Ja, man kann sagen, dass du die Botschaft verstanden hast, und ich sage dazu "meiner Auffassung nach", weil viele denken, ich gebe etwas vor und ließe nicht mit mir reden. Es ist eigentlich oft umgekehrt, aber das erkennen sie nicht.
Abischai hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 21:11
Allerdings muß man, und damit hat
Helmuth völlig recht, erst mal ermitteln, welchen Inhalt die Gute Nachricht hat ("Evangelium"), und das am Besten anhand dessen, was und wie der Herr Jesus selbst gepredigt hat.
Eine Aussage, die sich wie von selbst erklärt. Danke dafür. Zuerst muss man Dinge wissen, um sie bewerten und annehmen zu können. Dabei muss die Liebe zur Wahrheit Vorrang haben, sonst lehrst du ein falsches Evangelum, Schmerz hin, Schmerz her. Ein Zahnarzt kann dich auch nicht schmerzfrei behandeln. Willst du Heilung, musst du bereit sein, durch manche Scheißgasse zu gehen.
Ich hatte keine Ahnung vom Evangelium trotz 33 Jahre amtlicher Kirchen. Sie predigten mir viel und ich habe genug Wissen aufgenommen. In meinem jahrelangen Unterricht ging es laufend um Jesus, aber es ging dabei nicht um das Evangelium. Das kann ich bezeugen. Ich denke man hätte mich schon mit 13 ernten können, aber es sollten noch 20 Jahre vergehen.
Dann kamen einfache freie Christen ohne große Namen und Titel, ohne Klim-Bim-Gehabe und predigten mir den Weg ohne viel Umschweife. Und so kam ich zur Umkehr. Vorher versuchte ich aus dem Fleisch, also auf religiöse Weise ein besserer Mensch zu werden, was man als ein braver Christ so tut und was nicht. Ich besuchte sogar Kirchengottesdienste, blieb jedoch vom Herzen ein Heide.
Später dann, als ich den Weg angenommen habe, kam es zu einer drastischen Wende, auch nicht schmerzfrei, von der ich später lernte, aha, das war die Neugeburt, die man mich lehrte infolge Buße und Umkehr. So begann ich den neuen Weg einzuschlagen. Dann wurde mir sehr rasch klar, dass ich zuvor völlig gleich einem der Pharisäer war, die Jesus aus seinem Reich ausspuckt.
Die Wahrheit kann schmerzen, und in der Tat ist es schmerzhaft zu erfahren, dass man ebenso umkommen wird wie einer, der einen schweren Unfall erliegt. Diese Schmerzen können heilsam sein, während andere nach einiger Zeit wieder mit der kalten Schulter zucken, indem sie sagen: "Naja, die haben halt Pech gehabt, Was soll's, das Leben geht weiter." Ihr Leben ist aber ein Zustand des geistlichen Todes.
Wie das Evangelium angenommen wird, erklärt Jesus anschaulich im Sämannsgleichnis. Wir wissen, dass es mehrheitlich abgelehnt wird und nur wenige den "schmalen Weg" finden. Als Verkündiger ist es wichtig all seine Worte zu kennen um sich entsprechend danach auszurichten. Dazu möchte ich kein Wort missen. Jesu Wort ist und bleibt der Maßstab für alles.
Aber ich habe einen Paradigmenwechel vorgenommen. Willst du dazu auch Stellung nehmen? Denn dieses war die Einleitung, die sich schon (für mich) zu lange hinzieht, d.h. dies ist lediglich die Motivation zum Thema. Manchen erscheint es zu heikel. Das scheue ich weniger, weil nicht die Angst mein Motivator ist, sondern die Wahrheit.