ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:52
Wenn man sich darauf einigen könnte, dass ein Problem besteht, wäre schon mal viel gewonnen.

Dann steht's ja 1 : 0 für uns.
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56
Zum Verständnis: Da interpretierst du Jesus hinein?
"Baum des Lebens" macht in der christlichen Erzählung keinen Sinn, wenn man ihn nicht mit Jesus in Verbindung bringt.
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 15:56
An welcher Stelle gibt Gott zu verstehen, dass er den Zustand des Menschen wiederhergestellt haben will - so wie er war, bevor er sich für den Pfad der Erkenntnis entschieden hat?
Im NT gibt es genug Stellen dafür. Im AT geht es mehr um die Erwartung des Messias, durch den dies geschieht. --- Unabhängig davon: Welchen Sinn macht es, den Baum der Erkenntnis hinzustellen, wenn nicht deshalb, dass der Mensch erkenne. Problem: Erkenntnisfähigkeit und Fall sind untrennbar verbunden. Wie logisch wäre es, aus Fall und Erkenntnisfähigkeit keine Schlussfolgerungen zu ziehen?
Larson hat geschrieben: ↑Mo 9. Mär 2026, 16:05
Der Mensch wurde ausserhalb des Garten Edens erschaffen, und danach von Gott dort hineingestellt.
Das erste, was ich höre. Gibt es eine Existenzform des Menschen VOR dem Garten Eden.
Unabhängig davon: Garten Eden steht für das, was man auf frommen Bildern der Renaissance dargestellt sieht als der Ort, an dem Löwe und Schaf friedlich nebeneinander ruhen. Also ein Ort, den es naturalistisch gar nicht gibt, der aber als Metapher für den idealen Ort vor dem Fall stehen soll. In diesem Garten stehen zwei Bäume, die es eigentlich nicht braucht, wäre die Schöpfung mit dem Garten Eden erledigt: Der Baum der Erkenntnis, weil dessen Sinn ausschließlich ist, dass man den Garten verlassen kann. Und der Baum des Lebens, der überhaupt keine Rolle spielt. Adam weiß nicht mal, dass es ihn gibt - das sagt uns nur der Erzähler. Sinn macht dieser Baum nur in Vorschattung der Rückkehr, nachdem der Fall stattgefunden hat.