Das ist sicherlich ein Grundsatz des NT, daß der Mensch durch den Glauben gerecht werden soll. Aber das soll jetzt nicht der einzige Grund diesen Beitrages sein.Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 8. Mai 2026, 18:18Das alleine ist kein Kriterium, denn damit käme die Gerechtigkeit erst wieder durch das Gesetz. Es bleibt dabei, dass sie durch den Glauben kommt. Man kann das noch so oft hin und her diskutieren, einer versteht es, ein anderer nicht.
Aber es ist auch nicht notwendig Paulus Theologie zu verstehen, wichtig ist an Jesus als seinen Erlöser zu glauben. Das allein bewirkt unsere Gerechtigkeit vor Gott. Mit Theologie kann man sich auch verheddern, darum sollte nicht jeder meinen, er wäre als Theologe geeignet. Es ist eine Gabe, wie der Geist sie zuteilt.
Denn es geht wohl um die Aussagen des NT, daß der Bund des Gesetzes beendet ist, aber das Gesetz findet nach wie vor seinen Platz in dem christlichen Denken.
Die christliche Botschaft ist doch, daß das durch den Christus das Gesetz in dem gläubigen Nachfolger Jesu erfüllt wird.
Was sagt nun der Heilige Geist zu dem Gesetz, wenn ein Christ sich damit beschäftigt ?[Röm 8,3-4] Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
Es fängt ja an, mit dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Da sollten die Israeliten ein Lamm schlachten und mit bitteren Kräutern essen, bevor sie aus Ägypten der Sklaverei entfliehen konnten. Später wird diese Handlung zum Fest erhoben und dafür mußten sie nach Jerusalem pilgern.
Was sagt der Heilige Geist dem Christen und wie wird diese Handlung im christlichen Leben erfüllt ? Wie würdest du einem jüdischen Zeitgenossen das erklären ?
Gruß Thomas