Larson hat geschrieben: ↑So 10. Mai 2026, 13:51
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Warum ist dann für diesen Bund kein Tempel mehr da ?
Für den Bund braucht es keinen Tempel…
Das ist ja wohl deine eigene Meinung.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Die Christen dagegen haben einen Tempel, weil der Heilige Geist durch den Glauben an Jesus Christus in das Herz hineinkommt.
Och, Juden haben diesen Tempel auch im Herzen…
Das reicht aber nicht, um den Sinaibund zu befriedigen. Erst gab es eine Stiftshütte, dann einen Tempel, um die Vorschriften Gottes zu erfüllen.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Menschen wurden durch den Heiligen Geist zur Wohnung Gottes
Sorry, das sind leere Floskeln, denn da ist wirklich nichts an Christen zu erkennen, dass sie in der Wohnung Gottes wären.
Kennst du sie alle ?
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Christen sehen das eben anders und würden die in Jesaja 12 genannten Worte auf ihre Rettung und die Arbeit der Gemeinde beziehen.
Christen sehen noch so manches der Tenach fremd.. bis zur angeblichen Jungfrauengeburt in Jes 7.
Wieso angeblich ?
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Der Herr Jesus hat den neuen Bund gegründet, der seinen Nachfolgern Rettung verspricht.
Jesus hatte nicht mit dem Volk einen Bund gemacht, da Jesus nicht Gott ist, und Gott selber diesen Bund mir ganz Israel machen wird. Das was du als neuen Bund betrachtest, basiert nicht auf den Aussagen des einzig-alleinen Gottes Israels.
Mose war Mittler des alten Bundes und der Herr Jesus ist der Mittler des neuen Bundes. Wenn auch Gott mit ihnen bzw. in ihnen war, dann waren es immer noch Menschen.
Es ist deine persönliche Ansicht daß der neue Bund noch nicht geschlossen wurde.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Aber sie sehen den Bund des Gesetzes als beendet an, weil der Herr Jesus den neuen Bund gegründet hat.
„Christen“ waren nicht n diesem als von die bezeichneten „Bund es Gesetzes“. Weiter, wenn du meinst, dass jener Bund Gottes mit Israel beendet sei, widersprichst du den Worten Jesu.
Da hast ihn aber nicht verstanden. Du hast auch nicht verstanden, warum Gott den Tempel Israels zerstören ließ.
Den Bund des Herrn Jesus, den Gott mit Israel geschlossen hat, wird schon seit 2 Jahrtausenden gelebt.
[Mt 26,26-28] Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des neuen Bundes, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.
Dir gefällt es eben nicht und deswegen lehnst du alles in Bausch und Bogen ab. Das ist deine Entscheidung. Viele jüdische Gelehrte haben den Glauben aber von Anfang an dankbar angenommen und gelebt, wie man in der Apostelgeschichte lesen kann.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 11:32
Hier gibt es ja offensichtlich eine Überschneidung des Christentums mit dem Judentum.
Aber was unterschiedlich ist, das ist der Opferdienst und die Strafen, die im Gesetz vergeben werden.
Durch Strafe wird nichts vergeben. Das hatte ich doch schon mal geschrieben! Gott vergibt um Seines Namens willen, um Seiner Selbst willen, und da muss niemand dann von jemand anderem irgend welche Strafen tragen.
Die Strafen waren im Bund des Gesetzes vorgeschrieben und haben auch eine Vergebung bewirkt. Ich bringe mal ein paar Beispiele.
[3. Mo 5,5-6] Wenn’s nun geschieht, dass er sich an der einem verschuldet und bekennt, dass er daran gesündigt hat, so soll er für seine Schuld dieser seiner Sünde, die er getan hat, dem HERRN bringen von der Herde eine Schaf- oder Ziegenmutter zum Sündopfer, so soll ihm der Priester seine Sünde versöhnen.
[3. Mo 16,15-16] Darnach soll er den Bock, des Volks Sündopfer, schlachten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang und soll mit seinem Blut tun, wie er mit des Farren Blut getan hat, und damit auch sprengen auf den Gnadenstuhl und vor den Gnadenstuhl; und soll also versöhnen das Heiligtum von der Unreinigkeit der Kinder Israel und von ihrer Übertretung in allen ihren Sünden.
[3. Mo 19,21-22] Er soll aber für seine Schuld dem HERRN vor die Tür der Hütte des Stifts einen Widder zum Schuldopfer bringen; und der Priester soll ihn versöhnen mit dem Schuldopfer vor dem HERRN über die Sünde, die er getan hat, so wird ihm Gott gnädig sein über seine Sünde, die er getan hat.
Die Versöhnung, von der hier die Rede ist, das ist im Hebräischen das Wort "kaphar" und bedeutet "Sühnung tun", auch vergeben.
Ohne Blutvergießen gibt es bei Gott keine Vergebung sagt der Hebräerbrief und selbst das Blut von Stieren und Böcken hat nicht gereicht. Deswegen mußte der Herr Jesus mit seinem eigenen Blut Gott mit den Menschen versöhnen.
Hebr 8,22
Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz; und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Eigentlich ist es doch so: Diejenigen, die den Bund des Gesetzes befriedigen wollen, haben gar keine Gelegenheit mehr dazu, sie können diesen Bund nicht erfüllen.
Aber bei den Christen wird das Gesetz schon erfüllt, weil der Herr Jesus Christus das Gesetz erfüllt hat. Dafür gibt uns der Heilige Geist die Gewissheit. Er erfüllt das Gesetz in uns, macht uns zu Nachfolgern Jesu und zeigt uns, wie das Gesetz zu verstehen ist.
[Röm 8,3-4] Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
So mußt du bitte auch Mt 5,17 verstehen.
Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.