Der Herr dein Arzt

Rund um Bibel und Glaube
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Helmuth
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 17:12 Es geschieht kein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht macht (steht irgendwo in Amos, glaube ich).
Ja, in Amos 3:
Amos 3:6 hat geschrieben: Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und JHWH hätte es nicht bewirkt?
Aber es steht nicht isoliert da:
Amos 3:7 hat geschrieben: Denn der Herr JHWH tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, offenbart habe.
Mit anderen Worten, Gott warnt zuvor auch. Jesus z.B. warnte seine Jünger aus Jerusalem zu fliehen,, sobald sie sehen, dass die Stadt von einer Heeresmacht umzingelt wird. So erfüllt sich die Weissagung des Amos, sodass das Unglück nicht einfach über sie hereinbricht, sondern dann, wenn sie auf Gottes Stimme, die damals durch das Wort Jesu erfolgte, nicht hören.

So kann man nicht nur den zweiten Teil des Wortes für sich alleine zitieren, es sollte im Kontext zum ersten Teil stehen, dass zuerst auch die Posaune geblasen wird, womit das Volk erschrecken soll, aufdass es gewarnt ist. Und nur wer diese "Posaune" überhört, weil er sich nicht warnen lassen will, über den kommt auch das Unglück.

Es heißt dabei nicht, der Herr will es, sondern der Herr bewirkt es. Das ist nicht dasselbe, wird aber oft so gelesen, wenn man nicht die Fähigkeit hat das Wort Gottes geistlich zu beurteilen. Das gilt auch für Krankheiten. Auch da: Nicht der Herr will, dass wir krank werden, sondern er bewirkt es, wofür es Gründe gibt. Grundlos handelt der Herr, soweit ich weiß, niemals. Er ist kein Gott der Laune, sondern ein Gott des Rechts und übt Gnade oder Rache.

Er macht also nicht einfach nur krank und auch nicht einfach gesund. Wir wirken daran mit, da alles was wir tun, auch Konsequenzen hat. Aber das konkrete Wirken kommt von Gott, weil er die Allmacht hat, vor allem bei der Heilung.

Sich krank zu machen geht einfach, man verweigert sich Gott, dann kommt es quasi von alleine. Aber es kommt nichts "von alleine", das sagt man nur so, sondern der Herr bewirkt es. Was Gott wirklich will, ist heilen, aber das ist auch mit einer Bedingung verknüpft.

So hat es Gott auch konkret verlautbaren lassen, zuerst mal seinem Volk, dass er heilen will als eine wenn / dann Aussage und nicht nur, er macht einfach nur krank oder einfach nur gesund, sprich nach Lust und Laune. Nein, es heißt sehr konkret:
2Mose 15:26a hat geschrieben: Wenn du fleißig auf die Stimme JHWH's, deines Gottes, hören wirst und tun wirst, was recht ist in seinen Augen, und seinen Geboten gehorchen und alle seine Satzungen halten wirst, ...
Das ist die Bedingung (wenn!) und bei Einhaltung verheißt Gott dann so:
2Mose 15:26b hat geschrieben:... so werde ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin JHWH, der dich heilt.
Womit wir uns noch beschäfigen sollten, sind Flüche, die auch über Generationen hinweg wirken, weshalb mache z.B. schon mit einem Geburtsschaden zur Welt kommen. Die können sicher nichts dafür, haben also nicht eine Bedingung nicht eingehalten, wohl aber deren Vorväter.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Lena hat geschrieben: ↑Di 20. Okt 2026, 13:48 Wenn das noch heute gilt, so frage ich mich, wesshalb so viele die sich Christen nennen, an den gleichen Krankheiten
leiden, wie die übrigen Menschen.
Ich folge seit paar Jahren auf Facebook einem Tierheim auf Kreta(Griechenland).
Jedes 10te Tier(von 800) leidet an irgend einer Krankheit, sei es Krebs oder Arthritis, Leishmanien, Blindheit oder Sonstiges.
Es ist nicht anders als bei Menschen.
Ich denke, auch in der Wildnis leiden Tiere an solchen Krankheiten.
Ist halt so...
Manche Christen würden sagen: Hat mit dem Sündenfall zu tun. Oder Gott will es eben so...(lässt zu)
Auch die Koliken von Pferden? Usw.
Ich seh das nicht so...

Und so leiden eben Christen genaus so an Krankheiten oder Gendefekten, die zu einer Behinderung führen und nicht von Gott geheilt werden.
Ist halt so...

Ich kenne einige Christen, deren Glauben so echt und stark ist und sie haben trotzdem Krankheiten.
Nur sie gehn anders damit um...zumindest sagen sie das.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Lena
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Lena »

Nicht einfach zu erklären das ganze. Gibt wohl keine endgültige Antwort darauf.
Für mich ein schöner Gedanke, dass Gott einem von Krankheiten verschont wenn
man nach seinem Willen lebt. Aber eben, das aber......und die Tiere und und und.
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Lena hat geschrieben: ↑Fr 6. Nov 2026, 15:14 Für mich ein schöner Gedanke, dass Gott einem von Krankheiten verschont wenn
man nach seinem Willen lebt.
:)
Deine Sache.....

Ich denke, es ist immer der eigene Glaube an.... der einem Trost spendet oder hoffen lässt, egal wie die Realität aussieht.
Man hält fest an xxx.
Das haben wohl viele Religionen gleich. :)
Das muss halt jeder für sich entscheiden.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Lena
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Lena »

Oleander hat geschrieben: ↑Fr 6. Nov 2026, 15:21 Ich denke, es ist immer der eigene Glaube an.... der einem Trost spendet oder hoffen lässt, egal wie die Realität aussieht.
Hyppokrates Lehren basierten auf der rationalen Erklärung der Gesundheit und Krankheit ohne
religiöse oder übernatürliche Kräfte zu berücksichtigen.
Eure Nahrung sei eure Medizin und eure Medizin sei eure Nahrung.
Das wird Hyppokrates oder Kos zugeschrieben.

Man könnte sagen das wer seinem Körper gut schaut, indem er ihn gesund
hält, Gottes Willen tut und eben gesund bleibt.

Der eine sieht das rational, der andere sieht hinter allem Gott als Ursprung allen Lebens.
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Helmuth
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Helmuth »

Lena hat geschrieben: ↑Sa 7. Nov 2026, 11:16 Der eine sieht das rational, der andere sieht hinter allem Gott als Ursprung allen Lebens.
Gott hinter allem zu sehen, der das Leben zu allem Heil bewirkt, sehe ich heute auch als rationales Denken. Gottes Wort ist wahr, also ist es rational, d.h. es funktionert ganz normal. Darin ist also nichts Irrationales. Das Denken wird in meinen Augen erst auch zur Ratio durch die Sichtweise Gottes. Eine andere Denkweise ist gar nicht rational, sondern immer auch getrübt.

Der Begriff rational kann also nicht von den Atheisten besetzt werden um ihn als einen Gegensatz zum Glauben hinzustellen. Ich sage gerne, mein Verstand funktioniert erst in die richtige Richtung, seitdem ich zum Glauben gekommen bin, sowie man die Dinge erst im Licht sieht, wie sie wirklich sind, und nicht verdunkelt durch die Finsternis.

Vorher bildete ich mir vieles nur ein und nannte es "rational" oder vernünftig, um es in einfacher Sprache zu formulieren. Menschen können sich trotz aller Vernunft auch einbilden krank oder gesund zu sein, wenn dem objektiv gesehen gar nicht der Fall ist. Sie verdrängen so die Wahrheit. Und wenn sie dann meinen, dass sie dem rational begegnen, dann belügen sie sich nur selbst.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Abischai
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 7. Nov 2026, 12:04 Gott hinter allem zu sehen, der das Leben zu allem Heil bewirkt, sehe ich heute auch als rationales Denken.
Sehr gut formuliert!
"Der Narr spricht in seinem Herzen: es ist kein Gott" Der Narr, nicht der rational denkende Mensch. Der Narr denkt so.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
CoolLesterSmooth
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von CoolLesterSmooth »

Abischai hat geschrieben: ↑Sa 7. Nov 2026, 21:42 "Der Narr spricht in seinem Herzen: es ist kein Gott" Der Narr, nicht der rational denkende Mensch. Der Narr denkt so.
"Hier steht die Wahrheit, wer was anderes sagt ist doof." kann man halt in jedes Buch über jedes Thema schreiben, aber bringt das einen weiter?
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