Die Entstehung des AT

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Zippo
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 13:07
Zippo hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:42 Mose hat Vieles geschrieben und Verlesen, aber in der dritten Person hat er nicht von sich geschrieben, das glaube ich nicht.
Ich denke das auch nicht. Wenn Mose in der 1. Person schreibt, dann ist es unlogisch über sich in der 3.P. zu berichten. Dann sind andere Schreiber am Werk gewesen. Wie gesagt, die erste Quelle sind die Leviten, die können über "ihn" (3.P.) berichten. Darin ist Hebräsch nicht anders als unsere germanische Sprache.
Mose hat schon viel geschrieben.
2 Mo 17,14
Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und befiehl’s in die Ohren Josuas; denn ich will den Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man sein nicht mehr gedenke.
2 Mo 34,27 Und der HERR sprach zu Mose: Schreib diese Worte: denn nach diesen Worten habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht.
Seit wann gibt es eigentlich die hebräische Sprache ?
Helmuth
Zippo hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:42 Es ist anzunehmen, daß Mose den Aaron und seine Söhne angewiesen hat, die Textpflege zu übernehmen.
Danke für die Korrektur, denn die Priester grenzt es wirklich auf die Linie Aarons ein. Neben den Opfern war ihre Aufgabe die Schrifttradition. Die Textpflege begann so, war aber später nicht mehr nur Aufgabe der Priester.
Es gab auch sehr früh schon Schreiber, die neben den Priestern sich nur auf das Schreiben und dokumentieren konzentriert haben.
[2. Sam 8,17-18] Zadok, der Sohn Ahitobs, und Ahimelech, der Sohn Abjathars, waren Priester; Seraja war Schreiber; Benaja, der Sohn Jojadas, war über die Kreter und Plether, und die Söhne Davids waren Priester.
[2. Sam 20,25-26] Seja war Schreiber. Zadok und Abjathar waren Priester; dazu war Ira, der Jairiter, Davids Priester.
[1. Kön 4,3-4] Elihoreph und Ahija, die Söhne Sisas, waren Schreiber. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler. Benaja, der Sohn Jojadas, war Feldhauptmann. Zadok und Abjathar waren Priester.
2 Kö 8,37 Da kamen Eljakim, der Sohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler, zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und sagten ihm an die Worte des Erzschenken.
Helmuth

Der Grund ist einfach. Mit dem Abfall von Gott, der ja schon unter Mose einsetzte, waren auch die Priesterschaft auf Dauer keine Institution, auf die Gott seine Zuverlässigkeit gesetzt hätte. Dazu geben uns die Propheten Aufschluss:
Hosea 4:6 hat geschrieben: Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, dass du mir nicht mehr Priesterdienst ausübst; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen.
Jesaja beschreibt sie noch verkommener:
Jesaja 28:7-8 hat geschrieben: Und auch diese wanken vom Wein und taumeln von starkem Getränk: Priester und Prophet wanken von starkem Getränk, sind übermannt vom Wein, taumeln vom starken Getränk; sie wanken beim Gesicht, schwanken beim Rechtsprechen. Denn alle Tische sind voll Unflat und Gespei, dass kein Platz mehr ist.
Das muss man sich mal vorstellen, total besoffen bei der öffentlichen Tätigkeit. Nachdem schon das Volk verkommt, dann auch seine Priesterschaft. Klar, dass Gott solchen das Amt wegnimmt.

Das passierte im 8. Jh, v. Chr., aber zuvor schon diente Elia aim 9. Jh. v. Chr. als Prophet Gottes. Er hatte sogar 100 Schüler in einem immer mehr von Gott abfallenden Volk.

Gott musste Wege suchen, sein Wort zu erhalten. Über besoffene Priester wird das schwierig. ;) So erweckte er nach Mose anfangs zuerst Richter und nachdem sich das Volk einen König erbeten hatte, die Propheten, wobei Samuel der erste war und diese neue Zeit eingeleitet hatte.
Hosea war im Nordreich tätig und schrieb seine Worte auf, um sie nach seinem Tode dem Südreich zukommen zu lassen.
Jesaja und Jeremia waren im Südreich, also Juda und Benjamin tätig, auch er schrieb fleißig auf, um der Nachwelt die Geschichte, den Dialog und die Prophetie an Israel und die ganze Welt zu erhalten.
Und auch an den Königshöfen gab es Schreiber.
Jes 36,3 Und es ging zu ihm heraus Eljakim, der Sohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler.

[Jer 30,1-2] Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia: So spricht der HERR, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte in ein Buch, die ich zu dir rede.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 14:26 Seit wann gibt es eigentlich die hebräische Sprache ?
Ein wirklich gute Frage, die historische Relevanz hat. Ich denke die Experten werden es auch nicht genau wissen. Ich ginge davon aus, dass es sie mit Abram gab. Er und seine Nachkommen werden als "Ivri" bezeichnet, das hat damals so viel wie "Ausländer" bedeutet und wurde zum Eigennamen als das Volk der "Ivri", aus dem wir das Wort "Hebräer" gebildet haben.

Eines fällt dabei auf. Wir lesen an keiner Stelle, dass man damals einen Übersetzer heranziehen musste, damit z.B. die Kanaaniter, Hetitern, Ägypter etc. mit den Hebräern sprechen konnten. So war die einst Urspache noch nicht so weit auseinandergedriftet. In späterer Zeit brauchte man dann Dolmetscher.

Die Sprachverwirrung nach 1 Mose 11 lag also noch nicht solange zurück, wäre meine Erklärung. Man darf es nicht so verstehen, dass auf Knopfdruck Gottes sofort alle nicht mehr miteinander reden konnten, sondern es wurde damit ein Prozess eingeleitet, der zu 200 Sprachen geführt, womit ich nur die nationalen ohne die Dialekte meine.

Ähnlich ist Adam am Tage seiner Übertretung nicht sofort tot umgefallen, sondern es vergingen noch geschätzt 800 Jahre. So wäre die Zeitspanne von Babel bis Abram geschätzt 200 Jahre. Das reicht nicht für eine völlig neue Sprache.

Weiters kannte Noah noch Abram (den späteren Abraham), so schließe ich daraus, dass sie auch miteinander geredet haben. Noah sprach noch die Urspache.

Aus Noahs Söhnen geht sehr deutlich hervor, dass sich daraus die drei großen Sprachfamilien auf Erden entwickelt haben. Die Bibel ist für mich klare Geschichtsschreibung. Wir haben für das Altertum auch gar keine andere Grundlage. Wir sind also von ihr auch abhängig.
Zippo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 14:26 Es gab auch sehr früh schon Schreiber, die neben den Priestern sich nur auf das Schreiben und dokumentieren konzentriert haben.
Richtig. Es wurde ein Berufsstand. Aber man muss zwischen den königlichen und anderen Schreibern unterscheiden. Die biblische Schriftpflege muss wieder gesondert betrachtet werden.

Baruch z.B. war ausgebildeter Schreiber, dem wir das Prophetenbuch Jeremia verdanken. Jeremia selbst stammte aus dem Priestergeschlecht in Anatot, dürfte selbst aber nicht geschrieben haben.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Di 16. Jun 2026, 18:11
Zippo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 14:26 Seit wann gibt es eigentlich die hebräische Sprache ?
Ein wirklich gute Frage, die historische Relevanz hat. Ich denke die Experten werden es auch nicht genau wissen. Ich ginge davon aus, dass es sie mit Abram gab. Er und seine Nachkommen werden als "Ivri" bezeichnet, das hat damals so viel wie "Ausländer" bedeutet und wurde zum Eigennamen als das Volk der "Ivri", aus dem wir das Wort "Hebräer" gebildet haben.

Eines fällt dabei auf. Wir lesen an keiner Stelle, dass man damals einen Übersetzer heranziehen musste, damit z.B. die Kanaaniter, Hetitern, Ägypter etc. mit den Hebräern sprechen konnten. So war die einst Urspache noch nicht so weit auseinandergedriftet. In späterer Zeit brauchte man dann Dolmetscher.

Die Sprachverwirrung nach 1 Mose 11 lag also noch nicht solange zurück, wäre meine Erklärung. Man darf es nicht so verstehen, dass auf Knopfdruck Gottes sofort alle nicht mehr miteinander reden konnten, sondern es wurde damit ein Prozess eingeleitet, der zu 200 Sprachen geführt, womit ich nur die nationalen ohne die Dialekte meine.
Irgendwann hat man Schrift erfunden, um Gesagtes festzuhalten. Da ging es vielleicht um Verträge oder Buchführung.
Die hebräische Sprache ist wohl von den Hebräern entwickelt und die haben mit Abraham angefangen im Lande Kanaan gelebt. Von Josef wird es Land der Hebräer genannt.
1 Mo 40,15
Denn ich bin aus dem Lande der Hebräer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhier nichts getan, dass sie mich eingesetzt haben.
Die hebräische Sprache könnte sich in den 40 Jahren Wüste entwickelt haben. Sie ist eine deutliche Verbesserung zur Keilschrift auf Tontafeln. Auch besser, wie die Hyroglyphen, weil abstrakter und systematischer. Da war wohl eine Entwicklung von bildhaften Symbolen hin zum Zeichen als Darstellung eines Lautes ?
Und der Zusammenstellung dieses Lautes konnte man das Gehörte schreiben und festhalten. Die Zeichenträger wurden leichter, transportabler und Bildschrift wird enträtselt.
Das war eigentlich ein Quantenspruch in der Schriftentwicklung und eine sehr gute Idee.

Jetzt konnte die Schriftsammlung des AT, im NT oft Schrift genannt, beginnen, die ja der Nachwelt überliefert werden sollte.
[Röm 1,1-2] Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, welches er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift,
Abraham

Weiters kannte Noah noch Abram (den späteren Abraham), so schließe ich daraus, dass sie auch miteinander geredet haben. Noah sprach noch die Urspache.
Gibt es dafür Belege ?
Helmuth

Aus Noahs Söhnen geht sehr deutlich hervor, dass sich daraus die drei großen Sprachfamilien auf Erden entwickelt haben. Die Bibel ist für mich klare Geschichtsschreibung. Wir haben für das Altertum auch gar keine andere Grundlage. Wir sind also von ihr auch abhängig.
Es gab Sem, Ham und Japhet und das gab dann die 3 großen Sprachfamilien ?
Helmuth
Zippo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 14:26 Es gab auch sehr früh schon Schreiber, die neben den Priestern sich nur auf das Schreiben und dokumentieren konzentriert haben.
Richtig. Es wurde ein Berufsstand. Aber man muss zwischen den königlichen und anderen Schreibern unterscheiden. Die biblische Schriftpflege muss wieder gesondert betrachtet werden.

Baruch z.B. war ausgebildeter Schreiber, dem wir das Prophetenbuch Jeremia verdanken. Jeremia selbst stammte aus dem Priestergeschlecht in Anatot, dürfte selbst aber nicht geschrieben haben.
Jedenfalls wurde dokumentiert und geschrieben und den Berufsstand des Schriftgelehrten hatte man ja auch zu Jesu Zeiten.

Gruß Thomas
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Ziska »

Die Bibel enthält keine Hinweise auf vorsintflutliches Schreiben.
Aber denkt mal logisch!

Vor der Sintflut haben die Menschen aber Städte gebaut.
Dafür mußte man natürlich schriftliche Pläne festlegen.

Dann bauten die Menschen auch Eisenwerkzeuge und Werkzeuge aus Kupfer.
Sie Bauten auch Musikinstrumente.

Die Menschen vor der Sintflut schliefen nicht auf dem Baum.
Irgendwie werden sie eine Schreibmethode entwickelt haben.
Die sie dann natürlich auch lesen konnten…
Liebe Grüße von Ziska

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Helmuth
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 09:41 Gibt es dafür Belege ?
Noah lebte nach der Flut noch 350 Jahre und wurde 950 Jahre alt. Abram wurde schon früher geboren, als Noah ca. 890-892 Jahre alt war. Das kannst du aus den Angaben der Chroniken der Genesis errechnen. Mach's via KI, die rechnet dir das schneller aus.

Weiters kannte Noah in jüngeren Jahren noch die dritte Generation Adams Enosh, ehe die Flut alles wegraffte und nur er mit seiner Familie überlebt hatte. Als Enosh starb, war Noah schon 84 Jahre alt, das ist fast ein Jahrhundert.

So war Enosh ein Zeitzeuge für den Brudermord an Kain. Solche Dinge erzählt man sich wohl innerhalb einer Familie, und ich meine auch, in den Dingen erzählt man sich keine Ammenmärchen, zumal Männer Gottes an der Wahrheit interessiert sind, auch wenn sie unschön ist.

Das zeigt, dass mündliche Überlieferung damals einen völlig anderen Stellenwert hatte, da man sich als eine Familie verstanden hatte, jedenfalls die Linie über Sem zu Abraham. Noah war damit zumindest meiner Auffassung nach eine Drehscheibe der Geschchtsschreibung, wer immer die Geschehnisse letztlich niedergeschrieben hatte.

Das hängt mit der langen Lebenszeit der damailgen Menschen vor der Flut zusammen, die eine solche familiäre Bindung ermöglicht. Nach Noah war sie auch noch hoch, ging aber von Generation zu Generation zurück.

Wenn man diese Zahlen nicht als Märchen abtut, sondern ihnen historische Zuverlässigkeit beimisst, was ich heute sogar mit Überzeugung tue, dann ergibt das eine andere Perspektive, die man mit späteren Verhältnissen nicht vergleichen kann.
Zippo hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 09:41 Es gab Sem, Ham und Japhet und das gab dann die 3 großen Sprachfamilien ?
Das bestätigt auch die moderne Sprachwissenschaft. Aus Sem gingen die semitischen Sprachen hervor, aus Ham die hamitischen, die heute afrikanischen, und aus Japhet entwickelten sich alle anderen, die unsere drei großen Familien Europas beinhalten.

Die drei für uns relevanten Sprachen sind die germanischen, romanischen und slawischen Sprachgruppen, die heute in Europa. Amerika und Teile Asiens gesprochen werden. Für deren Historie ist aber nicht die Bible allein zuständig. Diese konzentriert sich auf die Linie Sem bis hin zu Jesus.

Für deren Entwicklung ist allein die Bibel ein Zeugns für ihre anfängliche Entstehung. Ich kenne da kein anderes. So muss sich die Forschung meiner Meinung nach daran auch messen und nicht umgekehrt. Die Bibel war noch nie ernsthaft auf dem Prüfstand.

Klarerweise versuchen Atheisten das zwar immer wieder, aber es bestätigte sich dann ihre historische Zuverlässigkeit anhand vieler archäologischenr Funde. Diese kann man dann nicht wegerklären.
Zuletzt geändert von Helmuth am Do 18. Jun 2026, 11:43, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Ziska »

Egal, was die Sprachwissenschaft zu wissen meint…
Bis zum Turmbau zu Babel sprachen alle Menschen nur eine einzige Sprache.
1.Mose 11:6
Da sagte Jehova: „Sie sind ein einziges Volk und haben eine gemeinsame Sprache,
und seht, was sie jetzt angefangen haben.
Nun wird nichts, was sie vorhaben, für sie unerreichbar sein
Natürlich keine Grunzlaute… :lol:

Die ersten Menschen Adam und Eva sprachen miteinander.
Adam hatte einen Wortschatz und konnte den Tieren Namen geben.
Eva sagte, dass sie mit Gottes Hilfe ein Kind bekommen hatte.
Kain und Abel sprachen miteinander.

Erst als Gott die Sprache der Menschen verwirrte, zogen diejenigen, die sich verstanden,
notgedrungen weg und nahmen ihren Wortschatz mit.

So kam es, dass sich unterschiedliche Sprachen auf der ganzen Welt weiter entwickelten.
Zuletzt geändert von Ziska am Do 18. Jun 2026, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Helmuth
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 11:31 Erst als Gott die Sprache der Menschen verwirrte, zogen diejenigen, die sich verstanden, notgedrungen weg und nahmen ihren Wortschatz mit.
Das klingt nach einer kindlichenr Interpretation. Sprache verändert sich nicht auf Knopfdruck, als hätte Gott "klick" gemacht und in der nächsten Minute versteht keiner mehr den anderen. Das darf von mir aus ein ZJ glauben. :lol:

Der Bau kam zum Stillstand, weil man sich nicht mehr einig war, so denke ich. Das war, was auch Gott bewirkte, weil sie eine falsche Einheit angestrebt hätten, die wieder zur totalen Gottlosigkeit geführt hätte. Gott wollte aber keine weitere Ausrottung der Menschen, das hatte er Noah mit einem Bund versprochen.

Die Verwirrung der Sprachen ist damit auch ein nachweisbarer historischer Prozess, den Gott bewirkt hatte, der in Babel seinen Anfang genommen hatte. Ich habe schon gesagt, dass man in der Zeit bis Abarahm nirgendwo liest, dass man schon Dolmetscher gebraucht hätte.

So verstanden sich Ägypter, Kanaaniter oder Hebräer immer noch gut genug. Ich vergleiche das, wie sich Schweizer und Österreicher auch verständigen können, wenn man das dem zugrundeleigende Hochdetusch noch kennt, das uns immer noch gemeinsam ist. Im Dialekt würden wir einander nicht mehr verstehen.

Beispiel: Wenn ich dich frage; "Hobt's Ribisln" verstehst du mich vermutlich nicht und ich dich nicht wenn du mich fragst: "Händ'er Meertrübeli". Aber beide kenne wir auch noch das hochdeutsche "Johannesbeere" und das verstehen wir gemeinsam (ich weiß das auch nur, weil ich die KI damit beschäftigt habe. ;) )

Hebräer als Ausländer verstanden meinte damals noch keine völlig andere Sprache, sondern bloß jemand anderen örtlicher Herkunft. Der da von drüben wäre die Bedeutung gemäß der hebräischen Sprachwurzel "ivr".

Die wörtliche Auslegung ist nicht immer zielführend. Das siehst du auch bei Adam. Er fiel nicht am Tage seiner Übertretung sofort um, sondern lebte danach noch gute 800 Jahren, wiewohl Gott "an dem Tag" gesprochen hatte. Gott hatte damit aber den Prozess der Sterblichkeit eingeleitet, dem heute jeder unterliegt, weil jeder sündigt.
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 12:46
Ziska hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 11:31 Erst als Gott die Sprache der Menschen verwirrte, zogen diejenigen, die sich verstanden, notgedrungen weg und nahmen ihren Wortschatz mit.
Das klingt nach einer kindlichenr Interpretation. Sprache verändert sich nicht auf Knopfdruck, als hätte Gott "klick" gemacht und in der nächsten Minute versteht keiner mehr den anderen. Das darf von mir aus ein ZJ glauben. :lol:

Der Bau kam zum Stillstand, weil man sich nicht mehr einig war, so denke ich. Das war, was auch Gott bewirkte, weil sie eine falsche Einheit angestrebt hätten, die wieder zur totalen Gottlosigkeit geführt hätte. Gott wollte aber keine weitere Ausrottung der Menschen, das hatte er Noah mit einem Bund versprochen.
Was lehrt die Bibel?
1.Mose 11:7-9
Da sagte Jehova: „Sie sind ein einziges Volk und haben eine gemeinsame Sprache,
und seht, was sie jetzt angefangen haben.
Nun wird nichts, was sie vorhaben, für sie unerreichbar sein.
7 Kommt! Wir wollen hinuntergehen und ihre Sprache verwirren,
damit keiner mehr den anderen versteht.“

8 So zerstreute Jehova sie von dort über die ganze Erdoberfläche,
und sie hörten nach und nach auf, die Stadt zu bauen.

9 Deshalb nannte man sie Bạbel,
denn Jehova verwirrte dort die Sprache der ganzen Erde.
Jehova zerstreute die Menschen von dort über die ganze Erdoberfläche.
Wo ist von Ausrottung der Menschheit die Rede?
Nirgends!

Jehova verwirrte die Sprache der Menschen! Punkt!

Diejenigen, die sich verstanden, taten sich zusammen und wanderten aus Babel aus und zerstreuten sich im Laufe der Jahre immer weiter bis die Erdoberfläche gefüllt war.

Was ist daran lächerlich/kindlich?

Etwas ähnliches geschah auch im 1.Jahrhundert… :wave:
Sozusagen auf „Knopfdruck“ konnten die Jünger in einer Sprache sprechen, die sie nicht gelernt hatten.


Übrigens! Wolltest du nicht aufhören als Oberlehrer aufzutreten und andere persönlich angehen und lächerlich machen? :wave:
Liebe Grüße von Ziska

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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 14:27 Was lehrt die Bibel?
OT: Besser wäre die Frage: Was lehren die ZJ? Denn du lehrst zuerst was ZJ lehren, und erst in zweiter Linie, was die Bibel wirklich lehrt. Abweichen von der Lehre der ZJ ist verboten. ;)

Ich bin hingegen heute komplett undogmatisch. Ich gebe fallweise auch einer säkularen Forschung Recht, wenn etwas nachvollziehbar begründbar ist und nicht Gottes Wort widerspricht.

Ich gehe aber auf User-Aussagen ein, unbeschadet dessen was er glaubt, will aber dabei das gesetzte Thema im Auge zu behalten. Darum setze ich das nicht fort.

------------------ OT-Ende


Die Sprachenvielfalt ist allgemein anerkannte Tatsache, sodass man nicht einmal Historiker dazu benötigt. Es widerspricht diese Beobachtung auch nicht dem Wort Gottes, sondern ist damit auch bestätigt.

Was ich im Rahmen dieses Threads noch sagen kann, ist das für mich Sprachenwunder Israels oder Israel überhaupt. Ich denke, dass man Ivrit seit Abraham gesprochen hatte. Wir sagen dazu "hebräisch", auf hebräisch selbst heißt es "ivrit". Diese Spraache ist bis ins NT hinein belegt, dass sie gesprochen wurde.

Hier folge ich nicht der Forschung, die daraus einen aramäischen Dialekt machen möchte, den Jesus angeblich gesprochen haben soll. Die Schrift bestägt das nicht, wohl aber dass Hebräisch bekannt war. Wenn schon, so haben sich viele aramäische Fremdwörter eingebürgert.

Das ist normal und kennen wir auch von unserer deutschen Sprache. In dem Fall folge ich der Prämisse, dass biblische Historie über der historischen Forschung durch Menschen steht.

Das Wunder ist aber dieses: Während sich nach dem Turmbau zu Babel durch die Zerstreuung viele Sprachen entwickelt haben, so blieb Hebräisch erhalten. Solange das Volk einheitlich war, ist das auch keine großeartige Sache.

Doch nach zweimaliger Vertreibung, und mit den Römern hatte eine weltweite Zerstreuung eingesetzt, so müsste es das jüdische Volk an sich nicht mehr geben. Andere Völker verschwanden so mitsamt ihrer Sprache.

Hier aber hat Gott die Geschichte mitgeschrieben und hat das Volk nicht nur aus aller Welt wieder eingesammelt, sondern ab 1948 wurde Hebräisch wieder als Nationalsprache etabliert und so exsitert Ivrit bis heute Die Sprache beinhaltet den gesamten Wortschaft des Alt-Hebräischen und ist ergänzt worden mit Worten, die es früher noch nicht geben konnte.

Dies ist für mich ein Wunder, aber auch eine Garant für die Zuverlässigkeit der Schrift, nicht nur in seiner historischen Entwicklung des Volkes Israel uns zu berichten, sondern auch durch Gottes Propheten im Voraus bestätigt. Das gibt es kein zweites Mal auf Erden.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Die Entstehung des AT

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 18:23
Ziska hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 14:27 Was lehrt die Bibel?
OT: Besser wäre die Frage: Was lehren die ZJ? Denn du lehrst zuerst was ZJ lehren, und erst in zweiter Linie, was die Bibel wirklich lehrt. Abweichen von der Lehre der ZJ ist verboten. ;)

Ich bin hingegen heute komplett undogmatisch. Ich gebe fallweise auch einer säkularen Forschung Recht, wenn etwas nachvollziehbar begründbar ist und nicht Gottes Wort widerspricht.

Ich gehe aber auf User-Aussagen ein, unbeschadet dessen was er glaubt, will aber dabei das gesetzte Thema im Auge zu behalten. Darum setze ich das nicht fort.

------------------ OT-Ende


Das Wunder ist aber dieses: Während sich nach dem Turmbau zu Babel durch die Zerstreuung viele Sprachen entwickelt haben, so blieb Hebräisch erhalten. Solange das Volk einheitlich war, ist das auch keine großeartige Sache.
Oh! War ich wirklich so undeutlich?
Hast du nicht gelesen, dass ich die Bibel zitiert hatte!

Was willst du eigentlich von mir! :lol:

Hauptsache du bist: :dagegen: , wenn ich was schreibe und dabei die Bibel zitiere… :lol:
Dann kommt noch der Seitenhieb auf Jehovas Zeugen…
Lass es einfach sein!
Das bringt nichts… 8-)


Natürlich haben sich im Laufe der Jahrhunderte noch weitere Dialekte/Sprachen entwickelt.
Habe ich etwas anderes behauptet?
Warum sollte es keine hebräische Sprache mehr geben? :roll:

Ich schrieb:
Ziska hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 14:27
Wo ist von Ausrottung der Menschheit die Rede?
Nirgends!

Jehova verwirrte die Sprache der Menschen! Punkt!

Diejenigen, die sich verstanden, taten sich zusammen und wanderten aus Babel aus und zerstreuten sich im Laufe der Jahre immer weiter bis die Erdoberfläche gefüllt war.

Was ist daran lächerlich/kindlich?

Etwas ähnliches geschah auch im 1.Jahrhundert… :wave:
Sozusagen auf „Knopfdruck“ konnten die Jünger in einer Sprache sprechen, die sie nicht gelernt hatten.


Übrigens! Wolltest du nicht aufhören als Oberlehrer aufzutreten und andere persönlich angehen und lächerlich machen? :wave:

Wir sprachen doch von der Sprachverwirrung in Babel, oder?
Liebe Grüße von Ziska

„Ist Weltfrieden möglich?

Weltfrieden ist möglich. Er wird ganz sicher kommen – aber nicht so, wie es viele erwarten.“


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weil er die Freude am Leben mit anderen teilen wollte.“
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