Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

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Hoger
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Hoger »

In den ersten Jahrhunderten (bis zur Reformation) war Jesus Sirach das Kanonbuch für die Taufe bei den Erwachsenen und der Firmung bei den als Kindern getauften.
Das eigentlich am intensivsten in der frühen (und späteren) Christenheit
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Philippus
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Philippus »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 7. Okt 2026, 02:03

Wenn Jesus Sirach übertreibt, dann hatte er vielleicht irgendwelche Erfahrungswerte im Blick.


Wenn ein Bibelbuch aber auf "irgendwelchen Erfahrungswerten" beruht, dann sollte die Bibel nicht den Anspruch erheben, allgemeinverbindlich zu sein.

Bei mir in der Bibel lese ich ganz klar........keine Schlechtigkeit ist größer als die zu der Frauen fähig sind... setze dich nicht in einen Kreis von Frauen ......
selbst die Schlechtigkeit eines Mannes ist immer noch besser als die Güte einer Frau.....

Es steht nichts davon das Hurenfrauen oder böse Frauen gemeint sind, nein, Frauen ganz allgemein, also jede beliebige Frau ist gemeint.

Mit solchem Schrott kann man doch nicht missionieren gehen, da hilft es auch nichts, mit irgendwelchen raffinierten tiefenpsychologischen Auslegungen alles ins Gegenteil umzudeuten, damit kann man doch niemand überzeugen...
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Helmuth
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 7. Okt 2026, 15:56 Ich bin nicht dazu befugt, zu entscheiden, was "Gottes Wort" ist und was nicht.
Das ist für mich keine Frage der Befugnis oder der Entscheidung, sondern des Erkennens, wie man z.B. Menschen anhand ihrer Stimme erkennt, weil man diese bereits kennt. Was genau ist in Jesus Sirach Gottes Wort? Kannst du das beantworten?

Ich frage dich damit nicht, dass du darüber entscheidest, sondern wie erkennst du es? Ich selbst meine, es ist in Jesus Sirach kein Wort Gottes Wort. Für mich ist es menschliche Weisheit und diese muss sich an Gottes Wort messen. Es ist nicht jede Weisheit des Menschen schlecht, aber selbst die größte steht unter jeder „Torheit“ Gottes, angelehnt an Paulus Weisheit gem. —> 1. Kor. 1.21.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 7. Okt 2026, 15:56 Und festgestellt, dass wir da unterschiedliche Ansichten haben.
Das wird sich so schnell nicht ändern, aber man kann dazulernen andere Auffassungen zustudieren. Es gibt Menschen, die lernen dazu und Menschen, die lernen nicht dazu bzw. verlernen Erlerntes auch wieder. So sehe ich heute Dinge anders als vor 25 Jahren. Ich hoffe, dass ich dazugelernt habe. :mrgreen:

Konkret geht es nicht darum, welche der Weisheiten nun brauchbar sind, sondern ob die konkreten Aussagen über Frauen, welche Philippus und ich als durchaus frauenfeindlich einstufen, auch wirklich frauenfeindlich sind. Wie siehst du das?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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