Johncom hat geschrieben: ↑Sa 25. Jul 2026, 18:01
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 25. Jul 2026, 13:37Paulus spricht auch viel von dem Geheimnis Christi, da muß einen nicht wundern, wenn gewisse ungläubige Menschen keinen Zugang zu dem Evangelium haben und die Hinweise auf den Herrn Jesus in den Propheten abstreiten.
Paulus schreibt in deinem Zitat: "dass mir ist kund geworden dieses Geheimnis durch Offenbarung"
und Offenbarung bekommt man nicht unbedingt, weil man etwas glaubt. Viele Gläubige glauben, das ihnen in der Zukunft

offenbart wird, woran sie geglaubt haben. Als Lohn für ihre Glaubens-Treue sozusagen.
Seine großen Offenbarungen hat Paulus erst bekommen, nachdem er an Jesus Christus geglaubt hat, vorher hätte ihm Gott höchstens offenbart, daß er auf dem falschen Weg ist.
[Apg 9,3-4] Als er aber hinzog, geschah es, dass er Damaskus nahte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und auf die Erde fallend, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
Nach diesem Ereignis hat sich Paulus einige Jahre zurückgezogen und hat die Schriften der Juden studiert und da kamen ihm ganz neue Einsichten, als er die Worte im Hinblick auf seinen Herrn und Heiland Jesus Christus untersucht hat.
[Gal 1,15-18] Als es aber Gott, der mich von meiner Mutter Leib an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn unter den Nationen verkündigte, ging ich sogleich nicht mit Fleisch und Blut zu Rate und ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
Die Offenbarung des Paulus ging nicht ohne Betrachtung der Schriften und durch den Glauben an Jesus Christus verstand er auf einmal, worum es in den Schriften der Propheten von Mose bis Maleachi geht und seine Einsichten zum Gesetz sind ja mutmaßlich im Hebräerbrief niedergeschrieben.
Die Offenbarung der Apostel sind überragend und nicht zu vergleichen, mit dem, was andere gläubige Christen erlebt haben.
Das ist auch eine andere Offenbarung als die der Nachfolger Jesu, die jetzt im Glauben, aber nicht im Schauen leben, die aber in der Zukunft, also nach ihrem Tode erleben, worauf sie gehofft und woran sie geglaubt haben.
Rö 8,18
Denn ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Johncom
Das Geheimnis Christi offenbart sich jedem, der wie Paulus "täglich stirbt". Das, glaube ich, ist das Frohe an der Botschaft. Sich als neu geboren erkennen, was auch heißen kann: das ewige Leben war schon immer, jetzt weiß ich es.
Das Geheimnis Christi offenbart sich in der Hinwendung zum Herrn Jesus Christus. Vielleicht muß man dazu sterben, in dem Sinne, daß man alle Bedenken beiseite läßt und sich von dem Heiligen Geist zur Buße und Umkehr führen läßt.
Der Herr Jesus Christus sagte ja folgendes:
[Lk 17,32-33] Erinnert euch an Lots Frau! Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; wer aber irgend es verliert, wird es erhalten.
Das Sterben geht nach der Bekehrung immer weiter, wenn man bereit ist, Gottes Willen gegen die eigene Lebensführung einzutauschen.
Aber ewiges Leben in einer neuen Schöpfung, das ist das Ziel, daß sich durch das Gesetz bzw. die Einhaltung der Gebote wohl nicht erreichen läßt.
[Mt 19,16-22] Und siehe, einer trat herzu und sprach zu ihm: Lehrer, was muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu haben? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist gut. Wenn du aber ins Leben eingehen willst, so halte die Gebote. Er spricht zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Diese: Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst kein falsches Zeugnis ablegen; ehre den Vater und die Mutter; und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Der Jüngling spricht zu ihm: Dies alles habe ich beachtet; was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm: Wenn du vollkommen sein willst, so geh hin, verkaufe deine Habe und gib sie den Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben; und komm, folge mir nach! Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt weg, denn er hatte viele Besitztümer.
Das ewige Leben war nicht schon immer, sondern es kam mit dem Herrn Jesus Christus in das Dunkel dieser Welt:
[Joh 10,27-28] Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit,
[Joh 14,6] Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johncom
Glauben ist nicht alles, lebendig sterben und selber "Sohn" werden. Im Glauben, im sich ständig bekennen, meistens nur dem Mund nach ... entsteht wieder so etwas wie Abgrenzung. "Mein Glaube" ist richtig, eurer ist falsch. Man wird schriftbesessen, Pharisäerhaft, stolz und beurteilt andere.
Glaube ist nicht nur Bekennen, in der Nachfolge tut jeder, was ihm vom Heiligen Geist aufgetragen wird, es gibt ja verschiedene Ämter und Gaben.
Eine abgrenzende Lehre muß sein, sie ist genauso wichtig, wie die Mauer, um eine Stadt. Was gehört zu meinem Glauben, wie gestaltet sich das, was ist mein Bürgerrecht und was sind die Pflichten ?
Darüber schreiben die Apostel in ihren Briefen und gläubige Christen sollen sich damit beschäftigen.
Und was gehört nicht dazu und soll gemieden werden, weil sonst das Ziel verfehlt wird.
Off 21,17 Und nicht wird in sie eingehen irgendetwas Gemeines und was Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, die geschrieben sind in dem Buch des Lebens des Lammes.
[Off 22,15] Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Ehebrecher und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Johncom
Was Juden, Muslime und andere angeht, vielleicht ist manchen unter ihnen das Geheimnis Christi längst offenbar. Offenbarung heißt nicht, dem Buchstaben zu folgen. "Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig".
Nein, das ist ein Irrtum, denn dann würden sie ja ganz anders reden und handeln. "Der Buchstabe tötet", das bezieht sich auf die Juden, die dem Gesetz weiter folgen wollten.
[2. Kor 3,4-6] Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott: nicht, dass wir von uns selbst aus tüchtig sind, etwas zu denken als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
Durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus haben wir den Heiligen Geist. Höre dir in youtube die Rede von ehemaligen Muslimen an, die an Jesus Christus glauben. Das unterscheidet sich deutlich von dem, was die Muslimen normalerweise denken und tun. Das liegt an dem anderen Geist, der sie nun erfüllt und auch an der ganz anderen Lehre, mit der sie sich nun beschäftigen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.