Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 8. Jul 2026, 10:35
Meinst du nicht Helmuth, dass ...
Wahrscheinlich im falschen Thread.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ja, kann beim Handy schon mal passieren, besonders wenn man so nebenbei antwortet.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 8. Jul 2026, 10:35 Ja, es ist alles nicht gerade einfach.
Wenn man sich Gedanken macht. Wenn man aus der persönlichen Gedankenwelt herausgeht, wird es einfacher. Sundar war ein Mönch auf Wanderschaft, sein Erleben der höheren Ebenen kam aus der Einfalt, dem tiefen Gebet, in dem die verwirrte Gedankenwelt zurückgelassen wird. So ist das überall, auch in Mönchsorden hier, sie leben abgeschirmt vom Welt-Trubel, man besitzt nur wenig oder gar nichts. Man muss sich nicht um eine Familie kümmern usw, so wird Raum frei für feineres Erkennen. Eigentlich ist es in der heutigen Zeit der sozialen Absicherung, jedem möglich, sich jeden Tag Zeit zu nehmen für kontemplative Verinnerlichung. Man kann sich auch umhören ob es in dem Bereich kirchliche Angebote gibt. Oder auch außerhalb von Glaubensgemeinschaften. Alles Komplizierte ist in einem selbst, in den Gedanken, aus denen "Sorgen" hervorgehen.

Aber die NT-Erlebenden, das finde ich bemerkenswert, sagen alles war weg mit einem Schlag. Die ganze Problematik um das eigene Ich. "Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren" sagte Jesus? Er meinte nicht das Leben an sich sondern das Ego-Leben, die Person. Auch das wird aus der NT-Erfahrung mitgenommen: Der, der ich hier war, der ist völlig unwichtig, der zählt nicht mehr.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Das ist eine Art von Schwärmerei. Das eigene Wesen ist ja überhaupt nicht weg. Man hat nur kurz "neben sich gestanden", alles anders erlebt.
Danach ist man wieder genau der, der man vorher war. Wie immer bei beeindruckenden Erlebnissen, kann aber ein Umdenken stattfinden. Man nennt es treffend einschneidenden Erlebnis, das alles ändert.

Sundar Singh hatte, wie Paulus, seinen Fokus auf Jesus Christus, nachdem der ihm eindrücklich erschienen ist.
Auch Sundar Singh hatte eine solche Begegnung, und er war überzeugt, dass Christus alles war, was er brauchte. Obwohl er vorher ganz hingebungsvoll im Hinduismus der Sikhs heimisch war. Er machte aus der Begegnung mit Jesus auch keinen Mischmasch Hinduismus mit Christentum. Auch die ganze Denkweise des Hinduismus wurde bedeutungslos.

Parallele zu Paulus ist auch die Entrückung in die Himnel. Bei Paulus nur einmal, bei Sundar Singh immer wieder.
Das ist völlig außergewöhnlich. Und kann den kurzen, einmaligen Nahtoderlebnissen gegenüber gestellt werden. Nun ist es wichtig, dass man sich nicht selber bei der Beurteilung völlig verrennt.

Das wäre der Fall, wenn man denkt, Gott verzeiht alles, man begreift alles, wenn man das mal erlebt hat. Man habe sich selbst erkannt als gottgleich, was man ja tief innen sowieso sei.

Nein, man hat noch sein altes Wesen, weiß aber nun, was wirklich zählt für die Ewigkeit und muß sich völlig verändern.

Für Sundar Singh war das kein Problem, weil sowieso sich ausstreckte nach ewigen Werten. Sich also erst gar nicht in "Ego" Verhalten verlor.

Das Christentum als Erlebnisreligion. Das kann man in diesem Umfang von Niemandem sonst sagen. Die Glaubenshelden, die für uns Christen ein leuchtendes Vorbild sind, haben Derartiges nicht erlebt. Auch die anderen Jünger Jesus nicht, als nur Paulus.
Und Paulus wird zum Verräter am jüdischen Glauben, weil er der seiner eindrücklichen Begegnung mit Jesus geglaubt hat.
So wie Sundar Singh nicht mehr seine hinduistische Glaubenswelt behielt. Alles Andere, ausser Christus, wurde mit einmal völlig unwichtig.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 05:35 Das eigene Wesen ist ja überhaupt nicht weg. Man hat nur kurz "neben sich gestanden", alles anders erlebt.
Danach ist man wieder genau der, der man vorher war. Wie immer bei beeindruckenden Erlebnissen, kann aber ein Umdenken stattfinden. Man nennt es treffend einschneidenden Erlebnis, das alles ändert.
Das eigene "innere" Wesen ist nie weg. Neben sich stehen, dahin führt auch Meditation. Nein, man ist nicht wieder genau der, der man vorher war. Man ist auch nicht völlig neu, aber es kommt langfristig zu einer Wesensveränderung. Und sekundär aus dem Umdenken, primär aus dem Sehen und der Einsicht. In der Glaubensreligion, auch im Christentum, wären wir alle verwirklichte Heilige, wenn ein Umdenken reichen würde. Aber schon die Denkfunktion setzt aus in der NT-Erfahrung, jedenfalls wird es so berichtet: Ein Frage-Impuls taucht auf, und die Antwort wird augenblicklich gegeben.
Ich weiß es nicht selber, ich höre denen zu und einiges kann ich nachvollziehen.
Das andere Erleben schildern Astralwanderer, die auch in weitere Bereiche gehen, die irgendwann überhaupt nichts mehr mit Menschen, irdisch Verstorbenen zu tun haben.
Parallele zu Paulus ist auch die Entrückung in die Himnel. Bei Paulus nur einmal, bei Sundar Singh immer wieder.
Das ist völlig außergewöhnlich. Und kann den kurzen, einmaligen Nahtoderlebnissen gegenüber gestellt werden. Nun ist es wichtig, dass man sich nicht selber bei der Beurteilung völlig verrennt.
Beurteilen ist Schwachsinn. Der Gläubige wächst in der Demut.
Ja, Paulus beschreibt einen Nahtod, ganz klassisch. Seine Bemerkung "3. Himmel" deutet darauf hin, denke ich, dass in jener Zeit ein Allgemeinwissen vorhanden war, griechische metaphysische Ansicht. Sundars Erleben deutet auf Entrückung in Meditation. Man könnte so etwas üben, aber die, die es erfahren, sehen es als Geschenk, oder Gnade.
Das wäre der Fall, wenn man denkt, Gott verzeiht alles, man begreift alles, wenn man das mal erlebt hat. Man habe sich selbst erkannt als gottgleich, was man ja tief innen sowieso sei.
Ja, es wird viel geredet wenn der Tag lang ist. Alles, was wir denken, ist zwar nützlich hier in dieser Welt, aber kann nur sehr gering das erreichen, was in den geistigen Welten "wahrhaftig" gesehen wird.
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