Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 14:53 Stichwort das alte Ägypten zum Thema Tod und Erneuerung. Es wirkt bis heute. Demnach muss da eine große Macht hinterstehen.
Du scheinst in manchem sehr belesen. Ägypten? Noch keine Zeit gehabt, dort einzusteigen. Die großen Pyramiden sind ja bis heute ein offenes Rätsel. Es scheint niemanden zu geben, der erklären kann, wie man so etwas baut. Und die astronomische Ausrichtung. Was haben die gewusst damals? Bestimmt weiß man heute auch mehr, nur eben kleineren Kreisen. Die Menschheit wird im Halbschlaf gehalten was Themen angeht, die das offizielle Narrativ ersetzen könnten. Nur in der Unterhaltungsindustrie gehen gewagtere Theorien durch. Die sind ja fiktional und nicht "wissenschaftlich".
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Diese Argumente kenne ich auch seit Langem.
Das wird in dieser Szene deutlich beantwortet: Jeder Körper hat ein Schicksal, auch der von sogenannten Erleuchteten. Bestimmte Aufgaben, Fähigkeiten. Übernatürliche Fähigkeiten, bestimmte Kräfte, auch Ruhm anstreben, ist eher verpönt. Manche haben Fähigkeiten und verbergen sie. Aber alles mögliche passiert wie von selbst in der Umgebung von Heiligen, auch Heilungen. Und Leute sagen, "er" war das, aber der Betreffende sagt, er hat damit nichts zu tun. Jesus wird zitiert mit: Dein Glaube hat dich geheilt.
Einer der kompetentesten Erleuchteten war Ramana Maharshi. Jemand fragte ihn, ob er "die Toten sehen" könnte, und die knappe Antwort war: nein. Er sprach nie sehr viel, und es kann sein, er wollte kein neues Fass aufmachen. Oder vermied eine genauere Antwort, um die Leute von Nebengleisen fernzuhalten. Und ja, allgemein werden solche als Lehrer geschätzt, die wirklich Essenz lehren. Denn auch die wunderbaren Überwelten, die Planeten der "Götter", deren Anzahl unbegrenzt scheint im indischen Volksglauben, auch das ist letztlich Scheinwelt, also Maya. Ganz einfach gesagt, alles was kommt und geht, ist vergänglich, nur in Gott ist das ewig Seiende. Wenn man jetzt ganz grob die NT-Berichte mit den Aussagen der Erleuchteten vergleicht, dann finde ich jedenfalls nichts Widersprüchliches. Der Pfarrer Lampe kam zurück mit der entschiedenen Gewissheit: ein Endes des Lebens gibt es nicht. Und was ich mitgeschrieben habe:
Klar, es wird imner zu Gunsten der "Erleuchteten" erklärt. Sie gelten ja als so was wie Allwissend und Allschauend.

Das ist mir geläufig, und mir deutlich aufgefallen, als ich zweimal in Indien war, um mir über Sai Baba klar zu werden.
Für mich bedeutet: "Ich sehe die Toten nicht" auch wirklich, ich sehe die himmlischen Welten nicht. Und erkläre es nicht zum Nebengleis irgendeiner Essenz. Das Motto: Der Guru weiß schon alles, er hat seine guten Gründe., hinterfrage ich. Er weiß wohl trotz seiner bisweilen Erleuchtungszustände nicht alles.

Und es braucht zur Krankenheilung noch nicht mal einen Guru, an den man glaubt. Es genügt sogar an heilige Orte zu glauben, etwa an Lourdes. Die Katholiken haben die Heilungen dort dokumentiert. Und sogar meine Schwester hat vor etwa 10 Jahren einen aggressiven Brustkrebs überstanden, der in der Regel tödlich ist, obwohl sie nicht mehr an Gott glaubt.

Nein, das Lehren einer Essenz bedeutet für mich noch nicht, dass man himmlische Welten erleben und begreifen kann. Ich bin da eher deutlich auf Seiten Sundar Singhs, der sich aus all den Befreiungsversuchen der Gurus und ihren Essenzen und ihrem Wissen nichts machte. Obwohl er sicher ein Kenner der indischen Wege war als gläubiger Sighs damals.

"Die Toten sehen" und himmlische Welten, ist nicht profan oder irreführend. Das können ganz unerleuchtete Menschen spontan in Nahtoderlebnissen. Und diese lassen auch angeblich Tote erleben, also sehr Konkretes. Wovon lenkt das ab ? Und es heilt von der Engstirnigkeit des Denkens wie ein Erleuchtungserlebnis. Anknüpfungspunkte, das Potential himmlische Erlebnisse zur Lehre der "unwissenden Menschheit" sinnvoll zu verwenden, hätte das Erzählen der Gurus darüber haufenweise. Weil es konkret und nachvollziehbar ist. Das ist beim Reden über das absolute Göttliche nicht möglich, und darüber reden die Gurus. Über das absolut Unbegreifbare.

Ich ticke da wohl etwas anders als gurugläubige Menschen. Klar bin ich froh über Sundar Singh, er bestätigt im Grunde christliche Inhalte und dass man Gurus nicht unbedingt braucht, um "das primitive Christentum" zu überwinden.
Es hat die einprägsamste Essenz, gelebte Liebe, und das ist es, was den Himmel öffnet. Da braucht man keine komplizierten metaphysischen Erklärungen zum völlig Unerklärbaren.
Zuletzt geändert von oTp am Di 24. Feb 2026, 08:44, insgesamt 3-mal geändert.
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die großen Pyramiden sind ja bis heute ein offenes Rätsel. Es scheint niemanden zu geben, der erklären kann, wie man so etwas baut. Und die astronomische Ausrichtung. Was haben die gewusst damals? Bestimmt weiß man heute auch mehr, nur eben kleineren Kreisen. Die Menschheit wird im Halbschlaf gehalten was Themen angeht, die das offizielle Narrativ ersetzen könnten.
;) Dann fang doch an und baue das Modell einer ägyptischen Pyramide, vielleicht kannst du ja kosmische Energie damit einfangen.

Faszination Ägypten, es regt jedenfalls die Phantasie an. Oder man glaubt , dass beim Bau der Pyramiden Ausserirdische mitgewirkt haben.

Und die Jenseitsvorstellungen und das angebliche hohe magische Wissen der Ägypter kann man hoch schätzen, muss man aber nicht logischer Weise. Ich brauche keinen antiken Götterhimmel und keine Astrologie. Und keinen Rudolf Steiner, um mir die geistige Welt in "ihrer ganzen Fülle" zu erklären. Eine geistige Welt, wie sie sowieso noch kein einziger Anthroposoph geschaut oder erlebt hat. Aber seine Lehre fasziniert eben auch einige Menschen. Und ist auch etwas mit Magie gewürzt. Und Astrologie.

Und die Faszination an Astrologie und Magie, auch an Totenbeschwörung und Kontakt, ist bei mir gleich Null. Vor allem sind es für mich keine Wege, die ich gehen möchte.

Der perfekte Focus ist Liebe leben. Das vermittelt Jesus Christus in verständlicher Weise ohne guruhafe Methaphysik und ohne wortreich das Unerklärbare zu erklären. Es füllt unzählige Bücher. Und die "Yogatherapie" hat unzählige Therapeuten, Lehrer und Lehren und Wege für den Adepten. Sinnvoll ist da zunächst mal: Lernen es, die Liebe zu leben, Lüge nicht, verschwende nicht deine Lebenszeit.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Spice »

Johncom hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 01:46 Eine bewegende Erfahrung. Schwerer Motoradunfall, 2 mal "Exitus" auf dem Rettungshubschrauber, dann verließ das Ich als Seele den Körper während der Not-OP. Und während die Ärzte "kämpfen", will er ihnen zurufen, lasst mich doch gehen. Er hört, was die Ärzte sagen, weiß sogar, was sie denken. Wieder mal das, was so viele NT-Erfahrene berichten. Auf der anderen Seite erfährt er eine Art Behandlung, es sind freundliche helfende Wesen, die ihn umgeben und einer, der anführt, vermittelt: deine Zeit zu gehen ist noch nicht gekommen, es gibt noch Aufgaben im Erdenleben:



16 min
Das ist ja wieder einmal ein besonderes Nahtoderlebnis. Ich dachte schon, das mit den Federn sieht alles indianisch aus und er auch wie einer, und nun sagt er auch, dass die Menschen, die ihm im Nahtod umgaben Indianer waren. Tja, da kommt gleich die Vermutung auf, dass er in früheren Leben sicher manche Inkarnationen als Indianer hinter sich hatte. Daher auch der Hinweis auf das "tiefe Wissen".
Es ist wirklich faszinierend, dass wir heute so eine Fülle von interessanten Erlebnisberichten haben, die uns sehr bereichern und innerliche Klarheit verschaffen können. Einfach wunderbar!
Nun bin ich noch auf seine persönliche website gestoßen. Und? Natürlich alles indianisch! - https://www.tomawhoart.de/tomawho-michael-rudigier/
Sara Funkelstein
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 01:21 Ägypten?
Es wurde schon mal ein großer Aufwand betrieben, den Körper auch nach dem Tod zu erhalten. Ich habe gelesen, dass man glaubte, dass ein Teil der Seele eines Verstorbenen auf der Erde verbleiben soll. Was bedeutet das aus spiritueller Sicht?
Persönlich finde ich, dass sie vorallem philosophisch sehr weit gedacht haben. Das Christentum hat uns im Gegensatz dazu zurückgeworfen. Es gibt bspw. Khepri, eine Form des Ra, der sich aus sich selbst heraus erschafft. Bei uns ist das erst viel, viel später aufgetaucht, durch einen Gott, den ich nicht nennen werde und mit dem sich die allermeisten ohnehin nicht befassen. Sonst gibt es Theater und Aufregung. Vielleicht wird wieder ein Emoji gelöscht. Was heißt es, sich aus sich selbst heraus zu erschaffen? Und zwar konkret im Alltag? Das Irdische also verbunden mit dem Geistigen? Ich finde es wunderbar. :Herz2:
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

oTp hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 07:05 Und die Jenseitsvorstellungen und das angebliche hohe magische Wissen der Ägypter kann man hoch schätzen, muss man aber nicht logischer Weise. Ich brauche keinen antiken Götterhimmel und keine Astrologie.
Du warst gar nicht gemeint. Der Abschnitt, den du zitiert hast, stammt aus einem Beitrag von Johncom an mich. Es wäre wirklich gut, wenn du korrekt zitieren würdest, so dass man gleich zu dem ursprünglichen Beitrag verlinkt wird, wenn man auf den Pfeil klickt. Mich wundert es nicht wirklich, dass du so geringschätzig über das alte Ägypten denkst. Wahrscheinlich aus Unwissenheit und Angst. Aber wie bereits erwähnt, es war nicht mal an dich gerichtet.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Spice hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 09:50 Es ist wirklich faszinierend, dass wir heute so eine Fülle von interessanten Erlebnisberichten haben, die uns sehr bereichern und innerliche Klarheit verschaffen können. Einfach wunderbar!
Das freut mich, auch mal was positives zu lesen. Diese Berichte sagen viel aus, jeder zeigt noch weitere Aspekte. Und ja, wer mehr wissen will von den anderen Dimensionen, der lernt dazu. Und heute, dank Internet, ist es einfach, jeden zu kontaktieren, zB dieser malende Landwirt hat eine Website, der Indianer-Musiker genauso. Man kann sich an den You Tube Kommentaren beteiligen ...
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 06:24Diese Argumente kenne ich auch seit Langem.
Klar, es wird imner zu Gunsten der "Erleuchteten" erklärt. Sie gelten ja als so was wie Allwissend und Allschauend.
Erklären heißt für mich nicht, "zu Gunsten" von irgendwas zu argumentieren. Sondern einfach einen Teil beitragen in diesen Austausch. Pro contra, dafür dagegen, gut schlecht ...
Für mich bedeutet: "Ich sehe die Toten nicht" auch wirklich, ich sehe die himmlischen Welten nicht. Und erkläre es nicht zum Nebengleis irgendeiner Essenz. Das Motto: Der Guru weiß schon alles, er hat seine guten Gründe., hinterfrage ich. Er weiß wohl trotz seiner bisweilen Erleuchtungszustände nicht alles.
Der Guru wird im Idealfall wissen, was seine Schüler brauchen und ob "okkulte" Informationen förderlich sind, das ist auch unter Christen umstritten. Und die himmlisch Gegenwart hier im Erdenleben zu erkennen, daran sollte der Schüler arbeiten. .. und hat Jesus eigentlich über himmlische Welten gesprochen?
Und es braucht zur Krankenheilung noch nicht mal einen Guru, an den man glaubt. Es genügt sogar an heilige Orte zu glauben, etwa an Lourdes. Die Katholiken haben die Heilungen dort dokumentiert. Und sogar meine Schwester hat vor etwa 10 Jahren einen aggressiven Brustkrebs überstanden, der in der Regel tödlich ist, obwohl sie nicht mehr an Gott glaubt.
Sehr schön mit deiner Schwester. Du sagst, sie glaubt nicht an Gott, aber an heilige Orte? Das Wort glauben könnte man untersuchen. Die Guru-Beziehung hat mehr zu tun mit Lernen. Ich denke, lernen ist Arbeit. Oder Entwicklung.
"Die Toten sehen" und himmlische Welten, ist nicht profan oder irreführend. Das können ganz unerleuchtete Menschen spontan in Nahtoderlebnissen.
Wenige können bewusst den Körper verlassen wie Sundar oder Jürgen Ziewe. Fast alle NT-Berichter kamen über plötzliche Ausnahmezustände zu ihrer Erfahrung. Irreführend könnte es für viele sein, den Kontakt zu Verstorbenen selbst zu suchen.
Ich ticke da wohl etwas anders als gurugläubige Menschen. Klar bin ich froh über Sundar Singh ... Da braucht man keine komplizierten metaphysischen Erklärungen zum völlig Unerklärbaren.
Also 1) tickst du anderes, 2) bist du froh .... dann ist doch gut. Du brauchst keine, wie du meinst, komplizierten Erklärungen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 14:18 Es wurde schon mal ein großer Aufwand betrieben, den Körper auch nach dem Tod zu erhalten. Ich habe gelesen, dass man glaubte, dass ein Teil der Seele eines Verstorbenen auf der Erde verbleiben soll. Was bedeutet das aus spiritueller Sicht?
Die alten großen Döme bewahren ja auch Gebeine der frühen christlichen Heiligen. Eine Glaubenskultur zu allen Zeiten in dieser Welt. In Kandy, Sri Lanka steht ein prächtiger buddhistischer Tempel. Dort wird ein Zahn des Buddha bewahrt.
Was heißt es, sich aus sich selbst heraus zu erschaffen? Und zwar konkret im Alltag? Das Irdische also verbunden mit dem Geistigen?
Ich denke, das ist eine besondere Arbeit. Der Mut zum Neuen, sich neu erschaffen, löst bei denen, die fast 100 Jahre im gleichen Trott leben, große Angst aus.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Also 1) tickst du anderes, 2) bist du froh .... dann ist doch gut. Du brauchst keine, wie du meinst, komplizierten Erklärungen.
Johncom, ich brauche keine Erklärungen von etwas, was Menschen sowieso nicht begreifen können.
Der Guru wird im Idealfall wissen, was seine Schüler brauchen und ob "okkulte" Informationen förderlich sind, das ist auch unter Christen umstritten. Und die himmlisch Gegenwart hier im Erdenleben zu erkennen, daran sollte der Schüler arbeiten. .. und hat Jesus eigentlich über himmlische Welten gesprochen?
Na bitte, du gehst davon aus, wie bei Reinkarnations-Anhängern üblich, dass die Gutes alles wissen, und sprichst abwertend viäon Ollulten Informstionen. Das ist nach meinem Verständnis aber nicht so. Unter Gurus herrscht ein deutlicher Mangel dessen, was Nahtoderlebnisse und die Erlebnisse von Sundar Singh betrifft. Statt dessen schwelgen sie darin, die absolute Einheit mit Gott zu erklären und wortreich zu beschreiben. Damit sind sie ganz oben beim Beschreiben des Unerklärbaren.
Und ist das wirklich wichtig ?
Sie erklären, wie man zum Genuss des befreienden Einheitserlebnis kommen kann.
Das ist jedenfalls okkult. Nicht okkult ist es, Liebe zu leben, das bringt Befreiung nach dem Tod, so wie esnach den göttlichen Regeln nun mal ist. Und warum sollte Jesus näher den Himmel erklärt haben ? Damit wäre auf auf Unverständnis gestoßen. Und das Erleben der gewaltigen himmlischen Liebe und Verbundenheit ist ja nicht gelebte Liebe. Es ist nur die intensive Berührung mit der himmlischen Liebe.
Wie man an Nahtoderlebnissen merkt, muß ein solches Erlebnis verarbeitet werden und braucht lange, bis man es interessiert, innerlich verwirklicht hat.

Das Erleuchtungsstreben des Guru halte ich maßlos übertrieben. Trotzdem das Ziel so hoch ist. Und eie gesagt, ist das Erlebnis möglicherweise alkes und nichts. Diffus alkes, aber man erlebt noch nicht mal die konkrete Wirklichkeiten der himmlischen Welten.

Achte mal auf die Kritik des "Sehenden" Sundar Singh an den Wegen der Yogies.
Der Gedanke des "Ich bin Gott", aufgenommen aus der östlichen Weisheit wird meiner Meinung nach eben völlig überbewertet. Und mus herhalten dafür, dass man angeblich alles begriffen hat.
Wie gesagt, das glaube ich nicht. Es gibt da einige Widersprüche die die meisten völlig übersehen.

Genauso okkult wie Übungen zum Zweck der Erleuchtung wären Übungen um fähig zu Astralreisen zu werden. Beides kann man allerdings, ohne von den Gefahren dieser okkulter Betätigungen Schaden zu erleiden. Aber man sollte unbedingt berücksichtigen, dass man dabei möglicherweise massive psychische Schäden sich einhandelt. Darin haben christliche Erfahrungen schon recht.

Und die Erleuchtungsgläubigen meinen oft, alles zu wissen und mehr und besser als die Christen.
Das lässt auf Engstirnigkeit schließen, denn alles predigen, die höchste Einheit, aber nicht austeichend differenzieren können.

Natürlich zeigt das Christentum Unfähigkeit darin, Erleuchtungserlebnisse und Nahtoderlebnisse zu integrieren. Da sagen forschende Menschen: Da ist doch mehr.
Und es gibt Konflike mit Gut und Böse. Die Vorstellung "Ich bin Gott" lässt diesen Konflikt vergessen, verwässert ihn. Man fokussiert Gottgleichheit und die Bezahlung der Verfehlungen mit zwar zahlreichen Wiedergeburten aber meint, es wird alles gut und träumt davon, erleuchtet zu werden in diesem Leben und deshalb keine Reinkarnationen mehr nötig zu haben. Und meinen sogar, alles unter ihrer Kontrolle zu haben. Das ist jedenfalls ein höherer Einbildungslevel als das von Christen.

Die Esoteriker, die sich einbilden, über dem Christentum zu stehen, sind wie Sundar Singh, der das Christentum verabscheue. Bis es ihm zur erlebten Wahrheit wurde. Das scheint den Reinkarnationsgläubigen aber nicht genug zu sein. Ihre Wahrheit ist viel höher, als nur den Himmel zu erleben. :mrgreen:
Dabei kommen auch Sie im günstigen Fall nach dem Tod irgendwo dahin.
Ein kleines Nahtoderlebnis würde ihnen schon "wirkliches" Leben vermitteln.. Und dabei kann man eben meist auch Einblicke in Himnelsregionen bekommen. Oder man hat statt dessen ein alles aber nichts Erleuchtungserlebnis. Dabei wird einem alles klar, man weiß aber nichts, auch nicht über das Leben im Himmel. Was ist das denn für eine Art Überblick ?
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