Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Otto »

oTp hat geschrieben: ↑Sa 24. Okt 2026, 15:52
Otto hat geschrieben: ↑Sa 24. Okt 2026, 15:18 Der Grund: Im griechischen „Urtext“ gab es überhaupt keine Satzzeichen! Wo heute ein Komma oder ein Doppelpunkt steht, liegt allein im Ermessen des Übersetzers.
Otto, warum du so tust, als habe ich das nicht gewußt, und so tust, als habe ich das nicht schon längst geschrieben, anhand von biblischen Kommentaren und mittels KI - und mich obendrauf deshalb noch belehren willst: Das ist nicht die feine Art.

Und nochmal schreibst du:
Erst wenn du diese Tatsache akzeptierst, antworte ich dir.
Hallo! Ich kenne diese Tatsache doch bereits.

Also warum belehrst du mich mit deiner Aussage ?
Im griechischen „Urtext“ gab es überhaupt keine Satzzeichen! Wo heute ein Komma oder ein Doppelpunkt steht, liegt allein im Ermessen des Übersetzers
Genau das wusste ich auch schon vorher.
Informiere dich bitte darüber,
Also nochmal: lies meine Darstellung weiter oben, das habe ich schon längst geschrieben.
bevor du wieder von „Manipulation“ sprichst.
Gerade weil ich es weiß, und du bestätigst, nicht mitteilst, was ich weiß:
Ich nenne es Manipulation, wenn nach Gutdünken ein Komma eingefügt wird, sodaß es zur Lehre der ZJ passt. Wo ist denn die Beweiskraft einer solchen Bibelstelle für dich ? Es ist bestenfalls eine unbewiesene Behauptung. Ja, die Gegenposition dann auch, klar.

Ich wünsche dir gute Besserung. Ich bin auch in einem Alter, wo ich nicht weiß, was wird. Und vor etwa 2 Jahren konnte ich 2 Monate nicht richtig gehen, weil ich beim Gehen umfallen konnte und Schlangenlinien lief. Ursache wurde nie gefunden. nach 2 Wochen Reha und 2 Monaten später war Gott sei Dank alles wieder weg. Und auch die Diagnose, ich habe Parkinson.

Deine letrzte Antwort war also überflüssig. Jetzt kannst du ja endlich formulieren, wie du die Kommafrage siehst.
Wenn du das mit den Satzzeichen wirklich gewusst hast, hättest du mir ganz am Anfang nicht so eine Unterstellung machen dürfen:
oTp hat geschrieben:Dein "Argument" ist die Manipulation einer Bibelaussage mittels eines Kommas. Dann passt es dir. Altbekannt.
Und in deinem neueren Post erzählst du mir via KI:
oTp hat geschrieben:Die Begründung der Zeugen Jehovas KI
• Verschiebung des Kommas: Die Zeugen Jehovas argumentieren, dass die alten griechischen Urtexte der Bibel keine Satzzeichen (wie Kommas oder Doppelpunkte) enthielten.[Die Zeugen Jehovas?? Die anderen also nicht??] Die traditionelle Übersetzung („Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“) setzt das Komma vor das Wort „heute“. Die Zeugen Jehovas setzen es jedoch hinter das Wort „heute“
Jeder Übersetzer muss das Komma setzen wo er es für richtig hält.Er muss es aber begründen können. Das ist weder eine „Manipulation“ noch eine „Verschiebung“. Da kann nichts verschoben oder manipuliert werden, wenn es im Urtext gar nicht existiert!

Ich spiele hier nicht den „Oberlehrer“, sondern wollte mich lediglich gegen den Vorwurf der Manipulation wehren. Und auch hier, obwohl du schreibst:
oTp hat geschrieben:Hallo! Ich kenne diese Tatsache doch bereits [… ]Genau das wusste ich auch schon vorher[ …] Also nochmal: lies meine Darstellung weiter oben, das habe ich schon längst geschrieben
ist dein letztes Wort:
oTp hat geschrieben: Ich nenne es Manipulation, wenn nach Gutdünken ein Komma eingefügt wird, sodass es zur Lehre der ZJ passt.
Jetzt frage ich dich: Was soll ich davon halten :?:
LGrüße von Otto
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich gebe auf, Otto.
Es bleibt, dass dein Komma besonders bei ZJ beliebt ist.
Ich gehöre zu dem gro der Christen, die es so nehmen:
Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.

Ok, die ZJ können darüber denken, wie sie wollen. Aber ich halte dasa für falsch, wie sie es darstellen.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Otto
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Otto »

Meine versprochene Antwort:

Nur nebenbei: Es sind nicht nur die ZJ, welche das Komma an eine andere Position setzen als der Mainstream. Ein paar Beispiele:

1.Die Cureton-Syrer-Handschrift (Syrus Curetonianus, 5. Jahrhundert n. Chr.): Diese uralte Übersetzung trennt das Wort „heute“ eindeutig vom zweiten Satzteil. Der Text lautet dort übersetzt: „Amen, ich sage dir heute, dass du mit mir im Garten Eden sein wirst“. Das beweist, dass diese Lesart schon in der Antike von Christen so verstanden wurde.

2.George M. Lamsa (The New Testament from the Ancient Eastern Text): Er übersetzt den Vers im Englischen direkt so: „Truly I say to you today, you will be with me in Paradise“.

3.Joseph Bryant Rotherham (The Emphasized Bible): Er setzt in seiner bekannten Studienbibel das Komma ebenfalls hinter das Wort „heute“: „Verily, I say unto thee this day: With me, shalt thou be in Paradise.“

4.Dr. Johannes Greber (Das Neue Testament): Auch in dieser deutschen Übersetzung lautet der Text: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradiese sein.“

Schauen wir uns mal die Standard-Übersetzung von Lukas 23,43 an: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Bedeutet: Der Übeltäter würde noch am selben Tag mit Jesus im Paradies sein. Ich setze hier der Einfachheit halber das Paradies mit dem Himmel gleich.Was spricht gegen diese Schreibversion? Hier sind die biblischen Einwände:

Jesus konnte laut Bibel an dem Tag nicht im Paradies/Himmel sein. Weil:
a) Jesus war für die Tage seines Todes nicht im Paradies, sondern im Hades/Scheol. Petrus erklärt ausdrücklich, dass Jesus im Totenreich (Hades) war, Gott ihn aber nicht dort ließ (Apostelgeschichte 2,31). Wer sagt, Jesus war im Paradies, macht das Paradies synonym zum Hades.

b) Im Scheol/Hades gibt es kein Bewusstsein (Prediger 9:5, 10; Psalm 6,5). Die Bibel zeigt klar, dass die Toten absolut nichts wissen. Jesus war im Zustand des Todes, nicht im Paradies.

c) Nach den Evangelien war er im „Herzen“ der Erde (Matthäus 12,40). Jesus selbst sagte, er würde drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde (dem Grab) sein. Ist das Grab gleich das Paradies? Nein.

d) Nach seiner Auferstehung, als Jesus Maria Magdalena traf, sagte er ausdrücklich: „Ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.“ (Johannes 20,17). Also hat er auch bis dahin nichts vom Paradies/Himmel gesehen.

e) Erst nach 40 Tagen sahen die Jünger, wie er zum Himmel emporgehoben wurde (Apostelgeschichte 1:3, 9).

Jesus müsste zu 100% Tot sein.Weil:
a) Wäre Jesus an diesem Freitag gar nicht richtig tot gewesen, sondern munter im Paradies weitergewandelt, hätte er sein vollkommenes menschliches Leben gar nicht als echtes Äquivalent (Lösegeld) für das verlorene Leben Adams geben können. Er musste wirklich tot sein (Matthäus 20,28; Römer 5,12-19).

Der Verbrecher durfte gar nicht im Himmel sein. Weil:

a) Er war nicht wiedergeboren. Um in das Himmelreich einzugehen, muss man zwingend „aus Wasser und Geist geboren“ sein (Johannes 3,3-5). Der Verbrecher war weder das eine noch das andere. Die „Eintrittskarte“ zum Himmel hat Jesus klipp und klar festgelegt.

b) Die Möglichkeit, mit heiligem Geist getauft und somit für himmlisches Leben berufen zu werden, begann erst ab Pfingsten nach Jesu Auferstehung. Da war der Verbrecher längst verwest (Apostelgeschichte 1,5; 2,1-4).

Fazit:
Wer Variante 1 (Komma vor „heute“) wählt, muss das klare biblische Fundament über den Zustand der Toten sowie die Lehre vom Lösegeld über Bord werfen, und er muss den Hades/Scheol auch noch deckungsgleich zum Paradies machen. Denn Jesus war am Freitag definitiv im Hades und nicht im Paradies. Allein diese eine „Kleinigkeit“ bringt Variante 1 komplett zu Fall.

Bei Variante 2 (Komma nach „heute“) stolperst du lediglich über dein persönliches Sprachempfinden, weil du meinst:
oTp hat geschrieben: Die Formulierung: "Ich sage dir heute" klingt sprachlich schon etwas seltsam.
Im Griechischen ist die Satzstruktur „Wahrlich, ich sage dir heute...“ völlig normal und möglich. Noch wichtiger: Jesus war Jude und sprach in jüdischen Denkmustern. Im Alten Testament (z. B. 5. Mose 4,26 oder 5. Mose 30,18) nutzt Gott ständig die feierliche Formel: „Ich erkläre euch heute...“. Jesus greift am Kreuz genau diesen feierlichen, alttestamentlichen Stil auf, um dem Verbrecher die absolute Gewissheit zu geben.

War viel Handarbeit, sehr wenig KI...
LGrüße von Otto
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Danke für die umfangreiche Darstellung, Otto.
Ihr als die, die sagen, die haben die wahre Lehre (als einzige der Christen ?), musstet euch schon immer behaupten.

Es ist mir natürlich völlig egal, ob du die betreffs Todesschlaf dazu passende Kommastelle propagierst. Und deshalb meine Überzeugung des direkten Weiterlebens nach dem Tode als Irrlehre bezeichnest. Für mich seid ihr ja auch nicht die einzig wahre Kirche. Ich habe jetzt nicht die Absicht, euch jetzt eure Irrtümer vorzuhalten.
Zumal ich weiß, dass ihr euch hartnäckig verteidigt, wie Jeder der meint, die totale biblische Wahrheit zu verkünden. Das habe ich aber nicht nötig. Schon gar nicht, weil hier nicht euer Lager dominiert, sondern Platz ist für alle christlichen Kirchen. Widerspruch habt ihr hier also sowieso.

Also: Für mich leben die Menschen nach dem Tod kontinuierlich weiter, und zwar mit einem besseren Körper als zu Lebzeiten.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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