Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 09:47 Der eigene Wille erreicht viel. Der muss immer dabei sein. Er steuert ja, wo es lang gehen soll. Auch wenn man sich selber mit Schwachheit und Versagen selber im Weg ist.
Es sagt sich einfach ... aber wer seinen Willen oder Wunsch Gott anbietet, erfährt ein angleichendes Angebot welches stärkt und die eigene Schwachheit überwinden lässt.
Aber über den Tellerrand dieses kurzen Erdenlebens hinaus geschaut erscheinen alle unsere "großen" Probleme sehr klein und flüchtig.

Das 3. Gespräch mit Ziewe kam gerade raus: Die höheren Astral-Ebenen.



Es wurde ein weiteres Interview vereinbart: die Ebenen der Schöpfung.
.. also ich "glaube" so etwas nicht, ich versuche in etwa nachzuvollziehen, was er sagt, was er auch bildnerisch versucht, darzustellen. Vergleiche mit dem, was andere sagen, was ich teilweise selbst sehe. Oder auch nur vermute.
Ein objektives, also messbares und begrenztes Jenseits, das kann es nicht sein. Religionen geben, wie ich finde, den richtigen Hinweis, wie wir leichter werden in dieser rauen Welt, so dass unsere Seele hoch steigen kann, aber die Religionen haben ihren Sinn hier, dort weniger. Ziewe zieht als Vergleich die Natur heran, auch die Natur hier ist in ständiger Entfaltung.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Leider geben uns die erleuchten Yogies keine Hinweise auf die jenseitige Welt. Ist den Sundar Singh der einzige Inder, der die himmlischen Orte ausgiebig erlebt hat ?
Und deshalb mit seinen Beschreibungen den Himmel darstellen kann.
Man behauptet, für einen Gottsucher, bzw. Sucher der Einheit mit Gott ist es anscheinend "unter der Würde" dieser Sucher, und damit völlig uninteressant. Während das Erlebnis der himmlischen Welten füt Sundar Singh bedeutend ist, und er seinerseits meint, mit den Yogies "stimmt was nicht".
Was soll man also von einer Ebene, wo das Individuum völlig ganz mit Gott Eins sein soll, träumen ?
Bisher habe ich von Seiten der Erleuchtungs-Sucher nicht viel und auch nicht viel Konkretes über die Himmel gehört, statt dessen reden sie wohl ständig vom Zustand der absoluten Einheit: Die wiederum sowieso auch von kaum Jemand erreicht wird. Und sie selber damit auch kaum viel davon reden könnten. Zumal, Regionen über den Himmeln wären sowieso kaum artikulierbar.

Deshalb mag ich das Gerede von der Gottgleichheit nicht.
Und Vergleiche ich Steiner damit, mit Nahtoderlebnissen, sehe ich kaum was Konkretes bei ihm. Statt dessen nur Gerede von der jenseitigen Welt. Ist denn der Himnel so uninteressant, oder, wie ich glaube, hatte er keine Ahnung ?
Jedenfalls ist da viel Phantasie über Erkenntnis höherer Welten. Und viel Phantasie im Zusammenhang mit Nirwana
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 06:11 Deshalb mag ich das Gerede von der Gottgleichheit nicht.
Und Vergleiche ich Steiner damit, mit Nahtoderlebnissen, sehe ich kaum was Konkretes bei ihm. Statt dessen nur Gerede von der jenseitigen Welt. Ist denn der Himnel so uninteressant, oder, wie ich glaube, hatte er keine Ahnung ?
Jedenfalls ist da viel Phantasie über Erkenntnis höherer Welten.
Die Bibel nach Luther:
Das Reich Gottes kommt nicht mit äusserlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. (Lk.17:20-21)
Wer auch immer versucht etwas zu beschreiben, was er gesehen hat, auch ein Sundar, wird meistens nur verstanden von denen, die auch sehen, zumindest einen Hauch gesehen haben. Oder gefühlt. Aber nichts kann konkret verstanden werden, außer dass man innere Sinne braucht, und mit denen sind wir jetzt schon mit der geistigen Welt verbunden. Zunächst erkennt man das Geistige hier in dieser Welt, in diesem persönlichen Leben. Jenseits und Diesseits sind nur scheinbar getrennt. Wenn man aus dem diesseitigen Denken nicht rauskommt, dennoch glauben will, dann helfen die kirchlichen Definitionen, die eigene Sehnsucht nach einem Paradies zu überbrücken und bieten einen Glauben, der irgendwie "konkret" scheint, zB dass die zeitliche und räumliche Welt (die wir hier wahrnehmen) ein Ende hat, und die braven Gläubigen werden auserwählt.

Steiner, die Yogis, die Mystiker, auch Sundar widersprechen einander kaum. Sicher findet man Begründungen, wie bei Sundar, warum er den christlichen Weg geht. Steiner begründete, warum er die Theosophie verlassen hat. Aber sie alle haben keine Mission, andere Lehrer schlecht zu reden. Überhaupt ist schlecht reden Zeitvergeudung. Jede ernsthafte Lehre weist auf eines hin: Das Reich Gottes ist inwendig in euch! Von da draußen kommt nichts, auch vom Himmel kommt nichts, außer man öffnet sein Herz, und im christlichen Sinn geht das über Bereuen und Demut. Auch Steiner, von dem ich nicht viel gelesen habe, schreibt, ohne Demut kann man "das Geheime" nicht erkennen. Mit geheim ist gemeint, das was "innen" ist.

Dem Dogmen-Christ fehlt oft das Vertrauen, er vermutet "Dämonen" überall, vielleicht ist er selbst dämonisch belastet und das Sündhafte hält ihn fest? Die Religion kennen Wege, aus dem Schlimmsten herauszukommen: Fasten und beten! Wenig Konsum, wenig Ablenkung. Den eigenen Geist auf das Göttliche ausrichten.

Ist der Himmel uninteressant? Ja, kann man sagen in dem Sinne, dass es erst gilt, im Alltäglichen aufzuräumen, "rein" zu werden. Alles beginnt hier im Erdenleben, also weniger sündigen, dafür aber Gutes tun, sich bereitmachen, überhaupt hineinschauen zu dürfen. Und das ohne Stolz.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 06:11 Was soll man also von einer Ebene, wo das Individuum völlig ganz mit Gott Eins sein soll, träumen ?
Bisher habe ich von Seiten der Erleuchtungs-Sucher nicht viel und auch nicht viel Konkretes über die Himmel gehört, statt dessen reden sie wohl ständig vom Zustand der absoluten Einheit: Die wiederum sowieso auch von kaum Jemand erreicht wird.
Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl. Die Vorstellung, dass ein folgsamer Christ im Himmel einen Orden bekommt, einen Ehrenplatz neben Gott und dann in aller Ewigkeit Harfe spielt, das ist ein volkstümliches Bild. Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16.
Wir sind also in Gott und er ist in uns. Wenn wir es erkennen, sehen wir: so ist es. Das ist Jesu Lehre für eine Zeitepoche, die genau diese Wahrheit braucht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 15:27 Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl. Die Vorstellung, dass ein folgsamer Christ im Himmel einen Orden bekommt, einen Ehrenplatz neben Gott und dann in aller Ewigkeit Harfe spielt, das ist ein volkstümliches Bild. Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Mit dieser Aussage von dir bin ich so gar nicht einverstanden.
Wo kommt der Blödsinn mit der Harfe und dem Ehrenplatz her ?
Und hat auch eine Berechtigung, auch die Vorstellung von bestrafenden Höllen usw ..
Aber die Hölle wird schon real sein als qualvolles Ausgeschlossensein von der Liebe und Gegenwart Gottes, und all den himmlischen Freuden.
Dieser Jemand, als den wir uns jetzt empfinden, ist nicht mehr da. Der Verstand, das abgegrenzte Ich-Gefühl.
Letzlich kommt es darauf an, ob da noch ein individuelles "Ich Bin" Bewußtsein ist. Das Gott als Gegenüber erkennt, und gleichzeitig als wesensgleich.
Das macht für mich Sinn.
Das angestrebte Ziel, gottgleich zu werden halte ich fast für absurd.
Und die Erleuchtungserwarter bezeichnen dann sogar den dritten Himnel als Kellergeschoss ? ;)
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 19. Jun 2026, 16:48 Letzlich kommt es darauf an, ob da noch ein individuelles "Ich Bin" Bewußtsein ist. Das Gott als Gegenüber erkennt, und gleichzeitig als wesensgleich.
Das macht für mich Sinn.
Das macht Sinn, und das wird auch von mystisch Erlebenden so formuliert. Nur dass es der irdische Verstand nicht wirklich begreift. Bis es für einen selbst klarer wird, praktiziert man das Gott "als Gegenüber" Gebet oder (und) lässt sich auf stille Meditation ein, zB wie sie im Zen oder Advaita gelehrt wird. Was aber nicht viel Sinn macht, finde ich, ist nur sich Gedanken machen, spekulieren.
Das angestrebte Ziel, gottgleich zu werden halte ich fast für absurd.
Ich auch. Ich weiß aber auch nicht, wer sowas sagt. Jesus sagt: "Ich und der Vater sind eins".
An anderer Stelle: "Komm und folge mir". Nachfolge bedeutet, so werden wie Jesus. Eins werden mit dem Vater. Auch das versteht unser Verstand nicht. Muss er auch nicht.
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