Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 02:22 Du gibst ihnen ständig Macht mit deiner Aufmerksamkeit. Sie leben, ernähren sich von Zweifel, Ängsten, Depressionen, Verwirrung aller Art und natürlich auch von Sucht, Lust, alles wovon Menschen "besessen" sind. Es ist ziemlich normal, dass wir alle geistig beeinflusst werden, aber auch von guten Mächten - wie eben auch weniger guten.
Ach komm, wer von uns mutmaßt immer das Schlechteste von Demokratien und verdreht geradezu das Böse eines Putin in Gutes ? Du nennst es vielleicht aufklären. Ich käme erst gar nicht in eine solche Denkweise.
Du gibst ihnen ständig Macht mit deiner Aufmerksamkeit.
Macht würde ich ihnen nur geben, wenn sie mich beeinflussen würden, wie etwa dich Verschwörungstheorien. ;) Und mir damit etwas Angstmachendes erschaffe. Das Beschäftigen mit dem Bösen in der Welt und im übersinnlichen Raum, führt im Gegensatz dazu nicht zur Angst. Sondern man weiß, dass es Grenzen hat. Wie der Pfarrer von Arls (?) zum Satan sagte, als er aufschaute: Ach du bist es nur. :)

Du bist bei mir eher in der Sendung: Wie erkenne ich das Böse und und lerne daraus, mich angemessen zu verhalten. In den Beteichen der Esoterik.
Wie jemandem das Jenseits begegnet, das hängt sehr von psychischer Gesundheit ab. Oder eher im biblischen Jargon von der Sündenbelastung. Es kommt kaum mal vor, das oTp mal keine grausigen, gruseligen Geschichten erzählt. Ohne irgendwas selber erfahren zu haben? Vor Jahren hat mal jemand böse geguckt und immer noch nicht drüber hinweg?

Johncom, mir ist das Gute ziemlich klar. Vor langen Jahren wurde ich einfach neugierig darauf, zu ergründen, was das Böse ist. Auch deshalb, weil es in unserer Gegenwart als innerpsychisch erklärt wird ( Besessenheit und Spuk) Und quasi auch zur Ehrenrettung der christlichen Erklärung dazu, und weil mir die Psychologen zu hohl waren, um transzendenze Zusammenhänge zu erkennen. Und über reine psychische Störungen und Krankheiten weiß ich ausreichend Bescheid.
Was du sagst ist lächerlich: Ich kann es im Gegenteil verkraften, es zu betrachten um es zu ergründen. Ein weiterer Grund ist das Ergründen, wie Esoterik und Okkultismus damit zusammenhängen. Weil die Christen davor warnen, die Esoteriker aber am liebsten Mittendrin sind.

Du sagst:
Wie jemandem das Jenseits begegnet, das hängt sehr von psychischer Gesundheit ab.
Das wird zum völligen Quatsch, wenn ein böser Mensch nach dem Tod von seinem eigenen inneren Wesen in die Hölle gezogen wird. Auch wenn er , menschlich gesehen, noch so sehr meint, in bester geistiger Verfassung zu sein.

Verwechselt du hier etwas mit psychischen Störungen ?
Es wäre zu untersuchen, in welchem Umfang die psychische Verfassung von Nahtoderlebenden dafür verantwortlich ist, ob sie Gutes oder Alptraumhaftes erleben.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Und ich verstehe es eben deutlich so, dass die feinstofgliche Körpergestalt die geistige Wahrheit über Jeden klar offenbart. Jedem sichtbar macht, wer da kommt. Schönheit und Leuchten ist dann also nur einer guten, liebevollen Seelen möglich.
In dieser Art beschreiben es sowohl Sundar als auch Ziewe und andere. Dennoch ist primär, nehme ich an, die eigene Verfassung, die es überhaupt ermöglich, wen und was ich sehen kann. Und wem ich begegnen kann. Sundar und Ziewe erwähnen ja auch, dass sie geführt wurden. In dem Sinne: ich möchte etwas erkunden und werde dahin geleitet. Was die eigene Verfassung ausmacht, erleben wir auch hier in dieser Existenz: wenn wir unausgeschlafen oder schlecht drauf sind, ist die ganze Welt grau. Ist man zB verliebt, erscheint alles im schönsten Licht.
Du meinst Seelen, die mit dem was sie sind in einem relativ niedrigen Himmel bvöllig zufreieden sind ? Da nehme ich an, dass diese Seelen dennoch das Endziel in sich fordernd angelegt haben, näher zu Gott zu kommen. Wird kein endgültiger Aufentaltsort sein.
Genau. Auch das ist ja hier der Fall. Manche leben ein bedauernswertes Dasein ohne wirkliche Erfüllung obwohl theoretisch jeder an jedem Tag ganz neu anfangen könnte. Aber diese trostlose Rumhängen ist für solche auch eine Komfortzone. Auch wenn man sie ihre Misere anderen in die Schuhe schieben, man hat sich dran gewöhnt.




In diesem 12-min Interview sagt es der Betroffene 2 mal: Heimat .. und: nach Hause kommen. Das scheint bei vielen so, das schlagartig mit dem Verlassen des Körpers erkannt wird, das hier ist ja nicht neu, da war ich immer schon. Mein Gedanke: es ist diese Welt, die komisch und fremd ist und oft unverständlich. Erst drüben wird mit einem Mal alles klar. … was dann wohl nicht jeder erlebt, denn viele sind sehr verstrickt in Problematiken des Irdischen. Dazu Paulus, der sagte, er sterbe täglich. So könnte es bestenfalls sein, jeden Tag sich lösen, bereit sein zu gehen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich gehe davon aus, dass anscheinend recht viele Nahtoderlebende völlig zufrieden sind mit dem, was sie da vorfinden. Deshalb sich sogar streuben, wieder in ihren Leib zurück zu kommen.

Vor etlichen Jahren sah und hörte ich mein erstes Nahtoderlebnis. Es kam in einem englischen christlichen TV Sender, als es noch keinen deutschen gab, glaube ich. Es war Ian McCormack. Auch er schildert sehr mitreißend, dass er sich dort wunschlos glücklich quasi in seiner Heimat, angekommen sah.

Die Ki sagt:
Ian McCormack hatte sein Nahtoderlebnis im April 1982 auf Mauritius. Nach einem Tauchgang wurde er von fünf giftigen Würfelquallen gestochen und war für etwa 15 bis 20 Minuten klinisch tot. Diese Erfahrung, während der er eine Nahtoderfahrung (NTE) machte und nach eigenen Angaben Himmel und Hölle sah, veränderte sein Leben grundlegend und machte ihn vom Atheisten zum Christen.
Ja, er erlebte eindrücklich den Christus. Und schildert sein Erlebnis, meine ich, sehr plastisch. Und man merkt, wie lebendig es in ihm blieb.
Mich hat er mit seinen Schilderungen jedenfalls "mitgerissen" und begeistert. Begeistert für die Herrlichkeit Gottes, und was für eine herrliche Stätte dort auf uns wartet.

Ich denke, für Christen ist es passend. Aber wie gesagt, selbst Muslime können beim Nahtod Christus begegnen, oder bei einer Vision.

Nebenbei:
Warum ein Leben lang sich vergeblich um ein Erleuchtungserlebnis bemühen, wo man sich immerhin, aber nur immer etwas freier fühlt ? Das Freiwerden in Christus ist da anscheinend realistischer.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 20. Mär 2026, 08:58 Ich gehe davon aus, dass anscheinend recht viele Nahtoderlebende völlig zufrieden sind mit dem, was sie da vorfinden. Deshalb sich sogar streuben, wieder in ihren Leib zurück zu kommen.
Ich würde das noch erhöhen, sie sind IN einem Frieden, den man in seinem Erdenleben nicht kannte.
Jetzt was anderes: wir alle sind "ich". Jeder weiß im Grunde, er hat einen Körper, er ist aber nicht der Körper. Der Körper bindet das Bewusstsein ungemein, was uns kaum bewusst ist. Ist das Ich einmal raus aus dem Körper, erlebt es eine uns kaum vorstellbare Freiheit. Mit einem Mal auch die Gewissheit, so war es schon, von hier komme ich.
Vor etlichen Jahren sah und hörte ich mein erstes Nahtoderlebnis. Es kam in einem englischen christlichen TV Sender, als es noch keinen deutschen gab, glaube ich. Es war Ian McCormack.
Ein sehr altes Video, ich habe es auch gesehen.
Ich denke, für Christen ist es passend. Aber wie gesagt, selbst Muslime können beim Nahtod Christus begegnen, oder bei einer Vision.
Muslimische NT-Erfahrene, wie sie in dem iranischen Kanal zu Wort kommen, erzählen viel von Höllen, in denen Sünder leiden und Gerichten, wo Bücher liegen, in denen die Sünden und guten Taten jeder Person aufgezeichet sind. Muslime kommen dann meistens zurück in dieses leben mit dem Entschluss, besser zu werden. Wollen sogar Fastenzeiten nachholen, die sie mal ausgelassen haben. Zum Vergleich und um ein größeres Bild zu bekommen, finde ich den Kanal interessant:
:arrow: https://www.youtube.com/@herzderspiritu ... 740/videos
Nebenbei:
Warum ein Leben lang sich vergeblich um ein Erleuchtungserlebnis bemühen, wo man sich immerhin, aber nur immer etwas freier fühlt ? Das Freiwerden in Christus ist da anscheinend realistischer.
Frag einfach die Erleuchteten, ob sie frei sind in Christus.
Logion 77
Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“
https://bkv.unifr.ch/de/works/nhc-22/ve ... visions/78
Christus war nie weg. Wir sind es, die sich verlaufen haben.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ja,ja, der Thomas oder so. Ist mir zu oberflächliches fernöstlichen Gerede. Natürlich ist Christus immer da und immer zu finden. Aber je nach Charakter eines Menschen, liegen Welten zwischen Jesus und Gott einerseits, und dem Mensch andererseits.

Die Erleuchteten ?
Seit wann wissen die denn alles ? Wissen Sie nicht. Sie haben nur die Einheit erlebt und es war das Beste was sie erleben könnten. Aber dadurch alles wissen ? Das behauptet kein Nahtoderlebender. Und selbst wer meint, eine absolute Erleuchtung erlebt zu haben, weiß damit noch lange nicht alles. Höchstens können sich einige paranormalen Fähigkeiten zeigen, Die aber auch nur einen beschränkten Umfang haben. Welche manche Menschen trotzdem überzeugen, die Erleuchteten wüssten alles und könnten alles. Wo sind denn überhaupt "die" total Erleuchteten ? Wäre schon gut, wenn man wenigstens einen Einzigen finden könnte.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 21. Mär 2026, 07:37 Natürlich ist Christus immer da und immer zu finden. Aber je nach Charakter eines Menschen, liegen Welten zwischen Jesus und Gott einerseits, und dem Mensch andererseits
Du sagst es. Entfällt jetzt dieser Charakter (das Ego, der Sünder), entfallen auch diese Welten.

Die Erleuchteten ?
Seit wann wissen die denn alles ? Wissen Sie nicht. Sie haben nur die Einheit erlebt und es war das Beste was sie erleben könnten. Aber dadurch alles wissen ? Das behauptet kein Nahtoderlebender. Und selbst wer meint, eine absolute Erleuchtung erlebt zu haben, weiß damit noch lange nicht alles.
Ich frage mal die KI Grok:

"grok, was haben mystische Erleuchtung und Nahtoderfahrung gemein, und was unterscheidet sich?
Mystische Erleuchtung (z. B. in Mystik-Traditionen wie Buddhismus, Hinduismus oder christlicher Mystik: Samadhi, Satori, unio mystica) und Nahtoderfahrungen (NDEs) haben erstaunlich viel gemeinsam – beide sind tiefe, verändernde Bewusstseinszustände, die oft als „Erleuchtung“ oder transzendente Einheit beschrieben werden. Gleichzeitig unterscheiden sie sich deutlich in Auslöser, Ablauf und einigen Merkmalen. Hier eine klare Übersicht basierend auf wissenschaftlichen Studien (u. a. von Bruce Greyson und anderen Forschern).
Was sie gemeinsam haben:
Beide Erfahrungen überschreiten das normale Alltagsbewusstsein und teilen klassische mystische Merkmale (nach Stace, Pahnke und Hood’s Mysticism Scale):

Gefühl von Einheit und Transzendenz: Viele berichten von einer Verschmelzung mit dem Universum, Gott oder „allem“ – kosmische Einheit, Loslösung vom Ego, Zeit- und Raumlosigkeit.
Tiefer Frieden, Freude und bedingungslose Liebe: Ein positives, seliges Gefühl (positive affect), oft mit heiligem oder göttlichem Charakter (sacredness). Ca. 60 % der NDE-Betroffenen beschreiben Ruhe, Gelassenheit und kosmische Einheit.
Noetische Qualität: Plötzliches, tiefes Wissen oder Einsicht („ich weiß alles“), das nicht in Worte zu fassen ist (ineffability).
Licht und spirituelle Begegnungen: Helles Licht, das anzieht und Geborgenheit spendet; manchmal Begegnung mit Lichtwesen oder höheren Realitäten.
Langfristige Transformation: Beide führen oft zu weniger Todesangst, mehr Spiritualität, Mitgefühl, Altruismus und einer veränderten Lebenssicht. Viele NDE-Erfahrene fühlen sich danach „erleuchtet“ oder spirituell erwacht.

Studien zeigen: Zwei Drittel (ca. 66 %) der Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten von echten mystischen Elementen während des Ereignisses. Sie erreichen auf der Mysticism Scale deutlich höhere Werte als Menschen, die dem Tod nur knapp entkommen sind, ohne NDE. Die Tiefe der NDE korreliert stark mit dem Grad der Mystik (r ≈ 0,54). NDEs werden daher oft als eine Form mystischer Erfahrung gesehen – oder zumindest als Auslöser für echte Erleuchtung.
Was sie unterscheidet:
Trotz der Überlappung sind sie nicht identisch. Eine Faktorenanalyse (Greyson 2014) zeigt klar zwei getrennte Faktoren: einen „mystischen“ und einen „NDE-spezifischen“.
(Hier wirds schwierig, die Tabelle zu kopieren und sauber einzufügen. Frage Grog mit dem gleichen Wortlaut, dann kannst du weiteres lesen)

Fazit:
Nahtoderfahrungen können mystische Erleuchtung auslösen oder selbst eine sein – sie teilen den Kern (Frieden, Licht, Einheit, Transformation), sind aber durch den Todeskontext und spezifische Inhalte (Tunnel, Rückblick) unterscheidbar. Viele Forscher sehen NDEs daher als „mystische Erfahrung in Extremsituation“ und nicht als bloße Halluzination. Letztlich bleibt beides ein Rätsel des Bewusstseins: Beide zeigen, wie nah wir der „anderen Seite“ manchmal kommen – ob durch innere Praxis oder durch die Schwelle des Todes.
Aber dadurch alles wissen ? Das behauptet kein Nahtoderlebender.
Doch. Sehr viele sagen das. Sie sahen alles. Wissen muss man nichts. Man kann auch sagen: wissen, dieses "wissen wollen", das ist nur ein Verstandestrieb. Diesen Verstand gibt es dort nicht mehr, der bleibt zurück. Deshalb können wir Normaldenker das eine wie das andere nicht "begreifen", nur ahnen. Diese ahnen wird auch vermittelt über die geistige Welt, dazu es braucht eine vertrauensvoll gläubige Demut unsererseits.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Hm, mir wurde durch eigenes Überlegen klar, dass NDE und Erleuchtung sich ziemlich ähnlich sind. Mehr hat die KI auch nicht herausgefunden aus dem "kollektiven " Wissen, dem gesammelten Wissen.

Und die Behauptung, "Erleuchtete" wissen alles und können alles, ist sehr fraglich.
Ich habe es im Zusamnenhang mit Sai Baba erlebt. Sowohl in englischer Literatur, wo ich mich in seinem Ashram aufhiel in Puttaparthi, als auch im "Segen" in der Schule in Whitefield in Bangalore (Wenn ich mich recht erinnere). Wo ich in seiner unmittelbaren Nähe sah, wie er Asche materialisierte und sie mir auf die Hand streute. Als auch in Delhi im Haus einer Anhängerin. Die sagte, Sai Baba habe mich zu ihr geschickt, damit ich ihr Radio repariere. Da wurde so viel von Sai Baba als Helfer in der Not gesagt.

Da muß ich etwas ausholen in Zusammenhängen.
Das erinnert mich an die Verehrung von Pater Pio schon zu seinen Lebzeiten. Menschen, die wegen Krankheiten und Anderem sich im Gebet an Pater Pio um Hilfe wandten. Er wurde bisweilen dabei als Bilokation wahrgenommen. Oder erzählte selber davon Demjenigen, wenn sie sich später begegneten. Und er soll ja bei der Beichte sogar die Sünden gewußt haben. Und das auch zur Seelsorge benutzt haben.

Wußte er nun alles ? Allerdings war er als Mann der Öffentlichkeit schon mal anders als ein völlig zurückgezogen Heiliger, an die man sich ab und zu um Hilfe wandte. Er half aktiv, und war nicht "weltfremd" von der Welt abwesend in der seligen Einsamkeit in der Suche nach der Gottseligkeit allein.

Das Andere ist, dass dieser Pater Pio nichts von der Seligkeit an sich hatte, die manche einsame Heilige ausstrahlen. Was auch der aktive Sundar Singh ausstrahlte. (Der der Quälerei ausgeliefert war durch einige Menschen, was er in Kauf nahm bei seiner Verkündigung) Nein, Pater Pio erlebte quasi ständig geistige Quälereien und sogar nachts körperliche Quälereien durch Dämonen.

Das ist etwas völlig Anderes, als weltabgewandte Heilige verkörpern. Von denen man ja Allwissen erwartet und Hilfe in jeder Not, als wären sie allmächtig. Klar, immerhin sollte man annehmen, sie haben sich zumindest selber besiegt

Was sagt uns dazu das Leben von Pater Pios ?
Jedenfalls echte Mühe, anderen Menschen beizustehen. Mehr als man von zurückgezogen Heiligen sagen kann.

Keine Sorge, körperliche Misshandlungen durch Geister sind vielfach bestätigt durch Besessenheit und Spuk. Das gehört keineswegs zu Fantasien. Das müsste man erst mal als dämonische Realität akzeptieren, sonst sagt einem Pater Pio nicht viel wegen verzerrten Wahrnehmung des Betrachtets, der ganz in der"realen" Welt denkerisch zuhause ist. Da wird die Realität der transzendalen Welt dann völlig ignoriert. Hier ist aber nun Spuk nicht wichtig, sondern es geht hier um die erkennbaren Zusammebnhänge in anderen Fragen.

Die Ignoranten sollten selber nachforschen. Auch was der Pfarrer von Arls erlebt hat und Blumhardt beschrieben hat. Das ist etwas Anderes als glückseelige einsame Gottesfülle. Und etwas anderes als die Träumereien vom Urlaub vom rationalen Denken und belastenden Emotionen. Jedenfalls keine geistige Wellness zum Träumen.
Natürlich ist es schade, dass die meisten Menschen weder durch Nahtod noch durch eine Erleuchtungserfahrung aus ihrem geistigen Todeszustand heraus erweckt werden zu wahrer geistlich geistigem Lebendigkeit.
Da wundert es nicht, dass Religionen nötig sind, um in dieser Dunkelheit zum Licht geleitet zu werden. Auch wenn mir die Religionen oft wie behelfamäßige Krücken für den Geist vorkommen.
Erleuchtung für Jedermann: Eher ein romantischer Traum, in dem die Inder schwelgen. Und von dem die Atheisten an einen drogeninduzierten Zustand, vom eigenen Gehirn erueugt, denken.

Allwissen:
Die KI sagt:
Noetische Qualität: Die Erfahrung fühlt sich "wirklicher als die Realität" an und vermittelt ein Gefühl von absolutem Wissen oder Einsicht.
Ja, nu, sie vermittelt ein Gefühl davon....
Man weiss alles, kann sich zumindest daran erinnern. :thumbup: -Dass man da alles wusste
Ist zumindest eine blasse Erinnerung - und man weiß, dass man es im Normalbewußtsein nicht mehr weiß.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 09:16 Die Ignoranten sollten selber nachforschen. Auch was der Pfarrer von Arls erlebt hat und Blumhardt beschrieben hat.
Pfarrer von Arls:
Ferner sprach Vianney sich „gegen die Sünde der Tänze“[1] aus, die „für ihn das Vorspiel für jede Art fleischlicher Versuchung“[1] darstellten, und verweigerte Gemeindemitgliedern die Absolution, sofern sie das Tanzen nicht aufgaben -....
https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Marie_Vianney
Also ich kenne den nicht. Blumhardt nur überflogen. Der Pietismus glänzt nicht immer durch Lebensfreude. Hermann Hesse wuchs in diesem Umfeld auf, in einer Missionarsfamilie. Teilweise fühlte er sich als Jugendlicher schwer belastet, aber auch herausgefordert, die echte Herzensreligion finden, den wahren Christus. Das lesen von Hesse hat mich selber früh geprägt. Ich hatte auch sehr lästige psychische Störungen, die dann von mir genommen wurden. Es braucht Mut wenn man Heilung sucht, man muss auch bereit sein. Und es braucht Gnade. Ich bin bis heute dankbar, in meinem Elternhaus, auch wenn es dort nervös und "verklemmt" zu ging, schon als Kind das Beten gelehrt bekommen zu haben.

Vianney und sein Verdammen des Tanzes: Osho, damals Bhagwan genannt, richtete in Poona eine Ashram ein für Menschen aus dem Westen, eigentlich ein Therapie-Zentrum. Das übrigens besteht bis heute und floriert wie damals. Therapien für die hochneurotischen Amis/Europäer. Die noch sanften Therapien bestanden aus Tanz, dann kamen neue Formen dazu wie "Encounter", wo es ums Eingemachte geht: Traumata, Besetzungen, dem verdrängtem Karma begegnen. Damals versuchte die Presse, vielleicht auf Druck der Kirchen, diese neuen Zugänge zu Religion zu skandalisieren. Auch das Hindu-Establishment, die Muslime sowieso, bekämpften den Rebellen. Inzwischen ehren ihn die Inder wie einen Reformer und die Therapien, die entwickelt wurden, sind auch im Westen angekommen.

Sünde? Nein, das Leben ist Natur, nicht Sünde. Sünde ist die Engstirnigkeit im eigenen Kopf: zB über andere meckern. Sich selbst wichtig nehmen. Osho preiste Jesus, aber auch Buddha, Lao Tze, Eckhart, Rumi … die "Liebenden" in der Religionsgeschichte.
Die Ignoranten sollten selber nachforschen.
Ich glaube, die Ignoranten sollten sich selber annehmen lernen, ihr eigenes Leben bejahen und weniger nach Dämonen googeln. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das heißt ja auch liebe dich selbst. Liebe Gott, dich selbst und deine Nachbarn. So überwindet sich die Belastung eigener Verdrängungen wie von selbst. Natürlich kann es lange qualvoll sein, wenn die Dämonen der Vergangenheit nicht loslassen wollen. Aber auch einen Pater Pio haben sie nicht kleingekriegt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 09:16
Das Andere ist, dass dieser Pater Pio nichts von der Seligkeit an sich hatte, die manche einsame Heilige ausstrahlen.
Ich kannte jemanden, inzwischen verstorben, der Pio aufsuchte in seiner kleinen Kirche, nur zur Kommunion. Er sagte, in meinem Leben habe ich nur einen Christen gefunden, das war Pater Pio.
Also jetzt kommt ein neuer Begriff: einsame Heilige, die Seligkeit ausstrahlen. Irgendwie dein ständiges Muster, oTp: trennen, beurteilen, das typische Kopfdenken, das irgendwie keine Seligkeit aushält, kein Heil erträgt, nur "dämonisches".
Aber es hat was: im Kulturraum der Christenheit ist die Seligkeit rar gesät. Sogar die Päpste geben sich Mühe, sich herzlich aber auch leidend besorgt darzustellen. Dagegen kommen evangelikale Prediger ins Bild, die sich begeistert zeigen, und wieder meldet sich der kritische Verstand: ist das nur Show? Ich denke, das ganze Problem der dauernden Distanzierung, ist ein Kopf-Problem. Man schafft es nicht, sich fallen zu lassen wie die Kinder, denen das Himmelreich gehört. Die Kopf-Dominanz hindert westliche Christen am reinen Glauben. Wenn Christen hier beten, dann oft Problem-orientiert statt Segen-orientiert.
Keine Sorge, körperliche Misshandlungen durch Geister sind vielfach bestätigt durch Besessenheit und Spuk.
Man kann sich natürlich fragen, warum gebe ich "Geistern" soviel Aufmerksamkeit und misstrauen allen befreienden Angeboten?
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Prima, du hast es geschafft, meine Aussagen bis zur Unkenntlichkeit zu entstellen. Es ist aber auch zu viel verlangt, beide Seiten zu berachten, das Gute und das Böse in seiner Ausprägung und Beziehung zueinander.
Vom Pfarrer von Arls hast du nur Unpssendes zitiert. Es ging ja nur um den Aspekt, wo ein heiliges Leben keine dämonischen Angriffe verhindert. Als Angriffe auf einen heiligmäsig lebenden Menschen gedeutet werden können, wie sie bei normalen Menschen auch geschehen Der Pfarrer von Arls hatte Spukerscheinungen. Und die waren bei Pater Pio trotz offensichtlicher Wunderkräfte sogar erschreckend heftig. Und der Pfarrer von Arls und Blumhardt sollten nur verdeutlichen, dass bei Pio keine psychische Störungen waren.

Osho war, entschuldige, für mich nur ein Spinner. Vertrat freie Liebe und sammelte später in den USA Rolls Royce. Ein komischer Heiliger, ein Zerrbild. Der Hippies anzog. Der Guru der Beatles, aus Rishikesh, war ja auch von dieser Art. Als ich dort war, fand ich sein leeres Ashram. Aber suchte sowieso echte "Meister". Was ich aber dann aufgab. Später wurde ich auf Sai Baba aufmerksam und war 2x wegen ihm in Indien. Sozusagen mein letzter Versuch, auch um mit fernöstlichen Philosophie abzuschließen
Sünde? Nein, das Leben ist Natur, nicht Sünde.
Ist mir nicht verwunderlich, dass man mit einer solchen Einstellung zu Osho hält.

Nein, von Oshi erwartete ich gar nichts, machte um ihn und auch um die Hippies in Goa einen großen Bogen.
Ich hatte auch sehr lästige psychische Störungen, die dann von mir genommen wurden
.
Das ist erfreulich. Falls du damals am Haschisch-Boom beteiligt warst: Cannabis begünstigt psychische Störungen. Psychische Störungen in der Jugend können auch Anzeichen einer schwierigen Kindheit sein. Aber da ich dich nicht kenne, will ich sie erst gar nicht versuchen zu ergründen. Belassen wir es dabei, dass du sie überwunden hast. Auch wenn damit noch eine psychische Last bleiben kann, die das Leben erschwert. Damit müssen ja viele leben. Mit Neurosen, Ängsten, Phobien, Depressionen und anderes. So richtig frei und unbeschwert kann man damit nicht werden, es ist dann eine Last, die man im Leben mit sich schleppen muss.
Ein Beispiel: Dario Pizzano scheint trotz Erleuchtungserlebnis damit noch nicht völlig abschließen zu können. War mein kurzer Eindruck neulich. Da frage ich mich, was macht ein Nahtoderlebnis mit solchen psychischen Lasten eines Menschen ?
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