Abischai hat geschrieben: ↑Sa 25. Apr 2026, 18:50
Respekt und vielen herzlichen Dank, daß Du Dir dennoch so viel Mühe machst und Zeit da hineinsteckst.
Hallo Magdanlena,
Hier stimme ich mit Abischai überein! Respekt für die viele Arbeit, die du dir gemacht hast.
Habe überlegt, ob ich jetzt auch vier Riesen-Postings mit Entgegnungen schreiben soll, denn auf jeden einzelnen Punkt könnte man ja lange eingehen. Vielleicht mach ich mir die Arbeit auch noch.
Aber zuletzt bin ich am Homburg-Video hängen geblieben. Er verweist dort auf einen, wie er in Minute 3:23 sagt, "Artikel, der im Vorjahr im
Top-Journal Lancet erschienen war":
https://www.thelancet.com/action/showPd ... %2900163-7 der belegt, dass Schweden gut durch die Pandemie gekommen ist.
Was dieser von Homburg verwendeten Artikel aber auch belegt, ist, dass neben hohem BIP pro Kopf und hohen Gesundheitsausgaben eine
hohe Impfquote weniger Übersterblichkeit bedeuteten! Nachzulesen unter Summary und Findings.
Und die Wirksamkeit der Impfungen wird ja auch durch die Studie dieses "Top-Journals" Lancet vom Sept. 2022 belegt, die besagt, dass im ersten Jahr der Impfkampagne 14-19 Millionen Todesfälle durch die Impfungen vermieden werden konnten.
https://www.thelancet.com/journals/lani ... 6/fulltext
Ich stimme dir zu, und habe das auch hier mehrfach getan, dass 'ne Menge Fehler gemacht wurden während der Pandemie, von allen Verantwortlichen.
Was uns unterscheidet ist:
Du willst "… zum x.ten Mal belegen, dass wir getäuscht und belogen wurden"
Der von dir verlinkte Hirte behauptet "Die Impfkampagne wurde mit erfundenen Falschbehauptungen geführt"
Aber "getäuscht und belogen" setzt Absicht voraus, "Falschbehauptungen erfinden" ebenso.
Homburg zitiert einen Fachartikel, der ganz klar aussagt: wir hatten eine weltweite Pandemie, die trotz erheblicher Anstrengungen zu einer Übersterblichkeit von über 1,5 Millionen Menschen allein in Europa geführt hat. Etwas Ähnliches hat es zuletzt vor über 50 Jahren mit der Honkong-Grippe gegeben aber unter völlig anderen Voraussetzungen.
Dass man in einer solchen Krise, in der man am Anfang vieles noch gar nicht wusste und wissen konnte, Fehlentscheidungen getroffen hat, manches falsch eingeschätzt wurde, vieles auch unter Zeitdruck entschieden werden musste, sollte jedem klar sein.
Daraus jetzt zu schlussfolgern, dass wir es in Politik, Wissenschaft und in den etablierten Medien ausschließlich mit Lügnern und Betrügern zu tun haben, halte ich für maßlos übertrieben. Diese (Entschuldigung) Hetze gegen "die da oben" spaltet m.E. die Gesellschaft und gefährdet die Demokratie.
Bisschen Barmherzigkeit und Nachsicht würde ich besser finden.
Wie gesagt: Die Welt ist nicht schwarz-weiß und überall hat Gott seine Leute!