Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 07:56 Ich kann all diesen Unsinn nicht mehr hören.
Ich auch nicht, aber warum bringst du den Unsinn? Warum muss ich den hier hören? Ich zumindest habe danach nicht gefragt. Und ich beschäftige mich damit auch nicht. Oder stöberst du täglich im Müll anderer? Bring endlich was Themenrelevantes.

Ich kann mich auch nur wiederholen. So ziemlich alle, die ich kenne, dazu gehört auch D. Prince haben in Wahrheit keine klare Erfahrung mit Dämonie. Sie werfen alles in die Schublade Okkultismus. Was genau davon ist aber Besessenheit?

Dazu kenne ich keine schlüssige Lehre, denn wirklich alle unterscheiden kaum zwischen Spiritismus, der eben nicht Besessenheit ist, oder Fluchbelastungen, die ebenfalls damit direkt nichts zu tun haben, geschweige denn psychische Störungen, die ein ganz anderes Feld sind.

Ich komme zu dem Schluss, dass es keine klaren Kriterien gibt, um das theologisch dingfest zu machen, sondern sich erst in der Praxis zeigt. Also da ist nichts mit Kennzeichen. Im Realfall kann Gott Offenbarung geben, aber nicht z.B. am Rednerpult von D. Prince.

Und was Austreibung betrifft habe ich mich schon geäußert, somit solltest du meine Position kennen. Ansonsten gilt weiter „w-ejn kol chadash tachat ha-shemes“ (Prediger 1:9). ;)
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 10:06 Ich kann mich auch nur wiederholen. So ziemlich alle, die ich kenne, dazu gehört auch D. Prince haben in Wahrheit keine klare Erfahrung mit Dämonie. Sie werfen alles in die Schublade Okkultismus. Was genau davon ist aber Besessenheit?
Okkultismus lockt wahrscheinlich Dämonen an. Aber da sind sicher noch andere Faktoren. Dazu gehört sicher, ob ein Teil der Menschen von der Veranlagung her geschützter sind.
Dazu kenne ich keine schlüssige Lehre, denn wirklich alle unterscheiden kaum zwischen Spiritismus, der eben nicht Besessenheit ist, oder Fluchbelastungen, die ebenfalls damit direkt nichts zu tun haben, geschweige denn psychische Störungen, die ein ganz anderes Feld sind.
Ich komme zu dem Schluss, dass es keine klaren Kriterien gibt, um das theologisch dingfest zu machen, sondern sich erst in der Praxis zeigt. Also da ist nichts mit Kennzeichen. Im Realfall kann Gott Offenbarung geben, aber nicht z.B. am Rednerpult von D. Prince.

Aber es gibt eben Merkmale die Verdachtsmomente sind.

Wenn Spiritismus keine Besessenheit ist, dann verkreftet derjenige mehr. Aber es gibt genug Fälle, wo Besessenheit und Spuk durch Spiritismus begann.
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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

Das ändert nichts, denn Verdacht bleibt Verdacht und ist kein Beweis. Es bleibt weiter dabei, dass du das via Ferndiagnose nicht dingfest machen kannst. Ich meine wieviel schreibst du schon und hast nichts bewiesen? Gesichert sind nur die biblischen Fälle, AT wie NT.

Jetzt krieg‘s bitte nicht wieder in den falschen Hals als wolle ich dir Inkompetenz unterstellen. Ich sehe das als objektiv sachliche Aussage ohne Ansehen der Person, die damit für mich gleichermaßen gilt. Ich bin also desgleichen inkompetent und kann es auch eingestehen. Aber im Realfall bitte ich Gott um Offenbarung, falls ich auf einen solchen Verdachtsfall in Wien und meiner Umgebung stoße.

Warum das wichtig ist, habe ich schon erläutert, und weiters leugne ich diese Dinge auch nicht. Ich denke an der Stelle könntest auch du hier abschließen, als es immer einseitig runterzuspulen. Spezielle Fälle passen m.E. besser in ein neues Thema, womit du dich nicht auf Besessenheit einschränken musst, wie ich das hier so festgelegt habe.
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oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 10:43 Das ändert nichts, denn Verdacht bleibt Verdacht und ist kein Beweis. Es bleibt weiter dabei, dass du das via Ferndiagnose nicht dingfest machen kannst. Ich meine wieviel schreibst du schon und hast nichts bewiesen? Gesichert sind nur die biblischen Fälle, AT wie NT.
Für mich ist diese Behauptung von dir Mumpitz.
Ich meine wieviel schreibst du schon und hast nichts bewiesen?
Ich finde deine Aussage hier lustig. Ja, wie will man erkennen, dass an seltsamen Vorgängen, am seltsamen Verhalten eines Menschen Dämonen beteiligt sind ? Das ist der Part, wo Denkfähigkeit gefordert ist. Ein Prince oder Lechner haben Vorgänge erlebt, die sie völlig überzeugt haben. Dich überzeugt also nichts von den vielen Fallbeispielen Kochs ?

Dann schau auch du mal nach im Erklärungskatalog von C G jung. Da haben wir eine alternative "Wahrheit" für diese Vorgänge.
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 04:10 Wenn man die Religionen neutral betrachtet, finden sich die Gemeinsamkeit in allen: die Projektionen. Die Tempel, die Festtage, die Riten, ein Gott wird im Außen zelebriert. Und was die Hindernisse angeht, das chaotische in einem selbst, dafür werden Dämonen und Teufel benannt bzw gebannt. Es ist also nicht nur ein Phänomen im Christentum, oder?
Nein, bestimmt ist das nicht exklusiv auf das Christentum beschränkt. Im Islam sieht man es ja auch: Frauen sollen sich verhüllen, weil der Mann ein Problem hat.
Beim Christentum fällt mir eben auf, dass der Satan usw. als Sündenbock fungiert. Und Jesus natürlich auch. Dann schreibt man ihm, dem Satan, alles zu, was man subjektiv als unmoralisch empfindet. Damit kommt man nicht weit.

Ich bin nicht die Erste, die sich darüber Gedanken macht.
Johncom hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 04:10 Das andere finde ich heilsam, eigene Probleme "abgeben". Zunächst mal. Sein Wille geschieht, nicht meiner. Das Erkennen, dass der eine Gott alles ist, also mich auch das Unheil erleben lässt. Bis ich sage, da komme ich nicht raus, Gott, mache du das.
Ja, da kann ich mich anschließen und musste ich lernen. Aber daraus folgt ja nicht, dass ich gar nichts mehr zu tun brauche. Gott hat uns in diese Welt geschickt, damit wir für ihn agieren.
Johncom hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 04:10 Irgendwann aber, das gilt für innere Kreise, wird man dann an den Punkt kommen, das auch Probleme nicht mehr interessieren. Sie melden sich zwar weiter, aber sie stören nicht mehr.
Diese Erkenntnis kommt wohl mit zunehmendem Alter und Weisheit.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.

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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Sunbeam hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 17:01 Eigentlich ein Spiel, wie es in fast allen (Welt)Religionen gespielt wird, nur unterscheiden sich die Spielregeln da oft erheblich. Und eine feste Größe in diesen Spielregeln, das ist der Satan oder Teufel im Judentum wohl je nach Kulturepoche, Iblis (Azazil) im Islam, der Diabolus der Griechen, Ahriman (Altiran), die Teufel im Hinduismus (wer blickt da noch durch), die Mara im Buddhismus (im weitesten Sinne), nur einmal grob umrissen.
Der Teufel ein immer "stechender" Trumpf Gottes, oder mehr ein Trumpf dessen, was die Theologen alles mit und um die Angst und Teufel herum dann alles so theologisch "verbastelten".

Der Teufel in der Weltliteraur, hier dann von Dantes Göttlicher Komödie, bist zur weltlichen "Bibel" als Goethes Faust, vergessen wir nicht den Teufel in Film und TV, obwohl ich meine, das der Teufel da eher ein fester Einwohner in Hollywood selbst ist, und schließlich das subjektiv individuelle Bild in den tausendfältigen Spekulationen und Phantastereien der Menschen.
Lieber Sunbeam, das finde ich sehr schön geschrieben. Vielen Dank dafür.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.

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Sunbeam
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Sunbeam »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 13:47
Sunbeam hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 17:01 Eigentlich ein Spiel, wie es in fast allen (Welt)Religionen gespielt wird, nur unterscheiden sich die Spielregeln da oft erheblich. Und eine feste Größe in diesen Spielregeln, das ist der Satan oder Teufel im Judentum wohl je nach Kulturepoche, Iblis (Azazil) im Islam, der Diabolus der Griechen, Ahriman (Altiran), die Teufel im Hinduismus (wer blickt da noch durch), die Mara im Buddhismus (im weitesten Sinne), nur einmal grob umrissen.
Der Teufel ein immer "stechender" Trumpf Gottes, oder mehr ein Trumpf dessen, was die Theologen alles mit und um die Angst und Teufel herum dann alles so theologisch "verbastelten".

Der Teufel in der Weltliteraur, hier dann von Dantes Göttlicher Komödie, bist zur weltlichen "Bibel" als Goethes Faust, vergessen wir nicht den Teufel in Film und TV, obwohl ich meine, das der Teufel da eher ein fester Einwohner in Hollywood selbst ist, und schließlich das subjektiv individuelle Bild in den tausendfältigen Spekulationen und Phantastereien der Menschen.
Lieber Sunbeam, das finde ich sehr schön geschrieben. Vielen Dank dafür.
Lieben Dank, herzlichen Dank, also ein Dank, in dem das Jauchzen des gesamten Universums mit eingeschlossen ist.

Apropos Astrophysik:

Hier dann ein Schnappschuss als lieben Gruß von Sunbeam (als Einstein vermummt), auf dem Weg zum achtfachen Pfad....


oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Hier ein markantes Beispiel von Besessenheit kombiniert mit Spuk-Vorkommnissen:

https://horst-koch.de/besessenheit-dr-k-koch/
Es liegt mehr als 20 Jahre zurück. Prof. Bender hatte mich eingeladen, in seinem Institut in Freiburg über das Problem der Besessenheit zu sprechen. Eingeladen waren einige Psychologen, katholische Theologen und ein Professor der Klinik. Nach dem Vortrag war eine Diskussion über eine Patientin der psychiatrischen Klinik, die Krankheitssymptome zeigte, die dem Psychiater fremd waren. Die Patientin konnte plötzlich aufschreien und erklärte, sie werde von unsichtbaren Mächten geschlagen. Es zeigten sich Schlagspuren auf dem Körper. Ein andermal schien sie von einer großen Schlange erdrückt zu werden. Die Schlangenwindungen wurden von einem Assistenzarzt fotografiert. Der Psychiater erklärte diese Erscheinungen als psychogen bedingte Dermographismen (seelisch bedingte Hautveränderungen).

Einmal versuchte eine Schwester, die Patientin zu schützen und legte ihre Arme um sie. Da wurde die Schwester geschlagen. Der Psychiater erklärte das als seelische Induktion (Übertragung). Manchmal sprachen Männerstimmen aus der Patientin, die sich als sieben Teufel ausgaben. Der Psychiater nannte diesen Vorgang Dissoziation (Aufspaltung) des Unbewußten in sieben selbständige Teile. Gelegentlich kamen auch Hellsehphänomene vor.

Der Professor fragte die anwesenden katholischen Theologen nach ihrer Meinung. Sie erklärten: »Das ist Besessenheit.« Der Psychiater war etwas erregt und antwortete: »Das hat Ihr Bischof in dem Begleitschreiben schon angedeutet. Ich glaube das nicht. Für mich ist das höchstens ein Fall von Hysterie, allerdings einer Form, die ich bisher nicht kannte.« Dann fragte er auch nach meiner Meinung. Ich stellte zunächst eine Gegenfrage: »Wissen Sie, ob diese Frau sich mit Magie oder Spiritismus befaßt hat?« Es wurde bejaht. Dann gab ich meiner Überzeugung Ausdruck, daß wir hier einen Besessenheitsfall vor uns haben. Hinterher erfuhr ich noch, daß diese Frau sich mit ihrem Blut dem Teufel verschrieben hatte.

Es ist durchaus begreiflich, daß Wissenschaftler sich scheuen, einen Besessenheitsfall anzuerkennen. Besessenheit ist kein medizinischer, sondern ein religiöser Begriff. Nicht verständlich ist aber, daß die meisten Theologen sich von den Psychiatern und Psychologen ins Schlepptau nehmen lassen. Damit sind nicht nur die modernen Theologen gemeint, sondern auch solche, die in der Gemeinde Jesu einen guten Namen haben. So hat zum Beispiel Prof. Vicedom in Gegenwart von 2500 Menschen in der Hamburger Michaeliskirche erklärt: »Das Dämonische ist das Untermenschliche und das Übermenschliche in uns.« Damals lebte noch Friedrich Heitmüller. In seinem Saal Holstenwall 21 versuchte er, Vicedom zu korrigieren und sagte: »Das Dämonische ist weder das Untermenschliche noch das Übermenschliche, sondern das Außermenschliche.«
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