Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

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Sunbeam
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Sunbeam »

Johncom hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 02:44

Thema: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?
So schlecht ist ihr Ruf nicht, wenn Christen das Evangelium aus dem Herzen leben. Nicht besonders beliebt sind solche, die sich als besonders auserkoren darstellen und anderen vermitteln wollen, sie seien "gottlos" oder verloren, verdammt, was auch immer.
Haben die Christen wirklich so einen schlechten Ruf?

Jetzt einmal abgesehen von den Christen, die in den Missbrauch-Skandalen vorwiegend der RKK verwickelt sind, so ist der Ruf der Christen so schlecht nun nicht.

Viele Menschen reagieren auf den Christen (als solchen) zunächste einmal misstrauisch bis ablehnend, was durchaus verständlich ist, denn das Misstrauen basiert hier auf psychisch nicht wirklich stabile Powidl-Christen, wie sie ein Helmut repräsentiert.

Aber oft genug sind diese Menschen, als Christen, doch eher die Stillen im Lande, so wie damals zu meiner Schulzeit, als die wenigen Christen in der Klasse eher scheue und oft schweigsame Außenseiter waren, die oft verspottet und gehänselt wurden, auch von mir, wofür ich mich heute abgrundtief schäme, was mit heute noch auf der Seele liegt.

Und ich sage hier offen und ehrlich, Christen sind nicht die besseren Menschen, niemals moralisch den Heiden überlegen, aber oft leben sie in unserer vom Zeitgeist zerissenen Welt genau das vor, nach dem wir Nichtchristen uns vielleicht sehnen, nach einem Ruhe und Mittelpunkt, nach einem Anker und Fluchtpunkt in unserem immer mehr von Katastrophen und gezielt geschürten Ängsten durchwebten Leben.

Denn es gibt sie noch, diese Christen von dem das NT als das Salz dieser Erde spricht, sie verkörpern das, was man uns austreiben will, was zunehmend und vorsätzlich berechnend als negativ konnotiert wird, und es leuchtet oft aus ihren Gesichtern, ich nenne es Güte, Solidarität und Mitgefühl, denn sie verzweifeln ebenso an dieser Welt, wie jeder zur Vernunft begabte und nach Frieden strebende Mensch in dieser Welt auch.

Und zum Ende und immer wieder, auch Christen sind einfach nur verletzliche und gefährdete Menschen unter Menschen, nicht besser, aber niemals auch nur schlechter, einfach nur Menschen.
Philippus
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Philippus »

Johncom hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 02:44
Lena hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:26
Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39 Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Vermutlich wäre er Parteilos.
Und kein Kirchenmitglied usw .. Ich habe mich an diese Definition gewöhnt: Das Wort Sünde ist verwandt mir "sich absondern".


Das erinnert mich an eine Rede, die sich der gute alte Hans Dieter Hüsch ausgedacht hatte, die ich noch von ihm persönlich gehört hatte, der Mann ist ja auch längst schon heimgegangen.... Gott kam auf die Erde in Gestalt eines Obdachlosen, die Kirche hatte ihn aber nicht reingelassen...stinkende Alkoholiker wollen wir hier nicht haben ...musste Er sich sogleich anhören....
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Larson
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Larson »

Lena hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:26
Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39 Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Vermutlich wäre er Parteilos.
Vermuten, dann vermute ich, Jesus gehörte zu den Essener, denn da gibt es so einiges, was passen würde:
Joseph, fromm, etwas älter aber reifer, edel, ein Essener, dem wird eine junge Frau gegeben, um eine Torah–Ethische Elite zu bilden. So wird die junge Frau dann schon vor der Heimholung in das Haus Josephs schwanger (natürlich von Joseph), da die Fähigkeit, Kinderkriegen ein „MUSS“ für eine Ehe war (und schon haben wir die „Jungfrauengeburt“), etwas, was bei den Essener üblich war, und ansonsten eine Ehe annulliert werden konnte. Und somit ist schon dem Kinde das kommende Reich, das Himmelreich anerzogen worden…. im Geiste der Essener.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
Rupert Huebelbauer
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Rupert Huebelbauer »

Larson hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 17:20
Lena hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:26
Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39 Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Vermutlich wäre er Parteilos.
Vermuten, dann vermute ich, Jesus gehörte zu den Essener, denn da gibt es so einiges, was passen würde:
Joseph, fromm, etwas älter aber reifer, edel, ein Essener, dem wird eine junge Frau gegeben, um eine Torah–Ethische Elite zu bilden. So wird die junge Frau dann schon vor der Heimholung in das Haus Josephs schwanger (natürlich von Joseph), da die Fähigkeit, Kinderkriegen ein „MUSS“ für eine Ehe war (und schon haben wir die „Jungfrauengeburt“), etwas, was bei den Essener üblich war, und ansonsten eine Ehe annulliert werden konnte. Und somit ist schon dem Kinde das kommende Reich, das Himmelreich anerzogen worden…. im Geiste der Essener.
Ich hingegen vermute, die junge Jungfrau Maria hat einen schönen Jüngling getroffen und sie erkannten einander. Um Gottes Willen, sie war eine Hure. Nein, war sie nicht, eine Hure verkauft ihren Körper für Geld. Sie war nur ein junges Mädchen, das schwach geworden ist, nicht mehr und nicht weniger. Josef der Nährvater, der um einiges älter gewesen sein dürfte, hat ja mit sich gerungen, ob er, was damals üblich war, Maria in die Wüste schicken soll - oder nicht, und letztlich hat er es nicht getan.

So jetzt haben wir beide aus christlicher Sicht blasphemische Vermutungen angestellt.
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Magdalena61
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Magdalena61 »

Dann hat Maria also gelogen? als sie ihre voreheliche Schwangerschaft begründete wie folgt:
Lk. 1, 31-33(LUT): Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
Und Josef hat auch noch mitgemacht? Mt. 1, 18-25
Und ihre Verwandte, Elisabeth, Ehefrau eines Priesters, hat ihren guten Namen und Ruf mißbraucht und die Schwangerschaft spirituell dekoriert in der Absicht, Maria unangreifbar zu machen? Lk. 1, 42-43

Die haben alle eine Story erzählt, um dem Betriebsunfall einen ehrenwerten Anschein zu geben? Und ihre Nachbarn, Verwandten und Bekannten, und die Evangelisten Matthäus und Lukas sind auch darauf hereingefallen?

Wenn Maria und Josef hier gemeinschaftlich Fakes verbreiteten, dann waren sie nicht nur elende Lügner, sondern auch noch größenwahnsinnig: "Sohn des Höchsten" ... und so weiter... König in Ewigkeit... - wie hätte Maria eigentlich wissen sollen, dass sie einen Jungen unter dem Herzen trug?

Dann stimmt die Geschichte mit den Gelehrten aus dem Osten wohl auch nicht. Die hatten einige Schriften der Juden, und sie hatten ihre astrologischen Kenntnisse, und dann reisten sie mit einiger Verspätung nach Jerusalem und behaupteten, es sei ein König geboren worden? Ach so. Maria und Josef mussten zuerst jemanden in den Osten schicken, um die Truppe zu bestellen.

Und Jesus lebte sichtlich ebenfalls in dieser Blase: Lk. 2,49, Joh. 5, 17-18

Einfach mal nachgedacht.
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Ziska »

Dazu noch die Wunder, die Jesus nach seiner Taufe vollbrachte.

Zum Beispiel die Brotvermehrung! Oder zogen alle ihre vorher versteckten vollen Taschen mit Brot und Fisch schnell hervor? Hurra! Wir haben ja doch was dabei…

Wasser zu Wein! Schnell noch ein paar Fässer öffentlich mit Wasser füllen und dann heimlich, bei der Hochzeitsfeier austauschen?

Der Junge der Witwe aus Nain war nicht wirklich tot?

Petrus und Jesus hatten Bretter unter den Füßen, als sie auf dem Wasser gingen?

Was ist mit all den Kranken, die Jesus geheilt hatte?
Alles Blinden, Tauben und Stummen taten nur so, als ob?
Und das Jahrelang, um dann irgendwann einmal als Unterstützer Jesu aufzutreten?

Lazarus, den Jesus nach drei Tagen auferweckte, war dann auch wohl nicht wirklich tot gewesen?
Obwohl er schon einbalsamiert und eingewickelt und zig Stunden in der Grabhöhle lag und schon verweste?

Das sind jetzt nur einige Wunder, die Jesus Christus mit der Unterstützung Jehovas tat. :Herz2:
Es gibt noch mehr…

Ach, da fällt mir ein, dass auch die Gegner Jesus vorwarfen,
alles nur mit der Unterstützung des Teufels geschafft zu haben… :lol:

Es gibt also nicht Neues unter der Sonne! :wave:
Liebe Grüße von Ziska

„Ist Weltfrieden möglich?

Weltfrieden ist möglich. Er wird ganz sicher kommen – aber nicht so, wie es viele erwarten.“


:Herz2: “Jehova hat die Menschen erschaffen,
weil er die Freude am Leben mit anderen teilen wollte.“
:Herz2:
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Magdalena61
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Magdalena61 »

:)
Ich frage mich auch, warum manche ein solches Problem damit haben, die Statements der Bibel einfach zu akzeptieren.

Wenn das alles erfunden gewesen wäre, dann wüßten wir davon. Als die Schriften des NT in Umlauf kamen, lebten noch viele der Zeitgenossen Jesu.

Und es gab ja mehr als genügend bei denen, die nach Erklärungen suchten, um nicht zugeben zu müssen, dass etwas dran sein könnte an den Behauptungen Jesu und seiner Jünger. Die hier zum Beispiel: Mt. 28, 11-15

Heute ist es doch genauso. Aber das muss jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht.
LG
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Philippus
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Philippus »

Rupert Huebelbauer hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 22:39


Ich hingegen vermute, die junge Jungfrau Maria hat einen schönen Jüngling getroffen und sie erkannten einander. Um Gottes Willen, sie war eine Hure. Nein, war sie nicht, eine Hure verkauft ihren Körper für Geld. Sie war nur ein junges Mädchen, das schwach geworden ist, nicht mehr und nicht weniger.



Die gesamte Bibel steht und fällt mit der Jungfrauengeburt Jesu. Wer das anzweifelt hat auch keinen Anteil an den anderen Verheißungen Gottes.
Philippus
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Philippus »

Philippus hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 20:23

In einem Buch –von einem überzeugten Muslim geschrieben- wurde behauptet, dass die Bibel völlig frauenverachtend sei und der Koran hingegen völlig den Frauen zugetan und ihnen gegenüber wertschätzend. (mit Bezug auf 3.Mose 15)
Apropos 3.Mose 15, hat das jemand kapiert, warum solch ein "Schweinkram" überhaupt in der Bibel steht?
Ich habe noch nie eine Predigt gehört über die Menstruation der Frau oder dem unwillkürlichen nächtlichen Samenabgang bei Männern. Ich kenne das auch aus meiner Jugendzeit, aber was hat das in der Bibel jetzt zu suchen? In der Bibel aber beschäftigt sich ein ganzes Kapitel nur mit diesem "Schweinkram".

Das wäre ja auch ein weiterer Grund, warum keine Kirche eine Pastorin einstellen dürfte oder eben erst nach deren Menopause. Irgendwie verschroben, wenn die menstruierende sich auf einen Stuhl setzt wird dieser Stuhl dadurch "unrein" und wer sich dann zufällig ebenfalls auf den selben Stuhl setzt wird ebenfalls "unrein".
Was soll diese Anweisung Gottes ?
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Johncom
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Johncom »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 16. Jun 2026, 18:00 Ich frage mich auch, warum manche ein solches Problem damit haben, die Statements der Bibel einfach zu akzeptieren.

Wenn das alles erfunden gewesen wäre, dann wüßten wir davon. Als die Schriften des NT in Umlauf kamen, lebten noch viele der Zeitgenossen Jesu.

Und es gab ja mehr als genügend bei denen, die nach Erklärungen suchten, um nicht zugeben zu müssen, dass etwas dran sein könnte an den Behauptungen Jesu und seiner Jünger. Die hier zum Beispiel: Mt. 28, 11-15

Heute ist es doch genauso.
Ja, genauso wie immer. Die meisten Menschen schauen nicht unbedingt an, was mal geschrieben wurde sondern das, was sie live miterleben können. Damals wie heute.
Nur was man selbst erlebt, wird unumstößlich real.
Alles andere ist kultivierter Glauben und wird mittels Riten immer wieder neu beschworen. Kommt aber nie an die eigene Erfahrung heran.
Auch Statements der Bibel wollen persönlich erlebt werden in der eigenen Lebensspanne.
Aber ist Gott als ultimative Wirklichkeit tatsächlich zwischen 2 Buchdeckeln definiert, und mehr geht nicht?
Aber das muss jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht.
Jeder kann ehrlich prüfen, was geht und was geht nicht. Und mancher liebt Jesus aber verabscheut Rassismus und Gott-befohlenen Völkermord. Jeder kann sich nur in aufrechtem Empfinden zu dem entscheiden, dem er von Herzen zustimmt. Aber nur sich entscheiden kann auch verheerend sein: man verurteilt andere, die der eigenen Entscheidung nicht folgen.
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