Muslim und Christ

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
renato23
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von renato23 »

Philippus hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 19:28 Wir würden nur durch die Verführungskünste des Satan an Jesus Christus glauben und die Dreifaltigkeit sei nur eine Erfindung des Apostel Paulus.
Seine Behauptung, bezüglich Verführungskünste des Satan....ist vollkommen falsch, Meine muslimischen Freunde halten sogar sehr viel von dem was Jesus lehrte. Und auch bezüglich Paulus und Dreifaltigkeit liegt der Autor vollkommen falsch. Die Trinität war eines der vielen antichristlichen konzilisch dem Christentum aufdoktrinierten RKK-Glaubensdogmen.

Paulus erkannte ja nachdem er Glaubensmässig vom frühen Judentum zur christlichen Gemeinde Gottes wechselte
1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,
Im Koran geht es um die angebliche Dreieinigkeit von Gott Jesus und Maria. Gott fragt Jesus ob er sowas den Menschen gesagt habe, der verneint.
Philippus hat geschrieben:Gott hat kein “Kind“ und Jesus wurde nicht gekreuzigt, ganz wichtig zu wissen für einen guten Muslim.
Im Koran ist Jesus „nur“ ein Prophet, immerhin ein gut angesehener, .
Ja,in Sura 112,3 steht klar, Gott zeugte nicht und wurde nicht gezeugt...(also im herkömmlichen Sinn) Aber trotzdem wird im Koran auf die jungfräuliche Geburt hingewiesen und Jesus auch mehrmals mit dem Messias-Titel versehen.
https://www.planet-wissen.de/kultur/rel ... ge370.html
oTp
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von oTp »

Renate 23, du redest von verbindenden Auslegungen. Dann ist auch ein Zusammenleben möglich. Da nimmt man das Gute und Verbindende. Ich fühle mich mit einem guten Moslimen auch verbunden.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
renato23
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von renato23 »

Philippus hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 19:28 Während der Koran seit etwa 1400 Jahren unverfälscht erhalten geblieben ist, hat Albalagh in der Bibel etliche Widersprüche und Fälschungen entdeckt, der Hauptfälscher und Erzfeind der Muslime ist halt Apostel Paulus und Petrus.
In der Bibel, den vielen Bibelübersetzungen gibt es wirklich teils glaubensmässig folgenschwere Fehlübersetzungen. Aber mit denen haben weder Paulus noch Petrus was zu schaffen gehabt.

Petrus hat allerdings erkannt dass manche Sätze in Briefen von Paulus bei Leichtgläubigen zu unguten Glaubensüberzeugungen führen könnten, was ja stimmt.
2 Petrus 3.14 Darum, ihr Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden gefunden werdet, 15 und erachtet die Geduld unseres Herrn für eure Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 
16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen werden, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute mitgerissen werdet und euren festen Halt verliert. 18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen. 
Gerade Paulus wies in praktisch allen Briefen darauf hin, was künftig abzulegen respektive sich anzueignen sei, um sich als wahre Nachfolger Jesus Christus zu erweisen.
renato23
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von renato23 »

oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 10:33 Renate 23, du redest von verbindenden Auslegungen. Dann ist auch ein Zusammenleben möglich. Da nimmt man das Gute und Verbindende. Ich fühle mich mit einem guten Moslimen auch verbunden.
Lieber oTp Was ist für Dich ein guter Muslim oder ein guter Christ? Für mich ist es in Gesprächen die gegenseitige Wertschätzung, wie sich ja der allgegenwärtige Gott aller Menschen seit Erschaffung von Himmel und Erde sehnlichst wünscht.

Da ich ja nicht zu jenen "Gläubigen Christen" gehöre, die erkennbar mit dem antichristlichen Konzildogmenvirus infiziert sind, sondern für mich wie für die ersten Jünger Jesus Christus in erster Linie dessen Gottes- Verhaltens- und Vergebungslehre als christliche Glaubenslehre gilt, erkannten und erkennen auch meine muslimischen Mitmenschen, wie beherzte Gebotstreue sich positiv auf das Leben im Alltag auswirkt, und ich bei ihnen ebenso..
Gesegnete Grüsse renato23, nicht Renate 23 ;-)
Philippus
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Philippus »

Sara Funkelstein hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 09:48
Was meinst du jetzt? Kannst du die Stelle im Quran bitte auch angeben, damit ich vergleichen kann? Der Engel Gabriel gilt im Islam als derjenige, der Mohammed den Quran diktiert hat.


Jetzt hast Du mich aber eiskalt erwischt, ich beziehe mich hier auf ein drittes Buch: Christentum und Islam, diesmal mit ISBN Nummer: 978-954-642-842-4, erste Auflage Dezember 2016, dort heißt es auf Seite25:

Die Bibel sagt, dass Gott den Engel Gabriel gesandt hat, um uns zu verkünden, das Gottes Sohn geboren wird. Unklar bleibt, warum Gott etwa 600 Jahre später den Engel Gabriel wieder schicken musste, um den Koran an Mohammed zu übergeben.

Leider hat er die Koranstelle dazu nicht angegeben, ich hatte mir eine eigene Koran- Konkordanz gemacht, wo aber ebenfalls das Wort "Gabriel" nicht vorkommt.
Weiß nicht ob es mittlerweile schon eine Koran-Konkordanz gibt ähnlich dem ERF Bibelserver wo man Koranstellen finden kann.
Ich habe mich da also auf den bekannten Professor Dr. Detschko Svilenov verlassen und gehe davon aus, dass es diese Koranstelle tatsächlich auch gibt.
Es kann aber auch sein, dass es gar nicht im Koran steht sondern in einer der vielen hunderten Hadithen des Islam, dann wird es allerdings fast zu einer "Lebensaufgabe" diese Stelle heraus zu finden.
Philippus
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Philippus »

Das Heimtückische am Islam ist ja, es gibt einen "guten" und einen "bösen" Islam, wenn man mit einem Muslim über den Islam diskutiert, wird der immer die guten Stellen im Islam verwenden und die bösen verschweigen. Zum Beispiel Sure 5,32: .........wer einen tötet, für den soll es so sein, als wenn er alle Menschen auf der Welt getötet hätte....

Bei genauer Betrachtung gilt das allerdings nur für Juden (die Kinder Israels)

Ich habe mir mal drei Stunden Youtube angetan, wo ein Interviewer einen ehemaligen Katholiken der zum Islam übergetreten war, darüber interviewt hat wie er nun dazu kam, was war seine Motivation?
Der Interviewer hatte sich auch alle Mühe gegeben, ....was sagen sie denn zum 11.September 2001?......undsoweiter..
Aber der zum Islam konvertierte ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, er hatte immer eine Ausrede parat ...wie ...Verrückte gibt es überall.... und .....das hat doch mit dem Islam gar nichts zu tun...

Dabei hatten die Leute vom 11.September sich ausdrücklich auf den Koran und auf Allah bezogen. Es hat mich damals schon gewundert, dass daraufhin eine weltweite Sympathiewelle für den Islam entstand.
Philippus
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Philippus »

oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 10:33 Renate 23, du redest von verbindenden Auslegungen. Dann ist auch ein Zusammenleben möglich. Da nimmt man das Gute und Verbindende. Ich fühle mich mit einem guten Moslimen auch verbunden.
Das Problem ist aber, der Koran verbietet ausdrücklich Freundschaften zwischen Muslimen und Christen (Sure 5,51)
Wenn jetzt also ein Christ oder Muslim behauptet, er habe einen muslimischen bzw. christlichen Freund, dann ist streng genommen dieser Freund gar kein echter Muslim, weil er den Koran nicht ernst nimmt...
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Johncom
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Johncom »

Philippus hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 23:54 Das Problem ist aber, der Koran verbietet ausdrücklich Freundschaften zwischen Muslimen und Christen (Sure 5,51)
Wenn jetzt also ein Christ oder Muslim behauptet, er habe einen muslimischen bzw. christlichen Freund, dann ist streng genommen dieser Freund gar kein echter Muslim, weil er den Koran nicht ernst nimmt...
Auch zu dieser Sure gibt es verschiedene Auslegungen. Ich finde es am besten, wenn man schon das Interesse hat, mehr über andere Religionen zu erfahren, wenn man sich mit normalen praktizierenden (in diesem Fall) Muslimen unterhält. So "erfühlt" man auch, wie sie denken und glauben. Hütet euch vor den Schriftgelehrten gilt auch für den Islam. Wenn Buch gegen Buch debattiert wird, wird es polemisch und rechthaberisch. Ich finde, Glaube kann erfühlt werden: Gibt es Barmherzigkeit, Vergebung? Oder soll man sich an Kleinigkeiten aufregen wie zB Jesus habe seine Mutter nur "Frau" genannt.
Dennoch mein Respekt, dass du dich an den Religions-Vergleich heranwagst. Aber alles was strittig ist, das kann man besser im direkten Gespräch aufklären .. wie sieht der einen das, wie der andere.

Meine Erfahrung mit etlichen normalen Muslimen im Arbeitsleben: Im Smalltalk kommt man nach einer Minute zum Thema, was will Gott. Normale Deutsche weichen schon vor dem Wort zurück, und Christen unter den Deutschen zeigen sich selten öffentlich erkennbar.
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Johncom
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Johncom »

Philippus hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 23:45 Das Heimtückische am Islam ist ja, es gibt einen "guten" und einen "bösen" Islam, wenn man mit einem Muslim über den Islam diskutiert, wird der immer die guten Stellen im Islam verwenden und die bösen verschweigen. Zum Beispiel Sure 5,32: .........wer einen tötet, für den soll es so sein, als wenn er alle Menschen auf der Welt getötet hätte....
Nicht unbedingt heimtückisch, aber zumindest komisch ist auch, dass man immer das Böse bei anderen sucht, bei sich aber übergeht. Wie zB die Abschlachtungs-Befehle im AT.
Der Interviewer hatte sich auch alle Mühe gegeben, ....was sagen sie denn zum 11.September 2001?......undsoweiter..
Aber der zum Islam konvertierte ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, er hatte immer eine Ausrede parat ...wie ...Verrückte gibt es überall.... und .....das hat doch mit dem Islam gar nichts zu tun...
Das Thema ist leidlich. Tausende Belege für den 11. September als Falsche Flagge-Anschlag. Sogar von der rein technischen Seite gesehen: große Boeing-Maschinen können unmöglich mit so einer Geschwindigkeit nach unten gelenkt werden um so zielgenau zu treffen. Und dann noch Stahlträger durchschneiden, alles ein Ding der Unmöglichkeit. Unendliches Thema, aber es stimmt, der Islam fordert nicht dazu auf, "Unschuldige" zu töten.

Auch nicht das Christentum, und dennoch wurden zig Angriffskriege im Namen des christlichen Gottes geführt.
oTp
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von oTp »

Philippus hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 23:54
oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 10:33 Renate 23, du redest von verbindenden Auslegungen. Dann ist auch ein Zusammenleben möglich. Da nimmt man das Gute und Verbindende. Ich fühle mich mit einem guten Moslimen auch verbunden.
Das Problem ist aber, der Koran verbietet ausdrücklich Freundschaften zwischen Muslimen und Christen (Sure 5,51)
Wenn jetzt also ein Christ oder Muslim behauptet, er habe einen muslimischen bzw. christlichen Freund, dann ist streng genommen dieser Freund gar kein echter Muslim, weil er den Koran nicht ernst nimmt...
Ich habe sowieso den Eindruck, dass Allah so hart ist, mit Strafen, mit Gesetzen, wie Gott im AT. Damit ist der Islam so was wie eine Neuflage des "harten" und Gott des Gesetzes aus dem AT. Während ja Jesus dieses Gottesbild schon "abgebildet" hat mit der Betonung auf Liebe. Meiner Meinung nach ist das ein Rückschritt.
Das fördert auch solche "Gottesstaaten" mit Unterdrückung wie im Iran.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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