Abischai hat geschrieben:In Kontext um 1. Joh.1;9 lesen wir daß jeder sich selbst belügt der meint, ohne Sünde zu sein, wohl aber jeder Vergebung und Reinigung von Gott erhält, der seine Sünden bekennt (das hat was mit Buße zu tun und ebenso der Bitte um Vergebung).
Hier wurden die Adressaten offenbar durch Johannes informiert, mit was für mosaischen Gesetzesvorschriften man in Wahrheit zu Sündern vor Gott wurde. Wer solcherlei tat und dann immer noch behauptete nicht gesündigt zu haben, war demzufolge ein Lügner.
1. Joh.1.10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Abischai hat geschrieben: Bekennen heißt hier nicht, sich stolz dazu zu bekennen, was man doch für ein potenter Sünder sei, sondern sie aus dem Dunkel des eigenen Herzens ans Licht zu ziehen, schonungslos, und seinem Fleisch damit den Rückweg zu versperren. Damit blamiert man sich vor Menschen und Gott, aber das sündige Fleisch hat nichts anderes verdient.
Was verstehst Du denn darunter, das sündige Fleisch habe nichts Anderes verdient? Sich allfällige fleischliche/finsterweltliche Gesinnung abgewöhnen führt zu nurmehr geistlicher, gottgefälliger Gesinnung. Das hat was mit der Geisteshaltung den Gedanken zu tun doch nicht mit dem Körper/Fleisch?
Wer Gott gegenüber seine Sünden bekennt, bereut und davon Abkehr bekundet, und um Vergebung bittet, blamiert sich doch nicht vor ihm. Doch wenn sich das Sündigen und um Vergebung bitten immer wieder wiederholt, dann war wohl mit dem Umkehrwille nichts.
Abischei hat geschrieben:Allein die Lektüre von Johannes, sowohl des "Evangeliums" wie auch der Briefe, belegt das Opfer Jesu als zentrale und alleinige Grundlage der Vergebung durch Gott. Das gesamte NT befaßt sich damit, und Du tust hier jetzt so, als stünde das gar nicht in der Schrift ?!?
Insbesondere in den Briefen des Johannes geht es darum ein künftig,sündloses Leben zu beginnen und beizubehalten.
1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
Wer behauptet es sei unmöglich nurmehr nach dem Willen Gottes zu leben, also seine Gebote zu halten, in seiner LIebe zu leben, schafft es offenbar selber nicht und das obwohl solche gleichsam bezeugen ERLÖSTE zu sein.
Ich frage mich dann immer von was die sich als Erlöste glauben, wenn nicht vom negative Einfluss Gottes Widersachers?
Eine geistliche Neugeburt aus Gott kann man nicht mittels Lippenbekenntnis bestellen, wie Kleider bei Zalando. Die muss auch vom Umfeld zweifelsohne wahrgenommen werden.
Dann braucht man keine Vergebung mehr sondern Gott kann dann solche geläuterte Christen für nurmehr Gute Werke einsetzen. Paulus in
Eph. 2.10 Geschaffen in Christus Jesus sind wir dazu berufen -nurmehr- in jenen Guten Werken zu wandeln, die Gott einem jeden vorbereitet hat
1. Joh.3.3 Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. 4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.5 Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde. 6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.
7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer die Gerechtigkeit tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
9 Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen; denn er ist aus Gott geboren. 10 Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer die Gerechtigkeit nicht tut, der ist nicht von Gott, und auch, wer seinen Bruder nicht lieb hat.