Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 01:49 Auch das geht im Einklang mit vielen Berichten aus der heutigen Jenseitsforschung. Wir hier, mitten im Erdenleben, können unsere Chance wahrnehmen, unser Gewissen erforschen, wo es klemmt, wie tief wir im "Teufelskreis" unserer Fehler noch feststecken, und wir können darum bitten, Hilfe zu bekommen, die uns befreit. Denn es kann schon sein, darauf hast du auch hingewiesen, dass wir nach dem Tod weiter träumen. Dass es dann schwerer fällt, in die oberen Himmel zu gelangen.
Der Begriff weiterträumen gefällt mir absolut nicht. ;)

Swedenborg drückt es doch passend aus:
Der Weg in die Hölle: Geister, deren Kern von Egoismus, Herrschsucht und Bosheit bestimmt ist, empfinden das Licht und die Liebe des Himmels als unerträglich (wie stechenden Schmerz oder Erstickungsangst). Sie fliehen aktiv vor dem Himmel und suchen die Gesellschaft von Gleichgesinnten in den düsteren Gefilden der Hölle.
Was heisst hier "träumen" ? Sie sind nun von ihrem inneren Wesen her genau das, was sie in ihrer Psyche im Leben veranlagt, innerlich "ausgebrütet" haben.
Dass es dann schwerer fällt, in die oberen Himmel zu gelangen.

Ja, das klingt aber für mich aber sehr verharmlosend. Stellt man es den Aussagen der Bibel, Sundar oder Swedenborg gegenüber, hört sich das falsch an.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 10:19 Das möchte ich als einen Kernpunkt herausheben. Und genau das habe ich auch schon oft betont.
Ja genau, oTp. Dein Lieblings-Kernpunkt schon seit Jahren, schon im Schweizer Forum:
"unerträglich, stechender Schmerz, Erstickungsangst, düstere Gefilden der Hölle".

Gleich 2 mal zitiert gestern: um 10:19, dann um 11:08. Immer Hölle, Angst, bösartige Wesen.
Hast du das erlebt? Vielleicht ja. Dann habe ich Verständnis.

Was du jetzt abweisen wirst: Spirituell Übende kennen "Hölle". Besser gesagt Zustände wie Fegefeuer. Es wird alles gesehen, empfunden, aber man läuft nicht weg, man begegnet. Dem Zweifel, der Angst, der möglichen Verwirrung, der dunkleren Seite, auch da wird man durchgeführt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 11:08 Der Begriff weiterträumen gefällt mir absolut nicht. ;)
Kenne ich auch, nicht jeder Begriff gefällt mir.
Was heisst hier "träumen" ? Sie sind nun von ihrem inneren Wesen her genau das, was sie in ihrer Psyche im Leben veranlagt, innerlich "ausgebrütet" haben.
Die Psyche mag ein inneres Wesen sein, aber nicht unbedingt das innerste Wesen.
Dass es dann schwerer fällt, in die oberen Himmel zu gelangen.
Ja, das klingt aber für mich aber sehr verharmlosend. Stellt man es den Aussagen der Bibel, Sundar oder Swedenborg gegenüber, hört sich das falsch an.


Vielleicht sammelst du mit Vorliebe besonders die Aussagen über "bedrohliche" Szenarien, auch bei Sundar, Swedenborg, in der Bibel? Viel ist das ja nicht.

Soviel dazu. In der heutigen und früheren Jenseits-, NT-Forschung sind die dunklen Aspekte relativ gering gewichtet. Interessanterweise sehen muslimische NT-Berichter weit mehr strenges Richtertum, strafende Höllenbereiche als das, was im Westen ausgesagt wird. Ich finde es untersuchenswert.

Und in Teilen des Katholizismus, Südeuropa, Afrika?

Das tibetische Totenbuch warnt davor, eventuelle "Dämonen", die der verstorbenen Seele Angst machen wollen, als real anzusehen. Es seien Visionen aus dem eigenen Inneren, heute würde man wohl Psyche sagen.

Und nochmal: alles ist hier und jetzt, und genau hier und heute sollte man (könnte man) die eigene Psyche "reinigen", was auch im NT angemahnt wird. Feindschaft, Hass, Neid und Ängste verabschieden, los lassen. Das glückt nicht immer an einem Tag, aber üben macht den Meister.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 10:19
Johncom hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 01:49 (Swedenborg)
Phase 3: Die Wahl des Zielorts (Himmel oder Hölle)
Swedenborg betont ausdrücklich: Niemand wird von Gott in die Hölle verdammt oder in den Himmel versetzt. Die Seele steuert ihren Bestimmungsort selbst an, getrieben von ihrer dominanten Neigung (ihrer „herrschenden Liebe“).

Der Weg in den Himmel: Geister, deren inneres Wesen von Nächstenliebe, Wahrheit und Demut geprägt ist, fühlen sich zur Atmosphäre des Himmels hingezogen. Das Licht und die Wärme des Himmels empfinden sie als pure Seligkeit.

Der Weg in die Hölle: Geister, deren Kern von Egoismus, Herrschsucht und Bosheit bestimmt ist, empfinden das Licht und die Liebe des Himmels als unerträglich (wie stechenden Schmerz oder Erstickungsangst). Sie fliehen aktiv vor dem Himmel und suchen die Gesellschaft von Gleichgesinnten in den düsteren Gefilden der Hölle.
Das möchte ich als einen Kernpunkt herausheben. Und genau das habe ich auch schon oft betont.
Du hast wieder sehr ablehnend auf die vollständige Darstellung von Swedenborg reagiert, auf die Wirklichkeit der Hölle. Es steht fest, du akzeptierst diese Wirklichkeit nicht.
Warum zitierst du sie dann ?

Ich wüsste nicht, warum ich das ausklammern sollte dir zuliebe und damit die Wahrheit mit Füßen treten sollte.

Für mich bildest du dir ein, Hölle wäre eigentlich nicht real. Da habe ich also seit dem Schweizer Forum vergeblich mit dir darüber geredet. Und blieb gerade deshalb bei diesem Thema dran, weil du, und Spice sogar hefig, dagegen sprachen.
Was du jetzt abweisen wirst: Spirituell Übende kennen "Hölle". Besser gesagt Zustände wie Fegefeuer. Es wird alles gesehen, empfunden, aber man läuft nicht weg, man begegnet. Dem Zweifel, der Angst, der möglichen Verwirrung, der dunkleren Seite, auch da wird man durchgeführt.
Ja, schon klar, ist deine Meinung. Die zeigt aber, dass du nichts von dem verstanden hast, was die Bibel über Hölle sagt und auch nicht, was Sundar Singh und Swedenborg bezeugen.
Das tibetische Totenbuch warnt davor, eventuelle "Dämonen", die der verstorbenen Seele Angst machen wollen, als real anzusehen. Es seien Visionen aus dem eigenen Inneren, heute würde man wohl Psyche sagen.

Und nochmal: alles ist hier und jetzt, und genau hier und heute sollte man (könnte man) die eigene Psyche "reinigen", was auch im NT angemahnt wird. Feindschaft, Hass, Neid und Ängste verabschieden, los lassen. Das glückt nicht immer an einem Tag, aber üben macht den Meister.
Wie üblich: Du suchst Dir irgendwo etwas oder Jemand der Dich bestätigt. Jesus und das AT gefällt dir in seiner Aussage nicht. Weshalb du dich bemüht, alles anders darzustellen.

Es geht gerade darum, im Leben seine "Psyche zu reinigen" . Ist man voll Sünde, geschieht nach dem Tod das, wovon Jesus redet.
Da können dich in deiner Meinung auch keine Nahtoderlebnisse bestätigen.

KI zum Tantrismus
Psychologische Deutung: In fortgeschrittenen tantrischen Meditationen (wie der Chöd-Praxis) werden innere Dämonen wie Angst, Egoismus oder Gier personifiziert, um sie durch Mitgefühl und Einsicht zu überwinden
Ja, im tibetischen Buddhismus gibt es den Glauben an Geister und dämonenähnliche Wesen. Sie werden jedoch anders verstanden als im abendländischen Sinn: Es gibt keine absolut bösen, unrettbaren Dämonen, sondern fühlende Wesen im Kreislauf der Wiedergeburten, die oft durch negative Emotionen wie Gier oder Hass geprägt sind.
Es ist also anders, als du behauptest.
Und gerade der buddhistische Trantrismus ist ausserdem sehr esoterisch.

Was Sundar Singh und Swedenborg bezeugen, kann man nicht einfach wegwischen. Sonst macht es nämlich auch keinen Sinn, was die Bibel darüber aussagt. Aber wo sie recht hat, hat sie recht. Dazu gehört auch die Vergebung. Sie rettet Menschen vor der Hölle. Aber ohne Vergebung kann Niemand behaupten, es gäbe da Auswege. Das tust du aber ständig. Auch seit dem Schweizer Forum.

Da wir hier in einem christlichen Forum sind, muss man auch ehrlich herausarbeiten, was bei Nahtoderlebnissen sich mit der Bibel im Einklang befindet. Da bleibt bei dir wenig übrig.
Bei dir geht es eher in Richtung Esoterik.

Ich muß mich ja wiederholen, da es nichts bewirkt, was ich sage.

Um Swedenborgs Gesinnung zu prüfen, sagte ich dies:

Der schwedische Gelehrte und Mystiker Emanuel Swedenborg warnt vor dem unkontrollierten Kontakt mit der Geisterwelt und dem aktiven Heraufbeschwören von Geistern. Er betonte, dass solche Experimente gefährlich seien und im schlimmsten Fall zum Wahnsinn führen können. (KI) Das ist eine Aussage, die dir sowieso nicht passt. Mir sagt sie, dass eine Grundeinstellung von Swedenborg stimmt. Sage aber nicht, dass alles stimmt, was er sagt, erst recht nicht, dass die Swedenborg "Christen" immer das Richtige glauben.
Dich interessieren solche Überlegungen wohl gar nicht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 10:19
Johncom hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 01:49 Was du jetzt abweisen wirst: Spirituell Übende kennen "Hölle". Besser gesagt Zustände wie Fegefeuer. Es wird alles gesehen, empfunden, aber man läuft nicht weg, man begegnet. Dem Zweifel, der Angst, der möglichen Verwirrung, der dunkleren Seite, auch da wird man durchgeführt.
Ja, schon klar, ist deine Meinung. Die zeigt aber, dass du nichts von dem verstanden hast, was die Bibel über Hölle sagt und auch nicht, was Sundar Singh und Swedenborg bezeugen.
Wenn du sagst "schon klar" ... das machst du öfters, dann weiß ich, dass gar nichts klar ist, nur ein drüber wischen, abweisen, damit dein Streitgeist wieder loslegen kann.
Aber weil du von Verstehen sprichst: ist das alles, was die die Bibel, und die 2 Autoren sagen? Überall gefahren uns "bösartige Geister"?
Ich muß mich ja wiederholen, da es nichts bewirkt, was ich sage.
Das stimmt. Je mehr du dich wiederholst, umso weniger bewirkst du. :yawn:
Dich interessieren solche Überlegungen wohl gar nicht.
Mich interessiert, was im Thread-Titel steht. Die antike und neuzeitliche Jenseitsforschung. NT-Berichtem kommen jetzt zuhauf dank der chirurgischen Fortschritte und dank der schnellen Kommunikation im Netz. Sundar und Swedenborg sind weitere Steine im Mosaik. Leider schon gegangen. Es sieht aber wenig danach aus, als hätten sie die christliche Welt beeindruckt, und für dogmatische Christen fallen ihre Berichte unter Spiritismus. Enno Popkes in Kiel spricht mit NT-Erfahren (und Medien!) völlig Vorurteils- und Ideologiefrei. Popkes ist Theologe, bibelfest, ist selber in der freikirchlichen Szene aufgewachsen. Da geht es um Forschung, Verstehen und Lernen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 02:27 Es sieht aber wenig danach aus, als hätten sie die christliche Welt beeindruckt, und für dogmatische Christen fallen ihre Berichte unter Spiritismus. Enno Popkes in Kiel spricht mit NT-Erfahren (und Medien!) völlig Vorurteils- und Ideologiefrei. Popkes ist Theologe, bibelfest, ist selber in der freikirchlichen Szene aufgewachsen. Da geht es um Forschung, Verstehen und Lernen.
Es sieht nicht so aus, dass dir Sundar Singh oder Swedenborg mehr sagen als kurze, "isolierte" Nahtoderlebnisse.

Was sagt denn Popkes völlig Vorurteils- und Ideologiefrei als bibelfester Theologe ?
Was sagt er denn, was dir besser gefällt als die Bestätigung der Teilung von Himmel- und Höllenwelten ? Vieles weist nun mal darauf hin.

Ich erinnere dich mittels KI:
Emanuel Swedenborg beschreibt Himmel und Hölle in seinem Hauptwerk Himmel und Hölle als real existierende, geistige Welten, die eng mit dem inneren Seelenzustand des Menschen verbunden sind. Sie sind keine willkürlichen Orte der Belohnung oder Bestrafung durch Gott, sondern die logische Konsequenz der Liebe, die ein Mensch im irdischen Leben in sich aufgebaut hat.
Der indische christliche Mystiker Sadhu Sundar Singh beschrieb Himmel und Hölle in seinen Visionen als reale geistliche Zustände, die tief im Herzen des Menschen wurzeln. Er lehrte, dass der Tod wie ein Schlaf ist, wonach die Seele in eine unsichtbare Welt übergeht, in der sich das Gute und das Böse voneinander trennen.

Es ist ja nicht so, dass mir die Hölle gefällt. Aber es gefällt mir, wenn ich in unserer materiellen Welt deutliche Hinweise als Bestätigung für Aussagen der Bibel finde.

Und was gefällt dir von Dem, was Popkes sagt ?
Sagt er zb auch was von Reinkarnation ? Davon habe ich persönlich kaum irgendwo Glaubhaftes darüber in Erfahrung gebracht.
.

Übrigens: Harald Lesch lernt auch dazu.
Gibt es etwas, das unseren Tod überdauert? Können
Nahtoderlebnisse und KI Hinweise auf die Existenz der Seele
geben? Harald Lesch beleuchtet historische und moderne
Perspektiven.

Die großen Fragen-Haben wir eine Seele ZDF Mediathek
https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x- ... h-doku-100

https://www.youtube.com/watch?v=H5URKHsFi88
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 03:17 Was sagt denn Popkes völlig Vorurteils- und Ideologiefrei als bibelfester Theologe ?
Was sagt er denn, was dir besser gefällt als die Bestätigung der Teilung von Himmel- und Höllenwelten ? Vieles weist nun mal darauf hin.
Was meinst du mit sagen? In meinen Worten: Die Wissenschaft kennt Thesen, lässt Gegenthesen zu, erforscht Belege, stellt neue Fragen, forscht weiter. Es geht auch ums Vermitteln, das Thema der Öffentlichkeit vorstellen, dass Menschen mit ihren Erfahrungen beitragen. Was mir oder dir gefällt, ist private Meinung. Die Teilung von Himmel- und Höllenwelten ist erstmal eine Theorie, die man definieren könnte. Das ganze könnte man Jenseits nennen, das wäre ein nicht wertendes neutraleres Wort.



00:10 Wie sind Sie persönlich dazu gekommen, sich mit Nahtoderfahrungen zu beschäftigen?
01:21 Warum, glauben Sie, haben es Nahtoderfahrungen so schwer, als seriöses wissenschaftliches Thema wahrgenommen zu werden?
03:05 Wie und für welche Wissenschaften könnten Nahtoderfahrungen ein Thema werden?
04:08 Sind Sie zuversichtlich, dass ausreichend viele Kollegen im Bereich der Wissenschaft diesen Mut aufbringen können?
06:00 Was ist der Grund dafür, dass die Naturwissenschaften und die etablierten Kirchen bisher einen Bogen um das Thema Nahtoderfahrungen gemacht haben?
08:40 Sind persönliche Erlebnisse nicht immer der Feind dogmatischer Überlieferungen, der Feind der Konfession?
10:45 Welche Reaktionen erleben Sie im Allgemeinen, wenn Sie das Thema Nahtoderfahrungen in die universitäre Lehre miteinbeziehen?
11:25 Welches Verhältnis von Nahtoderfahrungen zur Theologie würden Sie sich wünschen?
12:17 Sehen Sie Nahtoderfahrungen als ein echtes Entwicklungspotenzial für den christlichen Glauben, vielleicht auch für die etablierten Kirchen?
Es ist ja nicht so, dass mir die Hölle gefällt. Aber es gefällt mir, wenn ich in unserer materiellen Welt deutliche Hinweise als Bestätigung für Aussagen der Bibel finde.

Und was gefällt dir von Dem, was Popkes sagt ?
Sagt er zb auch was von Reinkarnation ? Davon habe ich persönlich kaum irgendwo Glaubhaftes darüber in Erfahrung gebracht.
Alles, was Glaubhaft ist, definiert jeder für sich privat. Aber es wird auch viel vermittelt, heute über den ganzen Medienapparat, dem sich die meisten anschließen, ganz einfach weil man gerne in der Mehrheit mitschwimmt. Beispiel: Hätte man vor 100 Jahren gefragt, ob Homosexuelle heiraten können, hätten es alle verneint. Heute sind wir dermassen umerzogen, dass die große Mehrheit es sofort bejaht.

Wenn man die Bibel verinnerlicht, was Jesus lehrt, ist alles wahr, aber es ist schon verwunderlich, in Erwähnungen einer "Hölle" einen Beweis der biblischen Wahrheit zu erwarten. Alle vergangenen Kulturen sprachen von leidlichen Unterwelten.

Das Wort Gehenna sei ein Tal bei Jerusalem, dort wurden Kinder geopfert. Jesus nahm das Wort als Metapher für einen Gerichtsort, an dem die Gottlosen verurteilt werden. "Hölle" für Gehenna kommt im NT 12 mal vor, "Himmel" etwa 280 mal. (Habe das im Netzt gefunden)

Logisch wäre es ja, den Himmel zu entschließen (erschlüssseln), Himmel ist immer "oben", Hölle "unten", also vom Himmel aus hat man die komplette Übersicht. Aber "das Himmelreich ist inwendig in uns". Das ist die Aussage der Bibel, Jesu Wort. Warum dann nach Beweisen für eine Hölle suchen? Und nochmal: Gehenna ist eine Metapher und ins Deutsche auch falsch übersetzt.
Und was gefällt dir von Dem, was Popkes sagt ?
Nicht wirklich viel, weil er sich so holprig akademisch ausfrückt. So unpersönlich auf Korrektheit bedacht.
Dass er die Arbeit macht, das gefällt mir. Eine Gratwanderung, keine Fehler zu machen. Auf Fehler warten die religiösen Fanatiker genauso wie verbohrte Rationalisten. Mir gefällt, wenn das ans wissenschaftliche bzw. öffentliche Licht kommt, was lange als Tabu galt. Wenn der Mensch erkennt, er ist mehr als ein Tier auf 2 Beinen, oder auch mehr als ein verdammter Sünder. Und auch nicht nur ein lebenslänglich verurteilter Steuerzahler. Das Himmelreich ist inwendig in uns. Irgendwo steht: Gott ist uns näher als der eigene Atem.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Wenn man die Bibel verinnerlicht, was Jesus lehrt, ist alles wahr, aber es ist schon verwunderlich, in Erwähnungen einer "Hölle" einen Beweis der biblischen Wahrheit zu erwarten. Alle vergangenen Kulturen sprachen von leidlichen Unterwelten.
Warum dann nach Beweisen für eine Hölle suchen? Und nochmal: Gehenna ist eine Metapher und ins Deutsche auch falsch übersetzt.
Prima. Weil das deine Einstellung dazu ganz gut erklärt.

Ich allerdings kann der Frage nach dem Bösen nicht umgehen. Dazu weiß ich zuviel darüber, wie es sich in unserer Welt bemerkbar macht und auswirkt. Es ist demnach absolut nicht zu übersehen eine bedeutende bestimmende Kraft im menschlichen Leben. (Wovor Jesus dementsprechend auch nachdringlich warnt)

Und mit dem Nachweis des Bösen in seiner Auswirkung auf Menschen kann man locker schlussfolgern, dass die Hölle im Jenseits sehr real ist. Das kann Jeder herausfinden, wenn er seine Augen dafür öffnet.

Du möchtest ja anhand von Nahtoderlebnissen quasi beweisen, dass das Böse nur so eine Art Papiertiger ist, unbedeutend und nur in den Genen des Menschen vorhanden, aber nicht im Jenseits. Wahr daran ist immerhin, dass man sich gegen das Böse in einem wehren kann und es "entwaffnen kann". Wer in Gottgefälligkeit lebt, überwindet es.

Ich werde mir das verlinkte Video ansehen. Dabei besonders auf seine Deutungen der Erlebnisse achten.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Die angebliche Lichtfalle in der Nahtoderfahrung | Gnosis-Experte Prof. Dr. Enno Edzard Popkes



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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die angebliche Lichtfalle in der Nahtoderfahrung | Gnosis-Experte Prof. Dr. Enno Edzard Popkes

Behandelt wichtige Fragen zu Nahtoderlebnissen.




Außerdem scheinen Lichtfallen-Gläubige ein Problem damit zu haben, wenn Menschen von Nahtoderfahrungen „zurückgeschickt“ werden, weil sie noch Aufgaben zu erledigen haben, sowie mit dem Gedanken, dass sich der Mensch über mehrere Reinkarnationen seelisch entwickeln müsse. Daher geistern in der Lichtfallen-Szene nicht nur falsche Aussagen über die Gnosis herum, sondern auch über Nahtoderfahrungen, so etwa die Behauptung, Menschen würden vom Nah-Tod „immer unfreiwillig“ zurückkommen und wüssten nicht weshalb, daher auch kein freier Wille. Oder die Sterbenden würden bei der Lebensreflexion von falschen Lichtwesen mit Scham und Schuld belastet, damit sie mit einem schlechten Gewissen wieder auf die Erde zurück „wollen“.
Auch unter Christen kommt es vor, dass Texte der Bibel fehlgedeutet und instrumentalisiert werden, um gegen Nahtoderfahrungen zu wettern, vor allem die Aussage von Paulus in 2 Kor 11,14: „Denn der Satan verkleidet sich als Engel des Lichts.“ Ausgerechnet Paulus hatte ein Licht-Erlebnis bzw. eine „Gottes-Schau“, daher ist es äußerst unwahrscheinlich, dass er mit dieser Falle Satans dieses Licht meinte, sondern dass es eine Metapher für irdische Täuschungen ist.
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