraussetzung. Nicht den Teufel studieren, sondern das Wort Gottes, und das Erkannte dann auch umsetzen.
Du musst dir den Charakter der Personen ansehen, die mit dir in Kontakt stehen und die auch Einfluss auch dich ausüben können. Nicht alle Menschen kannst du einfach links liegen lassen. Versuch das mal, wenn er dein Verwandter oder Arbeitskollege ist.
Ich weigere mich, hinter jedem Baum und in jedem Mitmenschen einen Dämon zu sehen. Menschen sind selbst verantwortlich für das, was sie sagen und tun, bis auf geistig Behinderte und Besessene, denen die Selbstkontrolle in Teilen oder vollumfänglich abhanden gekommen ist. Aber mit solchen hat man ja eher weniger zu tun.

Wie soll man denn mit der Welt verfahren, man kann die Einflüsse bei anderen doch in der Regel gar nicht sauber analysieren... und jemandem zu unterstellen, er sei "satanisch kontrolliert", das ist ja ein starkes Stück... und wenn nicht ganz klare Anzeichen dafür da sind, dann sollte man so etwas unterlassen.
Wir wissen doch, dass selbst bei entschiedenen Christen die Füße schmutzig werden und von Jesus gewaschen werden müssen... und mit welchem Recht meint jemand, er sei etwas Besseres als seine Mitmenschen? JEDE Sünde birgt das Risiko, ein Einfallstor zu generieren, und deshalb kümmert man sich besser um die eigenen Sünden, dann kann man darauf hoffen, dass Gebete für unangenehme Zeitgenossen eher Frucht tragen.

So viel Gerede vom "Teufel" macht vielen Leuten Angst.

Es wäre besser, ihnen zu sagen, wie man sich vor den Machenschaften der satanischen Mächte schützen kann. Da hätte ich zwei Bibelstellen, die meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang unbedingt besprochen werden sollten und bin damit beim Thema:
1. Joh. 2,15 (LUT): Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
Wahrscheinlich werden alle zustimmen. Aber: Was ist denn damit gemeint? Wie kann ich diesen Vers realisieren?

Und:
Röm. 12,2 (LUT): Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. 
Auch das muss erklärt werden, damit man es begreifen und verinnerlichen kann.
Aber in Liebe. Nicht mit der Keule.
Eine Frucht des Geistes ist Güte. Ein(es der) Kennzeichen von Gläubigen, die mit der Liebe Gottes (dem Heiligen Geist) erfüllt sind, ist Güte.
Güte und Frieden.

Wenn du so gerne Befehle erteilst... worauf ich meist nicht reagiere, obwohl mich dieser Umgangston regelmäßig ärgert... (sollte ich mir die Früchte der Menschen mal anschauen? o.k., ist hiermit erledigt...) dann antworte ich jetzt ebenso: Denk' mal darüber nach.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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Helmuth
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 01:20 Wenn Jesus nicht Petrus als Satan bezeichnet, wen dann denn, und was tut dieser jemand in dem Moment, dass Jesus ihn verscheuchen will ?
Auf das will ich nicht weiter eingehen. Wenn du menschliches Denken von satanischem nicht unterscheiden möchtest, so lass ich dir deine Meinung. Es treten dann allerdings hier im Forum die Teufel nur so haufenweise auf. ;)

Ein weiterer Fehlschluss wäre, dass Jesus in der Wüste auch mit Petrus geredet haben könnte. Man macht aus Satan keinen Menschen. So direkt sagst du das nicht, aber es wäre die logische Konsequenz und damit stimmt an deinem Bild etwas nicht.

Ich komme zu dem Punkt, dass du nicht den Prämissen folgen willst, die sich aus der Schrift ergeben, dass Satan ein von Gott geschaffenes Geschöpf ist, das sich von ihm losgelöst hat. Er zog mit sich eine Reihe von anderen Engeln in den Abgrund und man verbannte sie auf Erden.

Möglicheweise erteilte Jesus keine genauere Lehre über deren Wesen, da solches unter seinen Jünger allgemeines Glaubensgut war, sodass es nichts zu korrigieren gab. Nur wir driften heute in alle Richtungen ab, sodass es unterschiedliche Vorstellungen gibt und der Volksmund tut das Übrige hinzu.

Dazu haben wir die Schrift als unser Korrektiv. So lesen wir, dass Jesus mit seine Jüngern über das Wirken des Teufels geredet hat und ich denke, sie verstanden es. Ein Beispiel:
Lukas 8:12 hat geschrieben: Die aber an dem Weg sind solche, die hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und errettet werden.
Der Kontext zeigt, dass Jesus den Jüngern das Sämannsgleichnis auslegt, weil sie es nicht verstanden haben. Was aber den Teufel anbelangt, so hatten sie dazu keine weitere Frage, das verstanden sie also.

Sie meinten sicher nicht, dass der Teufel nun bei jedem Menschen in ganz Israel, die Jesu Botschaft abgelehnt hatten, höchspersönlich anwesend war, wie es bei Jesus in der Wüste tatsächlich der Fall war. Dort ist es Tatsache, weil es die Schrift bezeugt. So denke ich war das auch Lukas, dem Berichterstatter klar.

Der Teufel geisterte auch nicht in ihnen heurum, also in eines jeden Ungläubigen Geist um ihnen das Wort zu rauben. Das würde seine Macht übersteigen, da er m.E. nur ein Einzelwesen ist und nicht die Macht hat, die Gottes Geist alleine besitzt allgegenwärtig aufzutreten und zu wirken.

Seine Wirkungsweise muss demnach anders erfolgen. Das würde ich im Folgenden etwas genauer beleuchten mit der Frage: Wie verschafft sich der Satan zu mir Zutritt?

Besessenheit scheidet aus, denn sonst müsste jeder Ungläubige besessen sein. Wie gesagt, da überschätzt man seine Fähigkeit als Geschöpf. Wie er dennoch weltweit seine Fangnetze strickt, ist nun meine Frage.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Helmuth
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 02:21 Andere finden vielleicht deine Vorstellungen, satanische Charakteristik analysieren zu wollen, abstrus.
Das mag sein, denn jeder hat seine Steckenpferde. Meine sind Grundlagen, und wie ich das angehe, kann für andere ödes Geleier sein. Ich nehm's zur Kenntnis. Mir aber sind sie wichtig, daher mea culpa, aber dazu (wieder ;) ) ein Grundsatz: Keiner muss, jeder kann.

Außerdem ist der Thread gerade mal 3 Tage jung. Ich orte etwas Ungeduld, die sich in unnötigen Angriffen äußert. Ändert jemand in so kurzer Zeit seine Auffassung? Ich sicher nicht. So wirkt es auch nicht. Alles hat seine Zeit.

Darum sage ich: Lasse den Teil, den ich der Analyse widme, aus und steige erst wieder ein, wenn ich sie abgeschlossen habe und zu den Maßnahmen des Widerstandes komme. Vorpreschen halte ich für keinen guten Weg ein gemeinsames Ergebnis zu erzielen. Das sei nur meine Meinung, aber auch mit etwas Erfahrung.

Du übersiehst vielleicht einen doch wichtigen Zweck. Aus meinen Dialogen z.B. mit ProfDrVonUndZu geht hervor, dass wir unterschiedliche Prämissen setzen. Das nimmt Auswirkungen auf die Widerstandsleistung und kann so auch falsche Formen annehmen. Wollen wir das?

Und diejenigen, die es sich nach meinem Dafürhalten wieder zu leicht machen, indem sie einfach ein Bibelzitat zum Besten geben, und denken, so geht das und das war's, sorry, das ist nicht mein Weg.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 15. Jun 2026, 19:46, insgesamt 1-mal geändert.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42 Auf das will ich nicht weiter eingehen. Wenn du menschliches Denken von satanischem nicht unterscheiden möchtest, so lass ich dir deine Meinung. Es treten dann allerdings hier im Forum die Teufel nur so haufenweise auf. ;)
Darauf hatte ich dir ja schon an der Stelle geantwortet, wo du das Thema hingezogen hast: viewtopic.php?p=628853#p628853
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 00:44 Wie gesagt, in diesem Fall (Petrus) ist menschlich = satanisch. Das hat nix mit verschiedenen Zubereitungen von Zwiebelrostbraten zu tun. Es sei denn, es geht um veganen Zwiebelrostbraten oder um gebratenes Menschenfleisch.
Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42 Ein weiterer Fehlschluss wäre, dass Jesus in der Wüste auch mit Petrus geredet haben könnte. Man macht aus Satan keinen Menschen. So direkt sagst du das nicht, aber es wäre die logische Konsequenz und damit stimmt an deinem Bild etwas nicht.
Das ist nach meinem Konzept gerade keine logische Konsequenz.
Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42Ich komme zu dem Punkt, dass du nicht den Prämissen folgen willst, die sich aus der Schrift ergeben, dass Satan ein von Gott geschaffenes Geschöpf ist, das sich von ihm losgelöst hat. Er zog mit sich eine Reihe von anderen Engeln in den Abgrund und man verbannte sie auf Erden.
Du kennst ja sogar meine Prämisse, also hättest du mir die eben genannte Konsequenz gar nicht unterstellen brauchen.

Ich war eigentlich ganz erleichtert, dass du für ein Satans-Erklärungsmodell wenigstens nicht Jesaja 14,12 und Hesekiel 28 miteinbeziehst. Das habe ich doch richtig in Erinnerung oder ? Nun stimmt es zwar, dass im Gegensatz zu diesen beiden Stellen im AT der Teufel in Offenbarung 12 buchstäblich erwähnt wird, worauf du ja anspielst, allerdings taugt eine bildhafte Vision nicht für die Erstellung einer wörtlich zu verstehenden Biographie des Satans. Vor allem wäre es zunächst erst mal erklärungsbedürftig, warum hier etwas aus ferne Vergangenheit beschrieben sein soll, wenn die Offenbarung doch eigentlich den Anspruch hat, Zukünftiges zu verkünden.

Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42Dazu haben wir die Schrift als unser Korrektiv. So lesen wir, dass Jesus mit seine Jüngern über das Wirken des Teufels geredet hat und ich denke, sie verstanden es. Ein Beispiel:
Lukas 8:12 hat geschrieben: Die aber an dem Weg sind solche, die hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und errettet werden.
Der Kontext zeigt, dass Jesus den Jüngern das Sämannsgleichnis auslegt, weil sie es nicht verstanden haben. Was aber den Teufel anbelangt, so hatten sie dazu keine weitere Frage, das verstanden sie also.
Zunächst werden die Jünger wohl nicht dazu gedacht haben: "Gut, dass uns das ja nicht passieren kann." Zumindest hätten sie so nicht denken sollen.
Ich gehe stark davon aus, dass die Jünger erst mal an die Schrift denken und nach Beispielen suchen. Die lassen sich auch sehr leicht finden in den Büchern der Chroniken und Könige. Ein anderes Beispiel sehe ich in Esra 9 in Verbindung mit Sacharja 3.
Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42Seine Wirkungsweise muss demnach anders erfolgen. Das würde ich im Folgenden etwas genauer beleuchten mit der Frage: Wie verschafft sich der Satan zu mir Zutritt?
Das sieht man doch an Jesu Versuchung. Um versucht zu werden, muss nicht unbedingt jemand anders leibhatig anwesend sein. Oder meinst du, wenn der Kaiser Jesus sein Reich angeboten hätte, hätte Jesus angenommen, weil "er nicht der Satan ist" ?
Helmuth hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 08:42Besessenheit scheidet aus, denn sonst müsste jeder Ungläubige besessen sein. Wie gesagt, da überschätzt man seine Fähigkeit als Geschöpf. Wie er dennoch weltweit seine Fangnetze strickt, ist nun meine Frage.
Die Frage muss offen bleiben, wie Götzendienst sich von "Besessenheit" unterscheidet. Im NT überschneiden sich diese Begrifflichkeiten, ohne dass man mit Gewissheit sagen kann, dass das Gleiche gemeint ist. Dennoch wäre Götzenanbetung oder Dämonenanbetung (Offenbarung 9,20 - hier kein Nischenphänomen) sicher ein Einfallstor.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 19:45 Ich gehe stark davon aus, dass die Jünger erst mal an die Schrift denken und nach Beispielen suchen. Die lassen sich auch sehr leicht finden in den Büchern der Chroniken und Könige.
Schriftrollen hatten sie wohl kaum auf ihrer Wanderschaft mit dabei. Dafür hatten sie den Herrn der Herrn persönlich. Ich würde das jedenfalls sogar vorziehen, denn sein Wort war die Wahrheit. So meine ich weiters, es war das Wissen über Dämonen und über den Obersten der Dämonen kein Volksgaube.

Als man Jesus damit konfrontiert hatte, sagte er nicht: "Mensch, was habt ihr euch da für einen Unsinn zurechtgelegt?" Vielmehr behandelte er ihren Vorwurf im Wissen um deren Existenz und erklärt ihren Zusammenhalt bzw. ihren Zerfall, weshalb sie einander nicht austreiben würden:
Matthäus 12:26 hat geschrieben: Und wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst entzweit; wie wird denn sein Reich bestehen?
Jesus spricht also von realen Dingen. Und vor allem eine Sache ignorierst du in meinen Augen zugunsten deiner Prämisse: Ich kenne keinen Geist, der kein lebendiges Wesen wäre, aber sprechen kann.

Gerade die Sprache kennzeichnet ein lebendiges Wesen und damit Gottes Geschöpf. Ich halte ihr Wesen aber für degeneriert, d.h. sie sind nicht mehr das, was sie Himmel einst waren, besitzen aber immer noch genug Macht, um verderbend auf Menschen einzuwirken. Sie stehen darum auch unter einem Fluch:
1. Mose 3:14 hat geschrieben: Und Gott JHWH sprach zu der Schlange: "Weil du dies getan hast, sollst du verflucht sein vor allem Vieh und vor allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens."
So fände ich es als Witz, dass der Satan zwar reden kann, wie es auch die Schlange konnte, aber kein Geisteswesen wäre, wo doch die Schrift sogar jeden Dämon als Geist beschreibt. Wenn das bei dir nicht ankommt, dann möchte ich den Punkt abschließen, denn das Hin und Her ohne Ende hält uns auf.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Wie widerstehen wir dem Teufel?

Beitrag von Zippo »

Philippus hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 23:10
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 22:26 obwohl es bei den Toten gerade nichts bewirkt und auch sie nichts bewirken können, wäre ja auch schon schlimm genug. Bei Gott ist natürlich nichts unmöglich.
Eben :wave: Im Buch 1.Samuel 25 wird berichtet dass Samuel gestorben ist, aber später in Samuel 28, 15 spricht der "tote" Samuel wieder zu Saul....und beschimpft ihn, weil er seine (Toten) Ruhe stört.....also ist es doch möglich, mit Toten zu reden, nur eben wird es nicht gerade empfohlen, für Saul ist es ja auch nicht gerade günstig ausgegangen... :o
Mit den Toten reden ist Spiritismus und Saul wußte wohl, daß es verboten war. Die Wahrsagerin von Endor wußte es auch. Durch Totenbeschwörer bekommt auch niemand einen Kontakt zu den Toten.
Es sind die Geister, die mit ihren visionären Begabungen in die Phantasie des Menschen eindringen und vorgaukeln, daß der Tote auferstanden wäre. Das tun vor allem böse Geister, aber im Falle Saul und der Totenbeschwörerin von Endor war es Gott, der dem Saul noch mal erschien und ihm berichtet, wie sein Ende sein werde.
[1. Sam 28,12-14] Da nun das Weib Samuel sah, schrie sie laut und sprach zu Saul: Warum hast du mich betrogen? Du bist Saul. Und der König sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Was siehst du? Das Weib sprach zu Saul: Ich sehe Götter heraufsteigen aus der Erde. Er sprach: Wie ist er gestaltet? Sie sprach: Es kommt ein alter Mann herauf und ist bekleidet mit einem Priesterrock. Da erkannte Saul, dass es Samuel war, und neigte sich mit seinem Antlitz zur Erde und fiel nieder.
Menschen sind nach dem Tode nicht mehr in der Welt, das Totenreich in der Erde, ist eine bildliche Vorstellung, aber in Wirklichkeit sind der Geist und die Seelen der Toten im Himmel und warten dort auf die Auferstehung zum Leben oder zum Gericht.
Pred 12,7
Denn der Staub muss wieder zu der Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.
[Joh 5,28-29] Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören, und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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