Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Ehrlich gesagt, ich habe nicht die Zeit, viele Nahtoderlebnisse zu sichten. Und meine Orientierungsfindung ist im Wesentlichen schon geschehen. Dann muß man nicht mehr seine Zeit verschwenden. Es sei denn, es sind Erlebnisse, die man unbedingt kennen sollte.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Was er sagt, damals die 1. außerkörperliche Erfahrung:
"Es war so eine umfassende Erfahrung von tiefer Erkenntnis und einer Kommunikation ohne Worte. Ganz anders als ich das Sein in meinem Körper sonst erlebte. Ich kann nicht sagen, wie viel Zeit verging .. denn dort gibt es keine Zeit in unserem Sinne."
Nein, niemand muss Zeit verschwenden. Wenn man sagt, ich habe Zeit, heißt das meistens: ich habe Interesse. Man hört zu, man lässt sich auf etwas ein, man verarbeitet und ergänzt. Und das ist ja so ungefähr der Sinn eines Forums, das gemeinsame Erarbeiten bestimmter Themen.
Schön gesagt. Das liegt jedem selbst, wo ist sein oder ihr Interesse.Es sei denn, es sind Erlebnisse, die man unbedingt kennen sollte.
Ich finde die Erforschung der Nahtod-Berichte unendlich interessant, aber ich suche keine Orientierung. Kein Gedankengebäude, keinen Glauben.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Johncomaber ich suche keine Orientierung. Kein Gedankengebäude, keinen Glauben.
Ich auch nicht. Ich suche nur Wahrheit.
Das Komplizierte dabei ist nur, dass ich nach der Wahrheit betreffs "Glaubenssystemen" suche. Da geht es dann um "Grenzwissenschaften". Wie du weisst, nicht nur um positive Vorgänge.
Ja, ein Grundmerkmal der Nahtoderlebnisse ist wohl, dass man sich dabei in noch nicht bekannter Weise, völlig wach, lebendig und wohl fühlt. Ein Daseinsgefühl, das ein Leben lang erhalten bleibt.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Noch ein anders Merkmal wird berichtet: man "weiß alles". Aber offensichtlich nicht so, wie hier Wissen verstanden wird. Manche sagen, es taucht eine Frage auf, und im Nu ist schon die Antwort da. Oder man hat gar keine Fragen weil mit einem Mal alles Sinn macht. Das ist sehr ähnlich dem mystischen Entrückt sein, man weiß, man ist zuhause, man war nie weg. Das Dasein ist kein Gefühl, kein Gedanke sondern man ist wirklich da, man hatte es nur vergessen. Meine Frau hatte ja selbst diesen Übergang, völlig unerwartet: die Schau des Lichts, die grüßenden Engel .. alles Irdische war vorbei in einem Moment, die reinste Seligkeit. Aber es wurde ihr mitgeteilt, sie müsse zurück.
Stichwort: sich wohlfühlen. Wofür leben wir? Wir wollen ins Paradies. Es gibt das Wort Geburtsrecht, das ist hier zwar falsch aber weiter gefasst könnte man sagen, jede Seele hat den Wunsch, zurück zu kommen in die ursprüngliche paradiesische Seligkeit. Und unterschwellig sind wir ja auch hier im normalen Leben ständig bemüht, uns irgendwas zu erwerben, um kurzzeitig zufrieden zu sein.
Man kann sich fragen, ob Systeme zur Wahrheitsfindung führen. Glaubenssysteme sind für die breite Masse angelegt und immer auf einer vereinfachten Verständnisebene. Immer wieder kommt es vor, dass einzelnen ein Erkenntnis-Durchbruch geschenkt wird. Das war hier so wie überall, manchmal waren es Gebildete, manchmal einfachste Leute, auch Analphabeten.Ich suche nur Wahrheit.
Das Komplizierte dabei ist nur, dass ich nach der Wahrheit betreffs "Glaubenssystemen" suche.
"Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes."
Kinder haben keine Ahnung von Glaubenssystemen. Von daher, laut Jesus, kann man Systeme auch in der Pfeife rauchen, es sind nur Gedankenmodelle, mit denen manche sich wichtig machen. Man kann sie ohne Ende studieren, aber sie sind nicht wesentlich, und schon gar nicht in den geistigen höheren Welten.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Meiner Meinung nach hat Jesus nur das wirklich Notwendige gepredigt. Oder: man findet in seinen Lehren den einfachsten Nenner. Der Kernpunkt ist die gelebte Liebe.
Außer Sundar Singh redet ja auch Swedenborg mit dem Gewicht eigener Erfahrungen in den Himmeln. Dabei erlebten sie ein Vielfaches von dem, was Nahtote erleben. Und da Sundar Singh anerkennend von Swedenburg redet, ist es für mich wichtig, mich etwas über ihn zu informieren. Er betont schon mal die Wichtigkeit gelebter Liebe. Und sagt, auch gerechte Nichtchristen kommen in den Himmel.
Die KI gibt eine schnelle Antwort dazu:
Für Beide ist aber Jesus Christus essenziell bedeutend. Und nicht nur ein Avatar unter Vielen.
Außer Sundar Singh redet ja auch Swedenborg mit dem Gewicht eigener Erfahrungen in den Himmeln. Dabei erlebten sie ein Vielfaches von dem, was Nahtote erleben. Und da Sundar Singh anerkennend von Swedenburg redet, ist es für mich wichtig, mich etwas über ihn zu informieren. Er betont schon mal die Wichtigkeit gelebter Liebe. Und sagt, auch gerechte Nichtchristen kommen in den Himmel.
Die KI gibt eine schnelle Antwort dazu:
Aber er sagt, dass ein abgeschiedenen Gottsucher Probleme im Himmel hat. Das ist ebenfalls wie auch bei Sundar Singh, eine chärfe scharfe Kritik auch am Yoga und dem Erleuchtungsstreben. Sundar nimkt die Yogies schon deshalb nicht ernst, weil sie das herrliche Leben im Himmel gering schätzen.Grundlage ist das Leben, nicht das Dogma:
Nach Swedenborgs Lehre ist nicht die formelle Zugehörigkeit zum Christentum entscheidend, sondern die innere Haltung, das Leben nach dem eigenen Gewissen und die Liebe zum Nächsten.
Offenheit für andere Religionen:
Swedenborg beschrieb, dass Menschen anderer Religionen oft sogar leichter den Weg in den Himmel finden, da sie häufig unvoreingenommener sind als Christen, die an starr interpretierte Lehren festhalten.
Göttliche Liebe:
Menschen, die ein "gutes Leben" geführt haben und nach ihren Grundsätzen liebevoll und aufrichtig waren, finden laut Swedenborg ihren Platz im Himmel, unabhängig von ihrer irdischen Religionszugehörigkeit.
Beispiel Cicero:
Swedenborg erwähnt in seinen Aufzeichnungen, dass er beispielsweise mit Cicero (einem antiken römischen Philosophen) im Gespräch war und dieser an einem "sehr guten Ort" im Jenseits gelandet sei.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Swedenborg zufolge der Himmel offen für alle ist, die ein Leben der Nächstenliebe und Güte geführt haben, wobei das eigentliche Glaubenssystem nicht der ausschlaggebende Faktor
Für Beide ist aber Jesus Christus essenziell bedeutend. Und nicht nur ein Avatar unter Vielen.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Man sieht also, die Beiden, Sundar Singh und Swedenborg, haben im Himmel erlebt, dass Christus einzigartig ist und auch nicht ersetzt werden kann mit Buddha oder eigener Erleuchtung.Für Emanuel Swedenborg ist Jesus Christus das absolute Zentrum der Theologie und die Verkörperung des einen Gottes. In seiner Lehre ist Jesus nicht nur der Sohn Gottes im traditionellen Sinne, sondern Gott selbst in menschlicher Gestalt, der für die Menschen nahbar wurde.Hier sind die Kernaspekte der Bedeutung von
Jesus für Swedenborg:Identität mit Jehova: Swedenborg lehrte, dass Jehova (der Schöpfer) und Jesus Christus nicht zwei getrennte Personen sind. Jesus ist die sichtbare, menschliche Form von Jehova.Gott im Menschlichen: Die Menschwerdung (Inkarnation) diente dazu, dass Gott sich den Menschen offenbaren konnte. Jesus ist der "Göttliche Mensch".
Weg zum Himmel: Laut Swedenborg ist der Herr (Jesus) der einzige Weg zum Himmel.
Vergöttlichung des Menschlichen: Jesus hat während seines Lebens auf Erden das menschliche Element, das er von seiner Mutter Maria geerbt hatte, schrittweise durch göttliche Wahrheit und Liebe ersetzt (Verherrlichung), bis er vollständig Gott wurde.
Absage an die trinitarische Vorstellung: Swedenborg verwirft die traditionelle Ansicht einer Dreieinigkeit von drei getrennten göttlichen Personen.In seinen Schriften, wie etwa in Die Wahre Christliche Religion, bezeichnet sich Swedenborg oft als "Diener des Herrn Jesus Christus".
Grund für mich, Esoterik, gerade die der Reinkarnationslehren, abzulehnen. Swedenborg ist wie Sundar Singh für Chrsten aber schwer verdaulich. Ihnen fehlt das direkte Erleben des Himmels. Und sie kleben zu sehr an den unscharfen Aussagen der Bibel. Aber da wird es kompliziert. Laut biblischer Lehre wird ja teilweise sogar an den Seelentod geglaubt.
Nahtoderlebnisse und die umfangreichen Erlebnisse der beiden genannten sind lebendige Erlebnisse, die Lebendiges Lehren. Davon nehmen viele Christen Abstand, weil es ja nicht haargenau zu den Vorstellungen paßt, die sie sich aus den Aussagen der Bibel machen.
Dabei sollte das wichtigste Dogma schlicht die gelebte Liebe sein. So wie die Evangelischen den Unsinn in etlichen katholischen Glaubensausprägungen sehen, so sollten sie davor hüten, eine zu feste Vorstellung vom Heil zu machen mittels der Bibel.
Aber mit diesen Aussagen, aufgrund meiner Nachforschungen mache ich mich bei Christen auch verdächtig. Weil man sich völlig an ihr festes Glaubensschema halten soll, sonst glaube man nicht richtig.
Immerhin gilt Sundar Singh als ein Heiliger. Im Sinne von leuchtendes Glaubensvorbild. Aber der bestätigt auch nicht alle Dogmen des Christentums.
Man frage die KI:
Kommen laut Swedenborg nur Christen in den Himmel. Was da die Antwort ist, kommt meiner Ansicht darüber sehr nahe.
Was aber eine Enttäuschung für die Christen ist, sie glauben an ihr Privileg, allein sie werden selig.
Mit All dem würde ich lebendige Christen nicht verunsichern. Außerdem wüsste ich sie ja auf dem richtigen Weg.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Dazu fand ich ein interessantes Sundar-Zitat:
Nur frage ich mich, wo sind denn die erlösten Christen.„Was die Lehre vom Karma betrifft, so trifft es zu, dass der Mensch die Folgen seiner Taten trägt; der Unterschied zwischen der Lehre Christi und der hinduistischen Lehre besteht jedoch darin, dass ein Christ Taten vollbringt, weil er erlöst ist, und ein Hindu, um erlöst zu werden.“
https://christian-faith.com/sadhu-sunda ... and-islam/
Sundar Singh war ein christlicher Yogi, ein meditierender Asket. Der ja seine Gründe hatte, in die Berge zurückzugehen. Über Geringschätzung anderer über das herrliche Leben im Himmel wird er wohl nichts gesagt haben, das ist deine eigene Wortwahl.
Der Himmel ist hier. Das Jenseits ist nicht das ewige leben, welches dann irgendwann kommt oder auch nicht, es ist das immerwährende Sein. Wenn der Christ erlöst ist, Zitat oben, dann ist er im Himmel, jetzt. Das andere ist nur die erscheinende Umwelt, die wunderbaren Dimensionen nach dem leiblichen Tod. Es sind Erscheinungen, die kommen und gehen, und im Vergleich zum Irdischen wahrscheinlich "gigantisch".Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man's beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
Der Punk ist allerdings, und damit die Falle, wenn man den Glauben auf das Jenseits setzt: wünscht man sich die hohe geistige Welt für sich selbst, ist man immer noch in der Selbstsucht, die man eigentlich überwinden könnte. Der erlöste Christ hat den Himmel, das Gottesreich, schon "inwendig" in sich selber. Bereits jetzt in diesem Leben wie auch in den anderen.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Wo genau gilt Sundar als Heiliger? Ich las mal einen wohlwollenden Blog zum Thema und zur Person Sundar. Der 1. Kommentar lautete: Vorsicht! Ein Irrlehrer, ein Okkultist!
Ich glaube, das Christentum insgesamt ist sehr irritiert, nervös. Und gerade wegen der ganzen Dogmen, die 1000 Jahre lang verpflichtend gelehrt wurden. Das organisierte Christentum ist da nicht besser als der Islam, und Dogmen führen nicht ins Heil.
Und .. wollte Sundar ein Glaubensvorbild sein? Es sieht nicht danach aus.
Und überhaupt, ja Vorbilder können helfen. Als Lehrer.
Wer, oTp, ist für dich heute in dieser Zeit ein Glaubensvorbild?
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Das ist klar. Habe ich auch ähnlich gelesen.Wo genau gilt Sundar als Heiliger? Ich las mal einen wohlwollenden Blog zum Thema und zur Person Sundar. Der 1. Kommentar lautete: Vorsicht! Ein Irrlehrer, ein Okkultist!
Weil Sundar Singh Dinge sah, die anmuten wie okkulte Erfahrungen. Zumal ja geleugnet werden muß, dass die Toten leben. Und schon ist er für diese, ich sag mal Christen, ein Okkultist. Dann braucht man auch nicht weiter darüber nachdenken, hat keine Probleme mit seinem Aussagen. Die sich einfach glatt in die Bibel einordnen lassen.
Paulus wäre demnach auch ein Okkultist, da er auch den Himmel sah. So einfach machen es sich viele Menschen.
Für mich ist jeder geduldige und gutherzige Mensch ein Glaubensvorbild. Der noch dazu einen aufrichtigen, geleuterten Charakter hat.Nicht so sehr die charismatischen Überchristen, die viele Menschen anziehen und spannend ansprechend lehren.
Mit so einem bin ich wieder konfrontiert; Jesse Duplantis. Der hatte auch ein Nahtoderlebnis, eine erstaunliche Vorgeschichte und ist Fernsehprediger und Wohlstandschrist. Eine kleine Gemeinde in der Schweiz kommt von ihm ab und zu Besuch. Nur, eine kurze Begegnung kann auch nichtssagend sein.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst