Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 13. Mai 2026, 04:58 Dabei sollte das wichtigste Dogma schlicht die gelebte Liebe sein. So wie die Evangelischen den Unsinn in etlichen katholischen Glaubensausprägungen sehen, so sollten sie davor hüten, eine zu feste Vorstellung vom Heil zu machen mittels der Bibel.
Feste Vorstellungen können Halt geben im Leben hier, die ganzen katholischen Riten genauso wie das rauf und runter lesen der Bibel. Solche plötzlichen Erfahrungen wie das entrückt werden in den außerkörperlichen Zustand verändern dann noch mal das eigene Leben völlig. Es passiert ganz unabhängig von bisherigen Glaubensvorstellungen.

Ein Kölner Künstler, kein Christ oder Andersgläubiger, erlebte 4 mal eine außerkörperliche Erfahrung während medizinischer Behandlung. Die ersten 2 Male war er nicht sicher ob es ein Traum war, Halluzinationen von Medikamenten. Die 2 anderen Male wurde er sicher, felsenfest, es war real. Er sagt, es ist in unserer Sprache, unserem Denken nicht vermittelbar. Vor allem: es gibt keine Zeit. Aber auch keinen "Raum". Das Jenseits ist Zustand des Bewusstseins. Er sagt, im Jenseits begegnen wir hauptsächlich nur dem, was wir in diesem Leben schon kennen, wir können uns dort kaum weiterentwickeln. Deshalb sei das irdische Leben von besonderem Wert, denn hier kann Fortschritt gemacht werden. Und wie er sagt, das sei eigentlich primär wichtigste überhaupt: Wie kann ich Menschen Gutes tun, wie kann ich dem Mitmenschen gegenüber liebevoll sein. Das habe er in seinen Lebenrückschau Situationen erkannt, den Schmerz selber zu fühlen, den man anderen angetan hat.
.. dann kommt noch mehr in diesem 1-h Gespräch, sehr spannend, aber für manchen vielleicht zu abstrakt.




Was aber eine Enttäuschung für die Christen ist, sie glauben an ihr Privileg, allein sie werden selig.
Diejenigen, die auf ihre alleinseligmachende Religion stolz sind, hat Jesus zurecht gewiesen. Diejenigen, die heute nachreden, "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" ... haben keine Ahnung, wer "Ich Bin".
Alle Menschen, alle Wesen sind, wenn es so gesagt werden kann, gleichwertig. In bestimmten Phasen hin zum Erwachen gibt es Vorstellungen, nur "mein" Weg ist der rechte. Aber irgendwann hört auch das auf.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Kölner, der Name kam mir irgendwie bekannt vor.

Du weisst, dass ich besonders auf bestimmte Audsagen anspringe: Woher weiss er denn, dass nan sich im Jenseits nicht weiterentwickeln kann. Das leitet doch nur zum Gedanken an Reinkarnation. Sundar Singh und Swrdenborg, die es besser wissen müssten als spontane Gelegenheit- Nahtote sind aber anderer Meinung.

Und kein Wunder, wenn man im Jenseits in seiner eigenen Welt lebt: Das ist die Folge davon, wie man sich entwickelt hat im Leben. Dann erntet man Freiheit oder Gebundenheit.

Er sagt, im Jenseits gibt es keine Zeit ? Es gibt dort Erlebnisse mit Zeitabläufen, das kann man schon Zeitablauf nennen. Keinen Raum ? Raum wird definiert durch das, was sich in ihm befindet. Und da gibt es im Himmel reichlich zu sehen. Gern und nah. Natürlich nicht vergleichbar mit unserem Hier.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 16. Mai 2026, 06:34 Er sagt, im Jenseits gibt es keine Zeit ? Es gibt dort Erlebnisse mit Zeitabläufen, das kann man schon Zeitablauf nennen. Keinen Raum ? Raum wird definiert durch das, was sich in ihm befindet. Und da gibt es im Himmel reichlich zu sehen. Gern und nah. Natürlich nicht vergleichbar mit unserem Hier.
Alle sagen, es gibt keine Zeit wie hier. Da gab es den Pfarrer, der mit dem Auto im Wald landete, der die außerkörperliche Erfahrung machte und eine große, alles verändernde Erkenntnis mitbrachte. Als er wieder im Körper war, lief im Radio noch das gleiche Lied wie vor dem Unfall. …. Hier haben wir eine objektive Zeit Struktur, drüben ist alles so anders, das es auch nicht verständlich zu beschreiben ist. Noch mal anderes berichten die Geübten, die Astralreisen machen, sie sehen Räume, sehr schöne, auch düstere, die unseren irdischen Räumen ähneln. Sie treffen andere Seelen, auch sehr Unbewusste, die ihre irdische Person weiter träumen und anscheinend eine dazu passende Umwelt wahrnehmen. Wenn du sagts:
Raum wird definiert durch das, was sich in ihm befindet.
.. könnte das eine irdisch-rationale Vorstellung sein. Als ganz normale Menschen leben wir, jeder, für 1/3 unseres Lebens im Schlaf und kreieren ständig Räume, treffen andere, auch Verstorbene, und Sekunden nach dem Aufwachen ist alles weg. Manchmal nehme ich einen Traum mit in den Wachzustand, etwas völlig Surreales, aber während des Träumens war es noch Wirklichkeit.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich halte gar nichts von deinen Vergleichen mit Traumzuständen. Wo willst du den Bogen von absoluten Schaumvorstellungen: Träume sind Schäume, sind reine Vorstellungskraft, zu den persönlichen "realen" geistigen Orten in den Himmeln und den Höllen spannen ? Du lebst dort nicht in einem Traum, sondern in deiner jenseitigen Wirklichkeit nach dem Tod.
Du kannst weder dich in einen höheren Himmel durch Vorstellungen (Träume) begeben, noch dich befreien von deinem Höllenzustand. Es ist deine Realität, oben oder unten, und du kannst sie nicht ändern.

Du hast dir schon hier im Leben deinen Himbel oder deine Hölle nach dem Tod erschaffen. Und das sind reale Seelenzustände.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 02:31 Ich halte gar nichts von deinen Vergleichen mit Traumzuständen. Wo willst du den Bogen von absoluten Schaumvorstellungen: Träume sind Schäume, sind reine Vorstellungskraft, zu den persönlichen "realen" geistigen Orten in den Himmeln und den Höllen spannen ? Du lebst dort nicht in einem Traum, sondern in deiner jenseitigen Wirklichkeit nach dem Tod.
Mit persönlichen Bewertungen kommt man nicht weiter (Aussagen wie "ich halte nichts von" ..)
Auch dieser Wachzustand kann als Traum gesehen werden, der nur durch die kollektive Wahrnehmung dann als "real" erscheint.

Das Jenseits ist nicht so viel anders als diese Welt, davon gehe ich aus. Und die Traumwelt, der jedem bekannte Schlafzustand, ist für manche Geübten, die Basis um herüber in die Astralwelten zu gleiten. Während des Träumens sich gewahr werden, die Regie übernehmen. Eine ganz subtile Sache, die sehr konzentrierte und entpannte Achtsamkeit erfordert.
Du kannst weder dich in einen höheren Himmel durch Vorstellungen (Träume) begeben, noch dich befreien von deinem Höllenzustand. Es ist deine Realität, oben oder unten, und du kannst sie nicht ändern.
Das hast du so erfahren?
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Das glaube ich eben nicht. Aber es hat keinen Sinn, sich hier argumentatorisch nur im Kreise zu bewegen.

Und es geht dir ja, vermute ich, darum, dass Erfahrungen der Hölle und erlebte Dämonen als bloße Phantasien zu erklären sind.

Von diesen Vorstellungen werde ich auch durch 1000 Argumente dagegen bei dir nichts bewirken können.

Das zeigt sich schon daran, dass du nicht viel von Kurt E. Koch hälst. Ich kann ihn bestätigen weitgehend. Und sowohl Sundar Singhs Aussagen, als auch die von Swedenborg passen dazu. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mich zuviel mit dem schädlichen Wirken von Dämonen befassen würde. Das hat Koch sicher noch mehr als ich getan.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Helmuth, du meinst, mit Bibelstelken sei alkes gefunden zum Verständnis, was Dämonen bewirken. Das formulierst du mir sogar zum Vorwurf. Dass ich nicht bei jedem Satz Bezug auf das NT nehme. Du täuscht dich sehr: Du selber kannst es an den wenigen Aussagen des NT prüfen. Statt dessen machst du einen Mangel für mich daraus, dass ich viel mehr darüber Aussagen kann, als die Bibel mitteilt.

Das ist doch seltsam.

Ich kann die Bibel und auch Kurt Koch bestätigen. Muss aber, besonders für "Bibelkenner" nicht dauernd auf Schriftstellen verweisen. Die sind so wenig umfangreich, dass es wohl Jeder schaffen sollte, sie bei dem, was ich sage, zu berücksichtigen.
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