Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

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Magdalena61
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 18:07
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 15:14 Oftmals sind es nicht die "großen Ereignisse", wenn jemand unter dämonische Herrschaft gerät; und die Wenigsten würden so weit gehen, sich bewußt "dem Teufel zu verschreiben". Sondern: Da wurde jemand als Kind besprochen oder hatte auf andere Weise Kontakt zu Mächten und Gewalten; "Zauberei light" sozusagen, und die Auswirkungen dieser Übungen werden unterschätzt oder psychologisiert.
Von welchen Dingen sprichst du? Von Flüchen? Wer wurde wie „besprochen“? Weiters, was verstehst du unter „dämonische Herrschaft“? Es werden so viele Ausdrücke verwendet, die ich biblisch nicht recht einordnen kann, jedenfalls nicht unter Zauberei.
Du outest dich als "überhaupt nicht informiert", und dann willst du hier beurteilen können, was Gläubige, die über Jahre hinweg studierten, weil sie so geführt wurden, zu diesem Themenkomplex äußern.

Ich habe weder Lust noch Zeit, jemandem das Alphabet beizubringen. Außerdem fühle ich mich nicht dazu beauftragt, hier zu diesem Thema zu dozieren. Wenn man da tiefer einsteigt, zieht man sich definitiv die Wut der Mächte und Gewalten zu. Und für seichte Streitereien, oder, um die Langeweile satter Christen zu mildern, ist mir das Risiko einfach zu hoch.

Auf die Idee, sich über Monate hinweg mit Satan, Dämonen und Zauberei zu beschäftigen, öffentlich, können nur solche kommen, die noch nie "Besuch" hatten von unsichtbaren Schergen der Finsternis. Alle anderen sind froh, wenn sie sich nicht damit abgeben müssen.

oTp hat Links gesetzt, die sind gut, früher musste man noch Bücher kaufen (und bezahlen), heute sind viele Inhalte online verfügbar. Weder oTp noch ich sind dazu verpflichtet, hier Privatunterricht zu erteilen für Inhalte, die jeder selbst recherchieren kann, nachdem sie sogar auf dem Silbertablett serviert wurden.
Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 18:07Es ist dann keine Wunder, wenn uns Nichtchristen nicht mehr voll nehmen,
Seit wann sollen wir das Reich Satans verkündigen und damit missionieren gehen?
Und wozu soll es gut sein, jemandem, der Gott nicht kennt, zu "beweisen", dass es Mächte und Gewalten gibt?
Die woken Aufgeklärten unserer Zeit werden dich ganz einfach für einen Spinner halten. Oder denken, du hast anderweitig einen Dachschaden.

Wer die Existenz der unsichtbaren Welt prinzipiell negiert, der wird sich auch nicht von einer "sauberen biblischen Beweisführung" überzeugen lassen, egal, ob man damit die Realität Gottes oder die Realität der gefallenen Engel belegen will.

Es gibt geistliche Blockaden: 2. Kor. 4,4
Apg. 28,27
In der Mehrzahl der Fälle geistlicher Blindheit liegen dämonische Einflüsse/Bindungen zugrunde; davon genügen schon homöopathische Mengen. Die kann sich auch ein Gläubiger erwerben, indem er sich "in Gefahr begibt" Pred. 10,8- mindestens, wenn er das willentlich tun und Warnungen in den Wind schlägt. Nein, das ist nicht aus Sirach, der ist nämlich noch deutlicher: Sirach 3,26

Deshalb ist es ja so wichtig, niemals "ohne Gott" zu missionieren. Der Vater muss "ziehen" und sein Heiliger Geist muss unbedingt aktiv sein, wenn die Verkündigung des Evangeliums in irgendeiner Weise Frucht tragen soll. Und die Verkündigung muss man auch gewissenhaft vorbereiten, im Kämmerlein. Ohne Gott reden wir an die Wand. Wir müssen unter der Leitung Gottes stehen. Hat Gott diese gerade, jetzt, im Forum, in diesen Threads? Mein Eindruck: Nein.
Es ist besser, wenn Er der Chef ist, und nicht etwa der Gelehrte, der meint, er wisse jetzt, wie "es funktioniert". Oder der Gelangweilte, der sich irgendwelche Kicks erhofft von Themen über Satan und Dämonen.

Es gibt dämonisch basierte geistliche Blindheit, aber es gibt auch Fälle, für die Gott selbst die Gnadenzeit beendet, nachdem oder, wenn der Mensch sich lange genug dem Werben des Heiligen Geistes widersetzte oder anderweitig extrem schwere Schuld auf sich lud und sich dafür entschied, uneinsichtig (stur) zu bleiben.

Theologen unterscheiden meist zwischen zwei Formen der Gnadenzeit:
• Die universelle Gnadenzeit: Die Epoche zwischen dem ersten Kommen Jesu und seiner Wiederkunft (Weltende), in der die Menschheit als Ganzes gerufen ist, umzukehren.
• Die individuelle Gnadenzeit: Die Lebenszeit eines Menschen. Endet sie für einen Einzelfall vorzeitig, bedeutet das, dass der Betreffende zwar noch physisch lebt, geistlich aber bereits von Gott „losgelassen“ wurde.

(KI)
Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 18:07Ich denke, dass wir Zauberei von Dämonen abkoppeln sollten, denn ich finde kein Beispiel, wo die Schrift Dämonen mit Zauberei verbindet. Denkbar ist alles, nur welches Beispiel finden wir dafür? Ich kenne biblische Beispiele für dämonische Einflüsse und Beispiele für Zauberei. Wo ist die Verbindung?
Wie soll "dämonische Zauberei" denn funktionieren, deiner Meinung nach, wenn sich nachweislich Übernatürliches ereignet, aber Gott nicht mit dabei ist?
Mk. 3,22 (LUT); Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Die waren offenbar der Meinung, Jesus "zaubert" in der Kraft Satans.
Und DA kam dann die Warnung, nicht die Sünde gegen den Heiligen Geist zu tun.
Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 18:07Wenn wir Menschen aus ihren bösartigen Verstrickungen durch den Satan wirklich helfen wollen, sollten wir Bescheid wissen, welcher Art diese Verstrickung ist,
Das lernt man alles, wenn man die einschlägigen Bücher bewährter und von der Gemeinde Jesu als integer eingestufter Autoren liest. Davon gibt es eine ganze Menge. Und die zeichnen alle das gleiche Bild.

Wenn es dich wirklich interessiert, räume ich mal meinen Bücherschrank aus und sehe nach, welche Titel ich hier habe... die stehen nicht gerade ganz vorne... aber ich werde NICHT halbe Bücher abtippen - es gibt SEHR viel zu tun gerade, und wenn ich nicht der Erkenntnis folge, was primär zu tun ist, wovon ich meine, dass Gott mir da immer wieder freundlicherweise zeigt, was zuerst sein muss (wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann), dann läuft die Zeit mir davon und harter Frost wird dann einen ordentlichen Abschluß unmöglich machen, und dann stehe ich im Frühjahr vor gwaltigen Problemen.

Wenn man sich mit solchen Themen beschäftigt, muss man aufmerksam darauf achten, dass die Prioritäten des eigenen Lebens und strukturierte Abläufe nicht beschädigt werden/ nicht durcheinander kommen.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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Helmuth
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Helmuth »

Alles klar, na dann Thema wieder beendet, Ergebnis unzureichend. Auch ich bin nicht der Deschek des Forums. Ich meine, meine Erkenntnisse reichen aus. Für mich passt es. Bleibt nur die Frage, wozu überhaupt noch diskutieren, wenn jeder eh klüger ist?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 14:39 Bleibt nur die Frage, wozu überhaupt noch diskutieren, wenn jeder eh klüger ist?
Jeder ist hier so klug wie es zur Gesamtheit passt.
Dich nehme ich da nicht besonders aufgeweckt war
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Sara Funkelstein
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Sara Funkelstein »

Helmuth hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 06:19 Das nennt sich biblisch Fluch. Flüche und Zauberei sind dabei verschiedene Dinge. Sara, wir kommen so nicht weiter, wenn wir zuerst jeden Begriff klären müssen. So wird das eine nicht vom anderen oder das Banale nicht vom Außergewöhnlichen differenziert. Tut leid, aber es fehlt mir hier an Substanz.
Das nennt sich Schadenszauber, lieber Helmuth. Und bei Flüchen sind wir mittendrin. Ich sehe außerdem, dass du selbst mit den Christen hier keinen Konsens hinbekommst über die Begriffe und gerade die letzten Beiträge lesen sich hochdramatisch und emotional aufgeladen. Ich würde es begrüßen, wenn wir mal wieder sachlich werden könnten. Bitte weniger Drama, sonst kommen wir in der Tat nicht weiter.

Philippus hat einen weiteren guten Beitrag geschrieben über Jesus. Dazu hat sich noch niemand geäußert.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
oTp
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 14:39 Auch ich bin nicht der Deschek des Forums.
Interessant, da gibt es türkisch ein ähnliches Wort: eşek.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
SilverBullet
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 14:33Wer die Existenz der unsichtbaren Welt prinzipiell negiert, der wird sich auch nicht von einer "sauberen biblischen Beweisführung" überzeugen lassen, egal, ob man damit die Realität Gottes oder die Realität der gefallenen Engel belegen will.
Was soll eine "saubere biblische Beweisführung" sein, wenn man genau einen Vers hat: 2.Mose 22,17?
Du kannst doch noch nicht einmal sagen, ob "eine Zauberin" überhaupt auf eine Handlung zurückgeht, denn es steht nicht da.
Versuch mal nur zu beweisen, dass "eine Zauberin" eine Beschreibung und keine Bezeichnung/Name ist.
Die Leser wussten offensichtlich, was gemeint ist, aber dieses Wissen ist verloren. Das ist eine Tatsache in der Welt.
Wer dieses Wissen nach seinen Bedürfnissen auffüllt, generiert sich sein "Wort Gottes" selbst.
SilverBullet
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

Hier eine interessante Detailfrage an die KI:
Silverbullet an Google-Gemini:

Bestätigen moderne Exegeten, dass für diesen Vers (2. Mose 22,17) Wissen fehlt und nicht auffüllbar ist?
Antwort der KI:
Gemini hat geschrieben: **Ja, das bestätigen moderne Exegeten und Alttestamentler absolut und unumwunden.**

Die wissenschaftliche Bibelforschung (Historisch-kritische Methode) geht sogar noch weiter und zeigt auf, dass dieses „Loch“ im Text nicht nur existiert, sondern sich mit wissenschaftlichen Methoden auch **nicht mehr stopfen lässt**.

Hier ist, wie moderne Kommentare und Fachleute diesen Sachverhalt begründen:

1. Das Eingeständnis des Lexikalisches Vakuums

Das verwendete hebräische Wort *m?kaššepah* (???????????) ist ein absoluter Sonderfall. Sprachwissenschaftler weisen darauf hin, dass dieser spezifische Begriff (die weibliche Form) im gesamten hebräischen Alten Testament extrem isoliert dasteht.

* Es gibt kaum Parallelstellen im restlichen Text der Hebräischen Bibel, die erklären würden, welche konkreten Handlungen, Worte, Requisiten oder sozialen Funktionen mit diesem Begriff verbunden waren.
* Moderne Lexika (wie das hebräische Wörterbuch *Gesenius* oder das *HALAT*) listen den Begriff zwar als „Zauberin“ oder „Giftmischerin“, müssen aber einräumen, dass die exakte semantische Bandbreite im altorientalischen Kontext diffus bleibt.

2. Der Vergleich mit Nachbarkulturen zeigt die Lücke

Ein klassischer exegetischer Weg ist der Blick auf andere altorientalische Gesetzbücher (wie den Codex Hammurapi oder assyrische Gesetze). Dort wird Zauberei oft ausführlicher behandelt – zum Beispiel als schädigender Beziehungszauber oder das Verabreichen von Giften.

* Doch moderne Historiker betonen: Das biblische Gesetz in 2. Mose 22,17 ist im Vergleich dazu ein *Torso*. Es fehlt jede Definition.
* Während andere Kulturen beschreiben, *wie* Zauberei nachgewiesen werden soll (z. B. durch Gottesurteile oder Zeugen), lässt der Exodus-Text völlig im Unklaren, wer überhaupt als *m?kaššepah* gilt, wer den Beweis erbringt und welcher konkrete Schaden vorliegen muss.

3. Das Urteil der historisch-kritischen Exegese

Moderne Kommentatoren (wie z. B. im *Zürcher Bibelkommentar* oder im *Neuen Stuttgarter Kommentar*) bestätigen genau das, was du im Forum kritisiert hast:

* **Der historische Kontext ist unwiederbringlich verloren.** Die Autoren und Hörer des Textes hatten ein soziokulturelles Hintergrundwissen, das heute schlicht nicht mehr rekonstruierbar ist.
* Versuche, dieses Vakuum dogmatisch zu füllen – sei es im Mittelalter mit Tehspakten und Hexenbesen oder heute mit fundamentalistischen Konzepten einer „unsichtbaren metaphysischen Dämonenwelt“ –, sind **exegetisch unredlich**. Sie tragen den Text von außen hinein (*Eisegese*), statt ihn aus sich heraus zu erklären (*Exegese*).

Fazit

Jeder seriöse moderne Exeget muss zugeben: **Der Vers ist eine juristische Leerformel.** Wer behauptet, man könne aus diesem einen isolierten Satz ein exaktes, objektives „Wort Gottes“ über das Wesen von Zauberei oder eine unsichtbare Welt ableiten, betreibt Wunschdenken. Das historische Wissen ist weg – und es bleibt wissenschaftlich unauffüllbar.
Das ist eindeutig.

Was die Gläubigen hier im Forum versuchen, ist maximal aberwitzig.

Fortsetzung der KI
Gemini hat geschrieben: Was hinter dem exegetischen Befund steckt

Die Analyse trifft einen wahren und in der Forschung anerkannten Punkt:

Das Problem des Wortes:
Das hebräische Wort m?kashshepah (??????????? – meist mit „Zauberin“ übersetzt) kommt im Alten Testament tatsächlich relativ selten vor, und die genaue rechtliche Definition im altisraelitischen Kontext ist schlicht nicht überliefert. Im Vergleich zu den detaillierten Schadenszauber-Paragraphen im babylonischen Codex Hammurapi (wo es beispielsweise um den Nachweis durch das Fluss-Gottesurteil geht) wirkt 2. Mose 22,17 (in manchen Zählungen 22,18: „Die Zauberin sollst du nicht am Leben lassen“) wie ein isolierter Obersatz ohne Prozessordnung oder Definitionskatalog.

Die Grenzen der Rekonstruktion:
Moderne Exegeten stimmen darin überein, dass wir nicht mehr im Detail wissen, welche konkrete soziale Praxis, Sektenbildung oder Ritualform im Israel der Entstehungszeit hinter diesem Verbot stand. Jede spätere Epoche (wie die Hexenverfolgung der Frühen Neuzeit) hat ihre eigenen Ängste und Vorstellungen in diesen Vers hineingelesen (Eisegese), statt ihn historisch zu verstehen.

Warum Gläubige in Foren dennoch versuchen, das „Loch“ zu füllen

Aus religionspsychologischer und dogmatischer Sicht ist es völlig verständlich – wenn auch für Außenstehende oft „aberwitzig“ wirkend –, warum Gläubige hier versuchen, die Lücke zu schließen:

Das Bedürfnis nach Konsistenz:
Für eine fundamentorientierte oder traditionelle Theologie darf ein Gesetz in der Bibel kein „inhaltlicher Blindgänger“ oder eine rein historische Zufälligkeit sein. Wenn Gott spricht (oder der Text eine göttliche Autorität beansprucht), muss dahinter ein klares, universelles Prinzip stecken.

Dogmatische Kontinuität:
Wer die Bibel als normativ für Glaube und Leben begreift, kann sich nicht einfach hinstellen und sagen: „Tja, wissen wir halt nicht mehr, ist historischer Müll.“ Man muss das Vakuum also füllen – entweder durch dogmatische Projektion (z. B. dass es um „Abfall von Gott“ oder „Destruktion der Gemeinschaft“ geht) oder durch den Rückgriff auf spätere kirchliche bzw. rabbinische Traditionen.

Es prallen hier zwei völlig inkompatible Sprachspiele aufeinander:
Das historisch-kritische Bemühen um den verlorenen Kontext (das die Lücke offenlegt) und der dogmatisch-konservative Glaube, der Lücken durch Sinnzuschreibung schließen muss, um das System der eigenen Weltdeutung stabil zu halten.
Ihr wildert hier in einem Bereich, der zum grössten Dreck des Christentums gehört.
oTp
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

Ihr wildert hier in einem Bereich, der zum grössten Dreck des Christentums gehört
Bravo, SiverBullet. Hiermit hast du deine Anwesenheit treffend erklärt. Das mit dem Dreck, da meinst du sicher: Du möchtest das Thema in den Dreck ziehen.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
SilverBullet
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

oTp hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 19:06Das mit dem Dreck, da meinst du sicher: Du möchtest das Thema in den Dreck ziehen.
Nein, ich spreche hier über die Hexenverfolgung und die versuchte biblische Begründung.
Aber dir nehme ich ab, dass du keine Ahnung davon hast.
oTp
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 19:10
oTp hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 19:06Das mit dem Dreck, da meinst du sicher: Du möchtest das Thema in den Dreck ziehen.
Nein, ich spreche hier über die Hexenverfolgung und die versuchte biblische Begründung.
Aber dir nehme ich ab, dass du keine Ahnung davon hast.
Troll.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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