Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

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renato23
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von renato23 »

Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42 Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Die Kreuzigung war alleiniges Werk der Feinde Jesus und somit auch der von ihm verkündeten Wahrheit darüber wie Gott unser aller himmlischer Vater ist und dass man mittels Reue und Abkehr von bisherigem Fehlverhalten von Jesus und seinen Jüngern und Aposteln lernen kann, an Jesus Evangelium vom Reich Gottes anteilig zu werden.

Nur durch das getreuliche Umsetzen, dessen, wofür Jesus Christus 3 Jahres seines Lebens opferte kann ein Mensch aus der Gewalt Satans befreit werden, Solange jemand immer wieder sündigt, ist er noch der Sünde Knecht und gemäss Jesus und Paulus noch nicht vom Tod ins Leben gekommen.

Deshalb rufen ja nebst Jesus auch seine Jünger und Apostel Paulus dazu auf, alle bisherige Bosheit abzulegen. Dazu gehörte damals auch klar, sich künftig nicht mehr an Steinigungen zu beteiligen. Denn wer dies immer wiedeer mal tat, galt ja vor Jesus nicht als frei von Schuld.

Was meinst Du mit, Gott lasse trotz allem Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufen Wehe wird Bitterkeit?

Warum seiht man eigentlich nicht viel vom Evangelium Reich Gottes, obwohl Jesus vor 2000 Jahren ganze 3 Jahre seines Lebens opferte, um die Realisation voranzubringen? Auch seine Jünger und Apostel motivierten überall die Menschen, hierfür alle Bosheit abzulegen, dass immer mehr der Wille Gottes dem himmlischen Vaters geschehen kann?

Warum können eigentlich einige Gläubige Christen erst von ganzem Herzen nurmehr nach dem Willen Gottes leben, wenn sie der Herr Jesus aus ihren Kirchen herausgerufen hat?
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Magdalena61
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 18:09 Bei einem 100%igen Nichtchristen muss notwendigerweise wenigstens minimal Interesse da sein. Warum will man Menschen, die gar keinen Durst haben, mit Gewalt und zu einem Zeitpunkt, den man selbst bestimmt, Wasser aufdrängen? Will man sie ersäufen?
Ich wüßte nicht, warum das eine Überforderung wäre. Es geht um die Wahrheit der Bibel, also kann man doch mal was draus vorlesen.
Wenn du meinst, du möchtest das machen, dann kannst du es ja versuchen, aber nur,wenn der andere damit einverstanden ist. Das kann man erfragen. Das wirkt besser, als die Bibel rauszuziehen und daraus zu dozieren.

Ich wäre vorsichtig damit- wer keinen Umgang pflegt mit der Bibel, hält dich vielleicht für einen Sektierer. Die Menschen haben vielleicht keine Ahnung vom Glauben. Aber viele haben Angst, in eine Sekte zu geraten.

Wenn ich mich auf die Bibel beziehe, "übersetze" ich Verse erst einmal in die Umgangssprache, denn ich möchte ja, dass mein Gesprächspartner positiv angesprochen wird. Da bis auf die Weihnachtsgeschichte leider eine große Unwissenheit herrscht im Volk, erhoffe ich mir, er möge checken, dass die Bibel aktuell ist und auch für ihn durchaus von Interesse sein könnte.
Je nachdem, wo der Mensch steht, braucht er eine unterschiedliche Ansprache.
Ja.
Da gibt es vielleicht erst mal die Frage zu klären, ob es Gott gibt ?
Definitiv. Was sagst du, wenn du danach gefragt wirst? Welche Worte verwendest du?
Kann man das nicht anhand der Bibel beweisen ?
Gott kann man nicht beweisen. Sonst hätten es begeisterte Jünger schon längst getan. Aber man kann zeigen, dass die Bibel ein ganz besonderes Buch ist... einzigartig. Und dass sie ziemlich original erhalten ist.
Schau mal:
http://www.progenesis.ch/
Links, unter "Artikel", findest du einige Fakten.

Aber wenn man mit jemandem auf der Straße spricht, kann man die verlinkte Seite nicht hersagen... dazu müsste man sie ja auswendig lernen.
Den Link kann man weitergeben, wenn jemand Interesse hat.
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Im Gespräch mit anderen, das sich ja meist unvorbereitet ergibt, müssen meine Gesprächspartner halt mit meinem Zeugnis vorlieb nehmen. Ich bezeuge, dass ich mich seit Jahrzehnten mit der Bibel beschäftige und natürlich wissen wollte: Was ist dran; kann man das überhaupt glauben? -- Und dass meine Nachforschungen ergeben haben: Ja. Ich halte die Bibel für authentisch. Nicht die Fehler in Übersetzung und Interpretation, die auch vorkommen... aber insgesamt.

Die Prophetien der Bibel sind überzeugend. Dass Israel wieder aus dem Boden gestampft werden würde, nach fast 2000 Jahren der Zerstreuung und als eigenständiger Staat existieren würde, wurde prophetisch vorhergesagt, das kann kein anderes Reich, das "untergegangen " ist, für sich in Anspruch nehmen.
Aber was das politische Israel heute macht, das ist umstritten, es gibt ja auch eine Menge ungläubiger Juden bzw. solche, die auf den Spuren der ungehorsamen Israeliten wandeln... das eignet sich gerade nicht so gut als Werbung für die Kompetenz der Bibel.

Was man noch empfehlen kann, weil ja jeder Mensch sich selbst entscheiden muss, welche Haltung er Gott gegenüber einnehmen will und Übergestülptes nicht unbedingt im Sinne Gottes und auch nicht beständig ist: Jeder kann selbst testen, ob es so ist, wie ich es erlebe: Gott spricht durch dieses Buch; durch sein Wort.

Man muss es halt einfach einmal aufschlagen und anfangen, öfter darin zu lesen.
Dafür braucht man keine Vor-Kenntnisse.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ein Freund von mir betete, daß Gott ihm Menschen zeigen möge, mit denen er über das Evangelium sprechen könne.
Das ist sehr gut.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Manchmal fängt Evangelisation mit dem Thema an, ob es Gott gibt. Da gibt es eine Menge Leid in der Welt, das man nicht begreifen kann. Auch intelligente Menschen verstehen nicht, warum ein Gott der Liebe soviel Elend zuläßt.
Niemand versteht es. Aber das "Elend" ist kein "Beweis" dafür, dass es keinen Gott gäbe.

Man kann ellenlang darüber diskutieren. Man kann aber auch darauf hinweisen: Wir können die Welt nicht noch einmal erschaffen; und wir wurden auch nicht gefragt, ob wir geboren werden wollen... wir müssen die Welt und unser Dasein so nehmen, wie sie sind.
Wir können uns entscheiden, ob wir noch länger "bocken" wollen, weil wir nicht einverstanden sind mit unserem Leben; mit Terror, Leid und Tod.
Wir können uns aber auch dafür entscheiden, das Beste daraus zu machen und vor allem: Das Beste für unsere Zukunft zu wählen.

Man sollte das alles ganz ruhig sagen, ohne Aufregung, ohne Drängen. Es sind FAKTEN.

Mein stärkstes Argument ist: "Ich weiß es nicht, warum das alles so sein muss. Irgendetwas wird Gott sich dabei gedacht haben...uns fehlen sozusagen einige Puzzlesteine in der Erkenntnis... und ich habe Gott als sehr kompetent erfahren- bitte bedenken Sie: Er selbst kam, um in dieser Welt zu leben und den Weg eines Menschen zu gehen. Er selbst hat sich unter die Bedingungen gestellt, unter denen wir leben müssen.
Und wenn Er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben Joh. 14,6 - und wenn wir das ewige Leben wollen, dann müssen wir diese Bedingung akzeptieren und als Tatsache anerkennen.

Dann weise ich eventuell noch darauf hin, dass Jesus auch in anderen großen Religionen vorkommt, was wenig bekannt ist und dass die anderen Religionen etwa dieselben Werte vertreten wie das Christentum.
Der Unterschied ist: Die anderen Religionen suchen noch. Das Christentum hat die Antwort und es hat den Auftrag, diese in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ich finde, man darf den Menschen auch nicht verheimlichen, daß es auch eine sehr böse Macht in dieser Welt gibt.
Satan und seine Dämonen werden von Gott bewußt in unsere Welt entlassen, dadurch ist viel Leid entstanden.
Das ist auch eines meiner Argumente:
Es gibt "das Böse". Jeder kann es in seinem Leben erfahren und hat es schon erfahren.

Logische Schlußfolgerung: Wenn das Böse existent ist, dann gibt es auch "das Gute", denn diese Welt ist in Gegensätzen angelegt: Licht- Finsternis; nass- trocken, schnell- langsam, kalt-warm; jung- alt, tot- lebendig und so weiter.

Den Menschen von heute kann man nicht mit "Teufel" oder "Satan" kommen. Ich verwende als Synonym "negative Energien". Was Energie ist, weiß jeder... und die Esoteriker haben dafür gesorgt, dass der Begriff nicht lange erklärt werden muss.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Diese Formulierung ist für Kirchenchristen und für Insider geeignet. Für Nichtchristen müsstest du so etwas in "heutiges Deutsch" übersetzen und dabei nach Möglichkeit Worte wählen, die dein Gegenüber mit etwas, das ihm bekannt ist, assoziieren kann.

Ich höre mal auf, der Beitrag ist schon wieder lang genug. :)
LG
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Zippo »

renato23 hat geschrieben: Fr 20. Feb 2026, 18:55
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42 Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Die Kreuzigung war alleiniges Werk der Feinde Jesus und somit auch der von ihm verkündeten Wahrheit darüber wie Gott unser aller himmlischer Vater ist und dass man mittels Reue und Abkehr von bisherigem Fehlverhalten von Jesus und seinen Jüngern und Aposteln lernen kann, an Jesus Evangelium vom Reich Gottes anteilig zu werden.
Wer waren denn die Feinde Jesu ?
Joh 8,44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
Das sind diejenigen vom Volk Israel, die den Herrn Jesus umbringen wollten und es schließlich auch geschafft haben.
Der Tod Jesu kam, wie es prophezeit war:
1 Mo 3,15
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Der Same des Weibes ist der Herr Jesus Christus, der Same der Schlange ist die von Satan erfüllte Menge, die dem Herrn Jesus den Tod brachte.

Eigentlich war Satan ja immer Gottes Feind, er hat Gott und den Erstgeborenen gehaßt, auf dessen Wort hin Gott alle Schöpfung ins Leben gerufen hat. Kol 1,15-17

Der Mensch war nur in diesen Konflikt mit hineingekommen und wird von Satan direkt verführt. Menschen sind also in einen Machtkampf der Himmelswelt mit hineingerissen, der sie gar nichts angeht. Jes 14,12-14
Das könnte auch ein Grund sein, warum Gott der Menschheit mit Gnade begegnen will und vor Grundlegung der Welt schon einen Weg ersonnen hat, Menschen zu retten, die der Verführung Satans erlegen sind. In der Offenbarung heißt es dann: Sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut.
[Off 12,9-11] Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.
Aber die alte Schlange ist noch da und verführt die Menschheit weiter, Menschen müßen sich wappnen Eph 6,12 und zur Wehr setzen. Jak 4,7 Daran will Gott die Aufrichtigkeit des Glaubens prüfen.

Ist es nicht eine Art Auslese, die Gott sowohl im Himmel, als auch auf Erden vollzieht ? Nach dieser Schöpfung weiß Gott, wo seine Geschöpfe hingehören. Einige dürfen in die neue Schöpfung, aber die dem Satan gefolgt sind und haben keine Reue und Umkehr gezeigt, die werden in der Hölle landen. Off 20,11-15
Renato

Nur durch das getreuliche Umsetzen, dessen, wofür Jesus Christus 3 Jahres seines Lebens opferte kann ein Mensch aus der Gewalt Satans befreit werden, Solange jemand immer wieder sündigt, ist er noch der Sünde Knecht und gemäss Jesus und Paulus noch nicht vom Tod ins Leben gekommen.
Ich denke, der Herr Jesus hat den Satan am Kreuz besiegt, weil er ihm die Gewalt über den Tod genommen hat:
[Heb 2,14-15] Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, die durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten.
Durch gute Werke können wir diesen Glauben nur bezeugen, retten können wir uns nicht selbst.
Renato

Was meinst Du mit, Gott lasse trotz allem Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufen Wehe wird Bitterkeit?

Warum seiht man eigentlich nicht viel vom Evangelium Reich Gottes, obwohl Jesus vor 2000 Jahren ganze 3 Jahre seines Lebens opferte, um die Realisation voranzubringen? Auch seine Jünger und Apostel motivierten überall die Menschen, hierfür alle Bosheit abzulegen, dass immer mehr der Wille Gottes dem himmlischen Vaters geschehen kann?
Die Begierden der Welt sind vielfältig und können das Zeugnis unwirksam machen, es gibt Sorgen und Leid, aber Satan ist mit Sicherheit auch Schuld daran, denn er kennt auch die gläubigen Nachfolger Jesu und weiß sie vom guten Weg abzubringen . Denn er wurde mit 1/3 der Gott feindlich gesonnenen Geister aus dem Himmel geschmissen und hat sich um gläubige Nachfolger Jesu besonders bemüht.
[Off 12,3-4] Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen; und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde.
...
[Off 12,7-9] Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
Ich finde, Satan gehört auf jeden Fall mit in die Verkündung des Evangeliums.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 20. Feb 2026, 19:33
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 18:09 Bei einem 100%igen Nichtchristen muss notwendigerweise wenigstens minimal Interesse da sein. Warum will man Menschen, die gar keinen Durst haben, mit Gewalt und zu einem Zeitpunkt, den man selbst bestimmt, Wasser aufdrängen? Will man sie ersäufen?
Ich wüßte nicht, warum das eine Überforderung wäre. Es geht um die Wahrheit der Bibel, also kann man doch mal was draus vorlesen.
Wenn du meinst, du möchtest das machen, dann kannst du es ja versuchen, aber nur,wenn der andere damit einverstanden ist. Das kann man erfragen. Das wirkt besser, als die Bibel rauszuziehen und daraus zu dozieren.

Ich wäre vorsichtig damit- wer keinen Umgang pflegt mit der Bibel, hält dich vielleicht für einen Sektierer. Die Menschen haben vielleicht keine Ahnung vom Glauben. Aber viele haben Angst, in eine Sekte zu geraten.
Du kannst ja sagen: Das ist eine ganz normale Lutherbibel, das kannst du zuhause nachlesen, wenn du willst. Die Angst, in eine Sekte zu geraten, hatte ich auch, aber innerlich war so eine Kraft, die hat mich die Zweifel überwinden lassen. Und da bin ich der Bitte des Bibelstudenten nachgekommen, wir haben uns etwas abseits gesetzt und ich habe ein kleines Gebet gesprochen.
Das hat dann auch noch gereicht, um eine teure Studienbibel zu besorgen und eine noch teurere Konkordanz zu bestellen. Wenn Gott das will, dann geht das alles.
Magdalena

Wenn ich mich auf die Bibel beziehe, "übersetze" ich Verse erst einmal in die Umgangssprache, denn ich möchte ja, dass mein Gesprächspartner positiv angesprochen wird. Da bis auf die Weihnachtsgeschichte leider eine große Unwissenheit herrscht im Volk, erhoffe ich mir, er möge checken, dass die Bibel aktuell ist und auch für ihn durchaus von Interesse sein könnte.
Also wenn ich mir diese Bemühungen ansehe, die Bibel in ein alltäglicheres Deutsch zu übersetzen, dann bin ich meistens nicht zufrieden. Das Lutherdeutsch habe ich bis auf einzelne Worte immer verstanden, das ist auch die Auswahl für die kleine Gideonbibel. Das Smartphone ist eigentlich auch eine gute Hilfe. Und wer Vertrauen zu KI hat, kann das auch nutzen.
Die Wahl der Medien ist eigentlich anfänglich nicht so entscheidend. Was du nicht verstehst, das geht erst mal an deinem Bewußtseinn vorbei. Also ich habe erlebt, daß ich immer genauer hingeschaut habe, je länger ich mich mit der Sache beschäftigt habe.
Magdalena
Je nachdem, wo der Mensch steht, braucht er eine unterschiedliche Ansprache.
Ja.
Da gibt es vielleicht erst mal die Frage zu klären, ob es Gott gibt ?
Definitiv. Was sagst du, wenn du danach gefragt wirst? Welche Worte verwendest du?
Ich habe nicht viel mit Menschen zu tun gehabt, welche die Existenz Gottes geleugnet haben. Aber die Schöpfung ist doch ein guter Lehrmeister und erfüllte Prophetie ist der Schlüssel für das Handeln Gottes im Weltgeschehen.
[Jes 46,9-10] Gedenket des Vorigen von alters her; denn ich bin Gott, und keiner mehr, ein Gott, desgleichen nirgend ist, der ich verkündige zuvor, was hernach kommen soll, und vorlängst, ehe denn es geschieht, und sage: Mein Anschlag besteht, und ich tue alles, was mir gefällt.
Magdalena
Kann man das nicht anhand der Bibel beweisen ?
Gott kann man nicht beweisen. Sonst hätten es begeisterte Jünger schon längst getan. Aber man kann zeigen, dass die Bibel ein ganz besonderes Buch ist... einzigartig. Und dass sie ziemlich original erhalten ist.
Doch, ich denke die Schöpfung ist ein Beweis für die Existenz Gotte. Und sein Handeln in der Welt hat Spuren hinterlassen, die man heute noch sieht. Z. Bsp. die Schwefelballen und verbrannten Überreste Sodoms
https://youtu.be/2cKT2u1ao2o?si=El5jEXusnBDIDGhv
oder die goldenen Räder der Streitwagen des Pharao im Golf von Akaba. Diese Funde wurden von manchen Wissenschaftlern nicht anerkannt, aber ich habe mir die Dokumentation angesehen und bin überzeugt. Du kennst sicher noch andere Artefakte. https://youtu.be/mf7C57RtfpA?si=j8PsTFppEWQEBNZP
Erfüllte Prophetie ist für mich auch ein Beweis für die Existenz Gottes. Da ist die Weihnachtsgeschichte voll davon.
Magdalena

Schau mal:
http://www.progenesis.ch/
Links, unter "Artikel", findest du einige Fakten.

Aber wenn man mit jemandem auf der Straße spricht, kann man die verlinkte Seite nicht hersagen... dazu müsste man sie ja auswendig lernen.
Den Link kann man weitergeben, wenn jemand Interesse hat.
Muß ich mich auf eine Evolutionsdiskussion einlassen ? Aber der link ist sicher gut, den werde ich mir gleich mal ansehen.
Es gibt einige wissenschaftliche Betrachtungen, die das Handeln des Schöpfers in Frage stellen. Oft geht es um Zeitmessung oder ähnliches. Wie lange existiert diese Schöpfung ? Das können wir doch aus der Bibel nicht hundertprozentig herauslesen. Sie ist ja auch kein wissenschaftlicher Bericht, sondern ein Buch, daß sich damit beschäftigt, wie Menschen entstanden und zu Fall gekommen sind und wie sie gerettet werden können. Das ist das Evangelium.

Gruß Thomas
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 20. Feb 2026, 19:34 Im Gespräch mit anderen, das sich ja meist unvorbereitet ergibt, müssen meine Gesprächspartner halt mit meinem Zeugnis vorlieb nehmen.
Ja, das bezeuge ich auch schon mal. Mit Gott bin ich ehrlichgesagt auch nicht zufrieden. Aber mit der Bibel beschäftige ich mich gern und ich finde sehr interessant, was da geschrieben steht.
Magdalena

Die Prophetien der Bibel sind überzeugend. Dass Israel wieder aus dem Boden gestampft werden würde, nach fast 2000 Jahren der Zerstreuung und als eigenständiger Staat existieren würde, wurde prophetisch vorhergesagt, das kann kein anderes Reich, das "untergegangen " ist, für sich in Anspruch nehmen.
Aber was das politische Israel heute macht, das ist umstritten, es gibt ja auch eine Menge ungläubiger Juden bzw. solche, die auf den Spuren der ungehorsamen Israeliten wandeln... das eignet sich gerade nicht so gut als Werbung für die Kompetenz der Bibel.
Israel ist auch erfüllte Prophetie, die in der Bibel steht, das habe ich auch neulich meiner Schwester mitgeteilt. 5 Mo 30,3-5, Jes 11,11-12, Hes 36,24-28,
Aber es ist bestimmt nicht alles Gottes Wille, was Israel macht. Wenn Israel auch noch einmal eine neue Position in der Weltordnung bekommt, dann wird Gott auch nur einen Teil vor dem Gericht erretten, das über sie kommen wird.
[Sach 13,8-9] Und soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der HERR, dass zwei Teile darin sollen ausgerottet werden und untergehen, und der dritte Teil soll darin übrigbleiben. Und ich will den dritten Teil durchs Feuer führen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Die werden dann meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören. Ich will sagen: Es ist mein Volk; und sie werden sagen: HERR, mein Gott!
Magdalena

Man muss es halt einfach einmal aufschlagen und anfangen, öfter darin zu lesen.
Dafür braucht man keine Vor-Kenntnisse.
Genau, so habe ich auch mal angefangen.
Magdalena
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ein Freund von mir betete, daß Gott ihm Menschen zeigen möge, mit denen er über das Evangelium sprechen könne.
Das ist sehr gut.
Ich meine, er hatte auch Erfolg.
Magdalena
Wir können uns aber auch dafür entscheiden, das Beste daraus zu machen und vor allem: Das Beste für unsere Zukunft zu wählen.
Warum das Leben nicht mal von seinem Ende betrachten ?
[Ps 90,12] Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Der ganze Psalm ist lesenswert. Das Evangelium zwingt zur Selbstbetrachtung und sterben müßen wir ja alle.
Magdalena

Mein stärkstes Argument ist: "Ich weiß es nicht, warum das alles so sein muss. Irgendetwas wird Gott sich dabei gedacht haben...uns fehlen sozusagen einige Puzzlesteine in der Erkenntnis... Er selbst kam, um in dieser Welt zu leben und den Weg eines Menschen zu gehen. Er selbst hat sich unter die Bedingungen gestellt, unter denen wir leben müssen.
Ich denke, man kann schon mehr sagen, um das Leid auf Erden zu erklären. Einmal hat der Mensch allerhand verkehrte Zielrichtung in seinem Leben, aber dann ist da noch Satan der böse Engel, der das negative im Menschen sieht und fördert.
Gott hat in dem Menschen Jesus Fleisch und Blut angenommenen, er geht den niedrigen Weg und macht die Anklage Satans unwirksam. Off 12, 9-12. Das ist die Art Gottes, wie er wenigstens einen Teil der Menschheit retten will. Der Tod Jesu entkräftet die Anklage und die Auferstehung ist der Sieg und der Beginn einer neuen Schöpfung.
Magdalena

Und wenn Er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben Joh. 14,6 - und wenn wir das ewige Leben wollen, dann müssen wir diese Bedingung akzeptieren und als Tatsache anerkennen.
Richtig.
Magdalena

Dann weise ich eventuell noch darauf hin, dass Jesus auch in anderen großen Religionen vorkommt, was wenig bekannt ist und dass die anderen Religionen etwa dieselben Werte vertreten wie das Christentum.
Im Islam kommt der Herr Jesus vor, das kann man auch einbringen, wenn man das Evangelium einem Muslimen weiterreichen möchte. Aber was in der Bibel über den Jesus gesagt wird, ist ja wieder ganz was anderes, wie der muslimische Jesus.
Magdalena
Der Unterschied ist: Die anderen Religionen suchen noch. Das Christentum hat die Antwort und es hat den Auftrag, diese in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Die anderen Religionen sind vom Teufel und dessen Werke geschehen da auch.
Magdalena
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ich finde, man darf den Menschen auch nicht verheimlichen, daß es auch eine sehr böse Macht in dieser Welt gibt.
Satan und seine Dämonen werden von Gott bewußt in unsere Welt entlassen, dadurch ist viel Leid entstanden.
Das ist auch eines meiner Argumente:
Es gibt "das Böse". Jeder kann es in seinem Leben erfahren und hat es schon erfahren.

Den Menschen von heute kann man nicht mit "Teufel" oder "Satan" kommen. Ich verwende als Synonym "negative Energien". Was Energie ist, weiß jeder... und die Esoteriker haben dafür gesorgt, dass der Begriff nicht lange erklärt werden muss.
Warum nicht die Wahrheit sagen und das Böse personifizieren. Den Satan kennt jeder und den kann man auch in der Welt gut beobachten.
Der Satan gehört, genau, wie im Buch Hiob zur Rahmenhandlung. Weil er gegen Gott und seinen Erstgeborenen kämpft, sind die Menschen zu Fall gekommen.
Er will ja der Erste über die Engel Gottes sein, steht in Jes 14,12-24 und benutzt die Schöpfung, um seine Ziele zu erreichen.
Er hat auch den Herrn Jesus ans Kreuz gebracht, wo er mit seinem Leid für die Schuld der Welt bezahlt hat.
Das ist Gottes Leistung, um den Menschen aus Macht und Einfluß Satans zu befreien. Apg 26,18, Hebr 2,14-15

Gott überläßt die Schöpfung dem Satan und den abgefallenen Engeln, aber er kommt auch hinein in das Leid und bezahlt für die Schuld. So kann man Evangelium auch mal betrachten.
Und wenn jemand fragt, warum Gott Satan in der Welt läßt, dann kann man sagen: Gott will Auslese und diejenigen, die dem Satan folgen und nicht umkehren, die will er aussortieren, sowohl die Engel, als auch die Menschen. Off 20,11-15, Mt 25,41 Deswegen mutet Gott seiner Schöpfung Satan zu und fordert auf, ihm zu widerstehen. Jak 4,7
Magdalena
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Diese Formulierung ist für Kirchenchristen und für Insider geeignet. Für Nichtchristen müsstest du so etwas in "heutiges Deutsch" übersetzen und dabei nach Möglichkeit Worte wählen, die dein Gegenüber mit etwas, das ihm bekannt ist, assoziieren kann.
Ich glaube nicht, daß man sich da für Nichtchristen eine besondere Übersetzung braucht. Der Heilige Geist arbeitet mit der Wahrheit und die wird er den Menschen schon begreiflich machen.
Zumal es ja heute genügend Möglichkeiten gibt, sich zu informieren. Satan ist Bestandteil der Wahrheit, die in der Bibel steht, also kann man auch davon reden.
[Eph 6,14-15] So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.
Gruß Thomas
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Helmuth »

Zippo und Magdalena. Ihr textet oft Themen zu. Ich texte auch viel, aber ich konzentriere mich 1. aufs Thema und 2. auf einen spezifischen Aspekt. Es geht nicht ständg vom 100-sten ins 1000-ste oder um alles. Weniger ist oft mehr. Nur meine bescheidene Meinung. Für mich ist das Evangelium mehr als wichtig und eins der heiligsten Dinge.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 05:46 Zippo und Magdalena. Ihr textet oft Themen zu. Ich texte auch viel, aber ich konzentriere mich 1. aufs Thema und 2. auf einen spezifischen Aspekt. Es geht nicht ständg vom 100-sten ins 1000-ste oder um alles. Weniger ist oft mehr. Nur meine bescheidene Meinung. Für mich ist das Evangelium mehr als wichtig und eins der heiligsten Dinge.
Du brauchst da nichts zu lesen, warum beschäftigst du dich überhaupt damit ? Da hast du doch wieder ein paar Minuten deines wertvollen Lebens verplempert.
Und im Vertrauen gesagt, deine Beiträge lese ich auch nicht alle.
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

:D Bingo.
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 12:54 Du kannst ja sagen: Das ist eine ganz normale Lutherbibel, das kannst du zuhause nachlesen, wenn du willst.
Wenn ich mich hier äußere, habe ich die Menschen vor Augen, mit denen ich Kontakt hatte und habe.

Es mag sein, dass "Unbekannte" positiver reagieren würden-- auf dem Marktplatz oder so.
Meine Leute sind noch nicht reif für die Bibel. Die sind noch bei den Grundsatzfragen. Außerdem sind sie mit einiger Wahrscheinlichkeit katholisch getauft worden und in fortgeschrittenem Alter. Vor einigen Jahrzehnten galt aus katholischer Sicht alles, das nicht katholisch war, als "Sekte".

Bis ein Großteil der christlichen Denominationen die Taufe in anderen christlichen Kirchen anerkannte, war es ein weiter Weg.
Gegenseitige Anerkennung der Taufe

Erste Schritte gab es in den 70ern, aber nicht flächendeckend.
Wechselseitige Taufanerkennung
"Wir anerkennen die in einer anderen Kirche und in der genannten Form gespendete Taufe als gültig und deshalb muss bei
einer Konversion nicht mehr neu getauft werden. "


Davor war's anders. Wenn nicht einmal die in einer evangelischen Kirche vollzogene Taufe anerkannt wurde, und der Gläubige, nachdem er zur RKK konvertiert war, sich noch einmal taufen lassen musste ... wen nimmt es dann Wunder, wenn dann bei den älteren Mitbürgern eine diffuse Angst ist, etwas zu tun, das die eigene Kirche nicht unterstützt? So sind sie erzogen worden. Die Prägung ist einfach da, auch bei denen, die schon lange nicht mehr aktiv sind oder der Kirche den Rücken zugewandt haben.

Man muss ja nun nicht gerade überflüssige Lektionen erteilen, das kostet nur Zeit und verwirrt den Zuhörer. Weniger Unruhe gibt es, wenn man sich auf "kircheneigenes" Lehrmaterial beruft, zum Beispiel auf den Katechismus der Katholischen Kirche. Bibelstellen sind da genug drin, und was die Errettung und so weiter anbelangt, ist das alles astrein erklärt.
Youcat ist auch ziemlich gut.

Man muss nicht so tun, als verkündigt man ein "anderes Evangelium". Wenn Grundlagen da sind, dann kann man darauf aufbauen, nachdem man den Kern ausgepackt und von unnützem Beiwerk befreit hat.
God bless you all for what you all have done for me.
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