Heilsgeschichte

Rund um Bibel und Glaube
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Larson hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 21:36
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Warum sah Gott das Opfer Abels gnädig an, das Opfer Kains aber nicht ?
Ich hatte dich gefragt.
Gott hatte wohl ein Opfer der Erstlinge gefordert. War es nun Abels Glück, daß er Hirte war und somit das richtige Opfer bringen konnte ? Jedenfalls durfte Kain nicht eifersüchtig sein.
Die christliche Auslegung sieht weiterhin in dem Opfer der Erstlinge ein Vorbild für Jesus Christus. Und in dem Bruderstreit ist ein Vorbild für den Konflikt, der sich nach Bekanntwerden des Evangeliums gebildet und offensicht auch Todesopfer gefordert hat.
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[Apg 7,53-60] Ihr habt das Gesetz empfangen durch der Engel Geschäfte, und habt’s nicht gehalten.
Da sie solches hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie bissen die Zähne zusammen über ihn. Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes 55b und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen. 56 Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. 57 Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus, 58 und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! 59 Er kniete aber nieder und schrie laut: Herr, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Der Herr Jesus nimmt es aber als Vorbild für das Gericht in der Endzeit. Seinen Nachfolgern verspricht er Bewahrung vor diesem Gericht.
Noah… Nun, genau genommen sagte Jesus das nicht, was du sagst, sondern nur, dass die Flut „überraschend“ kam, also die Zeitenwende, die kommende Welt überraschend hereinbricht.
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02
Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Dies steht aber nicht im Kontext mit Noah. Weiter sagte da Johannes man soll dem glauben (also dem alleinen einzigen Gott), der ihn (Jesus) gesandt hat.
Da braucht man doch 1 und 1 zusammenzählen, um zu erkennen, daß der Herr Jesus die Sintflut als Vorbild für ein kommendes Weltgericht hernimmt.
Noah und seine Familie finden Rettung und sind ein Vorbild, für diejenigen, die sich durch Glauben und Gehorsam von Gott retten lassen.
Noah fand Gnade vor Gott, insofern ist er auch stellvertretend für diejenigen, die Gott durch Gnade errettet.
[ELB-BK: 1. Mo 6,8] Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.
Durch die Taufe wird auch der Christ gerettet, weil er mit dem Evangelium Gnade vor Gott gefunden hat.
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[1. Pet 3,18-22] Sintemal auch Christus einmal für unsere Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In demselben ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die vorzeiten nicht glaubten, da Gott harrte und Geduld hatte zu den Zeiten Noahs, da man die Arche zurüstete, in welcher wenige, das ist acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser;
welches nun auch uns selig macht in der Taufe, die durch jenes bedeutet ist, nicht das Abtun des Unflats am Fleisch, sondern der Bund eines guten Gewissens mit Gott durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.
Larson

Glaube bedeutet für Jesus, da er ja ein Jude war, Treue gegenüber Gott und seinen Geboten, also der Torah. Aber dies wird gerne überhört.

wer hört und glaubt Dem… da ist natürlich der Gott Israel gemeint, und Gott hatte gesprochen, durch Mose bis hin zu den Propheten, dahin sollte man hören.
Diesem Gott soll man das Vertrauen schenken, ihm treu sein, seinen Weisungen Folgen (das ist „glaube“)
Wenn der Herr Jesus nur gepredigt hat, das Gesetz zu befolgen, warum wurde er von seinen eigenen Leuten angegriffen ?

Und warum folgst du dann nicht der Aufforderung Jesu, die dich einladen, an ihn und sein Werk zu glauben, um vor dem Zorn Gottes gerettet zu werden ?
[Joh 3,14-18] Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muss des Menschen Sohn erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Fortsetzung folgt
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

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Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Die gemeinsame Aufgabe schweißt zusammen ?
Babel heißt übersetzt "Tor zum Himmel", man wollte durch den Turm den Himmel erobern. Man interpretiert das in christlichen Kreisen schon mal als eigenwilligen Gottesdienst.
Eben, von Götzendienst steht da nichts…
בָּבֶל (bāvël) Babel: von בָּלַל (bālal) verwirren, übergiessen, und nicht „Tor zum Himmel“
Es gibt zwei Wortbedeutungen, eine mit Wurzel aus dem Hebräischen und eine aus dem Akkadischen:
Historischer Ursprung (Akkadisch): Der ursprüngliche Name der Stadt im Akkadischen lautet Babili(m), was übersetzt "Tor Gottes" (oder "Tor der Götter") bedeutet. Daraus entwickelte sich später der griechische Name Babylon.Biblischer Ursprung (Hebräisch): In der berühmten biblischen Erzählung (dem "Turmbau zu Babel" im Alten Testament) wird der Name vom hebräischen Verb balal abgeleitet. Dieses Wort bedeutet "verwirren" oder "vermengen". Die Bibel nutzt dies als Wortspiel: Weil die Menschen dort hochmütig einen Turm bis in den Himmel bauten, strafte Gott sie mit einer Sprachverwirrung.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Götzendienst ist ja auch eigenwillig und verstößt gegen die Gebote Gottes. I
Ja, so ist alles, was man nicht zur ehre Gotets macht, Görtendienst, Dienst an einem Idol, einer Ideologie usw, also auch der Ideologie des Christentums, da sie nicht Lehre Jesu, noch weniger Lehre Gottes ist, sondern selbst mit hellenistischen, philosophischem Denken erzeugt wurde.
Das Christentum sieht den Eigenwillen nicht nur im Götzendienst, sondern auch in dem unverständigen Eifer der Israeliten, die weiter an dem Bund vom Sinai festhalten wollen und dem Herrn Jesus nicht glauben und nachfolgen wollen.
[Röm 10,1-4] Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist, und ich flehe auch zu Gott für Israel, dass sie selig werden. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie eifern um Gott, aber mit Unverstand. Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan. Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 War Babylon nicht schon immer eine Metropole für Götzen gewesen ?
Ja, sicher ist Babel, Babylon der „Inbegriff“ für Götterkult. Nur bei Turmbau zu Babel steht davon nichts.
Man kann davon ausgehen, daß die sogenannten Zikkurat dazu gedient hat, einen Kontakt zu den Göttern herzustellen.
Da wurden wohl auch Opfer gebracht. Quelle: google KI Stichwort Zikkurat
Und das war nicht in Gottes Sinn, daß der Mensch sich selbst einen Weg zum Himmel gestaltet.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑03.06.2026, 17:31
Abraham hat seinen Sohn nicht nur opfern sollen, um seinen Gehorsam zu prüfen, sondern diese Geschichte dient auch als Vorbild für die aufopfernde Tat Jesu.
Auch das hat mitnichten einen Bezug auf Jesus. Worin sollte denn das Vorbild sein? „Geopfert“ wäre ja der Isaak geworden….
Abraham als „Gott“ und Isaak als „Jesus“, nur vergisst du, dass da oben noch eine Stimme war, und diesem Abraham verboten hatte, den Isaak zu töten.
Und du vergißt, daß Abraham von Gott den Auftrag erhielt. Ich hatte SF dazu etwas geschrieben. Gott sah die Tat des Abraham schon als vollendet an.
Abraham wird zu einem Bild für den Vater- Gott, Isaak ist der Sohn Gottes, der das Holz auf dem er geopfert werden sollte, selber trägt.
Abraham hatte den unerschütterlichen Glauben, daß Gott ihm den Sohn schon wiedergeben würde, sagt Hebr 11,17
Larson
Zippo
Es sollte ja auch nur ein Vorbild sein, aber Abraham hätte es getan.
Zwischen Abraham und Isaak, und Jesus hat es keinerlei Bezug.
Das ist eben dein Unglaube, der dich 1 und 1 nicht zusammenzählen läßt. Jedem Christen ist die Bedeutung dieser Geschichte klar. Zum Thema Menschenopfer, lies Beitrag an SF oder von Helmuth.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Gott hat seinen geliebten Sohn an das Kreuz gehen lassen, um Strafe und Zorn von dem Menschen abzuwehren.
Nein, denn das Gericht wird so oder so über alle Menschen hereinbrechen.
Und jene, die sich zum einigen Gott bekennen, Ihm treu sind, Seinen Weisungen, werden bewahrt.
Der Herr Jesus sagt, daß er allein in der Lage ist, uns vor dem Zorn Gottes zu erretten. Joh 5,24
Joh 3,36
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Larson
Zippo hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 18:02 Mußte deswegen diese Sklaverei in Ägypten sein ?
Und warum sind sie nicht direkt in das gelobte Land einmarschiert ?
Weisst du das wirklich nicht?
Den irdischen Sinn begreif ich schon auch. Aber in der Betrachtung dieses threads geht es um ein Heil für die Seele, das der Herr Jesus bewirkt hat und das im tieferen Sinn der Geschichten des AT verankert ist.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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