SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 09:42
Das ist aber sehr vage ...
....
....
Ist doch nicht schlecht, wenn ich meine Ansicht durch eine konkrete Bibelstelle verdeutlichen kann.
Hä?
Das verstehe ich gerade nicht wirklich.
Ich sage, dass für mich die Bibel nicht zwangsläufig Gottes Wort sei - und dass sich deshalb mir diese Frage nicht stellen....
.... und du sagst dazu, das wäre doch vage, weil du ja zu deinen Äußerungen sogar Bibelverse vorbringen kannst
Was willst du eigentlich (mir) beweisen
Irgendwie sehe ich gerade Ähnlichkeiten zu den Gläubigen der Gemeinde meiner Familie damals. Nur im umgekehrten Sinn.
Die suchen Bibelstellen zusammen, um ihre Sicht der Dinge zu begründen ...
.... du machst das Gleiche, um zu begründen, dass die Bibelverse so nicht gemeint sein können.
SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 09:42
...du hast meinen Vorwurf, dass ich von einem Gott eigenes Handeln erwarten würde und er wissen hätte müssen, was sein Tötungsauftrag bewirkt
Dazu habe ich ja schon geantwortet, dass ich denke,
dass er es wusste.
Du gibst an, dass er anders reagieren müsste, wenn er es gewusst hätte.
Ich sage: du setzt damit deine ganz persönliche Erwartung voraus, wie ein Gott reagieren müsse.
Gott denkt aber anders als du (Menschen allgemein). Er hat das ganze Weltbild im Blick, und handelt/plant übergeordnet über die menschlichen Systeme und Erwartungen.
Was man tatsächlich auch in den Berichten der Bibel mehrmals beobachten kann. In der Geschichte von Hiob zum Beispiel. Die Menschen (Hiob und seine Freunde) bringen fromme Sprüche und gesammelte Weisheiten als Erklärung. Gott stellt Hiob die eine Frage, die Hiob letztendlich überzeugt: "Wo warst du, als ich den Himmel und die Erde und deren Begrenzungen bildete"
(alles nur kurz aus dem Gedächtnis zitiert).
SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 09:42
...eine auffällig dumme Kombination und diese hätte man über Jahrhunderte hinweg sehen können.
Dass vieles in der Geschichte der Menschen "dumm" ist, ist weitgehend bekannt. Das geschieht aber nicht nur im christlichen Bereich, sondern allgemein.
Aber ... in allen Bereichen und zu allen Zeiten gab es immer
auch Menschen, welche mit Gott rechneten und Dinge verändern konnten, dadurch dass sie wagten, gegen die momentane Logik der Menschheit aufzustehen und zu handeln.
Ich meine, Gott will die Menschen dahin verändern, dass sie eigenverantwortlich "richtig" handeln. Nicht nur, weil es "so geschrieben steht", sondern, um es zu schaffen, mit "Gut und Böse" so umzugehen, dass es Leben fördert. Dazu müssen die Menschen auch erst einmal erkennen, dass sie dazu in der Verbindung zu Gott leben müssen - um "weiter sehen" zu können.
Das Licht ist oft erst erkennbar, wenn man im Dunkeln sitzt
Naja - ich sehe schon, ich gehe gerade wohl über das Thema hinaus.
Wir beide fahren außerdem unterschiedliche Schienen, darum will ich auch nicht weiter das Thema stören.
Vielleicht kannst du ja jetzt ein bisschen deutlicher verstehen, was mein Anliegen hier war. Und wenn nicht - auch gut.
So läuft das in Diskussionen unter Menschen ja meistens ab: dass jeder seine eigene Sicht der Dinge darstellt ... aber nur wenige verstehen, worum es (dem Einzelnen) wirklich geht.
Vielleicht bis irgendwann mal wieder ...

Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.