Da haben wir ja anscheinend einen gemeinsamen Nenner gefunden.
Was bei mir anders ist als bei dir, ist meine Hinterfragung des Yogaweges, was Suche nach Erleuchtung betrifft.
( Ich wäre aber nicht in Indien gewesen, und bin es ab und zu immer noch, wenn ich daran kein Interesse gehabt hätte ).
Ich betrachte alles nun mal aus christlicher Perspektive.
Und verstehe, dass Sundar Singh, der oft in die Himmel entrückt wurde, das Erleuchtungs-Streben der indischen Gottsuchenden kritisiert.
Dieser Himmel, den Sundar Singh erlebt hat, ist den Yogies anscheinend unwichtig. Obwohl er absolut großartig und erstrebebswert ist
Und der Andere, Swedenborg, der auch aussagt, oft die Himmel erlebt zu haben, kritisiert schon die einsame Absonderung der Yogies. So geziehlt, dass er schon das Absondern in die Einsamkeit als falsch darstellt
Von Kurt E. Koch brauche ich hier gar nicht erst reden, denn er hält gar nichts von indischen Erleuchtungswegen. Das begründet er aber meiner Meinung nicht mit schlüssigen Argumenten.
Das "Verinnern" wird ja auch von christlichen, kontemplativen Mönchen praktiziert. Und dieser innere Weg kann ja nur allgemeingültig sowohl für Hindus, als auch für Christen sein. Dieser "Weg nach innen" kann wohl wirklich mystische Erlebnisse möglicher machen.
Wobei ich als Christ weiß, was auch Sundar Singh bestätigt, dass es auch falsche Erleuchtungen gibt. Überlässt man sich ihnen, dann ist man auf dem Weg der Täuschung.
Nahtoderlebnisse sind in der Art, wie Sundar Singh es beschreibt. Mal so gesagt: Konkret. Für Yogies anscheinend völlig uninteressant oder gar unbekannt. Weshalb ich sage, anscheinend ist der Himmel denen nicht hoch genug, sondern eher im Kellergeschoss des Himmels, über das sie hoch hinaus wollen. Während Einheitserlebnisse satt schon von Nahtoderlebenden berichtet werden, von Orten des Himmels, den sie erlebt haben. Und die schon satt erfüllen.
Man kann ja mal das hier lesen, ob was gegen das indische Erleuchtungssteben spricht.
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... q_Jjwvqjko
Was ich zum Teil aber auch als oberflächlich geurteilt halte.