Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund

Themen des Neuen Testaments
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5197
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Fr 8. Mai 2026, 18:18
Zippo hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 13:53 Also war die Beachtung des Gesetzes doch notwendig, um vor Gott gerecht zu sein ?
Das alleine ist kein Kriterium, denn damit käme die Gerechtigkeit erst wieder durch das Gesetz. Es bleibt dabei, dass sie durch den Glauben kommt. Man kann das noch so oft hin und her diskutieren, einer versteht es, ein anderer nicht.

Aber es ist auch nicht notwendig Paulus Theologie zu verstehen, wichtig ist an Jesus als seinen Erlöser zu glauben. Das allein bewirkt unsere Gerechtigkeit vor Gott. Mit Theologie kann man sich auch verheddern, darum sollte nicht jeder meinen, er wäre als Theologe geeignet. Es ist eine Gabe, wie der Geist sie zuteilt.
Das ist sicherlich ein Grundsatz des NT, daß der Mensch durch den Glauben gerecht werden soll. Aber das soll jetzt nicht der einzige Grund diesen Beitrages sein.
Denn es geht wohl um die Aussagen des NT, daß der Bund des Gesetzes beendet ist, aber das Gesetz findet nach wie vor seinen Platz in dem christlichen Denken.
Die christliche Botschaft ist doch, daß das durch den Christus das Gesetz in dem gläubigen Nachfolger Jesu erfüllt wird.
[Röm 8,3-4] Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
Was sagt nun der Heilige Geist zu dem Gesetz, wenn ein Christ sich damit beschäftigt ?

Es fängt ja an, mit dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Da sollten die Israeliten ein Lamm schlachten und mit bitteren Kräutern essen, bevor sie aus Ägypten der Sklaverei entfliehen konnten. Später wird diese Handlung zum Fest erhoben und dafür mußten sie nach Jerusalem pilgern.
Was sagt der Heilige Geist dem Christen und wie wird diese Handlung im christlichen Leben erfüllt ? Wie würdest du einem jüdischen Zeitgenossen das erklären ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5197
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund

Beitrag von Zippo »

Corona hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 16:07
Helmuth hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 14:17
Der springende Punkt ist aber, dass man damit nicht gerecht werden kann, .... Somit kann ich es gar nicht so halten, dass ich nicht verfehlen würde.
Lukas 1:5-6
[5]Es war in den Tagen Herodes', des Königs von Judäa, ein gewisser Priester, mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abias; und sein Weib war aus den Töchtern Aarons, und ihr Name Elisabeth.
[6]Beide aber waren gerecht vor Gott, indem sie untadelig wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn.
Jetzt widersprichst du deiner eigenen Bibel. Oder sprichst du nur von dir persönlich. der nicht gerecht werden kann, weil du die Sstzungen nicht hältst?
Ein Gerechter im Sinne des AT ist trotz seiner Bemühungen, kein moralisch einwandfreier Mensch.
Es ist das Verdienst Jesu, daß er durch sein Werk auch die Gerechten des AT vollkommen macht und sie auch danach erst aus der scheol befreit hat.
[Heb 10,14-18] Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat: „Dies ist der Bund, den ich ihnen errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihre Herzen gebe, werde ich sie auch auf ihre Sinne schreiben“; und: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken.“ Wo aber eine Vergebung derselben ist, da ist nicht mehr ein Opfer für die Sünde.
[Heb 11,39-40] Und diese alle, die durch den Glauben ein Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden
[Heb 12,18-24] Denn ihr seid nicht gekommen zu dem [Berg], der betastet werden konnte, und zu dem entzündeten Feuer und dem Dunkel und der Finsternis und dem Sturm und dem Posaunenschall und der Stimme der Worte, deren Hörer baten, dass das Wort nicht mehr an sie gerichtet würde (denn sie konnten nicht ertragen, was geboten wurde: „Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden.“ Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern.“), sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Larson
Beiträge: 6477
Registriert: Do 30. Sep 2021, 13:49
Wohnort: CH

Re: Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 13:48 Ein Gerechter im Sinne des AT ist trotz seiner Bemühungen, kein moralisch einwandfreier Mensch.
Hand aufs Herz, ist denn eine Christ so einwandfrei?
Zippo hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 13:48 Es ist das Verdienst Jesu, daß er durch sein Werk auch die Gerechten des AT vollkommen macht und sie auch danach erst aus der scheol befreit hat.
Es ist Phantasie, dass Jesus die Gerechten aus der Tenach vollkommen machen würde. Blanke wilde Spekulation, ohne jegliche Bezug.

Nein, es ist die Güte Gottes, Seines Namens willen, dass ER solche Menschen als Gerecht betrachtet, und wer gerecht ist, dem wird nichts vorgeworfen.

Heb 10 usw kannst du vergessen, denn der Bezug zur Tenach ist schlichtweg falsch (Jer 31 usw.)
Sicher haben jene, diese Gerechten die Verheissung empfangen,, da müsste der Hebräerschreiber (Kp11) das erst mal begründen, warum dem nicht so sein soll

Und Kp 12, Jesus machte da keinen neuen Bund mit dem Volk Israel.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
Benutzeravatar
Larson
Beiträge: 6477
Registriert: Do 30. Sep 2021, 13:49
Wohnort: CH

Re: Stellung des Gesetzes im alten und im neuen Bund

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 11:53 Da sollten die Israeliten ein Lamm schlachten und mit bitteren Kräutern essen, bevor sie aus Ägypten der Sklaverei entfliehen konnten. Später wird diese Handlung zum Fest erhoben und dafür mußten sie nach Jerusalem pilgern.
Was sagt der Heilige Geist dem Christen und wie wird diese Handlung im christlichen Leben erfüllt ? Wie würdest du einem jüdischen Zeitgenossen das erklären ?
(„Heiliger Geist“ wie gesagt, damit kann man alles, das ein Eine das Gegenteil rechtfertigen…)

Wie schon dargelegt, hat Pessach nichts mit „Ostern“ zu tun. Deshalb wurde auch durch die Kirche diese Festtage verschoben, da man,(sprich das Christentum) nichts gemeinsames mit den Juden haben wollte (beschlossen auf Konzilen Nicäa und andere).

Weiter, das Lamm bei Pessach, vor dem Auszug aus Ägypten, diente nur dem Erstgeborenen, zum Schutz vor dem Tod, war also nicht für alle Anwesenden „Rettung“.
Das Lamm diente weder als Sündenvergebung, noch hatte es ein „Heil“ darin, so dass daraus eine Opfertheologie oder Heilslehre daraus gemacht werden kann.

Bedeutung von Pessach für Christen, für die Nationen? Warnung, dass man mit dem Volk Israel nicht „spielen“ darf, dass der Ewige für Sein Volk, Seinen Erstgebornen einsteht und Treue hält.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
Antworten