Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

oTp
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

Die Bergpredigt.

Ja, Jesus ziehe ich auf jeden Fall vor, wenn es darum geht, sich als Christ richtig zu verhalten.
So auch zu den Vorgängen im AT: Was hätte Jesus dazu gesagt ?

Sklaven ist was ganz Schlechtes in meinen Augen. Krieg, um das Heilige Land nicht den Muslimen zu überlassen, ist schon schwieriger zu bewerten. Hexenverfolgung war ein Wahnsinn, eine Verschwörungstheorie, wie den Juden immer alle Schuld zu geben.
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Helmuth
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 19:48 Es gibt bessere Beispiele, ich weiß.
Die besten Beispiele liefert die Bibel, denn daraus wollen wir ja ableiten, was Zauberei ist, also suchen wir welche. Die Vorfälle mit den ägyptischen Zauberen sind dazu m.E. fürs erste am besten geeigent. Was taten sie? Lesen wir:
2 Mose 7:10-11 hat geschrieben: Und Mose und Aaron gingen zum Pharao hinein und taten so, wie JHWH geboten hatte; und Aaron warf seinen Stab hin vor dem Pharao und vor seinen Knechten, und er wurde zur Schlange. Da rief auch der Pharao die Weisen und die Magier; und auch sie, die Wahrsagepriester Ägyptens, taten so mit ihren Zauberkünsten und warfen jeder seinen Stab hin, und sie wurden zu Schlangen; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.
Zunächst diese Frage: Beide Parteien taten das gleiche. Mose und Aaron warfen Moses' Stab hin und er wurde zu einer Schlange und die ägyptischen Magier warfen jeder ihren Stab hin und jeder wurde zu einer Schlange.

Warum ist es bei Mose und Aaron legitim, also keine Zauberei, d.h. es geschah sogar im Willen Gottes? Hingegen redet die Schrift bei den anderen von Zauberkünsten und Gott würde sie dafür töten lassen. Warum mal so und mal so?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
SilverBullet
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

Euer Vorhaben, über andere Bibelstellen einen einheitlichen Zauberei-Begriff aufzustellen, ist vollständiger Unfug.
Ihr legt nur wieder eure Phantasie hinein.
2. Mose 22,17 und 2. Mose 7,10-11 verwenden noch nicht einmal dasselbe hebräische Wort.
Nur weil ihr im Deutschen an das gleiche Thema erinnert werdet, habt ihr kein Recht dieser Begriffsvermengung.

Das ist einfach nur wieder der nächste üble Handlungsstrang rund um 2. Mose 22,17: ihr akzeptiert nicht, dass ihr keine "Zauberin" erkennen könnt.
Das ist sehr schwach.
oTp
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

2. Mose 22,17 warum spricht die Bibel von Zauberin und nicht von Zaubeter

Die KI macht kein Problem daraus, weil:
• Hebräische Grammatik und Beispiels- oder Repräsentativform: Im biblischen Hebräisch (wie in vielen alten semitischen Sprachen) schließt die weibliche Form die männliche oft nicht automatisch ein oder es wird eine konkrete Praxis benannt. Im antiken Nahen Osten wurden bestimmte Formen der Volksmagie, des Giftmischens, des Beschwörens oder des Kontakts mit Toten und Hausgeistern (wie Kräuterkundige, Hebammen oder Seherinnen am Rand der Gesellschaft) häufig mit Frauen assoziiert.
• Gleichstellung im jüdischen Gesetz (Talmud): Jüdische Gesetzesausleger (der Talmud) stellen klar, dass die geschlechtsspezifische Nennung hier keine Einladung ist, männliche Magier zu verschonen. Nach talmudischer Auslegung gilt das Verbot und die Todesstrafe gleichermaßen für Männer und Frauen; die weibliche Form steht stellvertretend für die Art der magischen Praxis.
• Allgemeine Verbote für beide Geschlechter: An anderen Stellen des Alten Testaments (z. B. in 3. Mose 20,27 oder 5. Mose 18,10–11) werden Totenbeschwörer und Zauberer allgemein und geschlechtsneutral oder in beiden Formen genannt. Die Konzentration auf die məkhašefa in Exodus 22,17 spiegelt den spezifischen, damals gebräuchlichen Begriff für diese Art des schädigenden Zaubers wider.
Das versteht auch jeder Christ.
Auch versteht er das Wesen der Zauberei.

Das wäre eine Frage an dich, SilberBullet.
Wenn für dich Zauberei nur ein unsinnigen HokusPokus ist, weil die Welt für dich einseitig Eindimensional ist, ist das Reden über Zauberei Reden von etwas, was nicht existiert. Weil dann ja auch kein Gott existiert und keine Engel und Dämonen. Nach Vorstellung der atheistischen Psychologie ist dann Zauberei höchstens sowas wie ein veranlagter Archetypus, der innere Bedürfnisse befriedigt.

Sind es aber jenseitige Wirklichlichkeiten, wird von Zauberei als von wirklichen Gesetzmäßigkeiten geredet. Da kann es dann dem Atheisten unbehaglich werden.

Allerdings ist es in der umfassenden Bedeutung nicht so einfach zu verstehen, weil dieses Verbot ihnen nicht einleuchtet und sie Machtzuwachs suchen, sei es transzendentes Verstehen oder höhere Fähigkeiten.

Die Magier des Pharao taten ja dasselbe wie Moses, das verstehen Esoteriker nicht, dass die Magier gegen Gott gehandelt haben sollen.
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Zippo
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Zippo »

Philippus hat geschrieben: ↑Sa 17. Okt 2026, 22:07 abgetrennt aus: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Apropos Frauenverachtung, ich will ja hier nicht als der ewige Bibelkritiker gelten aber rein zufällig beim Bibel-stöbern bin ich noch auf eine andere Stelle gestoßen, die mir ebenfalls frauenverachtend vorkommt:

ich habe extra im Bibelserver auf drei verschiedenen Bibeln (Schlachter2000, Neues Leben, Lutherbibel 2017) gesucht, aber alle sagen tatsächlich dasselbe:

2Mo 22,17 Eine Zauberin darfst du nicht am Leben lassen.

es 57,3 »Ihr aber – kommt her, ihr Kinder der Zauberin, Nachkommen von Ehebrechern und Huren!


Mal eine Frage an unsere Bibelexperten: warum soll man nur die Zauberin und aber nicht den Zauberer "nicht am Leben lassen"?
Ich vermute mal, dass wegen dieser Bibelstelle jahrhundertelang angebliche unschuldige "Hexen" qualvoll verbrannt wurden und dass diese Bibelstelle viel Leid über die Menschheit gebracht hat. Und Zauberinnen gibt es nach wie vor.
Es liegt doch in erster Linie an der Übersetzung. In Jes 57,3 liefert mein bibelkommentare Strong-Verzeichnis das Wort "anan. Das wird eigentlich hauptsächlich mit " Zauberer" übersetzt. Wie z. Bsp. auch in 5 Mo 18,10
[ELB-BK: 5. Mo 18,10] Es soll keiner unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier,
oder
[ELB-BK: Jer 27,9] Und ihr, hört nicht auf eure Propheten und auf eure Wahrsager und auf eure Träume und auf eure Zauberer und auf eure Beschwörer, die zu euch sprechen und sagen: Ihr werdet dem König von Babel nicht dienen.
Warum hat man also in deinen genannten Bibelstellen die weibliche Form gewählt ?

Die LutherÜ wählt das Wort "Tagewähler", es geht auch um das Ausdeuten von Vogelgeschrei. Das haben wohl Frauen oft gemacht. Es gab auch Wahrsagerinnen, wie die Wahrsagerin von En Dor 1 Sam 28,..7.., zu der ist König Saul gegangen.

Der Grund dafür, daß man im Mittelalter sogenannte Hexen verbrannt hat, war nicht unbedingt, daß es eine Hexe war, es lag auch nicht an der Bibel, sondern es entweder Unkenntnis oder Mißgunst. Da waren Frauen im Wald und haben sich mit Kräutern beschäftigt und dann war irgendwie ein Zwischenfall, der das Fehlurteil ausgelöst hat.
Vielleicht hat man auf diese Weise auch nur Frauen beseitigen wollen, die z. Bsp. auf dem Wege zur Thronfolge im Wege waren.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

oTp hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 09:50Das wäre eine Frage an dich, SilberBullet.
Wenn für dich Zauberei nur ein unsinnigen HokusPokus ist
Du hast die Problematik doch noch gar nicht umrissen.
In 2.Mose 22,17 geht es nicht um einen "Zauberei"-Begriff, sondern um eine konkrete Stelle, bei der offen ist, was dahinter steckt.
Du kannst dein restliches Leben damit verbringen, "Zauberei" weltumspannend zusammenzufassen und wirst doch keinen Millimeter näher an 2.Mose 22,17 herankommen.

Aus reiner Fantasie-Geilheit willst du festlegen, dass in 2.Mose 22,17 mit "eine Zauberin" ein allgemeines Prinzip für Frauen angesprochen wird: Motto "wenn sie es tun, sind sie Zauberinnen".
Das steht dort aber nicht - noch nicht einmal im Ansatz.
Es steht überhaupt keine Handlung dort, sondern nur eine Bezeichnung.

Es könnte also genauso gut sein, dass der Text auf eine Gruppe abzielt, die man "die Zauberinnen" nannte. Was diese Gruppe genau gemacht hat, ist unbekannt.

Du (und genauso die anderen Christen, egal aus welchem Jahrhundert!) hast hier keine Erlaubnis, von der Bezeichnung zur Handlung und zur allgemeinen Frau zu springen.
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 11:18 Du (und genauso die anderen Christen, egal aus welchem Jahrhundert!) hast hier keine Erlaubnis, von der Bezeichnung zur Handlung und zur allgemeinen Frau zu springen.
Da wir Christen umreissen können, um was es sich handelt, brauchen wir von dir wohl gar keine Erlaubnis. Wir haben auch keinen Tunnelblick, daß Zauberei nur etwas weibliches wäre.

Dein Anliegen trifft den Kern der Sache sowieso nicht. Wie sollen wir dich also zufrieden kriegen ?
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

oTp hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 11:39Da wir Christen umreissen können, um was es sich handelt
Genau, ich sage in Bezug auf 2. Mose 22,17 "ihr Christen müsst keine Frauen abschlachten" und die Christen rufen "Doch!" :-)

Inhaltlich hast du nichts mehr zu bieten.
Du willst einfach nur deine Fantasterei durchsetzen.
In 2. Mose 22,17 steht nur eine Bezeichnung (ein Name), mehr nicht.
Was hier bezeichnet wird, ist vollständig unklar.
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 11:50
oTp hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 11:39Da wir Christen umreissen können, um was es sich handelt
Genau, ich sage in Bezug auf 2. Mose 22,17 "ihr Christen müsst keine Frauen abschlachten" und die Christen rufen "Doch!" :-)

Inhaltlich hast du nichts mehr zu bieten.
Du willst einfach nur deine Fantasterei durchsetzen.
In 2. Mose 22,17 steht nur eine Bezeichnung (ein Name), mehr nicht.
Was hier bezeichnet wird, ist vollständig unklar.
Ich folge der Logik. Was hast du zu bieten ?
Und ja, wir Christen müssen keine Frauen abschlachten, auch keine Männer, die Zauberei betreiben.
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Kingdom
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Kingdom »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 17:57
So wie es aussieht, führst du ein psychisches Töten durch.
Du bist nicht bereit 2. Mose 22,17 sauber zu verwalten, sondern hältst an deinen Vorstellungen dazu fest und deklarierst die Konsequenzen dann halt ins Jenseits.
Das ist nicht besser als das, was du der RKK vorwirfst.
Du hältst deine Vorstellungen zur "Zauberin" für ganz dolle und setzt Gottesbehauptungen als verlagertes Hinrichtungswerkzeug ein.
Ob Du es glaubst oder nicht jeder Sünder hat ein Todesurteil auf Erden erhalten, das zu akzeptiern und als Realität an zu erkennen hat nichts mit psychischen töten zu tun, sondern einem Ja zu der von Gott gesetzten Realität, für jeden Menschen.

Sauber verwalten heisst, was hat Gott Israel Geboten und was ist die Folge, wenn sie seine Gebote mit Füssen traten.

Das ist Irdisch gesehen nicht anders, man prüft was der Gesetzgeber sagt und man kann sich dann ausrechnen was die Konsequenz ist, wenn man das Gesetz mit Füssen tritt. Sauber verwalten heisst auch hören was Christus uns geboten und was ist die Konsequenz wenn man nicht hört und tut.

Ob das ein Mensch eben Glauben will oder nicht das ist seine freier Glauben. Der glaube an ein Jüngstes Gericht mag für Dich utopisch sein, ich glaube fest daran und nun? Jeder hat die Freiheit zu glauben was er will und eben zu entscheiden bereite ich mich auf dieses Gericht vor oder eben nicht.

Da ich das Elend auf dieser Welt sehe, finde ich es wirklich toll, das auf der neuen Erde das Böse keinen Zutritt mehr haben wird. Das heisst nicht das ich Freude haben wenn Menschen verloren gehen, sonst würde ich ihnen ja nicht von Christus erzählen und von Gottes Geboten.

Nicht meine Vorstellungen halte ich für dolle, das im Jüngsten Gericht die Gerechtigkeit hergestellt wird durch Gott das finde ich Gut.

Der Wunsch Gottes ist das alle Menschen sein Gesetz beachten und umkehren, das wäre auch mein Wunsch aber man kann niemanden zwigen das Gute zu tun.

LG Kingdom
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