Otto hat geschrieben: ↑Do 12. Mär 2026, 23:23
Zippo hat geschrieben: ↑Do 12. Mär 2026, 12:06
Unter anderem ist hier vom Samen der Frau die Rede, was eigentlich schon ungewöhnlich ist, weil die Frau keinen Samen hat. Aber es wird schon mal von einem Samen gesprochen, der gesetzt wird:
Bei der Identität der „Frau“ beißen sich die meisten die Zähne aus. Überlege: Der „Same“ der „Frau“, würde der „Schlange“ den Kopf Zerquetschen. Satan, alias „die Schlange“, ist ein mächtiges geistiges Wesen. Wäre ein Menschlicher sterblicher (Same Evas) in der Lage Satan zu töten? Er kann ihn nicht mal sehen! Also, streich Eva weg. Nächster versuch….
Die Feindschaft der Schlange mit dem menschlichen Geschlecht existiert aber.
Aber du hast recht, daß diese Betrachtung eine Ungereimtheit hat, denn dem Menschen dürfte es schwer fallen, einer Schlange den Kopf zu zertreten.
Außerdem haben wir als Christen das NT und wissen aus Off 12, welche symbolische Bedeutung die Schlange hat und auch dieser Kampf dürfte aussichtslos für den Menschen gewesen sein.
Denn Satan ist ein mächtiges geistiges Wesen und er nat es schnell geschafft, die Menschen zu verführen. Da brauchte es schon einen besonderen Samen, um seine Werke zu zerstören. 1 Joh 3,8
Insofern kann man 1 Mo 3,15 auch auf den Herrn Jesus Christus deuten und versteht in einer bildlich symbolischen Ebene, die in der Bibel viel eingesetzt wird.
Du sprichst die Identität der Frau an und da fällt mir sofort dieser Zusammenhang in Off 12 ein:
[Off 12,1-5] Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt. Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen; und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf dass, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße. Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte weiden mit eisernem Stabe. Und ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Stuhl.
Bisher war man geneigt, mit der Frau aus 1 Mo 3,15 Maria zu verbinden, jetzt geht die Auslegung weiter und man sagt, Israel wäre die Frau, aus der dieser Knabe hervorgegangen ist, der alle Heiden mit eisernem Stabe weiden soll.
Was ist von dieser Auslegung zu halten? Bisher hat der Herr Jesus nicht mit eisernem Stabe geherrscht, aber das kann ja noch kommen.
Paulus enthüllt auch einiges über die symbolische Bedeutung der Frau, er spricht von Christus und der Gemeinde:
[Eph 5,31-32] „Um deswillen wird ein Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und werden die zwei ein Fleisch sein.“ Das Geheimnis ist groß; ich sage aber von Christo und der Gemeinde.
Die Frau wird symbolisch als Bündnispartner Gottes angesehen, früher war es Israel, jetzt ist es die Gemeinde, weil der neue Bund mit dem Herrn Jesus Christus den Bund vom Sinai abgelöst hat.
Paulus spricht im Galaterbrief von den 2 Frauen Abrahams, die 2 Bündnisse bedeuten. Gal 4,22- 31 Der Bund mit der Frau Sarah entspricht dem himmlischen Jerusalem und sie erhalten den Heiligen Geist als Segen Gottes, wie es dem Abraham versprochen wurde. Gal 3,14, Gal 3, 6-9, 1 Mo 22,18
und in deinem Nachkommen werden sich segnen alle Nationen der Erde: weil du meiner Stimme gehorcht hast.
[Gal 3,7-8] . Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen würde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft zuvor: „In dir werden gesegnet werden alle Nationen.“
Christen haben das himmlische Jerusalem zur Mutter, heißt es. Wäre das auch noch eine Auslegung für 1 Mo 3,15 ?
Christen sind ja in dem Herrn Jesus Christus gesegnet. 1 Mo 22 sagt: "in deinem Nachkommen werden gesegnet sein alle Geschlechter auf Erden und wir wissen ja, daß hier nicht Isaak gemeint war. Isaak war ja nur ein Vorbild für den Herrn Jesus Christus.
[1. Kor 12,12-14] Denn gleichwie ein Leib ist, und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber des Leibes, wiewohl ihrer viel sind, doch ein Leib sind: also auch Christus. Denn wir sind auch durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft, wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und sind alle zu einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.