Feste Vorstellungen können Halt geben im Leben hier, die ganzen katholischen Riten genauso wie das rauf und runter lesen der Bibel. Solche plötzlichen Erfahrungen wie das entrückt werden in den außerkörperlichen Zustand verändern dann noch mal das eigene Leben völlig. Es passiert ganz unabhängig von bisherigen Glaubensvorstellungen.
Ein Kölner Künstler, kein Christ oder Andersgläubiger, erlebte 4 mal eine außerkörperliche Erfahrung während medizinischer Behandlung. Die ersten 2 Male war er nicht sicher ob es ein Traum war, Halluzinationen von Medikamenten. Die 2 anderen Male wurde er sicher, felsenfest, es war real. Er sagt, es ist in unserer Sprache, unserem Denken nicht vermittelbar. Vor allem: es gibt keine Zeit. Aber auch keinen "Raum". Das Jenseits ist Zustand des Bewusstseins. Er sagt, im Jenseits begegnen wir hauptsächlich nur dem, was wir in diesem Leben schon kennen, wir können uns dort kaum weiterentwickeln. Deshalb sei das irdische Leben von besonderem Wert, denn hier kann Fortschritt gemacht werden. Und wie er sagt, das sei eigentlich primär wichtigste überhaupt: Wie kann ich Menschen Gutes tun, wie kann ich dem Mitmenschen gegenüber liebevoll sein. Das habe er in seinen Lebenrückschau Situationen erkannt, den Schmerz selber zu fühlen, den man anderen angetan hat.
.. dann kommt noch mehr in diesem 1-h Gespräch, sehr spannend, aber für manchen vielleicht zu abstrakt.
Diejenigen, die auf ihre alleinseligmachende Religion stolz sind, hat Jesus zurecht gewiesen. Diejenigen, die heute nachreden, "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" ... haben keine Ahnung, wer "Ich Bin".Was aber eine Enttäuschung für die Christen ist, sie glauben an ihr Privileg, allein sie werden selig.
Alle Menschen, alle Wesen sind, wenn es so gesagt werden kann, gleichwertig. In bestimmten Phasen hin zum Erwachen gibt es Vorstellungen, nur "mein" Weg ist der rechte. Aber irgendwann hört auch das auf.