Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 02:22 Du gibst ihnen ständig Macht mit deiner Aufmerksamkeit. Sie leben, ernähren sich von Zweifel, Ängsten, Depressionen, Verwirrung aller Art und natürlich auch von Sucht, Lust, alles wovon Menschen "besessen" sind. Es ist ziemlich normal, dass wir alle geistig beeinflusst werden, aber auch von guten Mächten - wie eben auch weniger guten.
Ach komm, wer von uns mutmaßt immer das Schlechteste von Demokratien und verdreht geradezu das Böse eines Putin in Gutes ? Du nennst es vielleicht aufklären. Ich käme erst gar nicht in eine solche Denkweise.
Du gibst ihnen ständig Macht mit deiner Aufmerksamkeit.
Macht würde ich ihnen nur geben, wenn sie mich beeinflussen würden, wie etwa dich Verschwörungstheorien. ;) Und mir damit etwas Angstmachendes erschaffe. Das Beschäftigen mit dem Bösen in der Welt und im übersinnlichen Raum, führt im Gegensatz dazu nicht zur Angst. Sondern man weiß, dass es Grenzen hat. Wie der Pfarrer von Arls (?) zum Satan sagte, als er aufschaute: Ach du bist es nur. :)

Du bist bei mir eher in der Sendung: Wie erkenne ich das Böse und und lerne daraus, mich angemessen zu verhalten. In den Beteichen der Esoterik.
Wie jemandem das Jenseits begegnet, das hängt sehr von psychischer Gesundheit ab. Oder eher im biblischen Jargon von der Sündenbelastung. Es kommt kaum mal vor, das oTp mal keine grausigen, gruseligen Geschichten erzählt. Ohne irgendwas selber erfahren zu haben? Vor Jahren hat mal jemand böse geguckt und immer noch nicht drüber hinweg?

Johncom, mir ist das Gute ziemlich klar. Vor langen Jahren wurde ich einfach neugierig darauf, zu ergründen, was das Böse ist. Auch deshalb, weil es in unserer Gegenwart als innerpsychisch erklärt wird ( Besessenheit und Spuk) Und quasi auch zur Ehrenrettung der christlichen Erklärung dazu, und weil mir die Psychologen zu hohl waren, um transzendenze Zusammenhänge zu erkennen. Und über reine psychische Störungen und Krankheiten weiß ich ausreichend Bescheid.
Was du sagst ist lächerlich: Ich kann es im Gegenteil verkraften, es zu betrachten um es zu ergründen. Ein weiterer Grund ist das Ergründen, wie Esoterik und Okkultismus damit zusammenhängen. Weil die Christen davor warnen, die Esoteriker aber am liebsten Mittendrin sind.

Du sagst:
Wie jemandem das Jenseits begegnet, das hängt sehr von psychischer Gesundheit ab.
Das wird zum völligen Quatsch, wenn ein böser Mensch nach dem Tod von seinem eigenen inneren Wesen in die Hölle gezogen wird. Auch wenn er , menschlich gesehen, noch so sehr meint, in bester geistiger Verfassung zu sein.

Verwechselt du hier etwas mit psychischen Störungen ?
Es wäre zu untersuchen, in welchem Umfang die psychische Verfassung von Nahtoderlebenden dafür verantwortlich ist, ob sie Gutes oder Alptraumhaftes erleben.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Und ich verstehe es eben deutlich so, dass die feinstofgliche Körpergestalt die geistige Wahrheit über Jeden klar offenbart. Jedem sichtbar macht, wer da kommt. Schönheit und Leuchten ist dann also nur einer guten, liebevollen Seelen möglich.
In dieser Art beschreiben es sowohl Sundar als auch Ziewe und andere. Dennoch ist primär, nehme ich an, die eigene Verfassung, die es überhaupt ermöglich, wen und was ich sehen kann. Und wem ich begegnen kann. Sundar und Ziewe erwähnen ja auch, dass sie geführt wurden. In dem Sinne: ich möchte etwas erkunden und werde dahin geleitet. Was die eigene Verfassung ausmacht, erleben wir auch hier in dieser Existenz: wenn wir unausgeschlafen oder schlecht drauf sind, ist die ganze Welt grau. Ist man zB verliebt, erscheint alles im schönsten Licht.
Du meinst Seelen, die mit dem was sie sind in einem relativ niedrigen Himmel bvöllig zufreieden sind ? Da nehme ich an, dass diese Seelen dennoch das Endziel in sich fordernd angelegt haben, näher zu Gott zu kommen. Wird kein endgültiger Aufentaltsort sein.
Genau. Auch das ist ja hier der Fall. Manche leben ein bedauernswertes Dasein ohne wirkliche Erfüllung obwohl theoretisch jeder an jedem Tag ganz neu anfangen könnte. Aber diese trostlose Rumhängen ist für solche auch eine Komfortzone. Auch wenn man sie ihre Misere anderen in die Schuhe schieben, man hat sich dran gewöhnt.




In diesem 12-min Interview sagt es der Betroffene 2 mal: Heimat .. und: nach Hause kommen. Das scheint bei vielen so, das schlagartig mit dem Verlassen des Körpers erkannt wird, das hier ist ja nicht neu, da war ich immer schon. Mein Gedanke: es ist diese Welt, die komisch und fremd ist und oft unverständlich. Erst drüben wird mit einem Mal alles klar. … was dann wohl nicht jeder erlebt, denn viele sind sehr verstrickt in Problematiken des Irdischen. Dazu Paulus, der sagte, er sterbe täglich. So könnte es bestenfalls sein, jeden Tag sich lösen, bereit sein zu gehen.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich gehe davon aus, dass anscheinend recht viele Nahtoderlebende völlig zufrieden sind mit dem, was sie da vorfinden. Deshalb sich sogar streuben, wieder in ihren Leib zurück zu kommen.

Vor etlichen Jahren sah und hörte ich mein erstes Nahtoderlebnis. Es kam in einem englischen christlichen TV Sender, als es noch keinen deutschen gab, glaube ich. Es war Ian McCormack. Auch er schildert sehr mitreißend, dass er sich dort wunschlos glücklich quasi in seiner Heimat, angekommen sah.

Die Ki sagt:
Ian McCormack hatte sein Nahtoderlebnis im April 1982 auf Mauritius. Nach einem Tauchgang wurde er von fünf giftigen Würfelquallen gestochen und war für etwa 15 bis 20 Minuten klinisch tot. Diese Erfahrung, während der er eine Nahtoderfahrung (NTE) machte und nach eigenen Angaben Himmel und Hölle sah, veränderte sein Leben grundlegend und machte ihn vom Atheisten zum Christen.
Ja, er erlebte eindrücklich den Christus. Und schildert sein Erlebnis, meine ich, sehr plastisch. Und man merkt, wie lebendig es in ihm blieb.
Mich hat er mit seinen Schilderungen jedenfalls "mitgerissen" und begeistert. Begeistert für die Herrlichkeit Gottes, und was für eine herrliche Stätte dort auf uns wartet.

Ich denke, für Christen ist es passend. Aber wie gesagt, selbst Muslime können beim Nahtod Christus begegnen, oder bei einer Vision.

Nebenbei:
Warum ein Leben lang sich vergeblich um ein Erleuchtungserlebnis bemühen, wo man sich immerhin, aber nur immer etwas freier fühlt ? Das Freiwerden in Christus ist da anscheinend realistischer.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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