Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Alles andere
oTp
Beiträge: 13200
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von oTp »

Jedenfall gehört Kohlendioxyd eindeutig zu den Verursachern von Erderwärmung.

Und gibt es zu wenig Kohlendioxyd in der Athmosphäre, haben wir einen Eisplaneten. das bestätigt auch ein Blick zur KI:
In der Erdgeschichte gab es extrem niedrige CO2-Werte während der Eiszeiten (wie dem Letzten Glazialen Maximum vor rund 20.000 Jahren) mit Werten von nur etwa 180 bis 190 ppm. Ein historisch signifikanter Rückgang trat zudem im Karbon und Perm vor rund 300 Millionen Jahren auf, als riesige Wälder wuchsen und Kohle bildeten
Vor der Industrialisierung lag der Wert bei stabilen 280 ppm.
Aktuell liegt die Konzentration bei über 430 ppm.
Eiszeiten ( Quartär ):Werte sanken auf 180 ppm.
Die Ozeane nahmen viel CO2 auf.Das Klima kühlte stark ab.
Wer bringt es fertig, darin keine Hinweise zu sehen ?
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
jsc
Beiträge: 4799
Registriert: So 26. Okt 2014, 19:48

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von jsc »

Aslan hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 09:09
jsc hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 17:51 Man ist hier ja schon einiges gewöhnt, aber Kachelmann als Kronzeuge einer Argumentation gegen den Klimawandel zu nehmen und dann auch noch Textverständnis zu fordern ist wirklich wild 😂
Ja, wei du das nicht einsehen willst und nur denen Glauben schenkst, die nach wie vor durch die Medien gestützt werden.
Kachelmann war ja mal eine Koryphäe des deutschen Wetterdienstes, bevor er in Ungnade gefallen war.

Solange offizielle Darsteller in den veröffentlichten Meinungskorridor passen, wird das, was sie sagen, als "wissenschaftlich", "fachkundige Expertise" etc. dargestellt. Beispiele dafür gibt es in der Vergangenheit zuhauf.
Manchmal weiß man nicht, ob du das wirklich ernst meinst oder du hier die größte Satire der Welt durch ziehst 😂

Ich habe dir doch schon so viele Hinweise gegeben...

Du hast aber schon verstanden, dass Kachelmann nicht im geringsten wegen seiner Qualifikation sich aus Deutschland zurück gezogen hat sondern weil er durch Bild und Co aufgrund von falschen Anschuldigungen, Vorverurteilung und der Boulevard Presse hier nicht mehr leben wollte.
Sein kompletter rant bezieht sich auf die Ignoranz der Deutschen den Klimawandel zu ignorieren! Genau deshalb ist es so dämlich ihn als Kronzeugen gegen den Klimawandel zu nehmen... Merkst du noch etwas?

Du ignorierst ja gerade seine Expertise...
Er ist noch immer eine absolute Koryphäe auf dem Gebiet und seine Expertise widerspricht dir komplett 🤷🏼‍♂️

SO dumm kann doch keiner sein und das nicht merken...
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
jsc
Beiträge: 4799
Registriert: So 26. Okt 2014, 19:48

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von jsc »

oTp hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 10:28 Wer bringt es fertig, darin keine Hinweise zu sehen ?
Report24 schafft es durch Cherry Picking alle Aussagen der "besprochenen" Studie zu ignorieren und einen Meinungsartikel mit dem exakten Gegenteil zu veröffentlichen. Kernpunkte von dem Artikel werden in der Ausgangsquelle ausdrücklich verneint etc.
Aber man sollte Textverständnis mitbringen wenn man dagegen was sagen will...
Daran sieht man, dass eine faktenbasierte Betrachtung nicht gewollt ist 🤷🏼‍♂️
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 28563
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Magdalena61 »

Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen.

Du rechnest wohl damit, dass niemand die Studie im Original liest?
1. Einführung
In ihren jüngsten Studien 2stellten Koutsoyiannis und Kundzewicz [2] die herkömmliche Weisheit in Frage, dass eine erhöhte atmosphärische Kohlendioxidkonzentration ([CO 2]) einen Temperaturanstieg (T) und Koutsoyiannis et al35. [3,4,5] auf der Grundlage von Analysen instrumenteller Messungen der letzten sieben Jahrzehnte für einen unidirektionalen, potenziell kausalen Zusammenhang zwischen T als Ursache und [CO 2] als Effekt lieferten. Die jüngste dieser Studien 5[5] unterstützte diesen Befund durch die Analyse des Kohlenstoffkreislaufs und zeigte, dass die natürlichen 2Veränderungen [CO 2] aufgrund des Temperaturanstiegs in den letzten 65 Jahren weitaus größer sind (um ein Faktor > 3) als die menschlichen Emissionen, während letztere nicht größer als 4% der Gesamtmenge sind.
...
Es steht außer Frage, dass δ 13 C abnimmt und dass die menschlichen Emissionen seit der industriellen Revolution zugenommen haben (Abbildung 2). Auch wie in Abbildung 1 zu sehen ist, kann die Verbrennung fossiler Brennstoffe Auswirkungen auf die Reduzierung von δ 13 C haben, da sie in 13 C relativ erschöpft sind. Dies war die Denkweise hinter Suess [11] (obwohl sich das obige Zitat auf 14 C bezieht) und ist danach zu einer gemeinsamen Überzeugung geworden.
...
https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17
Danach folgen einige Zitate der "Überzeugten" in Schrägschrift. Dann:
Diese allgemein akzeptierten Hypothesen können jedoch einen dogmatischen Ansatz oder eine postmoderne ideologische Wirkung widerspiegeln, d.h. alles auf menschliches Handeln zu schieben.

Daher wurde die Nullhypothese, dass alle beobachteten Veränderungen (meist) natürlich sind, nicht ernsthaft untersucht.
https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17
DAS ist der Stand der "Wissenschaft", der natürlich auch von der KI wiedergegeben wird.
Es gibt jedoch gute Gründe für diese Untersuchung. Es ist eine Tatsache1718, dass die Biosphäre produktiver und expandierter geworden ist [5,17,18,19], was zu einer natürlichen Verstärkung des Kohlenstoffkreislaufs aufgrund erhöhter Temperatur führt. Diese Tatsache könnte ein primärer Faktor für die Abnahme der isotopischen Signatur δ 13 C in der Atmosphäre CO 22 gewesen sein. Beachten Sie, dass die Emissionen der Biosphäre viel größer sind als die Emissionen fossiler Brennstoffe (wobei letztere nur 4% der Gesamtmenge betragen) 5[5] und, wie in Abbildung 1 zu sehen ist, die isotopische Signatur der Biosphäre δ 13 C viel niedriger ist als die Atmosphäre (siehe auch Abschnitt 6).

Neben der Wirkung der Biosphäre beeinflussen auch andere natürliche Faktoren die einsatzisotopische Signatur in der atmosphärischen CO 22. Dazu gehören Vulkanausbrüche, unter denen in der jüngsten Periode der Pinatubo-Ausbruch im Jahr 1991 als der wichtigste gilt, sowie die internannuale Variabilität im Zusammenhang mit El Niño - Southern Oscillation (8ENSO) [8].
https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17
Mittlerweile existieren ja auch Tonnen von Weltraummüll im All...in irgendwelchen Umlaufbahnen; da sind Metallteile dabei, die sich vielleicht in ihre Grundstrukturen aufgelöst haben ... möglicherweise wirken sie, wenn sie im "richtigen Winkel" stehen, wie ein Verstärker für die Sonne, wie ein Brennglas... warum berücksichtigt die gekaufte Wissenschaft das nicht in ausreichendem Maße?
Abbildung 15. Hier beobachten wir einen Wechsel in zunehmenden Trends (Frühzeit vor 1850 und letzter Periode nach 1975), Stabilität (1850–1950) und einen abnehmenden Trend (1950–1975). Der Gesamttrend ist rückläufig, aber der jüngste Zeitraum, 1975–1997, in dem die menschlichen Emissionen am größten waren, ist durch einen zunehmenden Trend gekennzeichnet. Insbesondere stimmen die Datenwerte und der Trend im letzten Zeitraum mit denen der maßgeblichen Mauna Loa-Daten überein, die ebenfalls in Abbildung 15. Daher scheitert eine Zuschreibung des beobachteten Verhaltens auf menschliche Emissionen erneut.
https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17
Weiter unten:
Sowohl in der Diagnose- als auch in den Modellierungsphasen dieser Arbeit erwies sich die Einbeziehung menschlicher Emissionen als unnötig. Dies mag im Gegensatz zur verbreiteten Meinung stehen, die alle Veränderungen für den Menschen verantwortlich macht, aber absolut vernünftig ist, da der Mensch nur für 4% der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Darüber hinaus ist die überwiegende Mehrheit der Veränderungen in der Atmosphäre seit 1750 auf natürliche Prozesse, Atmung und Photosynthese zurückzuführen, wie in der jüngsten Studie von Koutsoyiannis et al. 5[5] artikuliert und schematisch in Abbildung 22 dargestellt, die aus dieser Studie reproduziert wurde.
posting.php?mode=reply&t=6001
Anhand der zitierten Nummern der Abbildungen findest du die Texte leichter, es sei denn, du möchtest weiterhin eine faktenbasierte Betrachung vermeiden.
God bless you all for what you all have done for me.
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 28563
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Magdalena61 »

Da wahrscheinlich die Wenigsten den Link aufrufen...
7. Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse der Analysen in dieser Arbeit liefern negative Antworten auf die Forschungsfragen in der Einleitung. Insbesondere:

1. Aus modernen instrumentellen Kohlenstoff-Isotopendaten der letzten 40 Jahre sind keine Anzeichen für menschliche (Fossilbrennstoff) CO 2 -Emissionen zu erkennen.

2. Proxy-Daten seit der Little Ice Age deuten darauf hin, dass sich die moderne Periode der instrumentellen Daten in Bezug auf die netzisotopische Signatur von atmosphärischen CO 2 -Quellen und -Senken nicht von früheren Jahrhunderten unterscheidet.

In Kombination mit früheren Studien, nämlich [22,3,4,5,31], ermöglichen diese Ergebnisse die Formulierung der folgenden Denkweise, die die dominante Klimaerzählung miteinander vergleicht, auf der Grundlage, dass verschiedene Denkweisen für den Fortschritt der Wissenschaft von Vorteil sind, obwohl sie von denjenigen mit politischen Agenden, die die Narrative fördern, nicht willkommen sind (deren Vertreter erklären, dass sie "die Wissenschaft besitzen", wie das Motto am Anfang der Arbeit zu sehen ist).

1. Es trat im 16ten Jahrhundert in eine kühle klimatische Periode ein, die als kleine Eiszeit bekannt ist und zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts endete.

2. Unmittelbar danach begann eine Erwärmungsphase, die bis jetzt andauerte. Die Ursachen der Erwärmung müssen analog zu denen sein, die zur Mittelalterlichen Warmzeit um 1000 n. Chr., dem römischen Klimaoptimum um die ersten Jahrhunderte v. Chr. und n. Chr., dem minoischen Klimaoptimum um 1500 v. Chr. und anderen Erwärmungsperioden im gesamten Holozän geführt haben.

3. Infolge der jüngsten Erwärmung und wie in 5[5] erläutert, hat sich die Biosphäre ausgebreitet und ist produktiver geworden, was zu einer erhöhten CO 2 -Konzentration in der Atmosphäre und der Begrünung der Erde geführt hat [17,1818,19,32];

4. Durch die erhöhte CO 2 -Konzentration ist die isotopische Signatur δ 13 C in der Atmosphäre abgenommen;

5, Der Treibhauseffekt auf der Erde blieb im letzten Jahrhundert stabil, da er vom Wasserdampf in der Atmosphäre dominiert wird [31];
5. Die menschlichen CO 2 -Emissionen haben in der jüngsten klimatischen Entwicklung eine untergeordnete Rolle gespielt, die in Beobachtungsdaten kaum erkennbar ist und bei der Modellierung der beobachteten Verhaltensweisen, einschließlich der Veränderung der isotopischen Signatur δ 13 C in der Atmosphäre, unnötig ist.

Insgesamt bestätigen die Ergebnisse in diesem Papier die Hauptrolle der Biosphäre im Kohlenstoffkreislauf (und damit im Klima) und eine nicht erkennbare Signatur des Menschen.

Man kann die Ergebnisse des Papiers mit mehreren Fragen im Zusammenhang mit der internationalen Politik in Verbindung bringen. Widerlegen diese Ergebnisse die Hypothese, dass CO 2 -Emissionen durch den Treibhauseffekt zur globalen Erwärmung beitragen? Widersprichen diese Ergebnisse, indem sie auf eine minimale menschliche Auswirkung auf die isotopische Zusammensetzung von atmosphärischem Kohlenstoff hindeuten, der Notwendigkeit widerspricht, die CO 2 -Emissionen zu reduzieren? Sind menschliche CO2-Emissionen unabhängig von anderen Formen der Verschmutzung, wie Emissionen von Feinstaub und Stickoxiden, die schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben können?
Diese Fragen werden in der Arbeit überhaupt nicht gestellt und werden in ihr sicherlich nicht untersucht. Daher können sie nicht auf wissenschaftlicher Basis im begrenzten Umfang des Papiers beantwortet werden, sondern erfordern weitere Forschung. Der Leser kann sich frei fühlen, solche Fragen zu studieren und vernünftige Antworten zu geben. Es ist relevant zu beachten, dass ein Rezensent diese Fragen impliziert und jedem von ihnen negative Antworten vorgeschlagen hat.

Finanzierung
Diese Forschung erhielt keine Finanzierung, sondern wurde für wissenschaftliche Neugier durchgeführt.

https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17
Im Falle der Studien, die einen menschengemachten Klimawandel behaupten, sollten Journalisten einmal die Spur des Geldes recherchieren und Zusammenhänge publik machen.


Den Text habe ich vom Browser übersetzen lassen; die Markierungen sind von mir.
God bless you all for what you all have done for me.
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 28563
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Magdalena61 »

jsc hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 17:51 Man ist hier ja schon einiges gewöhnt, aber Kachelmann als Kronzeuge einer Argumentation gegen den Klimawandel zu nehmen und dann auch noch Textverständnis zu fordern ist wirklich wild 😂
jsc setzt Lügen in die Welt?

Selber lesen:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 34233.html

https://www.welt.de/vermischtes/article ... -land.html

In der verlinkten Artikeln wird Kachelmann übrigens noch deutlicher.

"... und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten..." Offb. 13,12.
God bless you all for what you all have done for me.
jsc
Beiträge: 4799
Registriert: So 26. Okt 2014, 19:48

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von jsc »

Magdalena61 hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 16:13
jsc hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 17:51 Man ist hier ja schon einiges gewöhnt, aber Kachelmann als Kronzeuge einer Argumentation gegen den Klimawandel zu nehmen und dann auch noch Textverständnis zu fordern ist wirklich wild 😂
jsc setzt Lügen in die Welt?

Selber lesen:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 34233.html

https://www.welt.de/vermischtes/article ... -land.html

In der verlinkten Artikeln wird Kachelmann übrigens noch deutlicher.

"... und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten..." Offb. 13,12.
Liest du deine Links einfach nicht oder verstehst du die wirklich nicht? Kachelmann ist vermutlich der letzte, der den durch Menschen verursachten Klimawandel leugnen würde 🤷🏼‍♂️
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
oTp
Beiträge: 13200
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von oTp »

Habe selber gelesen:
Den Zusammenhang mit dem Klimawandel hält er für eindeutig: „Es ist anders halt nicht erklärbar. Wir heizen halt die Atmosphäre auf.“
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
CoolLesterSmooth
Beiträge: 1830
Registriert: Do 21. Apr 2016, 17:03

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von CoolLesterSmooth »

Magdalena61 hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 16:13 Selber lesen:
In keinem der beiden Artikel äußert Kachelmann auch nur eine Silbe des Zweifels am Klimawandel allgemein oder am menschgemachten Klimawandel im Speziellen. Im Gegenteil.
Der Welt-Artikel zitiert ihn z.B. folgendermaßen:
Den Zusammenhang mit dem Klimawandel hält er für eindeutig: „Es ist anders halt nicht erklärbar. Wir heizen halt die Atmosphäre auf.“
Bei nau.ch wird er wie folgt zitiert:
Die Hitze lasse sich damit erklären, dass die Menschen die Atmosphäre aufheizten: «Wenn man mehr Treibhausgase in dieses System reinbläst, dann wird das System wärmer.»
Auch seine Kritik am deutschen Umgang mit der Hitze, z.B. mit Blick auf fehlende Klimaanlagen in Schulen etc. basiert ja letztendlich auf dem Gedanken, dass wir eben aktuell nicht einfach nur einen etwas heißeren Ausreißersommer haben, so wie es früher ganz normal war und es auch wieder kühler wird, sondern dass wir auf eine neue Normalität deutlich heißerer Sommer zusteuern und viel zu wenig tun, um uns an diese neue Situation anzupassen.

Kachelmann kritisiert sehr deutlich die Art und Weise, wie die Folgen des Klimawandels in der deutschen Presse kommuniziert werden, aber er widerspricht weder der Ansicht, dass es einen Klimawandel gibt, noch der Ansicht, dass er menschgemacht ist.
Gegner dieser Ansicht mögen ihm da widersprechen, aber sie können ihn nicht einfach für ihre Seite vereinnahmen, das geht nicht auf. Falls immer noch Zweifel daran bestehen, wie Kachelmann so manchen Post in diesem Thread bewerten würde, schafft vielleicht diese Aussage von ihm aus seinem Interview beim Tagesanzeiger etwas mehr Klarheit:
In den sozialen Medien bestreiten immer noch viele, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird. Diskutieren Sie mit solchen Leuten?

Nein, Diskussionen sind völlig sinnlos. Daher beleidige ich Klimaleugner nur noch routinemässig mit dem Satz: «Sie sind zu dumm, deutsch und rechts für diesen Dialog.» Wenn ich sehe, dass eine Partei wie die AfD, die den menschengemachten Klimawandel im Parteiprogramm leugnet und offen faschistisch ist, 20 bis 30 Prozent holt – dann widert mich das nur noch an.
Spannungsmeter:
[-|--------------------]
oTp
Beiträge: 13200
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von oTp »

Prima, eine Aussage von Kachelmanm über weit mehr als nur die Klimafrage. :thumbup:
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Antworten