es ist Jerusalem - die Bezeichnung war damals nur ein Verweis auf Jerusalem. Denn um diese Stadt geht es - nigendwo um Babylon
Die Hure Babylon - Vers für Vers Betrachtung
Re: Die Hure Babylon - Vers für Vers Betrachtung
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Die Hure Babylon - Vers für Vers Betrachtung
Dafür gibt keinen Anhaltspunkt, darum betrachten wir Vers für Vers um klare Hinweise zu erhalten. Wir lesen von einer großen Mutterhure, einem Tier mit Hörnern, von vielen Wassern und einer großen Stadt. Das sind alle Hinweise, die wir bislang haben. Keiner ist davon konkret. Auch Rom ist von meiner Seite eine Vermutung. Dazu äußere ich mich später.
Du kannst dich hier beteiligen, weil ich das Thema nun auf biblischer Basis im Bibelforum aufbaue ohne Herumdeuterei, sondern was der Text sagt bzw. was er nicht sagt. Mach hier mit und lies dich von Anfang an ein, oder lass es. Ohne Bibel läuft da aber nichts. Ich setze nun im Offenbarungs-Text fort:
Er erfolgt eine Vergeltunsaufforderung und der Fall, wobei auch da kaum einen Anhaltspunkt vorliegt, wer damit angesprochen ist. Es könnten die Jünger Jesu sein. Wohl aber hat das Wort wieder seine Entsprechung bei Jeremia:Offenbarung 18:7-8 hat geschrieben: „Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt doppelt nach ihren Werken; in dem Kelch, den sie gemischt hat, mischt ihr doppelt. ... “
Hier lesen wie auch konkret, wer Babel besiegt hat, es war die Nation der Meder und auch die Perser waren beteiligt, was aus Daniel bzw aus den anderen Geschichtsbüchern hervorgeht. Wir haben also im AT eine historische Erfüllung und im NT eine Vision.Jeremia 51:11 hat geschrieben: „Schärft die Pfeile, fasst die Schilde! JHWH hat den Geist der Könige von Medien erweckt; denn gegen Babel ist sein Gedanke, es zu verderben; denn es ist die Rache JHWH's, die Rache seines Tempels. ... “
Wenn wir weiter vorgehen, sehen wir die Parallele zur Offenbarung dem Sinn nach Wort für Wort gleich. Die Trauer um die Hure und auch der Jubel des Volk Gottes werden recht ausführlich beschrieben. Eines möchte ich noch gegenüberstellen, was als prophetisches Zeichen für ihren Fall gesetzt wurde:
Offenbarung 18:21 hat geschrieben: Und ein starker Engel hob einen Stein auf wie einen großen Mühlstein und warf ihn ins Meer und sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht niedergeworfen werden und nie mehr gefunden werden.“
Mein erste Deutung wäre diese. So wie sich die historische Erfüllung an der Nation Babel Wort für Wort erfüllt hat und diese Nation ihr Ende gefunden hat gemäß Jeremia 51, so wird es auch mit der Hure Babylon, beschrieben in Offenbarung 17-19, geschehen. Dazu ist die Parallele sehr offensichtlich.Jeremia 51:63-64 hat geschrieben: „Und es soll geschehen, wenn du dieses Buch zu Ende gelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es mitten in den Euphrat und sprich: So wird Babel versinken und nicht wieder emporkommen wegen des Unglücks, das ich über es bringe; und sie werden erliegen.“ – Bis hierher die Worte Jeremias.
Die ehemalige Nation Babel/Babylon steht damit nicht nur historisch, sondern mit diesem Zeichen auch prophetisch für den Fall einer Weltmacht, die sich in allen Belangen über Gott erhoben hat. Als Hure wurde sie von Jeremia nicht bezeichnet, wiewohl sie geistlich gesehen klarerweise eine ist.
Wir haben allerdings für die Mutter aller Huren, Babylon, die Große aus der Johannes-Offenbarung keine historische Entsprechung, da es dafür keine ausreichenden Hinweise gibt. Die Frage ist nun, wie das zu deuten wäre.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16