Für Jürgen Ziewe sind diese Ebenen der Ort, an dem die große Mehrheit der Menschheit nach dem physischen Tod ankommt, da sie der durchschnittlichen Schwingung und den vertrauten Lebensweisen der Erde am nächsten stehen.
Hier sind die wichtigsten Kernpunkte und faszinierenden Details, die Ziewe über die mittleren Astralebenen beschreibt:
1. Die vertraute, aber optimierte Realität
Die mittleren Astralebenen wirken auf den ersten Blick erstaunlich vertraut. Die Seelen finden sich oft in Landschaften wieder, die der Erde ähneln, allerdings in einer "perfektionierten" Version.

Farben und Licht: Das Licht kommt nicht von einer externen Sonne, sondern scheint aus den Dingen selbst zu strahlen. Die Farben sind unendlich viel lebendiger, reiner und leuchtender als auf der Erde.

Natur und Architektur: Es gibt wunderschöne Wälder, Berge, Flüsse, aber auch prachtvolle Städte, Universitäten, Konzerthallen und Tempel. Nichts davon ist jedoch aus schwerer Materie gebaut; alles besteht aus feinstofflicher, formbarer Energie.
2. Das Leben nach dem Tod: Alltag ohne Überlebenskampf
Da in dieser Dimension die biologischen Notwendigkeiten der Erde wegfallen, verändert sich das "Leben" der Bewohner radikal:

Kein Mangel: Man muss nicht essen, um zu überleben, keine Miete zahlen und nicht arbeiten, um Geld zu verdienen.

Schöpferische Freiheit: Wenn jemand Lust auf ein bestimmtes Essen, ein schönes Haus oder neue Kleidung hat, kann dies durch die Kraft der Gedanken und der Visualisierung (entweder allein oder im Kollektiv) manifestiert werden.

Berufung statt Beruf: Die Menschen gehen ihren echten Leidenschaften nach. Künstler malen mit Farben, die es auf der Erde nicht gibt; Musiker komponieren monumentale Werke; Wissenschaftler und Denker studieren in riesigen astralen Bibliotheken die Gesetze des Universums.
3. Die körperliche Verfassung: Jugend und Vitalität
In den mittleren Astralebenen manifestieren sich die Seelen in einem physischen Abbild, das meist ihrer "besten Zeit" auf der Erde entspricht.

Alter und Krankheit existieren nicht: Wer alt oder schwer krank gestorben ist, regeneriert sich in dieser Umgebung rasch. Der Astralkörper nimmt meist das Aussehen eines Menschen im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren an – vital, gesund und voller Energie.

Wiedersehen mit Geliebten: Dies ist die Ebene, auf der die oft beschriebenen Familientreffen stattfinden. Man trifft verstorbene Verwandte, Freunde und sogar geliebte Haustiere wieder, die dort in Gemeinschaften zusammenleben.
4. Die Grenzen der mittleren Astralebenen
Obwohl diese Welten wie das sprichwörtliche "Paradies" wirken, betont Ziewe im Gespräch mit Maier, dass auch sie noch Teil der astralen Illusion und nicht das endgültige Ziel der spirituellen Reise sind.

Die Komfortzone des Egos: Weil es dort so angenehm ist, neigen viele Seelen dazu, für sehr lange Zeit ("Jahrhunderte" in Erdenzeit gemessen) dort zu verweilen. Sie leben ihr Erdenleben quasi in einer schöneren Variante einfach weiter.

Das Fehlen von tiefem spirituellem Drang: Der Anreiz, sich weiterzuentwickeln, schwindet oft, weil das Leid fehlt. Erst wenn eine Seele spürt, dass diese Welten – so schön sie auch sind – immer noch auf persönlichen Konzepten und Identitäten basieren, entsteht der Wunsch, in die noch höheren, formlosen mentalen und spirituellen Dimensionen (die Welten des reinen Lichts und der Einheit) aufzusteigen.

Fazit: Für Maier und Ziewe sind die mittleren Astralebenen eine gigantische kosmische Erholungs- und Lernphase. Sie dienen dazu, die Traumata des Erdenlebens zu heilen, die eigene Schöpferkraft spielerisch zu entdecken und sich in einer Umgebung der Liebe und Harmonie auf die nächsten großen Schritte der Evolution des Bewusstseins vorzubereiten.