Dewarim

Themen des alten Testaments
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Larson
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Re: Dewarim

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 07:37 dass sich der TE in Widersprüche verwickelt
Habe ich mich nicht, wenn man meinen Beitrag nicht umdeuten würde…
Helmuth hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 07:37 dass hier seitens des TE gar nicht biblisch argumentiert wird
Vielleicht könntest du mal solches unterlassen, und deine Rasterbrille beiseitelegen.
Aber dein Satz sagt ja wieder mal genug über dich.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
Otto
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Re: Dewarim

Beitrag von Otto »

Larson hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Du versuchst lediglich, die immense Präsenz der Opfervorschriften in Dewarim kleinzureden, weil sie deine Theorie von einer „opferlosen Teschuwa-Ära“ komplett zu Fall bringen….
Stimmt doch nicht, ist eine haltlose Unterstellung deinerseits.

Es gibt nun mal keine Opfervorschriften im Dewarim, oder siehst du irgendwo, wie das Opfer dargebracht werden soll?
Nein, auch wenn Opfer erwähnt werden, es gibt dazu keine Vorschriften.
Und „immens“ ist dies nun wirklich nicht, da übertreibst du masslos….
Jetzt wird es wirklich abenteuerlich. Schauen wir uns doch mal 5. Mose 12,27 an. Dort gibt Gott eine absolut unmissverständliche, bindende Vorschrift für die Praxis:
Und du sollst deine Brandopfer, das Fleisch und das Blut, auf dem Altar des HERRN, deines Gottes, darbringen; und das Blut deiner Schlachtopfer soll an den Altar des HERRN, deines Gottes, gegossen werden, das Fleisch aber darfst du essen
Gott schreibt hier haargenau vor, wie das Opfer dargebracht werden soll: Das Blut gehört an den Altar gegossen, das Fleisch der Olah komplett auf den Altar, und das Fleisch der Schlachtopfer darf gegessen werden. Das sind handfeste, juristische Opfervorschriften!

Nicht dabei zu übersehen: Die Einzelheiten und Feinheiten des Opferns – quasi die technische Bedienungsanleitung dazu – sind bereits extrem detailreich im 3. Buch Mose (Levitikus) beschrieben. Es wäre völlig unvernünftig, diese technischen Details in jedem folgenden Buch der Tora genauso wieder zu sezieren.

Wenn in Dewarim die Begriffe Brandopfer, Schlachtopfer, Zehnten, Gemeinschaftsopfer oder die Opfer der Erstlinge stehen, weiß jeder Jude genau Bescheid. Und falls nicht, schlägt er das 3. Buch Mose auf und informiert sich dort über die Durchführung. :yawn:

Deine Schlussfolgerung, dass es in Dewarim „keine Vorschriften“ gäbe und das Buch den realen Opferdienst zugunsten einer rein opferlosen Teschuwa (Umkehr) entwerte, ist eine Fehlinterpretation der Tora – und die Tora besteht nun mal nicht ausschließlich aus dem 5. Buch Mose. :!:
LGrüße von Otto
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Larson
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Re: Dewarim

Beitrag von Larson »

Otto hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 20:44 sind bereits extrem detailreich im 3. Buch Mose
Ich sprach aber von Dewarim. Anders, was in Dewarim steht, wird auch schon vorher erwähnt. Und ja, es seht auch zusätzliches im Dewarim.

Weiter, auch wennes schon nur steht, dass man die Weisungen Gottes befolgen soll, sidn auch die Opfer beinhaltet. Aber ich sprach von der Besonderheit und betonte, dass es in 5. Mo fast ausschliesslich um soziales, sittliches und moralisches Leben geht.
Dies ist nun mal das Fundament, wozu Israel das Land bekamen, und das war schlussendlich auch der Stolperstein, und nicht zuviele oder zuwenige Opfer, die Abwendung vo de Lehre Gottes, und wenn es dann zurückkehrt, fordert der Ewige weiter kein Opfer wegen dieser Verfehlung,
Otto hat geschrieben: So 13. Sep 2026, 20:44 Deine Schlussfolgerung, dass es in Dewarim „keine Vorschriften“ gäbe und das Buch den realen Opferdienst zugunsten einer rein opferlosen Teschuwa (Umkehr) entwerte, ist eine Fehlinterpretation der Tora – und die Tora besteht nun mal nicht ausschließlich aus dem 5. Buch Mose.
Diese deine erfundene Schlussfolgerung habe ich mitnichten gemacht noch geschrieben.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
Otto
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Re: Dewarim

Beitrag von Otto »

Larson hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:sind bereits extrem detailreich im 3. Buch Mose

Ich sprach aber von Dewarim. Anders, was in Dewarim steht, wird auch schon vorher erwähnt. Und ja, es seht auch zusätzliches im Dewarim.
Jetzt rechtfertigst du dich damit, dass du ja „nur von Dewarim“ gesprochen hast. Gleichzeitig betonst du aber immer wieder das Gebot, nichts hinzuzufügen und nichts aus der Tora zu entfernen. Daher meine Frage an dich: Seit wann repräsentiert ausschließlich Dewarim die Tora als Ganzes? Seit wann ist Dewarim aus der Tora isoliert? Wenn du die Tora als Ganzes verteidigst, kannst du ihre Bücher nicht nach Belieben voneinander trennen, nur um deine Theorie zu retten. :)
Larson hat geschrieben:Dies ist nun mal das Fundament, wozu Israel das Land bekamen, und das war schlussendlich auch der Stolperstein, und nicht zuviele oder zuwenige Opfer, die Abwendung vo de Lehre Gottes, und wenn es dann zurückkehrt, fordert der Ewige weiter kein Opfer wegen dieser Verfehlung,
Übersetze das bitte erst einmal auf Deutsch, was du da eigentlich sagen möchtest. Danach werde ich mir überlegen, ob ich dir darauf überhaupt noch eine Antwort gebe. ;)
Larson hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:Deine Schlussfolgerung, dass es in Dewarim „keine Vorschriften“ gäbe und das Buch den realen Opferdienst zugunsten einer rein opferlosen Teschuwa (Umkehr) entwerte, ist eine Fehlinterpretation der Tora – und die Tora besteht nun mal nicht ausschließlich aus dem 5. Buch Mose.
Diese deine erfundene Schlussfolgerung habe ich mitnichten gemacht noch geschrieben.
Es steht für jeden, der des Lesens mächtig ist, schwarz auf weiß geschrieben, was du verfasst hast. Gerade bei deinem allerersten Post wird völlig ersichtlich, wohin du die Leser führen möchtest und was dein eigentlicher Beweggrund ist: Du willst behaupten, das Opfer Jesu könnte niemals vom „Ewigen“ gewollt sein. Wenn du weiterhin deine eigenen Beiträge so offensichtlich leugnen möchtest – bitteschön… :clap:
LGrüße von Otto
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Kingdom
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Re: Dewarim

Beitrag von Kingdom »

Larson hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 09:11 Das ist hellenistische christliche Dogmatik, welche nicht mit der Tenach,.....
Larson wenn der Tod und die Auferstehung dazu führten das der Heilige Geist das Gesetz in die Herzen schreibt und das Gesetz erfüllt ist und die Schuld genommen, wozu zurück?

Das einmalige Opfer ist eben nicht hellinistisch, sonder klare Prophetie Gottes:
Jes. 53.10 Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er liess ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen.
11 An der Arbeit seiner Seele wird er sich satt sehen; durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Schulden wird er auf sich nehmen.
Das glauben wir Christen, das dieser Gerechte uns gerecht macht und das er unsere Schulden auf sich genommen hat. Also hör endlich auf mit den Lügen, Jesaia sei hellinistisch nur weil wir Christen ihm Glauben und Du ihm nicht glaubst.

Du verleugnest dieses Schuldopfer als nicht nötig, du verleugenst das es Gott gefiel ihn zu zerschlagen, du verleugnst das es Nachkommen gibt, du leugnest das Gottes Vorhaben in seiner Hand gelingen wird, du verleugnest das Jesus Gerecht gewesen sei aber glaubst dann das Israel Gerecht sei, von dem Gott sagt das sie selbst den Erlöser nötig haben.

Nur ungerechte brauchen einen Erlöser. Gerechte brauchen keinen Erlöser aber sie können erlösen, so wie eben nur der gerechte Gott erlösen kann.

Christus kam als Knecht um zu dienen und hat seine Seele für uns zum Schuldopfer hingegeben, genau so wie es in Jesaia prophezeit wurde hat es sich erfüllt und er hat viele gerecht gemacht und nahm Ihre Schulden auf sich, genau darum lieben wir Ihn und genau darum danken wir Gott das sich das erfüllte und das wir diese Erlösung erkennen und annehmen durften, weil sie vom Gerechten kommt.


Er hat gesagt:
Mr 14:24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.
Das ist genau das auf was Jesus bezug nimmt, nicht auf Hellinismus sondern auf die Prophetie des Propheten Jesaia.


Wenn er unsere Schulden auf sich genommen hat, so dürfen wir es einfach glauben und weder Christus noch Jesaia waren Hellinisten.

Wer Christus und Jesaia glaubt, der kann deswegen nicht Hellinistisch sein, selbst wenn jemand es wäre, läge auch diese Schuld auf dem Gerechten und der Heilige Geist würde ihn Schritt für Schritt lehren die Sünde abzulegen, weil dieser in die ganze Wahrheit führt.

Jesus verleugnest Du als Gerechten aber gem. Dir ist ja in Jesaia 53 ein Volk der Gerechte, von dem Gott selbst und sein Sohn sich eins sind das dieses Volk Erlösung braucht und mit Ihnen alle Propheten des AT.

Ein Gerechter braucht keine Erlösung, der gibt Erlösung.

Erlösung brauchen nur Ungerechte und auf den Erlöser warten die Unerlösten, wer unerlöst ist, kann nicht gleichzeitig Gerecht sein.

Wer den Opferdienst wieder einführen will, bezeugt ja damit selbst das er noch nicht Gerecht ist und wer noch auf einen Erlöser wartet, bezeugt selbst das er noch nicht erlöst ist.


LG Kingdom
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