Sundar Singh - Bedeutung ?

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
oTp
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Zur Auflockerung




Passt auf, all ihr Sünder,
macht eure Lichter an, macht eure Lichter an.
Passt auf, all ihr Liebende,
macht eure Lichter an, macht eure Lichter an.

Passt auf, all ihr Mörder,
macht eure Lichter an, macht eure Lichter an.
Passt auf, all ihr Kinder,
lasst eure Lichter an, lasst lieber eure Lichter an.

Denn da ist ein Monster, es lebt unter meinem Bett,
flüstert in mein Ohr.
Da ist ein Engel, mit einer Hand auf meinem Kopf,
sie sagt, ich habe nichts zu befürchten.

Da ist eine Dunkelheit, sie lebt tief in meiner Seele,
ich habe noch eine Aufgabe zu erfüllen.
Also lasse dein Licht tief in mein Loch leuchten.
Gott, lass mich nicht den Verstand verlieren,
lass mich nicht den Verstand verlieren.



Passt auf, passt auf, passt auf, passt auf.
Whoa oh passt auf, passt auf, passt auf, passt auf.

Passt auf, all ihr Sünder,
macht eure Lichter an, macht eure Lichter an.
Passt auf, all ihr Liebende,
macht eure Lichter an, macht eure Lichter an.

Denn da ist ein Monster, es lebt unter meinem Bett,
flüstert in mein Ohr.
Da ist ein Engel, mit einer Hand auf meinem Kopf,
sie sagt, ich habe nichts zu befürchten.

Sie sagt:
La la la hey la la,
wir leuchten alle wie Sterne.
La la la hey la la,
wir leuchten alle wie Sterne.
Dann verblassen wir.

Writer(s): Erik Schrody Lyrics powered by www.musixmatch.com
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oTp
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Starke Betonung der Mystik und Visionen: Sundar Singhs Verständnis von Christus basierte primär auf direkten Visionen und persönlichen mystischen Erfahrungen, ähnlich der des Apostels Paulus, und weniger auf formaler theologischer Ausbildung oder Lehre.
(KI)

Das ist zu vermuten, aber er soll ja stets sein NT dabei gehabt haben.

Wer kann schon von sich sagen, sein Glaube habe Ausprägung durch zahlreiche Erlebnisse im Himmel bekommen ?
Auch wenn in den meist einmaligen Nahtoderlebnissen kleine Teile dessen erlebt werden, die Sundar Singh schildert.
Auch hier ist es überwältigend und geeignet, sich im weiteren Leben an Christus zu orientieren. Indem dieses Erlebnis verarbeitet wird.

Je nach persönlichem Dafürhalten wird natürlich nicht geglaubt, dass der Himmel chrisozentrisch ist. Man redet dann davon, dass es eben verschiedene Himmel gibt, dem Glauben angepasst. Weshalb Christus dann nicht als alleinige zentrale Wirklichkeit gedacht wird. Sondern hinduistischen buddhistisch als einer der vielen Avatare. Weshalb sie Christus leicht einreihen können in die Reihe mit Buddha und Krishna. Sogar Sai Baba bekommt von Manchen den Avatar-Status.
Gleichzeitig behaupten Esoteriker, die indischen Gurus, "Erleuchteten" könnten Gottes Wirklichkeit besser erfassen und mehr davon erfassen. Das ginge über das Erleben des Christus im Himmel hinaus.
Was dann eine Aussage wäre in der Richtung:
Wer im Himmel Christus sieht, der hat ein beschränken Bewußtsein.

Sundar Singh Forschung:
http://www.gaebler.info/ahnen/gaebler/sss.htm
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Ein wichtiger Punkt.
Sundar Singh erklärt zwar die Hölle als sehr real existent. Und er bekommt von den Engeln die Antwort, dass nur Gott wisse, ob Jemand je wieder da raus kommt. Es ist also nicht leicht ersichtlich, dass er für die Allversöhnung ist. Aber er meint, ewige Verdammnis oder der Tod sei nicht vereinbar mit der Liebe Gottes. Erlebt hat er aber wohl die Allversöhnung nicht.

Die KI sagt es so:
Ablehnung der ewigen Verdammnis (Universalismus): Im Gegensatz zur traditionellen christlichen Lehre von Himmel und Hölle lehnte Sundar Singh die Vorstellung einer ewigen Verdammnis in der Hölle ohne Ausweg ab. Er neigte zu einer universalistischen Sichtweise, die besagt, dass keine Seele für immer von Gott getrennt bleiben kann. Er glaubte, dass letztlich alle Geister zur Wiederherstellung (Apokatastasis) zu Gott zurückkehren werden.
Zuletzt geändert von oTp am Sa 25. Apr 2026, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Das Jüngste Gericht
KI
Der Zustand der Seele als Gericht: In den Schilderungen Sundar Singhs ist das Jüngste Gericht ein Moment, in dem die Seele ihre eigene Wahrheit erkennt. Die "Hölle" ist nach seinen Visionen nicht primär ein Ort der äußeren Folter, sondern der innere, selbstgewählte Zustand der Trennung von Gott.
So habe ich es auch gelesen. Direkt nach dem Tod erkennt der Verstorbene seinen Seelenzustand.


Und dieser Zustand der Getrenntheit von Gott ist Hölle. Wenn man vergleicht mit Nahtoderlebnissen: Geredet wird vom "Lebensfilm". Oder davon, dass man die Nähe, den Anblick Gottes oder Christus nicht ertragen konnte. Das ist eben die Wirkung von Sünde.

Wie kommt das ?
Geistliche Realität nach dem Tod: Er beschrieb, dass der Tod keine plötzliche Veränderung des Charakters bewirkt. Die Seelen nehmen ihre Neigungen und ihren Glaubenszustand mit in die jenseitige Welt, wo sie dann mit der Realität Gottes konfrontiert werden, was einem Gericht gleichkommt.

Den Himmel kann Niemand aushalten, der gottlos gelebt hat. Das ist auch Gericht.Aber demnach braucht man sich wohl auch keine Sorgen machen, dass Satan den Himmel angreift.

Sundar berichtet aber, dass in mehr unteren Welten Engel Dämonen bekämpfen und in ihre Grenzen weisen.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Von Engeln und Dämonen im Himmel:

Dazu die KI:
Gehorsam und Harmonie:
Sundar Singh betont, dass Engel im Himmel Gott vollkommen und freudig gehorchen. Es gibt unter ihnen keinen Neid oder Streit über ihre Aufgaben.
Schutz und Begleitung:
In seinen Berichten (insbesondere in "Visionen der geistlichen Welt") schildert er, wie Engel die Seelen von Verstorbenen begleiten und sie vor bösen Geistern schützen, besonders beim Übergang in die geistliche Welt.
Kampf gegen böse Geister:
Während Engel im Himmel in Frieden leben, gibt es einen spirituellen Kampf im Zwischenreich (der Welt der Geister) zwischen Engeln und bösen Geistern (Dämonen), die versuchen, Seelen zu entführen. Die Engel stehen jedoch schützend dabei, um das Wirken der bösen Geister zu verhindern.
So habe ich es auch von ihm gelesen und verstanden. Das ist aber kein Kampf in den hohen Himmeln. Zeigt aber, dass Dämonen in den "unteren Himmeln", Richtung weiter unten eben, agieren.
Kein Kampf im höheren Himmel: Die von ihm beschriebenen Kämpfe beziehen sich auf die "Welt der Geister", einen Zwischenzustand, und nicht auf die höchsten Regionen des Himmels, in denen der vollkommene Friede herrscht.
Mit in die Welt des Zwischenzustandes
ist wohl die Welt des lebenden Menschen eingeschlossen. Damit läge die sichtbare Welt im Einflussbereich der Dämonen. Und wenn es so ist, dann ist es auch möglich, das bis zu einem gewissen Grad nachzuweisen. Hätte Jesus nicht selber mit konkreten Beispielen darauf hingewiesen, dann wäre es schwer geworden, das überhaupt zu glauben und ernst zu nehmen. Für mich ist es nachgewiesen. Wem es nicht gefällt, mag es weiterhin bestreiten trotz völliger Ahnungslosigkeit oder völliger Verweigerung oder wegen Unvermögen. Verifiziert ist es genug durch Feldforschung mittels Erlebnisberichten.

Somit ist es für mich aber auch ein wichtiger Gradmesser für die "sprituelle Fähigkeit", wichtige Glaubensaspekte richtig erfassen zu können.

Wer an den Seelenschlaf glaubt, kann deshalb unmöglich an die Wirklichkeit von Sundar Singhs Erlebnissen glauben. Und gleich passiert dasselbe, wenn er von den wichtigen Realitäten der Existenz von Engeln und Dämonen berichtet. Auch hier klinkt sich jeder Verstand aus, der das nicht glaubt. Mehr noch, es wird hart bestritten, wegen des Atheisten Dogmas, es gäbe gar keine Dämonen.

Klar ist es bequemer, an eine völlig heile Welt der Nahtoderfahrungen zu glauben. Indem man Höllenerfahrungen als quasi überflüssig erklärt. Aber das kann dann nur sehr einseitig sein.

Wer von Kochs umfassender Untersuchung über diese "Phänomene" nichts begreifen will, ist für mich einfach ein Ignorant.

Aber es geht mir in erster Linie jetzt um die Behauptung vom Kampf im Himmel.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Ich habe eigentlich keine Lust, mich mit Swedenborg zu befassen. Da anscheinend Sundar Singh etwas für ihn übrig hat, werde ich mir locker etwas von ihm ansehen.

Erstaunt war ich, als er davon berichtet, dass Menschen, die sich absondern, Probleme im Himmel haben. Absondern tun sich ja auch Mönche und Yogies. Muss aber die Stelle wiederfinden.


Download Himmel und Hölle. Swedenborg
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... aYtD_bLcXD
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Swedenborg lebte um die Zeit von 1730 herum. Nach Sundar Singh wäre das der zweite Christ, der umfangreich berichtet, was er in den Himmeln erlebt hat. Man könnte vergleichen, was sie sagen.

Jakob Lorber zähle ich nicht dazu. Weil ihm nur über "die andere Seite" durch eine innere Stimme umfangreiche Mitteilungen gemacht wurden. Von ihm schätze ich eigentlich nur umfangreiche Sammlungen über reale Ereignisse mit Dämonen, miterlebt und gesammelt von einem Lorberianer. Das findet man ja sonst kaum.

Bei Swedenburg könnte dier Spachgebrauch des 16. Jahrhunderts etwas schwierig beim Verständnis sein.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

Beitrag von oTp »

Was ist mit einsamer Gottsuche und Weltflucht zur Kontemplation ?

Dazu sagt Swedenborg Interessantes. Der ja auch als "Kenner" der jenseitigen Welt auftritt:
(laut KI)
Nächstenliebe erfordert Gemeinschaft: Aus Swedenborgs Sicht ist das Hauptziel des Lebens die Regeneration, die durch ein Leben der Nächstenliebe und nützliches Handeln in der Welt erreicht wird. Das Leben im Himmel wird als eine hoch organisierte Gemeinschaft beschrieben, in der Engel aktiv anderen dienen. Einsamkeit im Sinne von Weltabgewandtheit widerspricht diesem aktiven Prinzip der Nächstenliebe.
Sundar Singh suchte die Gemeinschaft mit Menschen, um Christus zu predigen. Er lehnte allerdings für sich christliche Ämter ab und war Wanderprediger. Dazu verzichtete er höchstmöglich auf Geld. Und auf jede Bequemlichkeit.
Risiko von Fanatismus und Irreführung: Swedenborg warnt davor, dass Menschen, die ein isoliertes, einsames Leben führen – insbesondere, wenn sie sich zu sehr in religiöse Fantasien vertiefen, ohne in der Welt aktiv zu bleiben –, anfällig dafür werden, von „visionären oder fanatischen“ Geistern in die Irre geführt zu werden.
Genau das vermutet und behauptest das Christentum immer wieder.
Geisterkommunikation in der Einsamkeit: Er berichtet, dass Personen, die ein einsames Leben führen, zuweilen Geister mit sich reden hören. Dies geschehe zwar manchmal ohne unmittelbare Gefahr, dennoch würden diese Geister vom Herrn entfern werden, damit sie nicht bemerken, dass sie sich bei einem Menschen aufhalten.
Interessant, dass er dies damals schon erkannte. Genau dafür habe ich einen Nachweis:
Ein Berg Athos Mönch berichtete in einem Buch, dass Geister mit ihm redeten und er innerlich dadurch keine Ruhe mehr hatte.

Diese Ratschläge sollte man beherzigen, um so mehr, denke ich, man Zeit auwendet für östliche Meditationen. Und die Warnungen gelten besonders für Esoterik und erst recht für Spiritismus.

Sundar Singh kritisierte allgemein die indischen Gottsucher.
Zuletzt geändert von oTp am Mi 6. Mai 2026, 08:26, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

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Dazu noch Sundar Singhs Kritik an den Yogies:
(Laut KI)
Hier sind die Kernpunkte seiner Ansichten, basierend auf seinen Erfahrungen und Berichten:

Fokus auf das falsche Ziel:

Sundar Singh beobachtete, dass viele Yogis zwar nach Gott strebten, aber in ihren Meditationen und Übungen oft das "herrliche Leben in den Himmeln" (im christlichen Sinne) ignorierten oder als uninteressant empfanden.

Streben nach Verschmelzung statt Gemeinschaft:

Er kritisierte, dass Yogis oft das Ziel verfolgten, als Teilchen völlig im Wesen Gottes aufzugehen, anstatt als bewusste Wesen in Gemeinschaft mit Gott zu leben.

Kritik an der Methode:
Nach seiner Ansicht reicht bloßes Nachdenken, Meditation oder strenge Askese (wie bei Yogis) nicht aus, um Gott wirklich zu erfahren. Er betonte die Notwendigkeit der völligen Hingabe und der Liebe zu Gott, statt nur der Ausübung von Techniken.

Seltenheit der Erleuchtung:
Er merkte an, dass trotz intensiver Bemühungen nur ein extrem geringer Bruchteil der Yogis ihr angestrebtes Ziel tatsächlich erreicht.

Bhakti-Yoga als Brücke:
Dennoch gab es Ansätze, in denen Sundar Singh (und andere indische Christen wie Bishop Appasamy) das Christentum als eine Form des Bhakti Yoga verstanden – also als den Weg der liebenden Hingabe an den persönlichen Gott, Jesus Christus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sundar Singh die Hingabe und Askese der Yogis anerkannte, aber ihre Philosophie der Selbstvergottung oder der rein mechanischen Erleuchtung ablehnte und durch die persönliche Liebe zu Christus ersetzte.
Diese Gedanken habe ich mir auch darüber gemacht.
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Re: Sundar Singh - Bedeutung ?

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Da sind Gemeinsamkeiten zu erkennen:

Die Würdigung der wunderbaren Himmel. Das helfende Dienen der Engel in Liebe. Und die Ansicht, dass Gemeinschaft in verbindender Liebe sowohl hier als auch im Himmel zählen.

Das entspricht der Lehre Christi.

Und nicht der Lehre der Gottgleichheit und Auflösung im Absoluten der östlichen Philosophie.
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