Weltkrieg VI

Politik und Weltgeschehen
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

„Viele Menschen in westlichen Demokratien merken immer noch nicht, wie sehr sie zunehmend manipuliert werden, wenn sie auf ihr Smartphone schauen, Nachrichten hören, Talkshows sehen oder Filme auf dem Bildschirm konsumieren. Früher zählten Nachrichten und faktenbasierte Analysen. Heute geht es um Emotionen, um Haltung und allzu oft um Empörung über vermeintliche Verletzungen der politischen Korrektheit, die immer öfter künstlich erzeugt wird. Früher deckten Journalisten Skandale ohne Rücksicht auf politische Überzeugungen auf, heute kehren viele von ihnen Fakten unter den Teppich, wenn sie nicht ins Weltbild passen“, schreibt Clasen.

„Es sind vor allem die Massenmedien, die in den vergangenen zwanzig Jahren damit begonnen haben, den Meinungskorridor zu definieren, oft im Wechselspiel mit Politik, NGOs und Wissenschaft“, fügt er hinzu. Ziel seines Buches sei es, zu zeigen, „wie sehr vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch eine ideologische Überdrehung das Meinungsbild in Deutschland beeinflusst hat. Zudem geht es um die Frage, ob dieses Land nicht nur eine bessere Politik verdient, sondern auch bessere Medien. Und wer wird im KI-Zeitalter den öffentlichen Diskurs bestimmen – Tech-Giganten, staatliche Akteure wie verdeckte Zensoren oder die freie Presse?“
Quelle
In einer jahrzehntelangen historischen Entwicklung hat es sich ergeben, dass der politisch-moralische Filter, den der ÖRR über seine Betrachtung des Weltgeschehens und der Politik legt, immer enger und immer links-grüner geworden ist. Das Problem ist weniger die Gesinnung des einzelnen Journalisten. Das Problem ist, dass ein bestimmtes Gesinnungsspektrum dominiert und mit wachsender Intoleranz alles, was dazu nicht zu passen scheint, entweder ignoriert, oder, wo dies nicht gelingt, verteufelt und lächerlich zu machen versucht. Damit habe ich auch meine persönlichen Erfahrungen gemacht, die ich aber hier ausklammere.
Quelle
Uwe Krüger: Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-­Journalisten

Im empirischen Teil fokussiert eine Netzwerkanalyse zunächst die soziale Umgebung von 219 leitenden Redakteuren deutscher Leitmedien. Jeder Dritte unterhielt informelle Kontakte mit Politik- und Wirtschaftseliten; bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ,Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitenmilieu.

Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung e.V.
...ist das Unbehagen am Journalismus längst keine Minderheitenposition mehr. 39 Prozent der Menschen in diesem Land, so belegt eine Allensbach-Umfrage des Jahres 2015, sind der Auffassung, dass Medien nicht objektiv berichten, Sachverhalte verdrehen oder verheimlichen. Andere Befragungen weisen nach, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk zwar nach wie vor bei vielen als glaubwürdig gilt, sich aber gleichzeitig "Anzeichen für eine Polarisierung" beobachten ließen. So meint jeder vierte Befragte, die Medien seien nur ein "Sprachrohr der Mächtigen" und würden den Menschen vorschreiben, was sie "zu denken hätten".
zeit.de (2017)
Besser ist es in den letzten 10 Jahren nicht geworden.
„Viele Mainstreammedien sind heute Sprachrohr der Mächtigen.“ Den Öffentlich-Rechtlichen wirft er „Volkserziehung“ vor. Spiegel Online ist für ihn ein „reines Verlautbarungsblatt des Kanzleramtes“

Klaus Kelle

pro medienmagazin
Von einer "ausgewogenen Berichterstattung" kann im ÖRR keine Rede sein.

Medienzensur in der EU -- wie "demokratisch" ist das denn?
Deutsche Medien greifen bei ihrer Berichterstattung über die Außen- und Sicherheitspolitik – insbesondere bei Themen wie dem Ukraine-Krieg oder der US-Innenpolitik – sehr häufig auf Analysen und Einschätzungen von US-amerikanischen Think-Tanks (Denkfabriken) zurück.

Rolle und Rezeption in deutschen Medien

Zentrale Quellen: Renommierte US-Denkfabriken wie das Institute for the Study of War (ISW), das Center for Strategic and International Studies (CSIS), die Brookings Institution oder der Atlantic Council dienen deutschen Redaktionen als wichtige Informations- und Einordnungshelfer.

Kriegs- und Krisenberichterstattung: Besonders intensiv ist die Nutzung von US-Think-Tanks in Konfliktlagen (wie dem Russland-Ukraine-Krieg), wo das ISW beispielsweise tägliche Lagekarten und Analysen liefert, die von ARD, ZDF und großen Printmedien regelmäßig zitiert werden.

Kritische Debatte: Medienwissenschaftler und Journalismus-Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Rezeption oft kritischer hinterfragt werden muss. US-Denkfabriken verfolgen teils spezifische politische Agenden, sind transatlantisch ausgerichtet oder durch Stiftungen und Regierungsnähe geprägt („Government in exile“). Ein unreflektiertes Übernehmen von deren Framing kann zu einer einseitigen Sichtweise in der Berichterstattung führen.

Vernetzung mit Deutschland
Deutsche Medienhäuser und hiesige Institutionen (wie die DGAP – Deutsche Gesellschaft für außenpolitische Politik oder das Aspen Institute Deutschland) arbeiten eng mit diesen amerikanischen Pendants zusammen, tauschen Experten aus und veranstalten gemeinsame Dialoge.
(Übersicht mit KI, Suchbegriffe: deutsche medien us thinktanks
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, fordert ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine. "Ich stimme denen zu, die der Meinung sind, dass wir die Waffenlieferungen an die Ukraine stoppen und die Diskussion wieder auf die politische Ebene verlagern müssen", sagte sie bei einer Podiumsdiskussion des Open-Festivals in Italien.

"Ich habe keine Lösung, um den Krieg zu beenden", fuhr sie fort, "aber ich bin überzeugt, dass die Situation in der Ukraine instrumentalisiert wird, um die schreckliche Behauptung zu rechtfertigen, wir befänden uns bereits im Krieg und es handle sich um einen hybriden Krieg."

Sie verglich den russischen Krieg dabei mit den israelischen Angriffen auf die palästinensischen Gebiete und forderte ähnliche Sanktionen wie gegen Russland auch gegen Israel.

t-online.de
... und damit der Leser die Information richtig einordnet, ist der Text überschrieben mit:

"Umstrittene UN-Sonderberichterstatterin fordert Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine"

Nun wissen wir, dass Frau Albanese "umstritten" ist, aber nicht, warum und ob wir diese Bewertung mittragen würden.
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jsc
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von jsc »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 21. Sep 2026, 14:07 Nun wissen wir, dass Frau Albanese "umstritten" ist, aber nicht, warum und ob wir diese Bewertung mittragen würden.
Holocaust Relativierung und Antisemitismus. Ob du dich damit identifizieren willst musst du selbst wissen 🤷🏼‍♂️
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Sie scheint ja wirklich "umstritten" zu sein.

UNO-Sonderberichterstatterin Albanese: „Internationaler Gerichtshof misst mit zweierlei Maß“

Dokumentiert: In einem öffentlichen Brief solidarisieren sich 1000 Wissenschaftler mit der UN-Sonderberichterstatterin für Palästina

Macht man ihr diesen Satz zum Vorwurf:
Nach dem Holocaust sollten wir instinktiv wissen, dass Völkermord mit der Entmenschlichung des Anderen beginnt“
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... haben.html
?
Die Lage in Palästina können wir ebenso wenig beurteilen wie die Realität in der Ukraine.
Es geht wohl mehr um politische Zielsetzungen.
LG
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Kingdom
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Kingdom »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 21. Sep 2026, 16:00
Es geht wohl mehr um politische Zielsetzungen.
Die Politische Zielsetzung in Israel ist ja im Moment keine Deals mit der Hamas, wenn sie eben nicht die Waffen niederlegt.

Ich halte das in Angesicht der Tatsache was die Hamas für Ziele hat und was sie am 7. Oktober 2023 taten für eine berechtigte Forderung von Israel.


Die Politik im Westen/Ukraine ist ja, wir wollen Russland in die Knie zwingen. Das halte ich Angesicht der Sachlage wieso dieser Krieg entstanden ist für Grössen Wahnsinnig.



Die Politische Zielsetzung in Russland, wir halten dagegen, nötigenfalls eben auch mit Atomwaffen und wenn es einen Deal gibt, gibt es das Angebot das schon auf dem Tisch lag am Anfang des Krieges.

Ob man es gut oder schlecht findet es ist so wie es ist. Angesicht der Tatsache wäre es wirklich an der Zeit das der Westen eben Putin versteht und anfängt mit Ihm zu sprechen. Es sei den man ist wirklich Happy über die Totale Eskalation.

LG Kingdom
Aslan
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Aslan »

Kingdom hat geschrieben: ↑Fr 25. Sep 2026, 13:46 Ob man es gut oder schlecht findet es ist so wie es ist. Angesicht der Tatsache wäre es wirklich an der Zeit das der Westen eben Putin versteht und anfängt mit Ihm zu sprechen. Es sei den man ist wirklich Happy über die Totale Eskalation.
Sie wollen eskalieren. Sie wollen Russland besiegen und dafür tun sie alles. Es läuft eine massenhafte Kriegs-Propaganda in den Medien gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Medial hören wir jeden Tag davon.

Es gibt in Regierungskreisen längst Pläne, wie Deutschland, die Nato und Europa Russland angreifen wollen. Daran gibt es keinen Zweifel. Alles dient dazu, den Zuspruch in der Bevölkerung zu erwirken, wenn auch mit zweifelhaften Motiven, wie geschürte Angst vor Russland und das vermeintliche Phradendreschen von "Demokratie verteidigen" usw.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

Wenn man registriert, was die Befürworter der "Disziplinierung Rußlands" medial so von sich geben, entsteht der Eindruck spiritueller Gebundenheit. Da werden Thesen aufgestellt, die sind so durchsichtig und faktenfrei wie diese berüchtigten Statements "gesichert rechtsextrem", bei Blindheit auf beiden Augen gegenüber echtem Terror aus anderen "Richtungen". Eine gewisse Hysterie sticht immer wieder ins Auge. Hysterie im Stil von Emilia Fester ist ein ganz schlechtes Fundament für weit reichende Entscheidungen, die eventuell ein millionenfaches Sterben nach sich ziehen. --Mächte und Gewalten? Oder nur die ganz alltägliche Verpeiltheit derer, die sich am Nasenring durch die Manege ziehen lassen?

Diese Beschwörungen: Dann und dann wird Rußland Europa angreifen... wie BLÖD ist DAS denn? Rußland hört mit... das wissen die doch ganz genau. Und woher wollen sie das denn wissen?

Dagegen, dass Europa über die erforderlichen Voraussetzungen verfügt, um sich angemessen verteidigen zu können, wird niemand ernsthaft protestieren.

Aber dieses Mantra: Rußland ist unser Feind; Rußland wird uns angreifen... -- ich würde mir wünschen, dass man eine solide Verteidigung aufbaut und ansonsten keinen Krieg herbei redet, sondern einfach mal abwartet... dann ist man im Ernstfall gewappnet, und wenn der Fall "Angriffskrieg" tatsächlich eintreten würde, wäre immer noch Zeit, um in den Krieg zu ziehen.

Wer behauptet, dass Rußland ernsthaft einen großen Krieg will, redet fahrlässig daher. Ein Volk zu konditionieren, unter Verwendung unbewiesener Behauptungen, Vermutungen und Schuldzuweisungen nennt man....? - Richtig. Und diese Aktivitäten sind strafbewehrt. Normalerweise.
Der Westen sollte einfach seine eigenen Grenzen respektieren und sich an seine Versprechen erinnern, etwa, die NATO nicht bis Moskau auszudehnen.

Ein großer Krieg würde nicht nur Europa in Trümmer legen, sondern auch weite Teile Rußlands. Und die Russen sind nicht so suidizidal drauf wie der Wertewesten.

Jesus will Leben schenken; Hoffnung, Liebe, Gemeinschaft, Zukunft. Der Satan steht für Verwirrung, Lüge, Ungerechtigkeit, Entzweiung, Zerstörung und Tod.

Man wird müde, zu beten. Mein (kurzes) Gebet, dafür öfter angewandt, lautet... Gott möge den Kriegstreibern den Stecker ziehen.
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CoolLesterSmooth
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von CoolLesterSmooth »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑So 27. Sep 2026, 14:51 ich würde mir wünschen, dass man eine solide Verteidigung aufbaut
Aber gerade das wird ja von einigen zur Vorbereitung eines Angriffs auf Russland umgedeutet.
Gleichzeitig werden aus dem selben Lager alle Augen zugedrückt, wenn es um Provokationen von russischer Seite geht, egal ob das die Rhetorik gegen die baltischen Staaten ist, die immer mal wieder stattfindenden Luftraumverletzungen, so Sachen wie gerade erst der RIA-Artikel in dem von Atomschlägen auf Litauen gesprochen wurde oder die russichen Pläne, im Nordwesten des Landes die Krankenhauskapazitäten für die Versorgung von Kriegsversehrten zu erhöhen etc etc.
Das Problem, das Europa hat, ist dass es keine Gewissheit mehr gibt, wie man all das nehmen soll. Natürlich kann das alles "nichts" sein, natürlich kann die Rhetorik gegen das Baltikum einfach nur ein in einem internationalen Minderwertigkeitskomplex begründetes Gerede ohne entsprechende Intentionen sein, natürlich können die Luftraumverletzungen Versehen sein, natürlich kann der RIA-Artikel die Einzelmeinung eines Idioten sein, dessen Gerede tatsächlich nicht die Haltung der kontrollierenden Staatsorgane widerspiegelt und natürlich kann der Ausbau von Krankenhauskapazitäten einfach nur mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängen. Und natürlich können das alles kalkulierte Provokationen sein, die allerdings nur den Zweck haben, Europa zur Aufrüstung anzustacheln eben weil die damit verbundene finanzielle und gesellschaftliche Belastung ein leider sehr effektiver Spaltkeil ist. Natürlich kann es irgendwas davon sein und in dem Fall könnte man gelassener damit umgehen. Das Problem ist, dass du dich nicht mehr darauf verlassen kannst, denn während auf Seiten der pro-russischen Argumentation mit Blick auf den europäischen Kurs gerne mal Parallelen zu Hitler und Napoleon gezogen werden, als wären die heute noch im Amt, war es nun einmal diese aktuelle russische Regierung, die die Invasion der Ukraine vorbereitet und angeordnet hat, während man ständig mit "Was? Nein, wir doch nicht." abgewiegelt hat. Die Präzedens existiert leider bereits.
Man muss westliche Nationen nicht von jeder Verantwortung für die aktuelle Situation freisprechen, wirklich nicht und es gibt absolut legitime Kritik and Entscheidungen die getroffen wurden und werden, aber das Maß in dem der russische Opfermythos von einem Teil dieser Bevölkerung anstandslos und uneingeschränkt übernommen wurde und teilweise schon die Benennung von Bedrohungszenarien - nicht mal direkt für Deutschland, sondern für die Länder im europäischen Osten - behandelt wird, als würde man den präventiven Erstschlag mit europäischen Stiefeln auf russischem Boden fordern, hat borderline psychotische Züge. Das bedeutet eben auch, dass das hier
Dagegen, dass Europa über die erforderlichen Voraussetzungen verfügt, um sich angemessen verteidigen zu können, wird niemand ernsthaft protestieren.
einfach nicht stimmt, denn eine "angemessene Verteidigung" behinhaltet nun einmal zwangsläufig, dass du in der Lage bist Waffensysteme unschädlich zu machen, die genutzt werden, um dich aus dem Territorium des Aggressors heraus anzugreifen. Nacht um Nacht Drohnen- und Raketenwellen abzufangen und was durch kommt, kommt halt durch, ist keine "angemessene Verteidigung", also brauchst du Waffensysteme, die im Ernstfall Ziele auf russischem Boden zerstören können. Alles was sich dafür eignet, könnte natürlich auch bei einem Angriff auf Russland eingesetzt werden, folglich gibt es Leute, die gegen den Auf- und Ausbau entsprechender Kapazitäten protestieren, weil die bloße Existenz solcher Waffen als Provokation gewertet werden könnte (während die Existenz dieser Waffen auf russischer Seite natürlich verständlich und nicht zu beanstanden ist, denn sie sind ja so arm und bedroht).
Spannungsmeter:
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oTp
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von oTp »

:dafuer:

Ja, man kann es wirklich anders sehen. Vernünftiger sehen als die Nestbeschmutzer und Demontierer der Demokratie. In was für einem Forum bin ich hier überhaupt ?
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Magdalena61
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Re: Weltkrieg VI

Beitrag von Magdalena61 »

CoolLesterSmooth hat geschrieben: ↑So 27. Sep 2026, 19:26
Magdalena61 hat geschrieben: ↑So 27. Sep 2026, 14:51 ich würde mir wünschen, dass man eine solide Verteidigung aufbaut
Aber gerade das wird ja von einigen zur Vorbereitung eines Angriffs auf Russland umgedeutet.
So ganz grundlos sind die Befürchtungen nicht.

https://www.nachdenkseiten.de/?page_id= ... C3%BCchtig

Ein solches Geschwätz:
Den Krieg nach Rußland tragen (2024)

Bei Maischberger: Pistorius beendet mal eben die „Friedenszeit“ (2024)

-- ist nicht nur fahrlässig, sondern unverantwortlich.

Ich habe nur wenige Seiten aufgerufen, von hinten (55 Seiten Suchergebnisse)-- wer sucht, wird noch weit mehr gefährliche Entgleisungen finden.
nachdenkseiten sind keine Unterstützer der AfD. Falls das wichtig wäre.
Ziel der Regierungspolitik und der CDU/CSU-Opposition ist es, Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Pistorius drückt es deutlich aus, wenn er sagt: „Deutschland muss wieder Krieg führen und gewinnen können!“ Es ist eine Politik, die sich selbst zutiefst in ihr eigenes Narrativ verstrickt hat, sich vor angeblich geplanten Angriffen Russlands „schützen“ zu müssen.

Dieses Narrativ des vorgeblichen „russischen Angriffs“ hat nichts mit der Realität zu tun. Angesichts der fünf- bis siebenfachen Überlegenheit der NATO in allen Waffengattungen und Militärausgaben, die im Verhältnis zu Russland 14:1 stehen, muss man der russischen Regierung schon geplanten Suizid unterstellen.

Es ist auch nicht Russland, das seit 1990 nach Westen marschiert ist, sondern die NATO hat sich – entgegen der Charta von Paris von 1990 – seitdem und nachhaltig nach Osten ausgedehnt, Russland militärisch eingekreist und russische Sicherheitsinteressen massiv verletzt. Deutsche Politik hat sich in diese US/NATO-Globalstrategie immer eingeordnet und in den letzten Jahren rasant zunehmend einen politischen und militärischen Führungsanspruch in Europa formuliert. Der Satz: „Wir werden die stärkste konventionelle Armee in Europa haben“, so Pistorius, verdeutlicht diese deutsche Strategie des privilegierten Juniorpartners der USA und des gleichzeitigen Hegemonen in Europa, was an die schlimmsten Auswüchse deutschen Militarismus und seine fatalen Folgen erinnert. Diese Politik ist brandgefährlich und beinhaltet die Gefahr einer Eskalationsdynamik bis hin zu einem großen (Atom-)Krieg.
nachdenkseiten März 2024
Mit solchem Gerede, wie diverse Personen des öffentlichen Lebens sowie Leitmedien es von sich geben, provoziert man Rußland, hochzurüsten. Das Land verfügt über Ressourcen; die wir nicht haben. Dieser Wettlauf ist für uns nicht zu gewinnen.
CoolLesterSmooth hat geschrieben: ↑So 27. Sep 2026, 19:26Gleichzeitig werden aus dem selben Lager alle Augen zugedrückt, wenn es um Provokationen von russischer Seite geht, egal ob das die Rhetorik gegen die baltischen Staaten ist, die immer mal wieder stattfindenden Luftraumverletzungen, so Sachen wie gerade erst der RIA-Artikel in dem von Atomschlägen auf Litauen gesprochen wurde oder die russichen Pläne, im Nordwesten des Landes die Krankenhauskapazitäten für die Versorgung von Kriegsversehrten zu erhöhen etc etc.
Propaganda und Großtuerei ballert aus allen Kanonen, ob russischer oder europäischer Natur. Ich wüßte nicht, dass ich dazu aufgefordert haben soll, Putin zu vertrauen.
Niemandem kann man vertrauen. America first, Rußland first... aber Deutschland räuchert leider auf den Bergen und opfert fremden Göttern... das sollte man einfach realisieren.

Ja, es ist riskant, aufzurüsten. Ich sehe es als notwendig an. Mindestens unter Angela Merkel wurde die Bundeswehr vernachlässigt, auch finanziell zu knapp gehalten; unsere Soldaten wurden nicht sehr geachtet, auch nicht in der Bevölkerung; teilweise wurden sie offen angefeindet und beschimpft. Mein zweitältester Sohn ist seit 14 Jahren bei der Bundeswehr, in leitender Position. Fast muss man sagen: Dank Putins Aggression haben unsere Soldaten jetzt einen anderen; einen etwas besseren Status. Offenbar haben einige der woken Schlaftabletten jetzt endlich gecheckt, dass wir auf eine leistungsfähige Armee nicht verzichten können.

Aber... man/ die Politik kann die Bundeswehr auch mißbrauchen. Warum soll man denen, die nachweislich gelogen oder getäuscht haben, glauben, was sie in Bezug auf Rußland behaupten? Ich sage nur: Schuldenbremse und "mit mir wird es keine Impfpflicht geben" vor der Wahl. Diverse Personen in Schlüsselpositionen sind mir zu leichtfertig mit ihren Worten und Schuldzuweisungen. Leipzig ist umstritten, handfeste Beweise stehen meines Wissens immer noch aus, eine Urheberschaft Rußlands wird aber genauso vehement angenommen wie nach der Sprengung von Nordstream II. Des Weiteren wurde eine Hetzjagd in Chemnitz vehement beschworen, weswegen sogar der damalige Chef des Verfassungsschutzes gecancelt wurde, weil der nämlich widersprochen hatte, ... eine "Wannseekonferenz" zum Zwecke der Beratung, wie man sämtliche Menschen mit Migrationshintergrund aus Deutschland abschieben ("deportieren") könne, und, dass die Covid-Impfung Fremdschutz bietet ... und zwar wurde das so lange behauptet, bis das Gegenteil nicht mehr geleugnet werden konnte.

Diplomatie steht nicht auf dem Speiseplan, und die Art und Weise, wie Kritiker der Kriegtüchtigkeitspolitik polemisch und bisweilen bar jeden Anstands geschmäht und stigmatisiert werden, ist ebenfalls sehr bedenklich und widerspricht demokratischen Regeln.

Eine starke Armee und eine verantwortungsvolle Regierung, die nationale Interessen an erste Stelle setzt (und am besten noch Gott fürchtet)-- DAS brauchen wir.

Leider erwecken manche Politiker in Schüsselpositionen den Eindruck, spirituell nicht souverän zu sein. Man sieht es an den Augen. Das ist so ein bestimmter Blick, und auffallend oft (damit man das nicht so genau sieht?), halten sie die Augen halb geschlossen und vermeiden es, direkt in die Kamera zu schauen. Früher haben sie anders ausgesehen.
CoolLesterSmooth hat geschrieben: ↑So 27. Sep 2026, 19:26war es nun einmal diese aktuelle russische Regierung, die die Invasion der Ukraine vorbereitet und angeordnet hat, während man ständig mit "Was? Nein, wir doch nicht." abgewiegelt hat.
Da war doch ein Hilfegesuch an Rußland gewesen, aus dem Donbas? -- Warum Rußland dann nicht nur den Donbas besetzt hat, das muss man nicht mich fragen. Es hat wohl auch mit den Raketen zu tun, die, wenn sie von der NATO im östlichen Teil der Ukraine stationiert werden, in kürzester Zeit Moskau erreichen könnten.

Das hätte man alles vernünftig besprechen können, wenn der Wille dazu da gewesen wäre.
aber das Maß in dem der russische Opfermythos von einem Teil dieser Bevölkerung anstandslos und uneingeschränkt übernommen wurde und teilweise schon die Benennung von Bedrohungszenarien - nicht mal direkt für Deutschland, sondern für die Länder im europäischen Osten - behandelt wird, als würde man den präventiven Erstschlag mit europäischen Stiefeln auf russischem Boden fordern, hat borderline psychotische Züge.
So kommt das aber rüber, was man da in diversen Polit- Talks und sonstigen Interviews zu hören kriegt.
eine "angemessene Verteidigung" behinhaltet nun einmal zwangsläufig, dass du in der Lage bist Waffensysteme unschädlich zu machen, die genutzt werden, um dich aus dem Territorium des Aggressors heraus anzugreifen. Nacht um Nacht Drohnen- und Raketenwellen abzufangen und was durch kommt, kommt halt durch, ist keine "angemessene Verteidigung", also brauchst du Waffensysteme, die im Ernstfall Ziele auf russischem Boden zerstören können.
Natürlich. Das steht außer Frage.
Es gibt ja auch russische Militärtechnik, die Deutschland bedroht.
Alles was sich dafür eignet, könnte natürlich auch bei einem Angriff auf Russland eingesetzt werden,
Ja. Deshalb brauchen wir einen Politikwechsel. Fanatiker und Untertanen der Interessen anderer Staaten sind da eine Fehlbesetzung.
folglich gibt es Leute, die gegen den Auf- und Ausbau entsprechender Kapazitäten protestieren, weil die bloße Existenz solcher Waffen als Provokation gewertet werden könnte
Die Linke? - kommt in Wahlumfragen auf 11-12 %.
(während die Existenz dieser Waffen auf russischer Seite natürlich verständlich und nicht zu beanstanden ist, denn sie sind ja so arm und bedroht).
Es muss ein Gleichgewicht der Kräfte geben. Besser wäre Abrüstung. Aber die fängt mit Diplomatie an, und nicht mit Hysterie, Unterstellungen, Lügen, Verleumdung und Beschimpfung... irgendwo sollte man HALTUNG bewahren und zeigen. Und da liegt Rußland, was man leider feststellen muss, derzeit vorne.
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