Hoger hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 16:20
In dem Fall des Schweizers Nachtclubs würde ich auf die Lebensweise schauen:
Es reicht zu wissen, dass Partys bei jungen Menschen hemmungslos verlaufen. Man lässt sich gehen und besauft sich bis zur Besinnungslosigkeit. In den USA kommen noch die Drogen dazu. Hätte man nicht mit Sprühfeuer herumgefackelt und fände das lustig, wäre auch nichts passiert. Aber so war es quasi wie von oben gelenkt, dass es zu einer Katastrophe kommen sollte.
Hoger hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 16:20
Um was ging es bei der Frage im Lukasevangelium?
Mir geht es nicht um den Opferfall mit Pilatus, sondern um den Unfall beim Einsturz des Turmes. Ansonsten lässt sich das nicht mit unserem Vorfall vergleichen. In einem Fall war Pilatus der Leidverursacher, also ein Mensch, im anderen Fall kann es keinem Menschen zugeordnet werden.
Man sagt Unfall, aber gibt es Unfälle, die keine Ursache haben? Damit meine ich jetzt keine irdischen Ursachen wie Baufälligkeit oder wie in Crans-Montana eine mangelnde Brandschutzvorkehrung. Letzten Endes übt Gott selbst über alles die Kontrolle aus.
Er ist es, der Unfälle geschehen lässt oder sie als gnädiger Gott verhindert. Hatte sich das Feuer nicht als Flashover, sondern langsam zum Vollbrand entwickelt, hätte jeder entkommen kommen. So aber saßen die Gäste in einer Falle.
Wer bestimmt nun die Geschwindigkeit einer Brandentwicklung? Hier kannst du nicht mit rein chemischen und physikalischen Gesetzen arbeiten, denn das kann keiner berechnen. Gott allerdings kontrolliert es, also steuert er das auch.
Und dazu nimmt Jesus Stellung, dass man nicht denken soll, es geschehe denen schon recht, weil sie alle Sünder waren. Gerade das sagt Jesus dazu nicht. Vermutlich war das die Frage an ihn. Er warnt stattdessen die Fragenden, dass es ihnen nicht anders ergehe werde, wenn sie nicht umkehren. Jesus stellt damit einen Bezug zu Gottes Gerichtshandeln her.
Hoger hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 16:20
Und für Menschen der heutigen Zeit haben Neujahrsfeiern schon fast etwas religiöses
So ist es. Die Kulte, die unsere Gesellschaften pflegen, sind eine Ersatzreligion, bilblisch gesehen eine Form des Götzendienstes. Nach Halloween, das sogar dämonische Grundlagen hat, kommt die Adventzeit, bei der man aber keine Ankunft erwartet, sondern in einer 4-wöchigen Punsch- und Kauflust wandelt und am Jahresende das quasi Hochfest Silvester.
Dabei geht es nur um einen Datumswechsel, also biblisch um nichts. Das moderne Wort Götze führt zurück auf das hebräische Wort für Nichtiges. Man dient einer Nutzlosigkeit, die nichts bedeutet, die man dennoch quasi göttlich erhebt. Ich habe an sich nichts gegen eine Feier, aber ich muss wissen welchem Zweck sie dient und wo man Grenzen zieht.
Die Menschen, welche solche Kulte für ihr Leben halten, sind vermutlich alle Atheisten, und so fehlt auch der Bezug zu etwas Höherem im Leben. Den suchen sie nun in den Lüsten und Begierden und verschwenden an Götzen alle Kraft und Geld. Es ähnelt dem Tanz um das Goldene Kalb.
Gottes Zorn war bei Israel aber immens größer, da sie gerade im Begriff waren das Bundesgesetz durch Mose zu empfangen. Die Menschen heute erwarten nichts von Gott. Weil es aber dennoch in der Natur des Menschen so hineingelegt nach etwas zu streben, haschen sie nach höheren Dingen. Doch ohne Wertevorgabe erheben sie sich selbst zu göttlichen Wesen, die meinen alles tun und lassen zu können.
Meine Frage lautet: Reicht es dann nicht Gott auch einmal von Zeit zu Zeit? Setzt er damit etwa ein Zeichen der Zeit? Und falls ja, wie gehen wir nun damit um? Warten wir, bis es auch bei uns in Wien einmnal derart eskaliert oder wo immer du wohnst? Die Alternative ist, man predigt den Irrenden die Wahrheit.