Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 20. Feb 2026, 19:34
Im Gespräch mit anderen, das sich ja meist unvorbereitet ergibt, müssen meine Gesprächspartner halt mit meinem
Zeugnis vorlieb nehmen.
Ja, das bezeuge ich auch schon mal. Mit Gott bin ich ehrlichgesagt auch nicht zufrieden. Aber mit der Bibel beschäftige ich mich gern und ich finde sehr interessant, was da geschrieben steht.
Magdalena
Die Prophetien der Bibel sind überzeugend. Dass Israel wieder aus dem Boden gestampft werden würde, nach fast 2000 Jahren der Zerstreuung und als eigenständiger Staat existieren würde, wurde prophetisch vorhergesagt, das kann kein anderes Reich, das "untergegangen " ist, für sich in Anspruch nehmen.
Aber was das politische Israel heute macht, das ist umstritten, es gibt ja auch eine Menge ungläubiger Juden bzw. solche, die auf den Spuren der ungehorsamen Israeliten wandeln... das eignet sich gerade nicht so gut als Werbung für die Kompetenz der Bibel.
Israel ist auch erfüllte Prophetie, die in der Bibel steht, das habe ich auch neulich meiner Schwester mitgeteilt. 5 Mo 30,3-5, Jes 11,11-12, Hes 36,24-28,
Aber es ist bestimmt nicht alles Gottes Wille, was Israel macht. Wenn Israel auch noch einmal eine neue Position in der Weltordnung bekommt, dann wird Gott auch nur einen Teil vor dem Gericht erretten, das über sie kommen wird.
[Sach 13,8-9] Und soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der HERR, dass zwei Teile darin sollen ausgerottet werden und untergehen, und der dritte Teil soll darin übrigbleiben. Und ich will den dritten Teil durchs Feuer führen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Die werden dann meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören. Ich will sagen: Es ist mein Volk; und sie werden sagen: HERR, mein Gott!
Magdalena
Man muss es halt einfach einmal aufschlagen und anfangen, öfter darin zu lesen.
Dafür braucht man keine Vor-Kenntnisse.
Genau, so habe ich auch mal angefangen.
Magdalena
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Ein Freund von mir betete, daß Gott ihm Menschen zeigen möge, mit denen er über das Evangelium sprechen könne.
Das ist sehr gut.
Ich meine, er hatte auch Erfolg.
Magdalena
Wir können uns aber auch dafür entscheiden, das Beste daraus zu machen und vor allem: Das Beste für unsere Zukunft zu wählen.
Warum das Leben nicht mal von seinem Ende betrachten ?
[Ps 90,12] Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Der ganze Psalm ist lesenswert. Das Evangelium zwingt zur Selbstbetrachtung und sterben müßen wir ja alle.
Magdalena
Mein stärkstes Argument ist: "Ich weiß es nicht, warum das alles so sein muss. Irgendetwas wird Gott sich dabei gedacht haben...uns fehlen sozusagen einige Puzzlesteine in der Erkenntnis... Er selbst kam, um in dieser Welt zu leben und den Weg eines Menschen zu gehen. Er selbst hat sich unter die Bedingungen gestellt, unter denen wir leben müssen.
Ich denke, man kann schon mehr sagen, um das Leid auf Erden zu erklären. Einmal hat der Mensch allerhand verkehrte Zielrichtung in seinem Leben, aber dann ist da noch Satan der böse Engel, der das negative im Menschen sieht und fördert.
Gott hat in dem Menschen Jesus Fleisch und Blut angenommenen, er geht den niedrigen Weg und macht die Anklage Satans unwirksam. Off 12, 9-12. Das ist die Art Gottes, wie er wenigstens einen Teil der Menschheit retten will. Der Tod Jesu entkräftet die Anklage und die Auferstehung ist der Sieg und der Beginn einer neuen Schöpfung.
Magdalena
Und wenn Er sagt:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
Joh. 14,6 - und wenn wir das ewige Leben wollen, dann müssen wir diese Bedingung akzeptieren und als Tatsache anerkennen.
Richtig.
Magdalena
Dann weise ich eventuell noch darauf hin, dass Jesus auch in anderen großen Religionen vorkommt, was wenig bekannt ist und dass die anderen Religionen etwa dieselben Werte vertreten wie das Christentum.
Im Islam kommt der Herr Jesus vor, das kann man auch einbringen, wenn man das Evangelium einem Muslimen weiterreichen möchte. Aber was in der Bibel über den Jesus gesagt wird, ist ja wieder ganz was anderes, wie der muslimische Jesus.
Magdalena
Der Unterschied ist: Die anderen Religionen suchen noch. Das Christentum hat die Antwort und es hat den Auftrag, diese in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Die anderen Religionen sind vom Teufel und dessen Werke geschehen da auch.
Magdalena
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Ich finde, man darf den Menschen auch nicht verheimlichen, daß es auch eine sehr böse Macht in dieser Welt gibt.
Satan und seine Dämonen werden von Gott bewußt in unsere Welt entlassen, dadurch ist viel Leid entstanden.
Das ist auch eines meiner Argumente:
Es gibt "das Böse". Jeder kann es in seinem Leben erfahren und hat es schon erfahren.
Den Menschen von heute kann man nicht mit "Teufel" oder "Satan" kommen. Ich verwende als Synonym "negative Energien". Was Energie ist, weiß jeder... und die Esoteriker haben dafür gesorgt, dass der Begriff nicht lange erklärt werden muss.
Warum nicht die Wahrheit sagen und das Böse personifizieren. Den Satan kennt jeder und den kann man auch in der Welt gut beobachten.
Der Satan gehört, genau, wie im Buch Hiob zur Rahmenhandlung. Weil er gegen Gott und seinen Erstgeborenen kämpft, sind die Menschen zu Fall gekommen.
Er will ja der Erste über die Engel Gottes sein, steht in Jes 14,12-24 und benutzt die Schöpfung, um seine Ziele zu erreichen.
Er hat auch den Herrn Jesus ans Kreuz gebracht, wo er mit seinem Leid für die Schuld der Welt bezahlt hat.
Das ist Gottes Leistung, um den Menschen aus Macht und Einfluß Satans zu befreien. Apg 26,18, Hebr 2,14-15
Gott überläßt die Schöpfung dem Satan und den abgefallenen Engeln, aber er kommt auch hinein in das Leid und bezahlt für die Schuld. So kann man Evangelium auch mal betrachten.
Und wenn jemand fragt, warum Gott Satan in der Welt läßt, dann kann man sagen: Gott will Auslese und diejenigen, die dem Satan folgen und nicht umkehren, die will er aussortieren, sowohl die Engel, als auch die Menschen. Off 20,11-15, Mt 25,41 Deswegen mutet Gott seiner Schöpfung Satan zu und fordert auf, ihm zu widerstehen. Jak 4,7
Magdalena
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Diese Formulierung ist für Kirchenchristen und für Insider geeignet. Für Nichtchristen müsstest du so etwas in "heutiges Deutsch" übersetzen und dabei nach Möglichkeit Worte wählen, die dein Gegenüber mit etwas, das ihm bekannt ist, assoziieren kann.
Ich glaube nicht, daß man sich da für Nichtchristen eine besondere Übersetzung braucht. Der Heilige Geist arbeitet mit der Wahrheit und die wird er den Menschen schon begreiflich machen.
Zumal es ja heute genügend Möglichkeiten gibt, sich zu informieren. Satan ist Bestandteil der Wahrheit, die in der Bibel steht, also kann man auch davon reden.
[Eph 6,14-15] So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.