Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 06:23 Ja, man lese Bücher über Heilige oder lasse sich inspirieren durch Hinduismus oder Buddhismus. Das ist im Prinzip nichts Falsches. Klug reden ist allerdings mühelos. Ich würde sagen: Man bemühe sich, dass das Dunkel in sich zu Licht werde. Dass man jeden Bereich seines Geistes in das Licht Gottes bringt.
Also Bücher lesen, auch die Bibel lesen, ist noch keine wirkliche Nachfolge.
Die öffentliche Erforschung des Lebens nach den Tod, soweit es möglich ist, hat sich das Kieler Institut zur Aufgabe gemacht. Deine 1. Antwort war, da "lebe die Täuschung munter mit". Du hast bisher nicht begründet, wie du darauf kommst. Forschung ist ein trockenes Gebiet, aber sie kann von jedem nachvollzogen werden.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 06:32 Egal, wenn was falsch ist, ist es Vorgaukelung. Und dabei kann man eigenen Vorstellungen auf den Leim gehen. ZB, wenn man im Himmel dem blauen Vishnu begegnet oder dem anthroposophischen Ariman oder Luzifer. Von sowas hört man kaum in Nahtodberichten.
Wie Yogananda (?) berichtet, bei einer Meditation verwandelte eine Götterstatue sich in die lebendige heidnische Gottheit. Marienerscheinungen stehen ja auch unter Generalverdacht.
Das Übernatürliches gesehen wird, auch wahrhaft erlebt, das wird in der ganzen Menschheitsgeschichte erzählt. Um Jesus herum geschahen so viele Wunder und nicht gerade zur Freude des priesterlichen Establishments. Es ist wie heute, die erstarrte Religion wehrt sich gegen alles Lebendige.
Meinst du, solche Vorgaukelungen wären bei Nahtoderlebnissen ausgeschlossen ? Was sieht man echt mit seinen geistigen Augen, und was ist nur Vorgaukelung der eigenen Fantasie ?
Wenn man davon ausgeht, was solche NT-Erlebenden selber sagen, dann ist die Klahrheit außerhalb des physichen Körper um ein X-faches größer. Als nächstes die Frage, wer sollte wem was "vorgaukeln" wollen? Wir sind es ja schon selber, die sich in diesem Leben alles mögliche fantasieren. Klarheit gewinnen, zuerst mal über sich selbst, das geht auch hier. Und daraus entsteht wie von selbst Klarheit, wie uns allen in dieser gesellschaftlichen Gegenwart alles Mögliche vorgegaukelt wird, und auch von wem.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Das 2. Gespräch mit Jürgen Ziewe:
Die mittleren Astral-Ebenen




Ich finde, das ist nichts was man glauben kann oder "soll", es sind seine eigenen Sichtungen, Erfahrungen, man kann auch sagen Geschichten. Wenn man selber ähnliches gesehen oder gehört hat, wenn man eine Resonanz spürt, dann sind seine Beschreibungen vielleicht bereichernd.

Zusammenfassung des Kanalbetreibers:
Für Jürgen Ziewe sind diese Ebenen der Ort, an dem die große Mehrheit der Menschheit nach dem physischen Tod ankommt, da sie der durchschnittlichen Schwingung und den vertrauten Lebensweisen der Erde am nächsten stehen.

Hier sind die wichtigsten Kernpunkte und faszinierenden Details, die Ziewe über die mittleren Astralebenen beschreibt:
1. Die vertraute, aber optimierte Realität

Die mittleren Astralebenen wirken auf den ersten Blick erstaunlich vertraut. Die Seelen finden sich oft in Landschaften wieder, die der Erde ähneln, allerdings in einer "perfektionierten" Version.

👉 Farben und Licht: Das Licht kommt nicht von einer externen Sonne, sondern scheint aus den Dingen selbst zu strahlen. Die Farben sind unendlich viel lebendiger, reiner und leuchtender als auf der Erde.

👉 Natur und Architektur: Es gibt wunderschöne Wälder, Berge, Flüsse, aber auch prachtvolle Städte, Universitäten, Konzerthallen und Tempel. Nichts davon ist jedoch aus schwerer Materie gebaut; alles besteht aus feinstofflicher, formbarer Energie.

2. Das Leben nach dem Tod: Alltag ohne Überlebenskampf

Da in dieser Dimension die biologischen Notwendigkeiten der Erde wegfallen, verändert sich das "Leben" der Bewohner radikal:

👉 Kein Mangel: Man muss nicht essen, um zu überleben, keine Miete zahlen und nicht arbeiten, um Geld zu verdienen.

👉 Schöpferische Freiheit: Wenn jemand Lust auf ein bestimmtes Essen, ein schönes Haus oder neue Kleidung hat, kann dies durch die Kraft der Gedanken und der Visualisierung (entweder allein oder im Kollektiv) manifestiert werden.

👉 Berufung statt Beruf: Die Menschen gehen ihren echten Leidenschaften nach. Künstler malen mit Farben, die es auf der Erde nicht gibt; Musiker komponieren monumentale Werke; Wissenschaftler und Denker studieren in riesigen astralen Bibliotheken die Gesetze des Universums.

3. Die körperliche Verfassung: Jugend und Vitalität

In den mittleren Astralebenen manifestieren sich die Seelen in einem physischen Abbild, das meist ihrer "besten Zeit" auf der Erde entspricht.

👉 Alter und Krankheit existieren nicht: Wer alt oder schwer krank gestorben ist, regeneriert sich in dieser Umgebung rasch. Der Astralkörper nimmt meist das Aussehen eines Menschen im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren an – vital, gesund und voller Energie.

👉 Wiedersehen mit Geliebten: Dies ist die Ebene, auf der die oft beschriebenen Familientreffen stattfinden. Man trifft verstorbene Verwandte, Freunde und sogar geliebte Haustiere wieder, die dort in Gemeinschaften zusammenleben.

4. Die Grenzen der mittleren Astralebenen

Obwohl diese Welten wie das sprichwörtliche "Paradies" wirken, betont Ziewe im Gespräch mit Maier, dass auch sie noch Teil der astralen Illusion und nicht das endgültige Ziel der spirituellen Reise sind.

👉 Die Komfortzone des Egos: Weil es dort so angenehm ist, neigen viele Seelen dazu, für sehr lange Zeit ("Jahrhunderte" in Erdenzeit gemessen) dort zu verweilen. Sie leben ihr Erdenleben quasi in einer schöneren Variante einfach weiter.

👉 Das Fehlen von tiefem spirituellem Drang: Der Anreiz, sich weiterzuentwickeln, schwindet oft, weil das Leid fehlt. Erst wenn eine Seele spürt, dass diese Welten – so schön sie auch sind – immer noch auf persönlichen Konzepten und Identitäten basieren, entsteht der Wunsch, in die noch höheren, formlosen mentalen und spirituellen Dimensionen (die Welten des reinen Lichts und der Einheit) aufzusteigen.

👉 Fazit: Für Maier und Ziewe sind die mittleren Astralebenen eine gigantische kosmische Erholungs- und Lernphase. Sie dienen dazu, die Traumata des Erdenlebens zu heilen, die eigene Schöpferkraft spielerisch zu entdecken und sich in einer Umgebung der Liebe und Harmonie auf die nächsten großen Schritte der Evolution des Bewusstseins vorzubereiten.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Mi 10. Jun 2026, 01:22 Wenn man davon ausgeht, was solche NT-Erlebenden selber sagen, dann ist die Klahrheit außerhalb des physichen Körper um ein X-faches größer. Als nächstes die Frage, wer sollte wem was "vorgaukeln" wollen?
Ein Aspekt ist schon, dass ein Atheist von Sundar Singh beschrieben wurde. Der konnte die Himmelswelt um sich herum, und die Engel, die sich um ihn bemühten, nicht als Wirklichkei erkennen. Ihm fehlte die Fähigkeit dazu.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 03:49 Das Fehlen von tiefem spirituellem Drang: Der Anreiz, sich weiterzuentwickeln, schwindet oft, weil das Leid fehlt. Erst wenn eine Seele spürt, dass diese Welten – so schön sie auch sind – immer noch auf persönlichen Konzepten und Identitäten basieren, entsteht der Wunsch, in die noch höheren, formlosen mentalen und spirituellen Dimensionen (die Welten des reinen Lichts und der Einheit) aufzusteigen.
Dann bin ich mal gespannt, ob Zehwes Erwartungshaltungen von einer vorgestellten Welt der Einheit und des wahren Lichts erfüllt werden. Und ob er darüber etwas weiß. Es erinnert ja an das höchste Ziel des Yoga und den buddhistischen Endzustand. Und zur Frage gehört, ob er an Reinkarnation glaubt.

Diese himmlischen Orte der "mittleren Astralebene" werden ja derart immer wieder beschrieben. Und es gibt immer ein Mehr und ein Höher.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 03:49 von Zehwe
Schöpferische Freiheit: Wenn jemand Lust auf ein bestimmtes Essen, ein schönes Haus oder neue Kleidung hat, kann dies durch die Kraft der Gedanken und der Visualisierung (entweder allein oder im Kollektiv) manifestiert werden.
Das sollte man dann aber von der Einbildung, der Fantasie klar abgrenzen. Denn es hat für diese Geister Wirklichkeitscharakter.

So ist es ja auch mit echten Höllengestalten im Gegensatz zu eingebildetem Horror.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 08:29 Ein Aspekt ist schon, dass ein Atheist von Sundar Singh beschrieben wurde. Der konnte die Himmelswelt um sich herum, und die Engel, die sich um ihn bemühten, nicht als Wirklichkei erkennen. Ihm fehlte die Fähigkeit dazu.
Ja, so wird es oft beschrieben, die Verstorbenen zeigen sich verwirrt, brauchen "Zeit", aber oft träumen sie weiter und verdrängen ihren Tod oder vergessen auch ihr Leben vorher. Daran sehe ich keine Dramatik, eher Normalität so wie im Leben hier.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 08:35
Johncom hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 03:49 Das Fehlen von tiefem spirituellem Drang: Der Anreiz, sich weiterzuentwickeln, schwindet oft, weil das Leid fehlt. Erst wenn eine Seele spürt, dass diese Welten – so schön sie auch sind – immer noch auf persönlichen Konzepten und Identitäten basieren, entsteht der Wunsch, in die noch höheren, formlosen mentalen und spirituellen Dimensionen (die Welten des reinen Lichts und der Einheit) aufzusteigen.
Dann bin ich mal gespannt, ob Zehwes Erwartungshaltungen von einer vorgestellten Welt der Einheit und des wahren Lichts erfüllt werden. Und ob er darüber etwas weiß.
Wie es angekündigt wurde sind es 3 Gespräche, dieses war das 2. Aber ich denke, dass Ziewe das sagt, was er sieht und er sagt auch, wo das Sehen aufhört weil es da kein Individuum mehr gibt, so etwa. Also er "predigt" sozusagen keine Vorstellungen, aber er kommt immer auf den Begriff Einheitsbewusstsein, welches ja hier genau so wahrnehmbar und erfahrbar ist wie in den geistigen Welten.
Und zur Frage gehört, ob er an Reinkarnation glaubt.
Glauben oder wissen? In seinen Worten ist das Leben ewig und dass wir uns hier verkörpern ist eine Erfahrung, und weiter sagt er, wir alle sind uralt. Er habe eigene Inkarnationen besucht, sich selber als frühere Personen begleitet, und er sei ein schlimmer Junge gewesen.
Diese himmlischen Orte der "mittleren Astralebene" werden ja derart immer wieder beschrieben. Und es gibt immer ein Mehr und ein Höher.
Ja anscheinend, und je höher desto dünner die Luft. Ich meine, das kann nicht alles verstanden werden, also gedanklich definiert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 14:55 aber er kommt immer auf den Begriff Einheitsbewusstsein, welches ja hier genau so wahrnehmbar und erfahrbar ist wie in den geistigen Welten.
Das ist aber noch nicht gedanklich umrissen. Ein Einheitserlebnis hat auch schon der Nahtoderlebende, obwohl er individuelles (geistiges) Wesen ist.
Glauben oder wissen? In seinen Worten ist das Leben ewig und dass wir uns hier verkörpern ist eine Erfahrung, und weiter sagt er, wir alle sind uralt. Er habe eigene Inkarnationen besucht, sich selber als frühere Personen begleitet, und er sei ein schlimmer Junge gewesen.
Da bin ich vorsichtig, was er glaubt zu wissen, erlebt zu haben.
Wenn ich das mit Sundar Singh oder Swedenborg vergleiche...
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 14:58
Johncom hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 14:55 Glauben oder wissen? In seinen Worten ist das Leben ewig und dass wir uns hier verkörpern ist eine Erfahrung, und weiter sagt er, wir alle sind uralt. Er habe eigene Inkarnationen besucht, sich selber als frühere Personen begleitet, und er sei ein schlimmer Junge gewesen.
Da bin ich vorsichtig, was er glaubt zu wissen.
Er teilt ja nur mit. Es gibt keinen Anspruch, dass jemand glauben muss oder soll. Das ist wie mit den Berichten der NT-Erfahrenen, sie beschreiben eigenes Erleben ohne den Anspruch, dass andere ihnen "glauben" sollen. Aber es sind sehr interessante Schilderungen, ich selber höre mir das an (nicht allem) und was ich verstehe, was zu eigenem Erleben passt, das kann ich integrieren.
Das ist aber noch nicht gedanklich umrissen. Ein Einheitserlebnis hat auch schon der Nahtoderlebende, obwohl er individuelles (geistiges) Wesen ist.
Überhaupt reicht unser Denken nicht aus, um zu umreißen. Das Einheitsbewusstsein ist auch nur ein Wort, das abstrakt klingt, aber es kann erfahren werden wenn man sich innerlich gelöst wird (zB im tiefen Gebet) von allem Trennenden.
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