Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

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Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
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60%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
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Insgesamt abgegebene Stimmen: 15

Ziska
Beiträge: 6234
Registriert: Do 18. Apr 2013, 11:32

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Ziska »

Abischai hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 20:00
Faltengebirge wie die Alpen und der Harz z.B. sind - glaubt man der Geologie - ehem. Meeresböden, die tektonisch aufgeworfen wurden und in der Form erstarrt sind. Im Harz z.B. ist Kohle enthalten, ehem. Braunkohle, die durch die Eigenart der Gebirgsbildung zu Pechkohle wurde. Braunkohle ist aber relativ jung, also lange nach der Flut erst entstanden, demnach ist der Harz noch gar nicht so sehr alt, wie er aussieht, nur ein Beispiel...
Das sagt ChatGPT
Alter der Harzkohle:
Ca. 260 bis 300 Millionen Jahre
(Perm / Karbon).
Vergleich zur normalen Braunkohle: Die typische deutsche Braunkohle (z. B. im Mitteldeutschen oder Rheinischen Revier) ist viel jünger.
Sie entstand erst im Tertiär vor etwa 5 bis 50 Millionen Jahren.
Besonderheit: Wegen des hohen Alters und des starken Drucks bei der Gebirgsbildung
ist die Kohle im Harz geologisch gesehen oft schon weiter fortgeschritten
als normale Braunkohle.
Sie ähnelt in ihren Eigenschaften teilweise bereits der Steinkohle oder wird als Brandschiefer klassifiziert.


In welches Jahr datierst du denn die Sintflut?
Weil du sagst:
Braunkohle ist aber relativ jung, also lange nach der Flut erst entstanden
Die Flut fand ja nach der Erschaffung Adams statt. Nach der Zeit Henochs.
Liebe Grüße von Ziska

Was sagt die Bibel: Wer kommt in die Hölle?
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Abischai
Beiträge: 10245
Registriert: Sa 27. Apr 2013, 14:25

Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Abischai »

Ziska hat geschrieben: Di 18. Aug 2026, 20:56 In welches Jahr datierst du denn die Sintflut?
Allem voran glaube ich der Zeitangabe der Bibel, die die Historie mit ca. 6.000 Jahren angibt, mögen es 10.000 sein, egal, aber eben in der Größenordnung (lt. Kometen in unserem Sonnensystem ist selbiges nur 10.000 a alt, mehr nicht)
Die Reihenfolgen der bekannten, offiziellen geologischen Zeitskala sind korrekt, nur die Skalierung der Zeiträume stimmt nicht. Es sind nicht Millionen oder Milliarden von Jahren, sondern es sind genaugenommen alles nur ein paar tausend.
Nimm Dir ein normales Lehrbuch zur Hand und schau die Sequenzen an. Wir haben das Präkambrium, das ist die Zeit vor der Flut, dann folgt das Kambro-Silur, bzw. die "Kambrische Schwelle" oder "Kambrische Explosion", in der "plötzlich" Unmengen von Fossilien zu finden sind. Diese "Kambrische Schwelle" ist die Flut (die 360 Tage der Flut). Als die Wasser sich verliefen war das "Carbon", und so weiter. Einige Jahrunderte danach war das Jura und das Tertiär.
Wie gesagt, die dargestellten, relativen Abläufe sind gut erfaßt, nur stimmen die Zeiträume und die Millionen eben nicht. Abraham lebte quasi vor 300 Mio Jahren...
Nein, er lebte aber kurz nach der Zeit der "Wüsten und Flachmeere", kurz nach Peleg, als die Erde ver-/zerteilt wurde. Die Kontinentaldrift war auch historisch, nixo Mio Jahre! Die gottlose Fraktion der Wissenschaft hat einige schmerzliche Flecken, denn viele Mio a alte Funde sind auch heute noch recent (lebendig) zu finden. Wo also der Beleg für ihr Aussterben vor xxx. Jahrtausenden, Jahrmillionen? Es gibt sie nicht.
Man hat nur Tod, den man versucht zu deuten. Aber das Leben ist nicht mit dem Tod zu erklären.
Man hat einfach nur Todesanzeichen gefunden und schließt daraus, daß das dazugehörige Leben nur ungefähr zu dieser Todeszeit gewesen sein kann.

Was haben wir aber wirklich? Tote. Was sagt das? Daß sie gestorben und konserviert wurden, daß sie "nur" zu der Zeit gelebt haben? Nein, sondern daß sie nur zu dieser Zeit gestorben konserviert worden sind, und das geht nur katastrophisch, nicht auf normalem, natürlichen Wege. Die fossilierten ehem. Erdenbewohner sind also zu keiner Zeit gestorben, als man gewöhnlicherweise körperlich starb und biologisch zersetzt wurde, wie üblich, sondern als keine Zeit für Zersetzung war: DIE FLUT. Die Kambrische Schwelle zeigt genau den Zeitpunkt jenes Massensterbens an. Zuvor gab es keine Hinterlassenschaften, weil alles verwest war, erst danach findet man plötzlich allerlei ehem. Lebewesen, die nicht zu der Zeit "entstanden" (evolutionär) sind, sondern lediglich zu der Zeit in Massen verstarben, es hat sie zuvor schon immer gegeben nur nicht konserviert, das ist alles. Wir haben also nur eine sehr kleine Menge von Fossilien, die uns nichts über den Umfang des Lebens damals aussagt, sondern nur den Umfang des plötzlichen Sterbens dokumentiert, wie in Kunstharz eingegossen, verewigt. Ein Mahnmal für Gottes Gericht ist das, aber kein Beweis für irgendwlche Entwicklung ("Evolution").

Es mag sehr reißerisch klingen, was ich hier getippt habe, aber das habe ich mir nicht selbst ausgedacht, es ist eine Fülle jahrzehntelanger Lektüre div. wissenschaftlicher Äußerungen in einem recht fairen Disput um das Thema Schöpfung ./. Evolution.

Nachtrag:
Die Kohle im Harz ist nicht "weiter fortgeschritten", sondern eine besondere Form der Kohle. Es kurisert die Mär, die Braunkohle sei eine Vorstufe der Steinkohle, das ist aber gründlich falsch. Die beiden Kohlen haben nichts miteinander zu tun. Die Steinkohle enstand zur Zeit kurz nach der Flut aus Sedimenten der Flut selbst. Das Material waren ausschließlich Farnbäume ehemaliger Schwimmwaldvegetation (Riesenschachtelhalm u.a.)
Braunkohle ist eine weit spätere Fossilierung von ausschließlich Nadelhgehölz aus Flutkatastrophen weit kleineren Ausmaßes als DIE Flut zur Zeit Noahs das war. Da ist z.B. die Lake-Missoula-Flut, bei der halb Nordamerika abgeholzt wurde und die Gehölze über hundert Jahre lang auf den Ozeanen vagabundierten, ehe sie z.B. in Europa in den Lagunen versanken und die hiesige Braunkohle bildeten. In meiner Heimatregion um Leipzig herum ist besonders salzhaltige Braunkohle zu finden, die also beonders lange im Meer versalzt worden ist, bis sie sich im Mündungsgebiet der damaligen Urströme Elbe, Pleiße und Mulde ergeben hat und in der Leipziger Tieflandsbucht, ausgesüßt in zig m Tiefe versank und dort fossilierte. Die Asche dieser Kohle war hellgrau und 2/3 des Volumens der Kohle zuvor, viel Salz. Lausitzer Kohle hingegen bildete 1/4 bis 1/3 Asche aus und die war kastanienbraun. Bei uns war es Nordsee (die reichte mal bis südlich des heutigen Leipzig), in der Lausitz war es ein anderes Meer, (bzw. eine andere Epoche), es waren andere Gehölze aus anderer Zeit mit anderer Reisezeit auf den Ozeanen, bis sie in den Lagunen versanken.

Steinkohlenausgangsstoffe wurden rasch zusammengespült ("die Wasser verliefen sich im Verlauf von 150 Tagen"), Braunkohlenausgangsstoffe wurden unmotiviert, windrichtunsabhängig, angeschwemmt, das ist nicht das gleiche, die jeweiligen Zeitalter ebenso nicht.
Mit Torf oder Steinkohle hat das nicht das geringste zu tun, nur der Vorgang der Karbonisierung also die Dehydrierung ist bei beiden Kohlen der gleiche, aber nicht das Ausgangsmaterial und die Umstände, die waren und sind völlig verschieden. Darum ist die Qualität beider Kohlen auch nicht vergleichbar, es sind völlig unterschiedliche Stoffe.
(Torf ist das einzige fossilierte Matierial was auch wirklich dort gewachsen ist, wo es heute noch liegt. Entgegen aller hartnäckigen Behauptungen gilt das nicht für die Kohlen)

Sorry, liebe Ziska, bei den Thema "gehen 'se mit mir durch" (...die Pferde...) Ich hoffe Deine Frage getroffen und Dich nicht brüskiert zu haben.
Friede mit Dir!
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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