Hiob hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 01:24
Nein - Gott hat Adam und Eva so geschaffen, dass sié einen Erkenntnisweg gehen können, der ohne den baum der Erkenntnis nicht möglich ist.
Das ist (d)eine theologische Hypothese, eine fiktive Annahme, aber keine geoffenbarte Tatsache. Wir haben die Freiheit sich für oder gegen etwas zu entscheiden und das ist m.E. biblisch untermauert. Man muss nicht sündigen, aber man tut es. Fakt ist auch, dass wir Erkenntnis auf anderem Weg ebenso erlangen, der auch schmerzfrei wäre, was ich aber nicht ausführe, denn dann zerre ich das Thema ins OT.
Stelle diese Überlegung an: Wozu gibt Gott ein Gebot, wenn man es ohnehin nicht einhalten kann? Welchen Sinn hat das? Überdies versieht Gott die Übertretung mit der Todesstrafe! Wer tut so etwas? Man macht so aus Gott den Teufel, denn diese Dreistigkeit entspricht seinem Wesen.
Es würde auch aus dem Opfertod Christi eine Farce machen. Nun brachte auch Jesus sein Opfer freiwillig. Er musste es nicht bringen, aber er tat es. Auch hier gilt die Freiheit der Entscheidung.
Unser Wille ist Gott heilig, dass er auch eine bewusste Entscheidung gegen seinen Willen in Kauf nimmt. Um seiner Liebe willen erträgt er das in Geduld. Wir kennen aber auch die Folgen. Jesus hätte es auch anders kommen lassen können, das zeigt uns diese Aussage:
Mt 26,53-54 hat geschrieben: Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten könnte und er mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel stellen würde?
So habe ich dich verwiesen keine tiefenpsychologischen Untersuchungen am Menschen anzustellen, die nur aus halbgaren Überlegungen welticher Wissenschaft entspringen, oder indem man philosophische Gedankegebäude aufbaut, die das Werk Christi sogar verteufeln.
Solche Auffassungen sollten Christen ablegen, aber nicht alle tun es. Sie denken weiter in weltlichen Kategorien, wie sie erzogen wurden, woran auch die RKK maßgeblichen Anteil hat. Christ werden ist ein Umerziehungsprozess, den der Heilige Geist vorantreibt und nicht die Kirche. Sucht man Gründe für den Ungehorsam, findet man sie ohnehin in der Schrift, in unserem Fall bereits in der Genesis:
1. Mo 3,6 hat geschrieben: Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert wäre, um Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.
Diese Lust und Begierde hat die Schlange, für mich der der Teufel, in der Frau angestachelt. Darin bestand das Werk der Verführung, indem man uns falsche Hoffnungen einredet basiernd auf Lügen wider Gottes Wort. Und auch der Mann unterlag dann seiner Frau, indem er aß. So wurde ihm seine eigenen Frau zum Satan.
Meine Aussage bleibt darum aufrecht: Man
muss nicht (!) sündigen, die Gründe dafür sind anders gelagert, was uns z.B. das nächste Kapitel der Genesis zeigt, wobei man dort schon vom sündhaften Menschen ausgehen muss.
Zum Thema nun diese Konsequenz: Es ist wichtig, den Menschen auch den Betrug, den ihre Begierden hervorrufen, dem sie seit Adam und Eva unterliegen, vor Augen zu halten, sprich sie sind Sünder und damit böse Menschen. Ansonsten greift die Botschaft des Evangeliums gar nicht.
Der Mensch muss zu dieser Einsicht gelangen, damit er auch umkehrt, und das freiwillig. Es gibt darin keinen Zwang, denn das wäre Manipulation. Das wollte ich zeigen, dass Gott uns nicht manipuliert, in dem er der Verursacher unserer Sünde wäre. Das ist vielmehr das Werk des Samens der Schlange. Mit dem fiesen Trick bringt der Teufel Menschen dazu, sogar Gott die Schuld zu geben.