Die Erfüllung der Gebote gehört dazu, ansonsten fällst du unter das Urteil Jesu gem. Matth. 7:21-23. Dass das alleine nicht reicht, wusste aber nicht nur Paulus, sondern auch schon Mose. Man lese: https://www.csv-bibel.de/bibel/5-mose-30ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 27. Jul 2026, 13:59 Wie übt man diese Liebe aus ? Indem ich keine Bilder von Gott anfertige? Durch Sabbathaltung? Durch Tieropfer? Durch Speisegebote? Indem ich nicht töte, nicht stehle, nicht Ehe breche ?
Man kann 5. Mose 30 kontextuell gar nicht aufteilen, es Ist eine Rede, die lehrt, dass uns das Gesetz ins Herz geschrieben sein muss. Dann erfüllt man es auch, weil man, so man damit vom Heiligen erfüllt ist, tatsächlich auch auf sein Herz hören kann. Und das geht nur, wenn man auch Gott über alles liebt, wie es das „Sh‘ma Israel“ fordert.
Das ist bestenfalls eine Meinung, ich sehe dazu aber keine biblische Grundlage. Er lehrt es doch nicht anders als Jesus. Doch was immer man über Männer Gottes meint, und es war wohl keiner bis auf Jesus perfekt, so ist und bleibt die Gesetzeslehre des AT die Grundlage für das NT. Anders zu denken befinde ich irreführend.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 27. Jul 2026, 13:59 Paulus weist darauf nicht deutlich genug hin. Bei ihm verkommt die aktive Liebe als Erfüllung des Gesetzes bestenfalls zur Nebensache, auch wenn er an verschiedenen Stellen durchaus die aktive Rolle der Nächstenliebe anspricht.
Du findest heute wie schon früher Menschen, die entweder geliebt haben und sich der Gnade Gottes bewusst waren, ohne die sie aufgeschmissen wären, oder solche, deren Treue mehr den Buchstaben des Gesetzes gilt und andere verurteilen, wenn sie geringe Fehler sehen. Ich sehe da nichts Neues unter der Sonne.