Ziska hat geschrieben: ↑So 30. Aug 2026, 09:46
Gott erlaubt also menschlichen Regierungen, Macht zu besitzen.
Ist das eine Frage oder eine Feststellung? Da kein Fragezeichen am Ende steht, interpretiere ich es als Feststellung. Und ja, so ist es. Ohne Macht könnte doch keiner regieren, also weder gut nocht schlecht. Wer verleiht nun Macht? Dazu meine Prämisse wie zuvor.
Ziska hat geschrieben: ↑So 30. Aug 2026, 09:46
Das heißt, dass
Gottes Gesetze immer über jedes Gesetz steht, das eine menschliche Regierung beschließt!
Korrekt, doch das setzt Gottes Prinzipen für Recht und Ordnung nicht außer Kraft und dass ist der springen Punkt. So hat der einzige Gottesstaat, den Gott geschaffen hatte, die Nation Israel, selbst dieses perfekte Gesetz nicht korrekt gehandhabt. Gott spricht von ständigem Bundesbruch. Durch Jeremia lässt Gott seinem Volk mitteilen:
Jeremia 11:10 hat geschrieben: Sie sind zurückgekehrt zu den Ungerechtigkeiten ihrer ersten Väter, die sich geweigert haben, auf meine Worte zu hören; und sie selbst sind anderen Göttern nachgegangen, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe.
War die Nation deswegen nicht von Gott eingesetzt samt den Königen? Am Ende schickte Gott diese Nation gleich zweimal ins Exil. Und auch das tat Gott, nicht Assur, nicht Babylon und nicht die Römer. Diese waren dazu lediglich sein Werkzeug, wie Gott durch Hesekiel gesprochen hatte:
Hesekiel 23:22-23 hat geschrieben: Darum, Oholiba, so spricht der Herr JHWH: "Siehe, ich erwecke gegen dich deine Liebhaber, von denen deine Seele sich losgerissen hat, und lasse sie von ringsumher über dich kommen: die Söhne Babels und alle Chaldäer, Pekod und Schoa und Koa, alle Söhne Assurs mit ihnen, anmutige Jünglinge, Statthalter und Vorsteher allesamt, Anführer und Räte, allesamt auf Pferden reitend."