die Glaubensdogmen sind aber - nach katholischer Sichtweise - Bestandteile derjenigen mit dem Jesus Chrstus abgestimmten Lehren des Christentums identisch. Deine Sichtweisen findest du aber erst ab der Reformation und dann später. Die gibt es vorher nicht.
Ein heiliges Leben
Re: Ein heiliges Leben
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Ein heiliges Leben
Hier noch ein biblischer Impuls des Paulus über heiliges, somit gottgefälliges Leben.
1 Thess 4, 1 Weiter, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr wandeln sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet. 2 Denn ihr wisst, welche Ermahnungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.
3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht 4 und ein jeder von euch verstehe, sein eigenes Gefäß[1] in Heiligkeit und Ehre zu halten, 5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.
Re: Ein heiliges Leben
Das stimmt aus meiner Sicht beiderlei nicht. Ich sehe mich bezüglich christliche Glaubensdogmatik zum Thema Heiligung, wie und wozu vollkommen bei Jesus und seinen Jüngern.Hoger hat geschrieben: ↑Do 15. Okt 2026, 18:09die Glaubensdogmen sind aber - nach katholischer Sichtweise - Bestandteile derjenigen mit dem Jesus Chrstus abgestimmten Lehren des Christentums identisch. Deine Sichtweisen findest du aber erst ab der Reformation und dann später. Die gibt es vorher nicht.
Wir können uns gerne mal in einem andern Thread darüber austauschen. Hier geht es um die Heiligung, die ja wohl in den letzten Jahren in allen Kirchen, und Freikirchen zuwenig gewichtet wurde. Sonst sähe es rund um den Erdball um Vieles friedlicher, gerechter und freudvoller aus.
Re: Ein heiliges Leben
Und - les doch bei Augustinus nach, beim Thomas vom Aquin, oder bei Bonaventura - du findest überall eine bestimmte Auslegung der Wahrheit und der Zusammenhänge. Und keine von denen ist ein Heiderenato23 hat geschrieben: ↑Do 15. Okt 2026, 18:50 1 Thess 4, 1 Weiter, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr wandeln sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet. 2 Denn ihr wisst, welche Ermahnungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.
3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht 4 und ein jeder von euch verstehe, sein eigenes Gefäß[1] in Heiligkeit und Ehre zu halten, 5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.
Wo ist da jetzt dein Problem?
1 Im Übrigen, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch im Namen Jesu, des Herrn: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener!
2 Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des Herrn, gegeben haben.
3 Das ist es, was Gott will: eure Heiligung - dass ihr die Unzucht meidet,
4 dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren,[1] (2Kor 4,7)
5 nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen, (Ps 79,6; Jer 10,25; 2Thess 1,8)
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Ein heiliges Leben
Es ging nicht um Bibelauslegung,
Sondern um folgendes, was Du mit Heilig sein verbunden hast.Hoger hat geschrieben:Und - les doch bei Augustinus nach, beim Thomas vom Aquin, oder bei Bonaventura - du findest überall eine bestimmte Auslegung der Wahrheit und der Zusammenhänge. Und keine von denen ist ein Heide
Wo ist da jetzt dein Problem?
Re: Ein heiliges Leben
Sondern um folgendes, was Du mit Heilig sein verbunden hast.
Jetzt bring mal deine Vorstellung dazu
Ich bin katholisch:
1279 Die Wirkung der Taufe, die Taufgnade, ist reichhaltig: Vergebung der Erbsünde und aller persönlichen Sünden Geburt zum neuen Leben durch die der Mensch Adoptivkind des Vaters, Glied Christi und Tempel des Heiligen Geistes wird Der Getaufte wird der Kirche dem Leib Christi eingegliedert, und erhält Anteil am Priestertum Christi.
1317 Wie die Taufe prägt auch die Firmung der Seele des Christen ein geistliches Zeichen ein unauslöschliches Siegel ein deshalb kann man dieses Sakrament nur einmal empfangen
Die Nummern beziehen sich auf die Stellung im KKK - das entspricht nicht Deinem Denken, aber es ist katholisch und von daher von sich aus in Ordnung1413 Durch die Konsekration vollzieht sich die Wandlung [Transsubstantiation] von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi Unter den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein ist Christus selbst als Lebendiger und Verherrlichter wirklich tatsächlich und substantiell gegenwärtig mit seinem Leib seinem Blut seiner Seele und seiner göttlichen Natur‘.
Jetzt bring mal deine Vorstellung dazu
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
- Magdalena61
- Administrator
- Beiträge: 28718
- Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
- Kontaktdaten:
Re: Ein heiliges Leben
Ja.renato23 hat geschrieben: ↑Do 15. Okt 2026, 05:46Wenn noch so intensives Bibelstudium nicht zu einer wahrhaft geistlichen Neugeburt aus Gott führt, verpasst ein solcher Christ zeitlebens was es heisst, in Christus eine neue Kreatur geworden zu sein, wo Gottes Widersacher keinerlei Einfluss mehr hat.
Theoretisch wird jeder Christ zustimmen.
Aber wir wissen auch, dass 50% der Jungfrauen durchfallen werden. Und dass sie den Bräutigam verpassen würden, bemerkten sie viel zu spät; sie versuchten es dennoch, rannten sich die Hacken ab, hatten echten Streß, und--- wurden abgewiesen, da die Türen schon geschlossen waren.
Es geht um die Praxis der Heiligung-
- und nicht darum, den bereits vorhandenen Belehrungen eine Weitere hinzuzufügen, die genauso wirkungslos ist wie die anderen Predigten, die sich in Allgemeinplätzen verlieren, die jeder anders interpretieren kann, die nicht wirklich konkret werden und die das Herz nicht erreichen.Dass das einstige -noch- auf Jesus Christus Lehren basierte Christentum eine Religion der nurmehr gelebten Liebe, Nächstenliebe war und seit damals (2000 Jahren mittlerweile!) sein sollte (durch Ablegen bisheriger Bosheit, unrein machenden Gedanken - um Satan keine Macht mehr über uns zu ermöglichen ) zieht sich wie ein roter Faden durch das Neue Testament, der für wahres, glaubwürdiges Christsein relevanten Schriftensammlung.
Es ist schon mal gut, wenn man sich Gedanken macht darüber, was "heilig" sein könnte und wie wir mehr davon haben können. Aber mit Allgemeinplätzen kommen wir nicht wirklich weiter. Mit guten Vorsätzen ist der Weg zur Hölle gepflastert, sagt ein Sprichwort... wenn ich unsicher bin in der Umsetzung einer Erkenntnis, muss ich dran bleiben und immer wieder den Kontakt zu Gott suchen, in der Hoffnung, dass seine Antworten mich nicht überfordern: "Verkaufe alles, was du hast und gib es den Armen" etwa.
LG
God bless you all for what you all have done for me.