Du merkst den Widerspruch vielleicht nicht. Ich soll nicht verallgemeinern, aber auch nicht persönlich werden. Was nun?
Dein Vorwurf besteht aber darin, dass ich von mir aus auf die Allgemeinheit schließe. Allgemein bestätige ich das so mal nicht, denn für mich ist das Wort Gottes die allgemeine Richtschnur. Für bestimmte Bereiche trifft es vielleicht bei mir zu. Richte ich damit aber schon? Und selbst, wenn dem der Fall ist, dann trifft es ja zuerst mich selbst.
Dein Problem sehe ich anders gelagert. Dich treffen bestimmte Aussagen. die ich allgemein treffe, aber du nimmst sie persönlich und fühlst dich angegriffen oder im Kontext hier "gerichtet". Deine Betroffenheit mag Fakt sein, ob du damit aber gerichtet wurdest, wäre erst nachzuweisen. Ich sage nein, denn meine Intention ist eine andere.
Du stößt dich vermutlich an der Aussage, dass jeder seine Balken herumschleppt. Mal sind es kleinere, also nur Splitter, aber auch mal größere Es ist aber meine Überzeugung, dass wir sie alle herumtragen, denn keiner ist fehlerfrei bzw. ohne Sünde.
Das wieder ist eine allgemeine Auassage, welche für die Sünde biblisch aber bereits nachgewiesen ist. Wenn sich daran wer stößt, dann stößt er er sich nicht am Verkündiger der Botschaft, sondern an Gott.
Und in dem Sinn lässt sich sagen, wer sich daran stößt, dass Jesus uns auf unsere Balken hinweist, der stößt sich damit an ihm. Ich hingegen nehmen sein Wort an und trachte danach meine Splitter und größere Splitter, die fallweise bis zu dicke Balken sein können, loszuwerden. Dass ich es nicht völlig kann, habe ich schon gesagt. Das ist meine persönliche Selbsteinschätzung.